20/08/2026
Die aktuell angestoßene Diskussion rund um eine schrittweise Erhöhung des Pensionsalters auf 67 ist nicht Teil des Regierungsprogramms. Eine Erhöhung auf 67 kommt für uns als SPÖ nicht in Frage!
Warum ist die Debatte jedoch wichtig?
Wir haben eines der sichersten Pensionssysteme samt höchsten Pensionen Europas. Und ja, unser Pensionssystem steht vor Herausforderungen. Aber die entscheidende Frage ist nicht, ob wir uns gute Pensionen leisten KÖNNEN, sondern, ob wir uns das als Gesellschaft leisten WOLLEN.
Unser sozialversicherunsrechtliches System steht auf erkämpften drei Säulen: Krankenversicherung, Unfallversicherung und Pensionsversicherung. Und gerade gute sowie faire Pensionen geben Menschen Sicherheit nach einem langen Arbeitsleben. Die Antwort auf Herausforderungen darf deshalb nicht sein, das Pensionsalter immer weiter nach hinten zu verschieben oder Pensionen zu kürzen. Das wäre keine echte Reform, sondern eine Pensionskürzung durch die Hintertür.
Für mich ist klar: Reformieren heißt verbessern sowie sinnvoll adaptieren, nicht verschlechtern und abhaken. Unser gemeinsamer Auftrag muss sein, dass Menschen gesund bis zur Pension arbeiten können, gute Arbeitsbedingungen vorfinden und jene, die lange und hart 45 Jahre gearbeitet haben, auch die Möglichkeit haben, früher in Pension zu gehen. Wir wollen ein Pensionssystem, das Sicherheit gibt und auch für kommende Generationen funktioniert.