Ludwig Salvator-Society

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Ludwig Salvator-Society Erzherzog Ludwig Salvator - Der Fürst des Mittelmeeres / Archduke Ludwig Salvator - The Prince of the Mediterranean

Ludwig Salvator-Gesellschaft Wien

05/11/2026

Cabo de Campanich / Ibiza

Das historische Cabo de Campanich auf Ibiza heißt heute Cap Roig. Es liegt bei der Torre d’en Valls, zwischen Pou des Lleó und Cala Boix. „Campanich“ ist eine ältere kastilische Schreibweise des katalanischen Ortsnamens Campanitx.

Der junge Erzherzog segelte einst mit einheimischen Fischern aufs Meer hinaus, um die Nordostküste der Insel zu skizzieren. Über das hier gezeigte Motiv schrieb er:

„Ich habe zur Erläuterung der allgemeinen Schilderung dieses Bild ausgewählt, weil es eines von denjenigen ist, welche den Charakter der schroffen, aber klassisch geformten Küste von Ibiza am bezeichnendsten ausdrücken, und weil es zugleich eins ihrer mächtigsten Vorgebirge darstellt. Es stürzt mit fast senkrechten Wänden gegen das Meer ab, und zeichnet sich durch seine ernsten, aber wirklich klassischen Umrisse aus.“

Ludwig Salvators Zeichnung wurde vom böhmischen Künstler Jan Nowopacky (u.a. Zeichenlehrer von Kronprinz Rudolf) für den farblithografischen Druck der k.k. Kunstdruckanstalt Reiffenstein & Rösch unter Anleitung des Erzherzogs malerisch ausgeführt. Wir haben die historische Ansicht nun animiert, um die dramatische Wirkung der steil abfallenden Küste und Ludwig Salvators Blick auf Ibiza für heutige Betrachter neu erfahrbar zu machen.
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The historic Cabo de Campanich on Ibiza is known today as Cap Roig. It lies near the Torre d’en Valls, between Pou des Lleó and Cala Boix. “Campanich” is an older Castilian spelling of the Catalan place name Campanitx.

The young Archduke once went out to sea with local fishermen to sketch the island’s northeastern coast. He wrote of the scene shown here:

“I chose this picture to illustrate my general description because it is one of those that most strikingly express the character of Ibiza’s rugged yet classically formed coastline, and because it also depicts one of the island’s most imposing headlands. It plunges towards the sea in almost vertical cliffs and is distinguished by its austere, yet truly classical contours.”

Ludwig Salvator’s drawing was artistically rendered by the Bohemian artist Jan Nowopacky (a.o. drawing master to Crownprince Rudolf) for the colour lithograph printed by the k.k. Kunstdruckanstalt Reiffenstein & Rösch, under the Archduke’s guidance. We have now animated this historic view to bring the dramatic cliffs and Ludwig Salvator’s vision of Ibiza to life for viewers today.

04/11/2026

Die Ankunft auf Ibiza
The Arrival in Ibiza

2026 ging Ludwig Salvators erste Balearenreise in ihren 160. Sommer. Ibiza, heute vor allem als Partyinsel bekannt, empfing den eben zwanzigjährigen Erzherzog am 11. August 1867 noch als stille, vom modernen Tourismus unberührte Inselwelt.

Von Valencia kommend, erreichte er an Bord des „Rey Don Jaime II“ den Hafen von Ibiza. Der in England gebaute Raddampfer mit Segeltakelung stand im Dienst der Empresa Mallorquina de Vapores. Gemeinsam mit seinem Erzieher und Lehrer Eugenio Sforza betrat Ludwig Salvator dort erstmals balearischen Boden.

Damit begann noch während seiner Studienzeit in Prag das große Abenteuer seines Lebens. Die Reise gab den Anstoß zu seiner intensiven Beschäftigung mit den Balearen: Bereits 1869 erschien der erste Band seines monumentalen Werks „Die Balearen. In Wort und Bild geschildert“.
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In 2026, Ludwig Salvator’s first voyage to the Balearic Islands entered its 160th summer. Ibiza, now known above all as a party island, welcomed the Archduke—who had just turned twenty—on 11 August 1867 as a quiet island world, still untouched by modern tourism.

Coming from Valencia, he reached the port of Ibiza aboard the Rey Don Jaime II. Built in England, the paddle steamer was also fitted with sails and operated by the Empresa Mallorquina de Vapores. Together with his tutor and teacher Eugenio Sforza, Ludwig Salvator set foot on Balearic soil there for the first time.

Thus began the great adventure of his life, while he was still studying in Prague. The journey sparked his intense interest in the Balearic Islands: as early as 1869, the first volume of his monumental work „The Balearic Islands. Described in Words and Pictures“ was published.

Menschen, Projekte und neue PublikationenPeople, Projects and New PublicationsUnter diesem Motto bietet unsere Website a...
21/10/2026

Menschen, Projekte und neue Publikationen
People, Projects and New Publications

Unter diesem Motto bietet unsere Website ab sofort einen quartalsweise aktualisierten, interdisziplinären Überblick über aktuelle Arbeiten der österreichischen Mittelmeerforschung. Wir stellen Forschende, Projekte und ausgewählte Publikationen vor und ermöglichen zudem über direkte Links den Zugang zu verfügbaren Originaltexten und weiterführender Literatur.

Damit verbinden wir die Erforschung und Vermittlung von Leben und Werk Ludwig Salvators mit dem Blick auf die Wissenschaft der Gegenwart – und machen die vielfältigen österreichischen Beiträge zum Verständnis des Mittelmeerraums sichtbar.
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Under this heading, our website now offers an interdisciplinary overview of current Austrian research on the Mediterranean, updated quarterly. We introduce researchers, projects and selected publications, providing direct links to available original texts and further reading.

By connecting the study and presentation of Ludwig Salvator’s life and work with contemporary scholarship, we highlight Austria’s diverse contributions to understanding the Mediterranean.

Der Mittelmeerraum gehört zu den faszinierendsten Natur- und Kulturräumen der Erde. Seine Landschaften, Lebensgemeinschaften und Gesellschaften sind durch jahrtausendelange Beziehungen miteinander verbunden. Heute stellen Klimawandel, Artenverlust, Migration und der Umgang mit dem kulturellen Erbe...

Ein Gedenktag in VenedigA Day of Remembrance in VeniceAnlässlich eines Venedig-Aufenthaltes gedenken wir heute des Todes...
12/10/2026

Ein Gedenktag in Venedig
A Day of Remembrance in Venice

Anlässlich eines Venedig-Aufenthaltes gedenken wir heute des Todestages von Ludwig Salvator am 12.10.1915. Es war die Lagunenstadt, die den Geist des jungen Erzherzogs und dessen Sehnsucht nach dem Mittelmeer anläßlich seiner Aufenthalte zwischen 1861-1864 prägte.

Auch danach kehrte er regelmäßig in die Serenissima zurück, um dort zu arbeiten oder sich im Labyrinth ihrer Kanäle zu verlieren. Im November 1879 vermittelte und arrangierte er in Venedig die Trauung seines mallorquinischen Sekretärs Antonio Vives y Colom mit der jungen venezianischen Contessa Luigia Venezze Fole in der prachtvollen Barockkirche Santa Maria Assunta.

Aus dieser Verbindung entstammten die Kinder Luis Salvador („Gigi“-*1880 in Venedig), Luisa Magdalena („Gigetta“- *1882 in Zindis/Triest) und Luis Antonio („Gino“ - *1884 in Zindis/Triest). Ludwig Salvator war Trauzeuge von Antonio Vives und Taufpate aller Kinder. Diese wurden von ihm auch gemeinsam mit ihrer Halbschwester Luisa und Antonio Vives zu Universalerben Ludwig Salvators eingesetzt.

Contessa„Venezze in Vives“ war 1896 bei der Geburt ihres vierten Kindes auf Mallorca verstorben.
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During our stay in Venice, we pause today to commemorate the anniversary of Ludwig Salvator’s death on 12 October 1915. It was this city of lagoons that shaped the young Archduke’s imagination and awakened his longing for the Mediterranean during his visits between 1861 and 1864. In later years, he regularly returned to La Serenissima to work or to lose himself in the labyrinth of its canals.

In November 1879, he helped bring about and arranged the marriage of his Mallorcan secretary, Antonio Vives y Colom, to the young Venetian Countess Luigia Venezze Fole in the magnificent Baroque church of Santa Maria Assunta. Their marriage produced three children: Luis Salvador (“Gigi”, born in Venice in 1880), Luisa Magdalena (“Gigetta”, born in Zindis, near Trieste, in 1882), and Luis Antonio (“Gino”, born in Zindis in 1884).

Ludwig Salvator served as Antonio Vives’s witness at the wedding and as godfather to all three children. He later named them, together with their half-sister Luisa and Antonio Vives, as the universal heirs to his estate.

The Countess, known by her married name as “Venezze in Vives”, had died in Mallorca in 1896 while giving birth to her fourth child.

Ein sensationeller Quellenfund: die Geburt Ludwig Salvators.Zwischen Amtsgeschäften, Todesangst und HoffnungA Sensationa...
24/09/2026

Ein sensationeller Quellenfund: die Geburt Ludwig Salvators.
Zwischen Amtsgeschäften, Todesangst und Hoffnung

A Sensational Archival Discovery: The Birth of Ludwig Salvator.
Between Affairs of State, Fear of Death, and Hope

Die Kulisse:
Es ist der 4. August 1847. Florenz. Ein wunderschöner Sommertag. Nachmittag. In den Boboli-Gärten zwitschern die Vögel. In der angrenzenden Palazzina Meridiana, dem intimen Wohn- und Repräsentationsbereich der Familie, erwartet Großherzogin Maria Antonia ihr neuntes Kind.

Großherzog Leopold II. Geht zunächst seinen Amtsgeschäften nach. Dann wird er unvermittelt aus seiner Arbeit gerissen.

In seinem Tagebuch hält er die Ereignisse fest:

„Ruhe. Das Beste für die religiöse Erziehung der Kinder ist die Grundlage von allem: die Liebe, die Kraft. […]

Rom. Nachrichten von der Stadtverwaltung Roms; Entwicklungen angesichts der gegenwärtigen unruhigen Verhältnisse.

Bologna. Beratungen wegen der Kundgebung für die Bürgergarde.

Eine Stimme an der Tür.

Antonia unter Tränen …. Wehen:

‚Aber ich bringe das Kind nicht zur Welt; ich werde sterben! Leopoldo, verlass mich nicht!‘ […]

Die gute Adele half. Ich rief nach jemandem, der Beistand leisten und die Angelegenheiten des Hauses ordnen sollte.

Sie blickte auf die Madonna Annunziata und empfahl sich ihrem Schutz. Man dachte daran, sie in das dafür bestimmte Zimmer zu bringen.

Da kam eine heftige, anhaltende Wehe. Es blieb kaum Zeit; man brachte sie hin und legte sie in das Bett.

Da ist das Neugeborene!

Man nimmt es auf, und die Mutter wird versorgt und weint. Ich sah es auf den Knien der Hebamme. […]

Die Mama sah es an und lächelte ihm zu. Alles nahm seinen regelrechten Verlauf, und wir kamen zur Ruhe.

Meine Frau nahm meine Hand:

‚Nun wirst du zufrieden sein, Leopoldo.‘

Großer und guter Gott! Und so groß erschien mir die Güte des Herrn gegen uns alle.

Bei solcher Härte der Zeiten und angesichts der von Menschen verursachten Kümmernisse erschien mir Gott so gütig, und ich war so glücklich.

[…] ein so großes Geschenk; alles wird gut gehen. Da ist ein (Anm.: neuer) Sohn für den (Anm.: zu früh verstorbenen) lieben Rainer […].

Die Rufe der Kinder, die Freude der Familie, die aufrichtige Umarmung so vieler der Meinen.

Während im Hause alles geordnet wurde, bestimmten wir gemeinsam die Namen:

Luigi, Salvatore, Maria, Giuseppe, Giovanni Battista, Domenico.

Die Mutter wollte den Namen des lieben Rainer; und hinzu kamen die Namen der Brüder Karl und Ferdinand, damit er die Namen und die Liebe der Brüder in sich vereine. […]

Ich blieb bei meiner Frau und dem Neugeborenen […]. Ich kniete nieder. Ich dankte dem guten Herrn.

Die vielen schmerzlichen Stürme waren vergessen. Ein Strahl des Glanzes drang in meine Seele, und Hoffnung keimte. […]

Piorum precibus praestet auditum et neminem nimium affligi permittat.

(Der gute Herr, der den Gebeten ein gnädiges Gehör schenkt und niemanden übermäßig leiden lässt.)“
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The setting:

It is 4 August 1847. Florence. A beautiful summer’s day. Afternoon. Birds are singing in the Boboli Gardens. In the adjoining Palazzina della Meridiana—the family’s intimate residential and ceremonial quarters - Grand Duchess Maria Antonia is expecting her ninth child.

Grand Duke Leopold II initially attends to his official duties. Then, without warning, he is torn away from his work.

He records the events in his diary:

“Rest. The best foundation for the religious education of children is everything: love, strength. […]

Rome. News from the municipal authorities of Rome; developments in view of the present troubled circumstances.

Bologna. Deliberations concerning the demonstration in support of the Civic Guard.

A voice at the door.

Antonia in tears … labour pains:

‘But I cannot bring the child into the world; I shall die! Leopoldo, do not leave me!’ […]

Good Adele helped. I called for someone to provide assistance and to put the affairs of the household in order.

She looked towards the Madonna Annunziata and commended herself to her protection. It was decided to take her to the room prepared for the purpose.

Then came a violent, prolonged contraction. There was scarcely any time; they took her there and laid her upon the bed.

There is the newborn child!

They lift him up, while the mother is attended to and weeps. I saw him upon the midwife’s knees. […]

Mama looked at him and smiled at him. Everything took its proper course, and we became calm.

My wife took my hand:

‘Now you will be content, Leopoldo.’

Great and good God! And so great did the Lord’s goodness towards us all appear to me.

Amid such harshness of the times and in view of the sorrows caused by men, God appeared so good to me, and I was so happy.

[…] so great a gift; everything will be well. Here is a new son for dear Rainer, who died far too young […].

The voices of the children, the joy of the family, the heartfelt embrace of so many of my loved ones.

While everything in the household was being put in order, we decided upon the names together:

Luigi, Salvatore, Maria, Giuseppe, Giovanni Battista, Domenico.

The mother wanted the name of dear Rainer; and the names of the brothers Karl and Ferdinand were added, so that he might unite within himself the names and the love of the brothers. […]

I remained beside my wife and the newborn child […]. I knelt down. I thanked the good Lord.

The many painful storms were forgotten. A ray of radiance entered my soul, and hope began to stir. […]

Piorum precibus praestet auditum et neminem nimium affligi permittat.

(The good Lord, who graciously hears the prayers of the devout and allows no one to suffer beyond measure.)”

Eine Baronin, Miramar - und ein Moorbad in BöhmenA Baroness, Miramar – and a Peat Spa in BohemiaIm Februar 1896 besuchte...
13/09/2026

Eine Baronin, Miramar - und ein Moorbad in Böhmen
A Baroness, Miramar – and a Peat Spa in Bohemia

Im Februar 1896 besuchte Baronin Yella Spens-Booden, Gattin des Reichsratsabgeordneten Emanuel Freiherrn Spens-Booden, die Balearen und begegnete aufgrund eines Empfehlungsschreibens des Triestiner Wissenschaftlers Dr. Carlo Marchesetti auf Mallorca Ludwig Salvator. Sie wurde für einige Tage sein Gast und hielt ihre Begegnungen mit dem Erzherzog sowie ihre Eindrücke von Miramar und der Nixe in einem bemerkenswert persönlichen Reisebericht fest, der im April 1897 im Triestiner Magazin „Il Tourista“ erschien. Diesen bezeichnete Ludwig Salvator als „grazioso scritto“ und blieb mit der adeligen Reisejournalistin offenkundig weiter in Kontakt. Denn 1897 gründete die Baronin gemeinsam mit ihrer Schwester auf ihrer beiden Besitzung Welchow in Böhmen ein Moorbad, das Ludwig Salvator 1900 nach seiner schweren Erkrankung in Bordighera mit großem Interesse besuchte und dabei „genaue Einsichten in die Badeeinrichtungen“ machte.

👉 Yella Spens-Boodens Mallorca-Bericht ist nun erstmals in deutscher Übersetzung in unserer Rubrik „Zeitzeugen“ auf https://www.ludwigsalvator.com/person-zeitzeugen zu lesen.
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In February 1896, Baroness Yella Spens-Booden, wife of Reichsrat deputy Emanuel Freiherr Spens-Booden, visited the Balearic Islands and, carrying a letter of introduction from the Trieste scientist Dr Carlo Marchesetti, met Ludwig Salvator on Mallorca. She became his guest and recorded her encounters with the Archduke, as well as her impressions of Miramar and the Nixe, in a remarkably personal travel account published in April 1897 in the Trieste magazine Il Tourista.

Ludwig Salvator described her account as a “grazioso scritto” (“charming piece of writing”), and evidently remained in contact with the aristocratic travel writer. In 1897, the Baroness and her sister founded a peat spa at their estate of Welchow in Bohemia. In 1900, following his serious illness in Bordighera, Ludwig Salvator visited this very spa with great interest, taking a “detailed look at the bathing facilities.”

👉 Yella Spens-Booden’s account of Mallorca is now available for the first time in German translation in our “Zeitzeugen” (Contemporary Witnesses) section:
https://www.ludwigsalvator.com/person-zeitzeugen

Die ersten beiden großen Balearen-Bände sind online!The First Two Major Volumes of The Balearic Islands Are Now Online!M...
21/08/2026

Die ersten beiden großen Balearen-Bände sind online!
The First Two Major Volumes of The Balearic Islands Are Now Online!

Mit der Aufnahme der ersten beiden – international mehrfach ausgezeichneten – Bände des berühmten Balearen-Werkes (1869 und 1871) in unsere Online-Bibliothek geht für uns ein langjähriger Wunsch in Erfüllung. Die 1.000 Seiten umfassenden Widmungsexemplare, die der junge Ludwig Salvator dem Obersthofmarschall Hermann Freiherrn von Friesen überreichte, wurden von der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) digitalisiert. Nun stehen diese außergewöhnlichen Werke allen Interessierten zum kostenlosen Download zur Verfügung und können mit entsprechenden Bookreadern – etwa Apple Books auf iPhone oder iPad – nahezu wie die Originalbände durchblättert werden.

Man kann kaum oft genug hervorheben, unter welchen erstaunlichen Voraussetzungen dieses monumentale Werk entstand: Ludwig Salvator war erst 20 bis 22 Jahre alt und studierte noch in Prag, als er die beiden Bände verfasste. Zuvor hatte er sich gerade einmal drei Monate auf den Balearen aufgehalten. Wesentliche Materialien und Informationen verdankte er dabei insbesondere Don Francisco Manuel de los Herreros, dem Direktor des Instituto Balear, der später zu einem seiner wichtigsten Vertrauten und schließlich zum Verwalter seiner mallorquinischen Besitzungen werden sollte.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen, Blättern und Entdecken – und eine faszinierende Reise auf den Spuren des jungen Luigi!
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With the addition of the first two – internationally acclaimed and prize-winning – volumes of Ludwig Salvator’s famous work on the Balearic Islands (1869 and 1871) to our online library, a long-held wish has finally come true. The two dedication copies, comprising 1,000 pages, which the young Ludwig Salvator presented to Hermann Freiherr von Friesen, Grand Marshal of the Court, have been digitized by the Saxon State and University Library Dresden (SLUB). These extraordinary works are now available to anyone interested as free downloads and can also be viewed in suitable book-reader apps – such as Apple Books on iPhone or iPad – allowing readers to leaf through them almost like the original volumes.

It can hardly be emphasized enough under what remarkable circumstances this monumental work was created: Ludwig Salvator was only 20 to 22 years old and still a student in Prague when he wrote these two volumes. Beforehand, he had spent just three months in the Balearic Islands.

He owed a considerable part of his source material and information to Don Francisco Manuel de los Herreros, Director of the Instituto Balear, who later became one of his closest confidants and eventually the administrator of his Mallorcan estates. We hope you enjoy reading, browsing and making new discoveries – and wish you a fascinating journey in the footsteps of the young Luigi!

Ein Werk, wie grossartiger auf dem Gebiete der Länder- und Völkerkunde zum mindesten seit Jahrzehnten keines erschien, sind „Die Balearen in Wort und Bild“. Eine Riesenleistung und ein Prachtwerk zugleich in jeder Beziehung: sowohl in textlicher und illustrativer Beziehung, als auch nach Wert ...

Jan Novopacký – zwischen Böhmen, Wien und den BalearenJan Novopacký – Between Bohemia, Vienna a nd the Balearic IslandsD...
24/07/2026

Jan Novopacký – zwischen Böhmen, Wien und den Balearen
Jan Novopacký – Between Bohemia, Vienna a nd the Balearic Islands

Der böhmische Landschaftsmaler Jan Novopacký (1821–1908) gehörte zu den wichtigsten Künstlern des ersten Balearenbandes. Nach den Originalaufnahmen Ludwig Salvators und unter dessen persönlicher Leitung führte er fünf der insgesamt fünfzig Farbtafeln aus:

Cabo de Campanich, Eine Noria bei Ibiza, Häusergruppe bei der Calle de la Peña, San Antonio und die Südostküste von Ibiza.

Novopacký studierte an der Wiener Akademie bei Joseph Mössmer und Thomas Ender und machte sich als Landschaftsmaler, Zeichner und Grafiker einen Namen. Seine Stärke lag in der Verbindung von topografischer Genauigkeit, klarer räumlicher Gliederung und stiller atmosphärischer Wirkung. Gerade deshalb eignete er sich besonders gut für Ludwig Salvators wissenschaftlich-künstlerisches Inselporträt.

Später unterrichtete Novopacký in adeligen Familien und wurde Zeichenlehrer des Kronprinzen Rudolf. Als böhmischer Künstler mit langer Wiener Tätigkeit verkörperte er beispielhaft jenes Prag-Wiener Netzwerk, aus dem Ludwig Salvator zahlreiche Mitarbeiter für sein frühes Balearenwerk gewann.
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The Bohemian landscape painter Jan Novopacký (1821–1908) was one of the principal artists involved in the first volume of Ludwig Salvator’s work on the Balearic Islands. Working from the Archduke’s original studies and under his personal supervision, he executed five of the fifty colour plates:

Cabo de Campanich, A Noria near Ibiza, Group of Houses near Calle de la Peña, San Antonio, and The South-Eastern Coast of Ibiza.

Novopacký studied at the Vienna Academy under Joseph Mössmer and Thomas Ender and became known as a landscape painter, draughtsman and graphic artist. His particular strength lay in combining topographical precision, clear spatial composition and a quiet atmospheric quality—making him ideally suited to Ludwig Salvator’s scholarly yet artistic portrait of the islands.

He later taught members of aristocratic families and became drawing master to Crown Prince Rudolf. As a Bohemian artist who spent much of his career in Vienna, Novopacký perfectly embodied the Prague–Vienna artistic network from which Ludwig Salvator recruited several collaborators for his early Balearic project.

Julius Mařák – der poetische Landschaftsmaler der BalearenJulius Mařák – the Poetic Landscape Painter of the Balearic Is...
21/07/2026

Julius Mařák – der poetische Landschaftsmaler der Balearen
Julius Mařák – the Poetic Landscape Painter of the Balearic Islands

Als Ludwig Salvator nach seiner ersten Balearenreise von 1867 die farbige Ausarbeitung seiner Naturzeichnungen vorbereitete, vertraute er einen bedeutenden Teil der Aufgabe dem böhmischen Landschaftsmaler Julius Mařák an. Mit zehn von insgesamt fünfzig Farbtafeln war Mařák nach Johann Varrone der am stärksten beteiligte Künstler des ersten Bandes Die alten Pityusen.

Julius Eduard Mařák wurde 1832 in Litomyšl geboren und studierte Landschaftsmalerei an der Prager Akademie. 1860 übersiedelte er nach Wien, wo er als Maler, Grafiker, Illustrator und Zeichenlehrer tätig war. Damit verband er auf ideale Weise jene beiden Kunstzentren, die auch für Ludwig Salvators frühes Balearenwerk entscheidend waren: Prag und Wien.

Nach den Originalaufnahmen des jungen Erzherzogs und unter dessen persönlicher Leitung gestaltete Mařák folgende zehn Tafeln:

Bauernhaus bei Santa Gertrudis,
Die Puerta Nueva,
Ibiza vom Puig des Molins,
Die Einsiedelei von Es Cubells,
Hafen von San Miguel,
San Mateo,
San Lorenzo,
Gebirge westlich vom Wege nach Santa Eulalia,
San Carlos
und die Rectoría de San Francisco Javier auf Formentera.

Die Auswahl entsprach Mařáks besonderer Begabung. Er war kein bloßer topografischer Zeichner, sondern verstand es, Landschaften mit poetischer Stimmung, räumlicher Tiefe und atmosphärischem Licht zu erfüllen. Häuser, Kirchen und Dörfer erscheinen bei ihm nicht isoliert, sondern eingebettet in die sie umgebende Natur. Gerade diese Verbindung von dokumentarischer Genauigkeit und landschaftlicher Empfindung machte ihn für Ludwig Salvators Vorhaben besonders wertvoll.

Bemerkenswert ist auch Mařáks enge Verbindung zum Prager Kunstmilieu. 1887 kehrte er nach Prag zurück und übernahm an der dortigen Kunstakademie die Leitung der Spezialschule für Landschaftsmalerei. Bis zu seinem Tod im Jahr 1899 bildete er zahlreiche bedeutende Künstler aus und begründete die später berühmte Mařák-Schule der böhmischen Landschaftsmalerei. Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Antonín Slavíček, František Kaván und Otakar Lebeda.

Bereits zwei Jahrzehnte zuvor hatte Julius Mařák jedoch entscheidend dazu beigetragen, Ludwig Salvators erste Eindrücke von Ibiza und Formentera in farbige Bilder zu verwandeln. Seine zehn Tafeln gehören zu den poetischsten Landschaftsdarstellungen des gesamten Werkes – und bewahren bis heute die stille, noch weitgehend unberührte Welt der alten Pityusen.
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When Ludwig Salvator began preparing the coloured versions of his drawings from nature after his first journey to the Balearic Islands in 1867, he entrusted a substantial part of the work to the Bohemian landscape painter Julius Mařák. With ten of the fifty colour plates, Mařák was the second most extensively involved artist in the first volume, The Ancient Pityuses, after Johann Varrone.

Julius Eduard Mařák was born in Litomyšl in 1832 and studied landscape painting at the Prague Academy. In 1860, he moved to Vienna, where he worked as a painter, graphic artist, illustrator and drawing teacher. He thus united the two artistic centres that were also crucial to Ludwig Salvator’s early Balearic project: Prague and Vienna.

Working from the young Archduke’s original studies and under his personal supervision, Mařák created the following ten plates:

Farmhouse near Santa Gertrudis,
The Puerta Nueva,
Ibiza from Puig des Molins,
The Hermitage of Es Cubells,
The Harbour of San Miguel,
San Mateo,
San Lorenzo,
The Mountains west of the road to Santa Eulalia,
San Carlos,
and the Rectory of San Francisco Javier on Formentera.

The choice of subjects corresponded perfectly to Mařák’s particular talent. He was not merely a topographical draughtsman, but an artist capable of filling landscapes with poetic atmosphere, spatial depth and subtle light. In his work, houses, churches and villages do not appear in isolation, but as integral parts of the surrounding natural world. It was precisely this combination of documentary accuracy and sensitivity to landscape that made him especially valuable to Ludwig Salvator’s project.

Mařák’s close ties to the Prague art world are also noteworthy. In 1887, he returned to Prague and became head of the specialist school for landscape painting at the Academy of Fine Arts. Until his death in 1899, he trained numerous important artists and founded what later became known as the celebrated Mařák School of Bohemian landscape painting. His students included Antonín Slavíček, František Kaván and Otakar Lebeda.

Two decades earlier, however, Julius Mařák had already played a decisive role in transforming Ludwig Salvator’s first impressions of Ibiza and Formentera into luminous colour images. His ten plates rank among the most poetic landscape representations in the entire work—and preserve to this day the quiet, still largely untouched world of the ancient Pityuses.

Johann Varrone – der wichtigste Bildinterpret der frühen BalearenzeichnungenJohann Varrone – the foremost visual interpr...
20/07/2026

Johann Varrone – der wichtigste Bildinterpret der frühen Balearenzeichnungen
Johann Varrone – the foremost visual interpreter of Ludwig Salvator’s early Balearic drawings

Als der junge Ludwig Salvator nach seinem ersten Aufenthalt auf Ibiza und Formentera im Jahr 1867 die bildliche Ausstattung seines Balearenwerkes vorbereitete, vertraute er die farbige Ausarbeitung seiner vor Ort entstandenen Zeichnungen und Studien zwölf ausgewählten Künstlern an. Einer von ihnen nahm dabei eine herausragende Stellung ein: Johann – auch Giovanni – Varrone.

Der 1832 in Bellinzona/Tessin geborene und an der Wiener Akademie ausgebildete Maler, Aquarellist und Illustrator war auf topografisch genaue Landschafts- und Ortsansichten spezialisiert. Seine Stärke lag darin, Natur, Architektur und räumliche Zusammenhänge präzise zu erfassen, ohne dabei auf atmosphärische Wirkung zu verzichten. Damit entsprach seine Arbeitsweise in besonderem Maße Ludwig Salvators eigenem Anspruch, Landschaften und Lebenswelten wissenschaftlich zuverlässig und zugleich in ihrer „leuchtenden Wirklichkeit“ wiederzugeben.

Von den insgesamt fünfzig farblithografischen Tafeln des ersten Bandes „Die alten Pityusen“ führte Varrone nicht weniger als siebzehn nach den Originalaufnahmen des Erzherzogs und unter dessen persönlicher Leitung aus. Damit zeichnete er für mehr als ein Drittel des gesamten Farbtafelzyklus verantwortlich und war der mit Abstand meistbeschäftigte Künstler des Unternehmens.

Zu seinen Motiven gehörten weite Landschafts- und Küstenpanoramen ebenso wie Dörfer, Straßen, Tore, Türme, Festungsmauern und bäuerliche Architektur. Varrone gestaltete unter anderem:

„Ibiza von der Meerseite“,
„Das Castillo vom Turme von Santa Maria la Mayor aus“,
„Bei der Puerta de Soto“,
„San José“, „San Augustin“, „San Juan“ und „San Vicente Ferrer“,
das „Tal von San Antonio“,
das „Tal von La Bricha“,
die Salinen der Sierra de la Fuente de la Pez
sowie die Estanques von San Francisco Javier auf Formentera.

Selbst ein Bauernhausinterieur und eine Drehmühle wurden ihm anvertraut – ein Hinweis darauf, dass Varrone nicht nur als Landschaftsmaler, sondern als vielseitiger künstlerischer Dokumentarist geschätzt wurde.

Seine herausragende Beteiligung dürfte kein Zufall gewesen sein. Varrone verfügte über Erfahrung mit wissenschaftlichen Illustrationen, Buchpublikationen und offiziellen Dokumentationsaufträgen. Er verstand es, vorhandene Skizzen in klar aufgebaute, druckfähige Kompositionen zu übertragen, ohne deren topografische Aussage zu verfälschen.

So wurde Johann Varrone zum bedeutendsten bildnerischen Partner Ludwig Salvators bei der Entstehung des ersten Balearenbandes. Seine Tafeln prägen bis heute ganz wesentlich unser visuelles Bild von Ibiza und Formentera im 19. Jahrhundert.
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When the young Archduke Ludwig Salvator began preparing the illustrations for his monumental work on the Balearic Islands following his first stay on Ibiza and Formentera in 1867, he entrusted twelve selected artists with the task of developing his drawings and studies made on location into fully coloured compositions. One of them occupied a particularly prominent position: Johann—also known as Giovanni—Varrone.

Born in Bellinzona/Tessin in 1832 and trained at the Vienna Academy of Fine Arts, Varrone was a painter, watercolourist and illustrator who specialised in topographically precise landscapes and views of towns and villages. His particular strength lay in his ability to record nature, architecture and spatial relationships with great accuracy, while still preserving a strong atmospheric effect. His artistic approach therefore corresponded especially well to Ludwig Salvator’s own ambition to depict landscapes and ways of life with scientific reliability and, at the same time, in their “luminous reality.”

Of the fifty colour-lithographic plates contained in the first volume, Die alten Pityusen, Varrone executed no fewer than seventeen after the Archduke’s original studies and under his personal supervision. He was therefore responsible for more than one third of the entire cycle of colour plates and was by far the most extensively employed artist involved in the project.

His subjects included expansive landscapes and coastal panoramas, as well as villages, streets, gateways, towers, fortification walls and rural architecture. Among the works assigned to Varrone were:

Ibiza from the Sea,
The Castillo Seen from the Tower of Santa Maria la Mayor,
Near the Puerta de Soto,
San José, San Augustin, San Juan and San Vicente Ferrer,
The Valley of San Antonio,
The Valley of La Bricha,
The Salt Pans of the Sierra de la Fuente de la Pez,
and The Estanques Seen from San Francisco Javier on Formentera.

He was even entrusted with the interior of a farmhouse and a rotary mill—evidence that Varrone was valued not only as a landscape painter, but also as a versatile artistic documentarian.

His prominent role was probably no coincidence. Varrone had experience in scientific illustration, book publishing and official documentation projects. He knew how to transform existing sketches into clearly structured, print-ready compositions without compromising their topographical accuracy.

Johann Varrone thus became Ludwig Salvator’s most important artistic collaborator in the creation of the first Balearic volume. To this day, his plates continue to shape our visual image of Ibiza and Formentera in the nineteenth century.
Johann Varrone – the foremost visual interpreter of Ludwig Salvator’s early Balearic drawings

When the young Archduke Ludwig Salvator began preparing the illustrations for his monumental work on the Balearic Islands following his first stay on Ibiza and Formentera in 1867, he entrusted twelve selected artists with the task of developing his drawings and studies made on location into fully coloured compositions. One of them occupied a particularly prominent position: Johann—also known as Giovanni—Varrone.

Born in Milan in 1832 and trained at the Vienna Academy of Fine Arts, Varrone was a painter, watercolourist and illustrator who specialised in topographically precise landscapes and views of towns and villages. His particular strength lay in his ability to record nature, architecture and spatial relationships with great accuracy, while still preserving a strong atmospheric effect. His artistic approach therefore corresponded especially well to Ludwig Salvator’s own ambition to depict landscapes and ways of life with scientific reliability and, at the same time, in their “luminous reality.”

Of the fifty colour-lithographic plates contained in the first volume, Die alten Pityusen, Varrone executed no fewer than seventeen after the Archduke’s original studies and under his personal supervision. He was therefore responsible for more than one third of the entire cycle of colour plates and was by far the most extensively employed artist involved in the project.

His subjects included expansive landscapes and coastal panoramas, as well as villages, streets, gateways, towers, fortification walls and rural architecture. Among the works assigned to Varrone were:

Ibiza from the Sea,
The Castillo Seen from the Tower of Santa Maria la Mayor,
Near the Puerta de Soto,
San José, San Augustin, San Juan and San Vicente Ferrer,
The Valley of San Antonio,
The Valley of La Bricha,
The Salt Pans of the Sierra de la Fuente de la Pez,
and The Estanques Seen from San Francisco Javier on Formentera.

He was even entrusted with the interior of a farmhouse and a rotary mill—evidence that Varrone was valued not only as a landscape painter, but also as a versatile artistic documentarian.

His prominent role was probably no coincidence. Varrone had experience in scientific illustration, book publishing and official documentation projects. He knew how to transform existing sketches into clearly structured, print-ready compositions without compromising their topographical accuracy.

Johann Varrone thus became Ludwig Salvator’s most important artistic collaborator in the creation of the first Balearic volume. To this day, his plates continue to shape our visual image of Ibiza and Formentera in the nineteenth century.

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