Hollabrunner Vorlesungen

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07/04/2026

Junge Hollabrunner Vorlesungen laden zu: „Das bin ich?!“ – Ein plastischer Chirurg erzählt

Gesichtschirurg Dr. Harald Kubiena erzählt u.a. dazu, wie wir gesehen werden wollen! Ein Blick in den Spiegel scheint selbstverständlich – und doch wirft er große Fragen auf: Warum erkennen wir uns selbst? Warum wirken Gesichter auf uns so stark? Und wie verändert sich unser Bild von uns selbst im Laufe des Lebens?

Diesen spannenden Fragen widmet sich die nächste Ausgabe der Jungen Hollabrunner Vorlesungen – und lädt zu einer faszinierenden Reise zwischen Medizin, Wahrnehmung und Identität ein.

Am Mittwoch, 15. April 2026, um 17 Uhr spricht im Festsaal des Bundesgymnasiums Hollabrunn der plastische Chirurg Dr. Harald Kubiena über das Thema: „Das bin ich?! – Wie wir unser Gesicht sehen, erkennen und gesehen werden (wollen). Ein Gesichtschirurg erzählt.“

Dabei eröffnet sich ein ungewöhnlicher Blick auf das menschliche Gesicht: als biologisches Wunderwerk, als Spiegel unserer Persönlichkeit – und als zentraler Bestandteil unserer Identität. Aus der Perspektive eines erfahrenen Gesichtschirurgen wird verständlich, wie wir Gesichter wahrnehmen, warum sie für zwischenmenschliche Beziehungen so entscheidend sind und welche Rolle sie für unser Selbstbild spielen.
Der Vortrag verbindet medizinisches Wissen mit alltagsnahen Fragen und lädt dazu ein, das eigene Gesicht – und das der anderen – mit neuen Augen zu sehen.

Wann: Mittwoch, 15. April 2026, 17.00 Uhr
Wo: Festsaal des Bundesgymnasiums, 2020 Hollabrunn, Reucklstraße 9

Die Veranstaltung richtet sich an alle Neugierigen ab 10 Jahren und zeigt, wie spannend Wissenschaft sein kann, wenn sie verständlich und lebensnah vermittelt wird.

Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind willkommen.
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Sujet: Hollabrunner Vorlesungen

17/03/2026
10/03/2026

Hollabrunner Vorlesungen laden zu unterirdischem Abend voller Überraschungen im Erzbischöflichen Seminar Hollabrunn: Kellergeschichten und Künetten – Archäologische Forschungen in Vindobona/Wien

Unter den Straßen Wiens verbirgt sich eine zweite Stadt: Mauern römischer Häuser, uralte Kelleranlagen, Spuren von Soldaten, Händlern und Bewohnern des antiken Vindobona.

Wie Archäologinnen und Archäologen diese verborgene Welt entdecken und welche überraschenden Geschichten sie erzählt, steht im Mittelpunkt der nächsten Hollabrunner Vorlesung.
Am Donnerstag, 19. März 2026, um 19 Uhr lädt die Historikerin und Archäologin Sophie Insulander ins Erzbischöfliche Seminar Hollabrunn zu einem spannenden Blick unter die Oberfläche der Stadtgeschichte ein. Unter dem Titel „Kellergeschichten und Künetten – Archäologische Forschungen in Vindobona/Wien“ berichtet sie von ihrer Arbeit an den archäologischen Spuren des römischen Wiens.

Dabei wird deutlich: Archäologie spielt sich nicht nur auf spektakulären Ausgrabungsstätten im Mittelmeerraum ab – auch mitten in einer modernen Großstadt können Bauarbeiten plötzlich Fenster in eine fast 2000 Jahre alte Vergangenheit öffnen. In Künetten, Kellern und Baugruben treten Mauern, Alltagsgegenstände und überraschende Hinweise auf das Leben im römischen Vindobona zutage.

Die Vortragende Sophie Insulander wurde 1994 in Sofia geboren und wuchs in Wien auf. Sie studierte Klassische Archäologie an der Universität Wien und nahm während ihres Studiums an einer Lehrgrabung in Ephesos/Selçuk teil. Ihre Masterarbeit widmete sie dem Thema „Prokonnesischer Marmor in der Architektur des kaiserzeitlichen Ephesos“.
Praktische Erfahrung sammelte sie unter anderem im Wien Museum, am Centre National de Recherche Archéologique (CNRA) in Luxemburg sowie in wissenschaftlichen Projekten des Österreichischen Archäologischen Instituts der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Seit 2019 arbeitet sie im Wien Museum, zunächst als kuratorische Assistenz im Department Archäologie und Geschichte bis 1500 – unter anderem an der Ausstellung „Archäologie in der ‚Alten Post‘. Ein Querschnitt durch die Stadtgeschichte“ – und seit 2020 im Department Geschichte.

Wann: Donnerstag, 19. März 2026, 19.00 Uhr
Wo: Erzbischöfliches Seminar Hollabrunn, 2020 Hollabrunn, Kirchenplatz 2

Nach der Hollabrunner Vorlesung ist wie gewohnt ein gemütliches Beisammensein mit einem Glas Wein - dieses Mal schenkt das Weingut Hummel Weinviertel aus - und einer kulinarischen Überraschung von Karl Riepl von Riepl on tour eingeplant.
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07/02/2026

Das könnte richtig spannend werden: Hollabrunner Vorlesungen laden zu: „Der nackte Affe“ – Neue Erkenntnisse zur Evolution des Menschen

Warum sehen wir so aus, wie wir aussehen? Warum gehen wir aufrecht? Und was verrät unser Körper heute noch über unsere tierischen Vorfahren? Antworten auf diese spannenden Fragen liefert die nächste Ausgabe der Hollabrunner Vorlesungen.

Am Donnerstag, 12. Februar 2026, um 19 Uhr nimmt der Biologe Ass.-Prof. Mag. Dr. Erich Eder die Besucherinnen und Besucher auf eine faszinierende Reise durch Millionen Jahre Menschheitsgeschichte mit: Unter dem Titel „Der nackte Affe – Neue Erkenntnisse zur Evolution des Menschen“ erklärt er im Festsaal des Erzbischöflichen Seminars, was moderne Evolutionsforschung heute über unsere Herkunft weiß – und warum diese Erkenntnisse unseren Blick auf uns selbst verändern können. Wissenschaftlich fundiert, verständlich erklärt und mit vielen anschaulichen Beispielen wird verdeutlicht, dass der Mensch ohne seine evolutionäre Geschichte nicht zu verstehen ist.

Wann: Donnerstag, 12. Februar 2026, 19.00 Uhr
Wo: Erzbischöfliches Seminar Hollabrunn
Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss darf man sich wieder auf regionale Weine und eine auf das Thema abgestimmte kulinarische Verpflegung von Karl Riepl freuen.

Über Mag. Dr. Erich Eder
Erich Eder ist Assistenzprofessor für Biologie an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freud Universität Wien und lehrt seit über 20 Jahren an der Universität Wien. Nach seiner Promotion in Zoologie am Department für Evolutionsbiologie forschte er zu morphologischen, ökologischen und naturschutzbiologischen Fragestellungen. Seine internationale Vortragstätigkeit führte ihn unter anderem an die Humboldt-Universität Berlin, die Københavns Universitet und die Università di Bologna. Für seine wissenschaftliche Arbeit und seine herausragende Lehre wurde er vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Theodor-Körner-Preis für Wissenschaft, dem Förderungspreis der Stadt Wien, dem Josef-Schöffel-Naturschutzpreis des Landes Niederösterreich sowie dem Teaching Award der Universität Wien.

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07/02/2026

Das könnte richtig spannend werden: Hollabrunner Vorlesungen laden zu: „Der nackte Affe“ – Neue Erkenntnisse zur Evolution des Menschen

Warum sehen wir so aus, wie wir aussehen? Warum gehen wir aufrecht? Und was verrät unser Körper heute noch über unsere tierischen Vorfahren? Antworten auf diese spannenden Fragen liefert die nächste Ausgabe der Hollabrunner Vorlesungen.

Am Donnerstag, 12. Februar 2026, um 19 Uhr nimmt der Biologe Ass.-Prof. Mag. Dr. Erich Eder die Besucherinnen und Besucher auf eine faszinierende Reise durch Millionen Jahre Menschheitsgeschichte mit: Unter dem Titel „Der nackte Affe – Neue Erkenntnisse zur Evolution des Menschen“ erklärt er im Festsaal des Erzbischöflichen Seminars, was moderne Evolutionsforschung heute über unsere Herkunft weiß – und warum diese Erkenntnisse unseren Blick auf uns selbst verändern können. Wissenschaftlich fundiert, verständlich erklärt und mit vielen anschaulichen Beispielen wird verdeutlicht, dass der Mensch ohne seine evolutionäre Geschichte nicht zu verstehen ist.

Wann: Donnerstag, 12. Februar 2026, 19.00 Uhr
Wo: Erzbischöfliches Seminar Hollabrunn
Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss darf man sich wieder auf regionale Weine und eine auf das Thema abgestimmte kulinarische Verpflegung von Karl Riepl freuen.

Über Mag. Dr. Erich Eder
Erich Eder ist Assistenzprofessor für Biologie an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freud Universität Wien und lehrt seit über 20 Jahren an der Universität Wien. Nach seiner Promotion in Zoologie am Department für Evolutionsbiologie forschte er zu morphologischen, ökologischen und naturschutzbiologischen Fragestellungen. Seine internationale Vortragstätigkeit führte ihn unter anderem an die Humboldt-Universität Berlin, die Københavns Universitet und die Università di Bologna. Für seine wissenschaftliche Arbeit und seine herausragende Lehre wurde er vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Theodor-Körner-Preis für Wissenschaft, dem Förderungspreis der Stadt Wien, dem Josef-Schöffel-Naturschutzpreis des Landes Niederösterreich sowie dem Teaching Award der Universität Wien.

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29/01/2026

Ein Sohn des Waldviertels: Begleitet von mittelalterlicher Gesangseinlage, Eintopf und mittelalterlichen Instrumenten lud 59. Hollabrunner Vorlesung zum Thema Walther von der Vogelweide

Mitten ins Hochmittelalter wurde das Publikum bei den 59. Hollabrunner Vorlesungen am 22. Jänner 2026 im Erzbischöflichen Gymnasium versetzt.
Live-Musik und mittelalterliche Küche rundeten den Abend ab. Den Auftakt bildete Walthers berühmtes Lied „Unter der Linde“, eine Liebesbegegnung aus der Sicht einer Frau. Ein Überraschungseffekt für die Besucherinnen und Besucher: Das Lied wurde live on stage dargeboten.

Mag. Robert Berger, bis 2025 AHS-Lehrer, stellte nach der Skizzierung des Zeithintergrundes in seinem Referat zunächst in Grundzügen Walthers Werk, seine Minnelyrik und Sangspruchdichtung, vor. Dabei arbeitete er heraus, dass der „Superstar des Mittelalters“ korrekterweise nicht bloß der berühmteste Dichter vor Goethe war, sondern vielmehr als Berufsmusiker oder noch treffender als Singer-Songwriter zu sehen ist. In der Überlieferung, etwa in der „Großen Heidelberger Liederhandschrift“, sind jedoch ausschließlich die Texte überliefert, auch weil es damals noch keine standardisierte Notation für die Musik gab.

Ein Singer-Songwriter, der seiner Zeit voraus war und nichts an Aktualität eingebüßt hat

Berger zeigte, wie Walther in seiner Minnedichtung über das Wesen der Liebe nachdachte, welche Innovationen er einführte und dass er – für seine Zeit geradezu utopisch – das Ideal einer auf Gleichberechtigung basierenden Beziehung zwischen Mann und Frau entwarf.
In seiner Sangspruchdichtung, etwa dem „Ich saz ûf eime steine“, Generationen von Schülerinnen und Schülern bestens bekannt, zeige sich Walther als „Beobachter, Seher und Prophet“, der über die Welt und das Leben nachdenkt. Mit seinen Antworten auf ethisch-moralische Fragen, etwa „wie kann man Ehre und Besitz erlangen und trotzdem ein ehrlicher Mensch bleiben?“, sei Walther bis heute hochaktuell.

Walther von der Vogelweide mit Österreichbezug

Zu Walthers Leben zeigte der Referent, dass Walther selbst in seinem Werk mehrfach Bezug auf Österreich nahm: u.a. mit „in Österreich lernte ich Sprechen und Dichten“ und, nachdem er bereits jahrelang gern gesehener Gast bei deutschen Bischöfen, Fürsten und Kaisern gewesen war, „Wohlauf mit mir, gehen wir heim nach Österreich!“ Berger rief in Erinnerung, dass das Österreich der Babenberger Herzöge um 1200 nicht einmal das Gebiet des gesamten heutigen Niederösterreich umfasste!

Zur vieldiskutierten Frage, wo die Heimat Walthers zu suchen ist, referierte Berger die Forschungsergebnisse der jüngsten Zeit: Walther beklagt gegen Ende seines Lebens in einem Gedicht, dass die Wälder, die er von seiner Jugend kannte, gerodet worden sind. Das bedeute, dass seine Heimat abseits der wichtigsten Verkehrswege lag. Und Rodungen seien zu dieser Zeit nur noch im Waldviertel erfolgt.

Nach der Vorlesung wurden die zahlreichen Besucher:innen von Karl Riepl mit einem köstlichen Eintopf in die mittelalterliche Küche entführt. Außerdem waren mittelalterliche Instrumente, die erklärt wurden, zu bewundern.

Fotos: © Alex Seidl – v.l.n.r. Mag. Robert Berger, Michael Lehner und Mag. Christian Kasper, der Initiator der Hollabrunner Vorlesungen

17/01/2026

HOLLABRUNNER VORLESUNGEN starten ins neue Jahr und laden zu „Walther von der Vogelweide und das Waldviertel“

Was verbindet einen der berühmtesten Dichter des Mittelalters mit dem Waldviertel?
Diese Frage steht im Mittelpunkt der nächsten Hollabrunner Vorlesungen, die Literaturgeschichte lebendig werden lässt!

Am Donnerstag, 22. Jänner 2026, um 19 Uhr, begibt sich Mag. Robert Berger unter dem Titel „Walther von der Vogelweide und das Waldviertel“ auf eine spannende Spurensuche zwischen Minnesang, mittelalterlicher Lebenswelt und regionaler Geschichte. Der Vortrag verspricht mehr als trockene Literaturkunde. Berger erzählt von einem Dichter, der bis heute berührt, provoziert und begeistert – und davon, warum Walther von der Vogelweide auch für unsere Region von Bedeutung sein könnte. Historische Fakten treffen auf lebendige Erzählkunst, wissenschaftliche Genauigkeit auf spürbare Leidenschaft für die Antike und das Mittelalter.

Über Mag. Robert Berger
Der Waldviertler Robert Berger studierte Latein, Deutsch und Geschichte. Von 1992 bis 2007 war er Geschäftsführer des renommierten Kammermusikfestivals Allegro Vivo, danach bis 2025 spätberufener Junglehrer für Latein. Als Buchautor, überzeugter Botschafter der Antike und erklärter Walther-Fan versteht er es, vergangene Zeiten anschaulich und unterhaltsam in die Gegenwart zu holen.

Walther von der Vogelweide und das Waldviertel
Wann: Donnerstag, 22. Jänner 2026, 19.00 Uhr
Wo: Erzbischöfliches Seminar Hollabrunn
Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Ein gutes Glas Wein und etwas Spezielles für das leibliche Wohl von Karl Riepl bietet wie immer einen kommunikativen Abschluss der Hollabrunner Vorlesungen.

Sujet: © Hollabrunner Vorlesungen

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Am Mittwoch!
15/12/2025

Am Mittwoch!

11/12/2025

Junge Hollabrunner Vorlesungen laden zu einem besonderen Vortrag: Wie wurde das alte Ägypten ausgegraben?

Das alte Ägypten fasziniert die Menschen aller Altersschichten immer noch! Doch wie gelang es eigentlich Forscherinnen und Forschern, die jahrtausendealten Geheimnisse aus dem Wüstensand zu befreien?
Die nächste Junge Hollabrunner Vorlesung lädt alle Kinder, Jugendliche genauso wie interessierte Erwachsene ein, der Frage nachzugehen: „Wie wurde das alte Ägypten ausgegraben?“

Der Historiker Dr. Maximilian Georg von der Akademie der Wissenschaften erklärt leicht verständlich, wie Gräber, Tempel und unermessliche Kulturschätze entdeckt wurden – und welche Detektivarbeit dahinter steckt! Wie fand man die bekannten Totenmasken?

Welche Werkzeuge kamen zum Einsatz? Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich jedenfalls auf spannende Geschichten und Antworten auf all diese Fragen freuen!

Wann: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 17.00 Uhr
Wo: Festsaal BG/BRG Hollabrunn, 2020 Hollabrunn, Reucklstraße 9

Ab 10 Jahren. Freier Eintritt – Spenden erbeten.
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Sujet: © Hollabrunner Vorlesungen

17/11/2025

Adresse

Kirchenplatz 2
Hollabrunn
2020

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