15/10/2026
💗💗💗Mit 29? Das kann doch nicht Brustkrebs sein?“ – Teil 2💗💗💗
Im dritten Teil unseres Interviews teilt Lisa ihre Erfahrungen zur ärztlichen Betreuung und der Bedeutung der psychischen Gesundheit. Sie erzählt, dass sie sich Meinungen von zwei verschiedenen Ärzten eingeholt hat.
Eine Ärztin gab ihr bei dem fortgeschrittenen Brustkrebs eine Prognose von noch fünf bis zehn Jahren, was psychisch sehr schlimm für sie war. Ein anderer Arzt erklärte ihr glücklicherweise, dass man eine solche Prognose noch gar nicht treffen könne, da man zunächst abwarten müsse, wie die Chemotherapie anschlägt.
Aus dieser Erfahrung hat Lisa gelernt, dass neben der eigentlichen Therapie die Hoffnung und die psychische Verfassung das Zweitwichtigste für die Genesung sind. Es ist essenziell, von Ärztinnen und Ärzten betreut zu werden, die einem ein positives Gefühl vermitteln – denn wenn man sich nicht wohlfühlt, leidet auch die Psyche darunter.
Auch wenn ihr am Anfang alles zu viel war, hat sie zu dem für sie richtigen Zeitpunkt professionelle Unterstützung gesucht. Heute arbeitet sie die verschiedenen Themen rund um die Diagnose mit einem Psychoonkologen auf und betont, wie wichtig es ist, sich Hilfe zu holen und mit der Situation nicht alleine zu bleiben.
Wir danken Lisa von Herzen für ihre wertvollen und offenen Worte, die so vielen anderen Frauen Mut machen! 🩷🙏🏻
Als Soroptimist International Club Mödling – ein Serviceclub von Frauen für Frauen – ist es uns ein großes Anliegen, Brustkrebspatientinnen auf ihrem Weg zu unterstützen.
Ein Herzensstück unserer Arbeit ist dabei das Herzkissen-Projekt. In wunderbarer Zusammenarbeit mit der HLM - HLP Mödling, die uns jährlich mit liebevoll genähten Herzkissen versorgt, übergeben wir diese an die Krankenhäuser Wiener Neustadt und Baden. Dort spenden sie den Patientinnen direkt nach der Operation nicht nur seelischen Trost, sondern sorgen auch für eine wichtige körperliche Druckentlastung.