Wir unterstützen auf der Suche nach dem eigenen Weg. Wir ermutigen dazu, sich selbst und die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen. Wir setzen uns ein für Chancengleichheit und vielfältige Lebensweisen. Wir engagieren uns gegen alle Arten von Gewalt. In Hartberg beraten wir von Montag bis Freitag, in Fürstenfeld montags, dienstags und donnerstags. Die Beratungsstelle in Hartberg ist auch in den Schulfe
rien und zwischen den Feiertagen besetzt. Bitte vereinbaren Sie einen Termin:
Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 9:00 bis 11:00 Uhr
Sie können auch zu anderen Zeiten anrufen. Wenn wir im Gespräch sind, gehen wir nicht ans Telefon. Sie können uns aber eine Nachricht hinterlassen. Wir rufen Sie zurück.
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Die Frauen- und Mädchenberatung Hartberg-Fürstenfeld orientiert sich in ihrer Arbeit an den Lebenswelten der Frauen und Mädchen in der Region. Diese sind vielfältig und doch alle geprägt durch die Lebensbedingungen im ländlichen Raum. Mädchen und Frauen sind heute konfrontiert mit einer Vielzahl von gesellschaftlichen Erwartungen. Manchmal kommt es dabei zu Widersprüchen
- zwischen den eigenen Gefühlen und denen der Kinder, (Ex-)-PartnerIn und anderen Angehörigen.
- zwischen dem Bedürfnis nach Bindung und dem nach Selbstbestimmung.
- zwischen der Verantwortung für andere und der Selbstsorge.
- zwischen traditionellen und modernen Rollenbildern. In der Beratung ermutigen wir Frauen und Mädchen, diese Widersprüche anzuerkennen und ihren eigenen Weg zu suchen. Dazu nutzen wir unsere frauen- und mädchenspezifische Beratungskompetenz und unser (sozialarbeiterisches, pädagogisches, juristisches und medizinisches) Fachwissen. Wir sind eng vernetzt mit anderen Institutionen in der Region und darüber hinaus. Die Situation jeder Frau und jedes Mädchens ist einzigartig und doch stellen wir in der Beratung fest, wie sehr die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ihr Leben prägen: Wir erleben Frauen und Mädchen, die in Krisen geraten sind, weil sie gesellschaftliche Erwartungen nicht erfüllen. Wir erleben Frauen und Mädchen, die von Armut betroffen sind, weil sie sich um Kinder und Angehörige kümmern, weil sie alleine leben und ihre Pension nicht reicht oder weil sie diskriminiert werden. Wir erleben Frauen, die von Partnergewalt betroffen sind oder sexualisierte Gewalt erfahren. Daher verstehen wir unseren Auftrag auch darin, geschlechtsspezifische und intersektionelle Diskriminierungen in unserer Gesellschaft zu thematisieren und uns für Chancengleichheit und die Gleichheit der Geschlechter einzusetzen.