14/10/2026
Zahlreiche Störstoffe erschweren oder machen es nahezu unmöglich, die wertvollen biogenen Abfälle sinnvoll weiterzuverarbeiten. In Tirol fallen jährlich rund 150 kg Bioabfall pro Kopf an. Das ist eine enorme Menge – insbesondere, wenn man bedenkt, dass daraus nährstoffreiche Komposterde oder energiehaltiges Biogas entstehen könnte.
Viele Bürgerinnen und Bürger sammeln ihre Bioabfälle vorbildlich. Allerdings gibt es auch einige, die bei der Trennung Fehler machen. In manchen Biotonnen oder Sammelsäcken finden sich nicht nur organische Abfälle, sondern auch verpackte Lebensmittel, Plastikfolien, Joghurtbecher oder Getränkekartons. Die Liste der Fehlwürfe ließe sich noch lange fortsetzen.
Auch die Sammlung selbst birgt Herausforderungen: Häufig werden zur Bereitstellung Plastiksäcke verwendet, die in der Weiterverarbeitung große Probleme verursachen.
Wir appellieren daher an alle Bürgerinnen und Bürger: Verwenden Sie ausschließlich die vorgesehenen Sammelgefäße bzw. Sammelsäcke Ihrer Gemeinde. So schaffen Sie die Grundlage für eine reibungslose und effiziente Weiterverarbeitung.