16/09/2026
FCG Steiermark: Pendlerinitiative macht sich stark für "KLIMATICKET SÜD" - leistbare Option für die Pendler auf der Koralmstrecke und Nutzung aller Verkehrsverbindungen in Kärnten und Steiermark! Walter Semlitsch!
„Klimaticket Süd" nach dem Vorbild der Ostregion
Mit dem „Klimaticket Süd“ legt die Pendlerinitiative nun eine konkrete Alternative vor.
Als Vorbild dient das VOR KlimaTicket MetropolRegion, das auf allen
Verbundlinien in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gilt. Die Verbundregion
Ost (VOR) zeigt damit bereits, dass eine gemeinsame Klimaticket-Lösung über
mehrere Bundesländer hinweg möglich ist.
Dieses Modell muss daher nicht neu erfunden, sondern lediglich auf die Steiermark
und Kärnten übertragen werden. Das Klimaticket Süd soll im gesamten
Verkehrsverbund Steiermark und im gesamten Verkehrsverbund Kärnten gelten.
Dafür müssten die Tarifgrenzen überwunden und das sogenannte
„Stückelungsverbot“ auf der Koralmbahn aufgehoben werden.
„Was zwischen Wien, Niederösterreich und dem Burgenland funktioniert, muss auch
zwischen der Steiermark und Kärnten möglich sein. Das Modell ist vorhanden und
hat sich bewährt. Deshalb sollte eine vergleichbare Lösung auch im Süden
Österreichs rasch umsetzbar sein. Jetzt braucht es vor allem den politischen Willen“,
so Semlitsch.
Zwei Bundesländer – ein Ticket
Nach den Vorstellungen der Pendlerinitiative soll das Klimaticket Süd um rund 800
Euro jährlich erhältlich sein. Es wäre damit deutlich günstiger als das Klimaticket
Österreich und würde sich gezielt an Menschen richten, die regelmäßig in der
Steiermark und in Kärnten unterwegs sind.
Ein solches Zwei-Länder-Ticket würde Pendlerinnen und Pendler finanziell entlasten,
den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen.🤍💚