18/03/2026
Warum ist Fleischfasten gut für die Gesundheit? ❤️
Ernährungs- und Gesundheitswissenschaftlerin Theres Rathmanner erklärt:
Wenig(er) Fleisch ist gut für Mensch, Tier und Umwelt!
Es ist wissenschaftlich schwierig zu beweisen, dass einzelne Lebensmittel über Gesundheit oder Krankheit entscheiden, weil es immer auf die gesamte Ernährung, den gesamten Lebensstil ankommt. Dennoch gilt ein hoher Fleischkonsum als Risikofaktor für zahlreiche Zivilisationskrankheiten, wie Dickdarmkrebs, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2.
Umgekehrt schützt eine Ernährungsweise, die reich an verschiedensten Pflanzen (Gemüse 🥦, Obst 🍎, Vollkorngetreide 🌾, Hülsenfrüchte, Nüsse 🌰, Samen, Gewürze, Kräuter 🌿) ist und das in möglichst wenig verarbeiteter Form, vor allen diesen und noch mehr Erkrankungen.
Dabei ist es gar nicht notwendig, ganz auf Fleisch zu verzichten. Eine pflanzenreiche Kost entfaltet ihre gesundheitsfördernde Wirkung auch dann, wenn man maßvoll Fleisch isst.
Was ist "maßvoll"? Da gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Die aktualisierten österreichischen Ernährungsempfehlungen berücksichtigen jetzt nicht nur Gesundheit, sondern auch Nachhaltigkeit.
Damit ergibt sich: 1-2 handtellergroße Portionen Fleisch pro Woche (Wurst mitgerechnet) sind okay, weniger oder gar keines aber genauso. 👍
Ganz wichtig ist auch: Wenn Fleisch, dann beste Qualität, Stichwort: Tierwohl.
Damit lande ich beim für mich wichtigsten Motto beim Essen: Gut statt viel. ✨
Foto: AdobeStock/Drobot Dean
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