Naturerlebnispark Graz

Wegbeschreibung Website Kontaktieren Sie die Organisation

Naturerlebnispark Graz Seit 1998 nutzen wir den öffentlichen städtischen Grünraum als Ort der Naturwissenschaftsvermittlung

Geschichte(n) aus dem Stadtpark 📖🔎Johannes Nepomuk🔍Johannes Nepomuk (1350 – 1393) studierte Theologie in Prag und kanoni...
28/05/2025

Geschichte(n) aus dem Stadtpark 📖

🔎Johannes Nepomuk🔍

Johannes Nepomuk (1350 – 1393) studierte Theologie in Prag und kanonisches Recht in Padua. 1380 empfing er die Priesterweihe. Er wurde Domherr und später Generalvikar des Erzbischofs in Prag. Bekannt war er vor allem für seine Predigten und seinen energischen Einsatz für die Rechte der Kirche dem König gegenüber. 1721 wurde er von Papst Innozenz XIII. selig gesprochen und 1729 von Papst Benedikt XIV. heiliggesprochen. Wegen der Art seines Todes wird Nepomuk als "Brückenheiliger" verehrt, dessen Skulptur auf zahlreichen Brücken steht.

Über den Grund für das Martyrium des Johannes Nepomuk gibt es zwei verschiedene Theorien: Johannes war der Beichtvater der Königin. Da der allseits unbeliebte König Wenzel IV. sogar seiner eigenen Frau misstraute, forderte er den Heiligen auf, ihm den Inhalt eines Beichtgespräches zu erzählen. Dieser verweigerte es, wurde gefoltert und in die Moldau geworfen. Wahrscheinlicher ist, dass sich Johannes bei einem Streit des Prager Erzbischofs Johann von Jenstein mit dem König auf die Seite des Bischofs stellte und deswegen von Wenzel gefangen genommen, gefoltert und daraufhin in der Moldau ertränkt wurde.

Die Johannes Nepomuk Kapelle wurde wahrscheinlich 1791 um die bereits bestehende spät-barocke Bildsäule errichtet. Die Kapelle wurde zwischen 1840 und 1850 in neoromanischer Form erneuert.

📸© Mario trummer

Baum des Monats 🌳🔎Persischer Eisenholzbaum🔍Der Name des Persischen Eisenholzbaums leitet sich von seinem ausgesprochen h...
21/05/2025

Baum des Monats 🌳

🔎Persischer Eisenholzbaum🔍

Der Name des Persischen Eisenholzbaums leitet sich von seinem ausgesprochen harten Holz ab.

Mit seiner braun-gräulichen Rinde, die sich blättrig ablöst, erinnert der Eisenholzbaum an die Platanen.

Der Persische Eisenholzbaum kann eine strauch- oder baumförmige Wuchsform annehmen. Er bildet eine breit ausladende Krone mit mehreren, kräftigen Ästen bzw. Stämmen. Dabei erreicht der Eisenholzbaum eine Höhe von viereinhalb bis zwölf Meter.

Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in den Ebenen südlich des Großen Kaukasus, die die Landbrücke zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer darstellen.

Mit einer Blütezeit von Jänner bis März zählt der Eisenholzbaum zu den Frühblühern. Die Blüten stehen gehäuft in köpfchenartigen Blütenständen. Sie besitzen keine auffallende Blütenhülle, dennoch sind sich durch die großen rötlichen Staubblätter am winterkahlen Ast gut sichtbar. Ein ebenso interessantes Blütenphänomen ist, dass auf einem Individuum sowohl zwittrige als auch rein männliche Blüten vorkommen.

Die ledrigen Laubblätter sind bis zwölf Zentimeter lang und von verkehrt-eiförmiger bis elliptischer Form mit kurzem Blattstiel. Der Blattrand ist gekerbt bis gesägt.

📸© EbbenTree

Tier des Monats 🐦🔎Grünspecht🔍Sein grünes Gefieder, die auffallende rote Färbung und schwarze Augenpartie am Kopf machen ...
14/05/2025

Tier des Monats 🐦

🔎Grünspecht🔍

Sein grünes Gefieder, die auffallende rote Färbung und schwarze Augenpartie am Kopf machen ihn unverwechselbar. Die Gefieder von Männchen und Weibchen sehen einander sehr ähnlich. Nur in Größe und Gewicht unterscheiden sie sich, wobei das Weibchen größer und schwerer ist. Außerdem hat das Männchen einen roten und das Weibchen einen schwarzen Backenstreifen. Am Kopf trägt der Grünspecht eine rote Kappe und eine schwarze Augenmaske, die sich vom Schnabel bis hinter die Augen zieht. Aus diesem Grund wird er auch als „Fliegender Zorro“ oder „Specht mit Räubermaske“ bezeichnet.

Der Grünspecht besiedelt sehr gerne Obstgärten und Parkanlagen, denn er benötigt einerseits ausreichend dicke Bäume mit weichem Holz und andererseits kurzrasige Flächen, die reich an Ameisenvorkommen sind. Hat er einmal ein Revier gefunden, dann verlässt er es nicht wieder, denn er ist ein Standvogel und außerdem sehr standorttreu.

Zwischen Morgengrauen und Dämmerung ist der Grünspecht aktiv. Zur Nahrungssuche fliegt er täglich die gleichen Routen und hält gezielt Ausschau nach lockeren Böden mit Störstellen. Besonders gerne frisst er Ameisen, Ameiseneier und Ameisenpuppen. Unter allen Spechten ist er am stärksten auf die Ameisenjagd spezialisiert. Beim Beutefang hilft ihm sein Schnabel, den er entweder als Meißel, Zange oder Axt einsetzt.

📸© valpictures44 auf Pixabay

Was ist los im Stadtpark 📍🔎Familienfest im Stadtpark Graz🔍Auch heuer verwandelt sich der Grazer Stadtpark wieder in eine...
23/04/2025

Was ist los im Stadtpark 📍

🔎Familienfest im Stadtpark Graz🔍

Auch heuer verwandelt sich der Grazer Stadtpark wieder in eine bunte Erlebniswelt für die ganze Familie: Am Sonntag, den 27. April 2025, lädt das beliebte MeinBezirk Familienfest von 10 bis 16 Uhr zum Mitmachen, Ausprobieren und Genießen ein. Rund um den Verkehrssicherheitsgarten und die Passamtswiese sorgt das Bewegungsland Steiermark für ein vielfältiges Programm, bei dem auch die StadtparkInfo wieder dabei ist – mit vielen Aktivitäten zum Ausprobieren, Mitmachen und Staunen.

Ob Klein oder Groß: Alle Besucher:innen können sich kostenlos in zahlreichen Sportarten versuchen und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm erleben. Wer fleißig mitmacht, kann auch tolle Preise gewinnen: Mit dem Stempelpass sammelt man an jeder Station einen Stempel – ab sechs Stempeln wartet ein Sofortgewinn, vollständig ausgefüllte Pässe nehmen zusätzlich an der großen Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es unter anderem Gutscheine und Freizeiteintritte für die ganze Familie.

Ein Tag voller Bewegung, Spaß und spannender Erlebnisse – wir freuen uns auf viele große und kleine Gäste!

Was ist los im Stadtpark 📍🔎Veranstaltungen im April🔍Wundern – Wissen – Wahrnehmen:  Das zentrale Grazer Grüngebiet – der...
09/04/2025

Was ist los im Stadtpark 📍

🔎Veranstaltungen im April🔍

Wundern – Wissen – Wahrnehmen: Das zentrale Grazer Grüngebiet – der Schlossberg und der Stadtpark - ist der perfekte Ausgangspunkt für forschend-entdeckende Erkundungen dieses einzigartigen historisch gewachsenen Naturraums. Wir laden euch - bei freiem Eintritt - herzlich ein mit uns auf Erkundungstour zu gehen und dabei den Stadtpark als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen zu entdecken. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Was ist los im Stadtpark 📍🔎Exotische Baumarten🔍Datum: Freitag, 25.10.2024Uhrzeit: 15:00 bis 16:30 UhrTreffpunkt: Stadtpa...
23/10/2024

Was ist los im Stadtpark 📍

🔎Exotische Baumarten🔍

Datum: Freitag, 25.10.2024
Uhrzeit: 15:00 bis 16:30 Uhr
Treffpunkt: Stadtpark Info (Sauraugasse 14)
Keine Anmeldung notwendig! Freier Eintritt!

Entdecke die beeindruckende Vielfalt exotischer Bäume im Herzen von Graz! 🌍🌱 Bei unserer geführten Tour von Mark Ressel durch den Stadtpark erfährst du spannende Geschichten über seltene Baumarten, ihre Herkunft und ihre Bedeutung für das Ökosystem. Von majestätischen Mammutbäumen bis zu exotischen Ginkgos – komm mit auf eine Reise in die faszinierende Welt der Bäume! 🍃✨

📸© EbbenTree

Was ist los im Stadtpark 📍🔎Im Baumkreis🔍Datum: Freitag, 18.10.2024Uhrzeit: 15:00 bis 16:30 UhrTreffpunkt: Stadtpark Info...
16/10/2024

Was ist los im Stadtpark 📍

🔎Im Baumkreis🔍

Datum: Freitag, 18.10.2024
Uhrzeit: 15:00 bis 16:30 Uhr
Treffpunkt: Stadtpark Info (Sauraugasse 14)
Keine Anmeldung notwendig! Freier Eintritt!

Drei entspannte und doch spannende Menschen – jeder für sich Experte in seinem Gebiet – haben sich zusammengetan, um die Besonderheiten des Stadtparks im Jahreszyklus zu erörtern.
Als Biologe und Vermittler: Michael Flechl
Als Philosoph und Moderator: Stefan Kaltenegger
Als Qigong-Lehrer und Beweger: Armin Fischwenger

Alles sprießt und blüht – auch im Stadtpark. Die Wärme des Frühlings bringt alles zum Erblühen. Doch was bringt uns als Menschen zum Erblühen? Und wie sieht die perfekte Blüte aus?

Bei einem Spaziergang durch den Stadtpark lassen Sie die jahreszeitlichen Eindrücke auf uns wirken und suchen nach Analogien zum menschlichen Leben. Begleitet werden wir dabei durch Impulse von Armin Fischwenger, Michael Flechl und Stefan Kaltenegger, die aus unterschiedlichen Perspektiven kommend Körpererfahrung, biologisches Fachwissen und philosophische Gedanken zusammenfließen lassen.

📸© Astrid Rampula, astrimage FILM

Was ist los im Stadtpark 📍🔎Botanische Weltreise🔍Datum: Freitag, 11. OktoberUhrzeit: 15:00 - 16:30 UhrTreffpunkt: Stadtpa...
09/10/2024

Was ist los im Stadtpark 📍

🔎Botanische Weltreise🔍

Datum: Freitag, 11. Oktober
Uhrzeit: 15:00 - 16:30 Uhr
Treffpunkt: Stadtpark Info (Sauraugasse 14)
Keine Anmeldung notwendig! Freier Eintritt!

Herbstliche Baum- und Pflanzenführung mit Botaniker Michael Flechl im Grazer Stadtpark.

Bei unserer botanischen Weltreise erwarten dich heimische so wie exotische Pflanzenarten fast aller Kontinente. Der Stadtpark zeigt sich neben der Blütezeit im Frühjahr im Herbst von seiner buntesten Seite! Vom duftenden Japanischen Kuchenbaum (Lebkuchenbaum), über kalifornischen Riesen-Mammutbaum, dem Amberbaum, dem Scheinindigo, der Lambert-Hasel, der Japanischen Sicheltanne, dem Taschentuchbaum, der Schwarznuss bis hin zur Libanon-Zeder ist alles dabei!

📸©️ Michael Flechl

Geschichte(n) aus dem Stadtpark 📖🔎Johannes Kepler🔍Johannes Kepler wurde 1571 in Württemberg geboren und studierte Theolo...
04/09/2024

Geschichte(n) aus dem Stadtpark 📖

🔎Johannes Kepler🔍

Johannes Kepler wurde 1571 in Württemberg geboren und studierte Theologie und die mathematischen Fächer des Quadriviums. Er bekam im Jahre 1594 eine Stelle als Lehrer der Ethik und Mathematik an der evangelischen Stiftschule in Graz, einer evangelischen Universität zu der Zeit. Dort erhielt er die Professur für Mathematik und Astronomie.

Aufgrund der sich ändernden politischen Verhältnisse nahm die Zahl der Hörer ständig ab.

Als Landschaftsmathematiker musste er Kalender anfertigen, in seiner Zeit in Graz 1594 - 1606 erstellte er insgesamt 6, von denen drei aufgefunden worden sind. Darin musste er Voraussagen über das im kommenden Jahr zu erwartende Wetter, über politische Ereignisse und Krankheiten machen, basierend auf seinen astrologischen Kenntnissen. In Laufe seiner Forschung suchte Kepler nach einer Begründung für die Zahl der Planeten und ihren Sonnenabständen.

1600 wurde er wegen der Rekatholisierungspolitik von Erzherzog Ferdinand I. mit seiner Familie aus Graz vertrieben. Er zog nach Prag und wurde dort 1601 der Mathematiker Kaiser Rudolfs II. Aufbauend auf Tycho Brahes Beobachtungen formulierte Kepler dort die drei Gesetze der Planetenbewegung über Bahnform, Bahnbewegung und Verhältnis der Umlaufzeit zur Bahngröße. Er stellte fest, dass die Planeten sich in Ellipsen rund um die Sonne drehen, nicht wie von Aristoteles angenommen, in Kreisen.

Ab 1612 - 1627 lebte Johannes Kepler in Linz und arbeitete dort als Mathematiker. Er starb 1630 in Regensburg. Johannes Kepler wird als genialer Physiker erinnert.

Pirker errichtet 1965 seine Büste und 1989 die keplerschen Planetenbewegungsgesetze nach einem Entwurf von Kulach.

📸© Mario trummer

Baum des Monats 🌳🔎Orangenkirsche🔍Die Früchte der Orangenkirsche sind für den Menschen sowohl im rohen als auch im gekoch...
21/08/2024

Baum des Monats 🌳

🔎Orangenkirsche🔍

Die Früchte der Orangenkirsche sind für den Menschen sowohl im rohen als auch im gekochten Zustand genießbar.

Die Orangenkirsche ist getrenntgeschlechtlich, das heißt es gibt nur rein weibliche und rein männliche Individuen.

Die Krone der Orangenkirsche entwickelt eine typische Form: Die stockwerkartige Anordnung der Äste bewirken einen etagenförmigen Wuchs. Dabei wird die Krone bis zu 15 Meter hoch. In Europa erreicht er dagegen meist nur eine Höhe von fünf bis sieben Meter.

Die natürliche Heimat der Orangenkirsche ist Ostasien (China, japanische Inselkette und koreanische Halbinsel).

Die Rinde der Orangenkirsche ist gräulich und glatt bis leicht rissig. Die Blätter sind gestielt und herzförmig mit bis 20 Zentimeter Länge. Die Blatt-Oberseite ist grasgrün, während die Unterseite gräulich-grün ist.

Die duftenden Blüten haben eine grünlich-gelbe Blütenhülle und sind an einem bis zu 30 Zentimeter langen, hängenden, rispigen Blütenstand angeordnet. Aus den weiblichen Blütenständen entwickeln sich über den Sommer die mehrsamigen, orangenfarbigen Beeren. Diese können bis in das Frühjahr hinein am Baum hängen bleiben. Die Früchte haben einen bitter-würzigen Geschmack.

📸© Denis.prévôt - Eigenes Werk auf Wikipedia

Adresse

Paulustorgasse 19
Graz
8010

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Naturerlebnispark Graz etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Kontaktieren Sie Die Organisation

Nachricht an Naturerlebnispark Graz senden:

Verknüpfungen

Teilen