Woman Life Freedom

Wegbeschreibung

Woman Life Freedom Verein für Menschenrechte und Freiheit

In der iranischen Provinz Khuzestan wurden über 10 entlassene Petropars-Arbeiter zu jeweils 74 Peitschenhieben und Gelds...
14/10/2026

In der iranischen Provinz Khuzestan wurden über 10 entlassene Petropars-Arbeiter zu jeweils 74 Peitschenhieben und Geldstrafen verurteilt.
Nach einer Klage des Unternehmens ließ ein Strafgericht in Hoveyzeh die Urteile vollstrecken, nachdem die gut ausgebildeten Fachkräfte friedlich gegen ihre Entlassungen demonstriert hatten.
Human Rights Watch und HRANA schlagen Alarm, da das Regime zunehmend mit extremer Härte gegen protestierende Arbeitnehmer vorgeht.



Der iranische Menschenrechtsanwalt Amirsalar Davoudi traute am 4. Oktober 2026 per Telefon den zum Tode verurteilten Dem...
13/10/2026

Der iranische Menschenrechtsanwalt Amirsalar Davoudi traute am 4. Oktober 2026 per Telefon den zum Tode verurteilten Demonstranten Alireza Sepahi und dessen ebenfalls inhaftierte Partnerin Mahshad Kashani. Anschließend berichtete er in den sozialen Medien über das Schicksal des Paares.

Die iranische Justiz bestreitet die Eheschließung vehement und wirft Davoudi nun vor, „Falschaussagen auf Instagram verbreitet“ zu haben.


Eine 23-jährige Iranerin ist im Nordosten des Landes zum Tode verurteilt worden, weil sie den Propheten angeblich in soz...
11/10/2026

Eine 23-jährige Iranerin ist im Nordosten des Landes zum Tode verurteilt worden, weil sie den Propheten angeblich in sozialen Medien beleidigt haben soll. Was genau sie gesagt haben soll, ist nicht bekannt.

Im Iran werden Menschen weiterhin wegen Blasphemie oder angeblicher Prophetenbeleidigung hingerichtet. Solche Gesetze dürfen in einem Rechtsstaat keinen Platz haben.

Am 25. Januar wurde   in ihrem Zuhause festgenommen. Seitdem sitzt sie in einer Jugendhaftanstalt.Berichten zufolge wurd...
10/10/2026

Am 25. Januar wurde in ihrem Zuhause festgenommen. Seitdem sitzt sie in einer Jugendhaftanstalt.Berichten zufolge wurde sie gefoltert und unter Druck gesetzt, ein Geständnis abzulegen. Jetzt droht ihr ein Todesurteil. Sie ist noch ein Kind. Sie sollte lernen, lachen und von ihrer Zukunft träumen, statt auf ihre Hinrichtung warten zu müssen.
Kein Kind darf zum Opfer staatlicher Repression werden. Lasst Diana nicht allein!

Am 6. Oktober 2026 hat das iranische Parlament Artikel 22 des bereits im August beschlossenen Anti-Einfluss-Gesetzes ver...
08/10/2026

Am 6. Oktober 2026 hat das iranische Parlament Artikel 22 des bereits im August beschlossenen Anti-Einfluss-Gesetzes verabschiedet.
Wer künftig mit als „feindlich“ eingestuften ausländischen Medien Interviews führt oder an Diskussionen teilnimmt, kann mit Haft, Geldstrafen und 31 bis 74 Peitschenhieben bestraft werden.
Betroffen sind 44 Medien (darunter IranWire, BBC Persian, Iran International, Radio Farda) und 61 Einzelpersonen.

Das erschütternde Schicksal des 25-jährigen Alireza Sepahi: Nach seiner Festnahme im Jänner wurde er wegen seiner angebl...
06/10/2026

Das erschütternde Schicksal des 25-jährigen Alireza Sepahi: Nach seiner Festnahme im Jänner wurde er wegen seiner angeblichen Beteiligung am Alikhani-Platz-Fall zum Tode verurteilt. Sein Geständnis soll unter Folter erzwungen worden sein. Bereits im Juli sollte er öffentlich hingerichtet werden, erlitt auf dem Weg zum Galgen jedoch einen Herzinfarkt und überlebte.

Im Todestrakt erfüllte er sich noch einen letzten Wunsch: Er heiratete seine ebenfalls inhaftierte große Liebe Mahshad Keshani.

Gestern wurde Alireza Sepahi hingerichtet.

Ein neuer UN-Bericht berichtet davon, dass in Folge US-Amerikanischer Angriffe auf den Iran mögliche Kriegsverbrechen be...
05/10/2026

Ein neuer UN-Bericht berichtet davon, dass in Folge US-Amerikanischer Angriffe auf den Iran mögliche Kriegsverbrechen begangen wurden. Insbesondere der Angriff auf eine Mädchenschule in Minab wird Medienberichten nach in dem Kontext oft angeführt. Das Völkerrecht schützt Zivilistinnen und Zivilisten vor extralegalen Tötungen. Jeder Angriff auf sie ist inakzeptabel. Die Iraner:innen leiden doppelt. Ihr eigenes Regime richtet sie hin, während der Krieg ohnehin existente Probleme wie Armut verschärft

Im Vakilabad-Gefängnis in Maschhad sollen Mahboubeh Shabani und Najmeh Amini mit Hand- und Fußfesseln an Betten fixiert ...
02/10/2026

Im Vakilabad-Gefängnis in Maschhad sollen Mahboubeh Shabani und Najmeh Amini mit Hand- und Fußfesseln an Betten fixiert worden sein. Das berichtet die Organisation „Sedaye Bazdashtshodegan Iran“ unter Berufung auf Informationen aus dem Gefängnis. Beide Frauen befinden sich demnach in einem gesonderten Überwachungsbereich.

Beide hatten zuvor Audiobotschaften aus dem Gefängnis nach außen gelangen lassen und über ihre Todesurteile und die Situation der Gefangenen berichtet. Auch HRANA dokumentiert die Todesurteile gegen Shabani und Amini.

Ihre Stimmen dürfen nicht verstummen. Nennt ihre Namen. Macht ihre Fälle sichtbar.

Irans Justizchef kündigt härteres Vorgehen gegen Frauen ohne Kopftuch an:Gholamhossein Mohseni-Ejei, Chef der iranischen...
01/10/2026

Irans Justizchef kündigt härteres Vorgehen gegen Frauen ohne Kopftuch an:

Gholamhossein Mohseni-Ejei, Chef der iranischen Justiz, hat ein verschärftes Vorgehen gegen Frauen angekündigt, die sich nicht an die staatlichen Kleidungsvorschriften halten.

Er bezeichnete die aktuelle Situation als „nicht länger hinnehmbar“ und forderte den Generalstaatsanwalt auf, das Thema auf die Agenda des Sicherheitsrats zu setzen. Polizei, Geheimdienste und Justizbehörden sollen dabei zusammenarbeiten und Verstöße mit hoher Priorität verfolgen.

Beim „Tehran 10K“ liefen zahlreiche Frauen ohne Kopftuch durch den Velayat-Park in Teheran – obwohl die gesetzliche Hija...
28/09/2026

Beim „Tehran 10K“ liefen zahlreiche Frauen ohne Kopftuch durch den Velayat-Park in Teheran – obwohl die gesetzliche Hijabpflicht im Iran weiterhin besteht.

Die Bilder verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien. Besonders bemerkenswert: Nach einem ähnlichen Frauenlauf auf der Insel Kish waren die iranischen Behörden gegen die Organisatoren vorgegangen.

Was wie ein gewöhnlicher 10-Kilometer-Lauf aussieht, steht damit auch für den anhaltenden Widerstand vieler iranischer Frauen gegen staatliche Kleidungsvorschriften.

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