22/08/2026
Der 17. Femizid in Österreich geschah an einem achtjährigen Mädchen durch ihren Vater.
🕯️ 17. Femizid in Österreich 2026
In Kumberg im Bezirk Graz-Umgebung steht ein 37-jähriger Mann im Verdacht, seine achtjährige Tochter getötet zu haben.
Die Polizei wurde Montagabend alarmiert und nahm den Mann nach einem Suizidversuch fest. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen.
Wir sind schockiert, bestürzt und zutiefst betroffen über dieses schwere und brutale Gewaltverbrechen eines Vaters an seiner kleinen, erst acht Jahre alten Tochter.
Noch sind die Hintergründe nicht bekannt. Aber die Vorstellung, dass der eigene Vater sein Kind ersticht, ist einfach entsetzlich.
Unsere tiefe Anteilnahme gilt der Mutter und allen Angehörigen.
Femizide sind altersunabhängig.
Frauen und Mädchen sind über die gesamte Lebens- und Altersspanne hinweg von geschlechtsspezifischer tödlicher Gewalt betroffen.
Im Alter von 18 bis 60 Jahren passieren die meisten Femizide, aber mittlerweile gibt es auch viele Frauen über 60 und 70 Jahre, die von ihren nahen männlichen Angehörigen, Partnern oder Expartnern ermordet werden.
Mädchen unter 14 Jahren sind laut Statistik seltener betroffen, aber der gemeinsame Nenner bleibt in jedem Alter derselbe:
Das Opfer wird getötet, weil es eine Frau ist oder weil es gegen patriarchale Rollenerwartungen verstößt.
Die Datenlage ist leider international und auch im EU-Bereich sehr schwach.
Acht Jahre alt.
Ein kleines Mädchen, dessen Leben noch vor ihm lag.
Männergewalt/Partnergewalt gegen Frauen und Mädchen kennt kein Alter.
Wir dürfen diese Gewalt nicht hinnehmen.
KEINE MEHR.