03/06/2026
Das Anti Atom Komitee bei Bundesminister Norbert Totschnig in Wien - Unterschriftenübergaben NEIN zu grenznahem Atommüllendlager - NEIN zum Atomausbau in Tschechien - NEIN ZU SMRs!
Das Anti Atom Komitee startete vor einiger Zeit eine große Unterschriftenaktion gegen ein grenznahes Atommüll-Endlager und gegen den Ausbau der Atomkraft in Tschechien für ober- und niederösterreichische Gemeinden, die auch von zahlreichen weiteren Organisationen aus Österreich mitgetragen wurde.
Mit dieser Aktion sollte die Bundesregierung motiviert werden, sich gegen Atomkraft einzusetzen, anderseits sollten die viele gesammelte Unterschriften auch für den nötigen Rückhalt sorgen.
Auch wurde so die Bevölkerung in den einzelnen Gemeinden auf das Thema aufmerksam gemacht und mit eingebunden.
Insgesamt konnte das Anti Atom Komitee stolze 36.000 Unterschriften aus 231 Gemeinden mit deren tatkräftiger Unterstützung sammeln, was zeigt, dass die Pläne Tschechiens die Menschen hierzulande bewegen.
Bereits zuvor konnten fast 13.000 Unterschriften und später weitere 18.300 an die beiden jeweiligen Umweltministerinnen überreicht werden. In den Jahren 2024 und 2025 sind nochmals rund 4.800 Unterschriften aus vielen Gemeinden dazugekommen.
Am 28. April 2026 bekam das Anti Atom Komitee nun die Gelegenheit, als Abschluss der äußerst erfolgreichen Aktion, diese bei einem Treffen in Wien an Bundesminister Mag. Norbert Totschnig zu übergeben!
Der Bundesminister versprach, die Unterschriften an Vertreter aus der Tschechischen Republik weiterzuleiten.
Bei diesem Anlass konnten auch generell die ambitionierten Ausbaupläne für Atomkraft in Europa und speziell in Tschechien sowie die aktuelle Situation im Zusammenhang mit der Umsetzung der Energiewende im Mühlviertel diskutiert werden.
„Wir bedanken uns ausdrücklich nochmals für das Treffen und das lange sowie angenehme Gespräch zu unseren Themen“, fassen Manfred Doppler und Gerold Wagner zusammen.
Neben zahlreichen anderen Problemen und Risiken beim Einsatz von Atomkraft gibt es für Atommüll nach wie vor keine andere Lösung, als ihn am Ende zu vergraben und darauf zu hoffen, dass so ein Endlager hunderttausende Jahre hält oder dass eben die nachfolgenden tausenden Generationen damit fertig werden.
Das Anti Atom Komitee weist immer wieder auch darauf hin.
Foto BMLUK-Hemerka