1958 begann mit einem Naturbahn-Rodelrennen vom Muttersberg das Rodelzeitalter in Bludenz. Die Vereinsgründung erfolgte noch im selben Jahr als "Sektion Rodel" des Wintersportvereins Bludenz. Ziel des Vereins war und ist die Förderung der Jugend im Bereich Rodelsport, vom Nachwuchs bis hin zur Weltspitze. Heute zählt der Verein zu den größten und erfolgreichsten Vereinen in Bludenz und auch in Vor
arlberg. Engagierte Funktionäre, erfolgreiche Sportler
Die sportliche Betreuung erfolgt größtenteils vereinsintern durch engagierte Funktionäre, aber auch durch den Vorarlberger (VRV) und den Österreichischen Rodelverband (ÖRV). Aus dieser konsequenten Arbeit gingen bereits erfolgreiche Sportler hervor, wie zum Beispiel Andrea Tagwerker als Olympia-Bronzemedaillen-Gewinnerin 1994 in Lillehammer sowie mehrfache Gold-, Silber-, Bronzemedaillen- und Weltcup-Gewinnerin bei nationalen und internationalen Großveranstaltungen. Heute zählen die Bludenzer Doppelsitzer Thomas Steu, der mit seinem Tiroler Partner Lorenz Koller mehrfache Weltcupsiege, Weltmeister U23 etc. einfahren konnte sowie auch Jonas Müller (Spitzenleistung als Weltmeister in Sochi und Weltcupsieger in Oberhof) zur nationalen und internationalen Spitze im Kunstbahn-Rodelsport. Auch Yannick Müller ist im Rodelsport sehr stark auf der Überholspur in Richtung Weltspitze. Auch gesellschaftlich sehr aktiv
Kameradschaft sowie gesellschaftliche Miteinander bleiben selbstverständlich nicht auf der Strecke und auch die gesellschaftlichen Aspekte kommen im Verein nicht zu kurz. Die insgesamt 23 Funktionäre mit Langzeitobmann Helmut Tagwerker an der Spitze organisieren für ihre Mitglieder diverse Feste, gemeinsame Ausflüge, Grillveranstaltungen, Musikfeste etc.. Das große Highlight des Vereinsjahres ist und bleibt das allseits beliebte Preisjassen. Kein Wunder also, dass in der großen Rodlerfamilie ein außergewöhnlicher Geist des Zusammenhaltes und der Kameradschaft herrscht.