Tellington TTouch Training Österreich

Tellington TTouch Training Österreich Gemeinschaft zur Förderung der Verbreitung der Tellington Methode Bei den Tieren wirkt sich das in ihrem Verhalten aus, unangenehme bzw. www.tellington.at

Der Verein bezweckt die Förderung und Verbreitung der Tellington Methode durch Forschungvorhaben um die Wirkungsweise weiter zu untermauern, zu optimieren und noch besser zu verstehen. Die Forschungsergebnisse sollen der Aufklärungsarbeit für eine Verbesserung der inneren und äußeren Balance von Tier und Mensch hilfreich sein. TELLINGTON TTOUCH TRAINING ÖSTERREICH·
Tellington Training ist eine Me

thode, die schon seit vielen Jahren Tiere und Menschen begeistert. Diese Arbeit mit Tieren und Menschen ist ein Zusammenspiel aus Tellington TTouches und Bodenarbeit. Von jedem Menschen erlernbar, hilft diese Methode bei vielfältigen Problemen oder steigert einfach das Wohlbefinden. Die Philosophie dieser speziellen Körperarbeit ist es, mit jedem Tellington TTouch die Zellkommunikation zu aktivieren und die Zelle an ihre ursprüngliche Aufgabe zu erinnern. Der Kreis symbolisiert die Vollkommenheit und diese kann durch den TTouch jeder einzelnen Zelle wieder vermittelt werden. TTouch beruhigt und entspannt, lindert Ängste, Beschwerden und Schmerzen, verbessert die Gesundheit und erzeugt Wohlgefühl und Selbstsicherheit. Wie wir aus der Arbeit mit Menschen wissen, können Tellington-TTouches diese Vorgänge positiv beeinflussen, da durch die speziellen Berührungen, die in der Zelle gespeicherten Gefühle ins Bewusstsein kommen und verarbeitet werden können. Dies ist wie eine Kommunikation zwischen Zelle und Gehirn vorstellbar, es wird oft als ein angenehmes Loslassen von belastenden Gefühlen erlebt. störende Verhaltensmuster werden nachhaltig verändert. Ein weiterer Aspekt ist die Steigerung des Vertrauens zu sich selbst und zu den Personen die mit dem Tier umgehen. TELLINGTON FÜR PFERDE
Durch die kreisenden, hebenden und gleitenden Berührungen der „Tellington-TTouches“ und die spezielle Art der Bodenarbeit wird eine ganz besondere Verbindung zwischen Pferd und Mensch hergestellt. Das Pferd beruhigt und/oder entspannt sich. Ängste, Spannungen, Beschwerden oder Schmerzen können gelindert oder behoben werden, Wohlgefühl, Selbstvertrauen und Vertrauen zum Menschen werden gefördert. Negative und unerwünschte Verhaltensmuster können so dauerhaft verändert und ausgelöscht werden, weil TTouch nachweislich auf das Gehirn wirkt und die Pferde so intelligenter und weniger instinktgesteuert reagieren lässt.

„Es sind die Details, welche den Unterschied machen“

TELLINGTON FÜR KLEINTIERE
Viele Menschen sind auf der Suche nach sanfteren und verständnisvolleren Wegen, um mit Tieren zu arbeiten, nach Methoden, die ein angenehmes, effektives und auch leistungsorientiertes Miteinander ermöglichen. Zahlreiche Tierfreunde und Profis im Hunde- und Pferdesport sehen in der Tellington Methode eine außerordentlich effektive Methode für erstaunlich viele Situationen im Umgang mit ihren vierbeinigen Freunden.

“Wer immer das macht, was er immer schon gemacht hat, wird immer das bleiben, was er immer schon war”

DER VEREIN
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung und Verbreitung der Tellington Methode durch Forschungsvorhaben und auf diesem Wege die Verbesserung der inneren und äußeren Balance von Tier und Mensch. Dazu sollen insbesondere die umfassende Verbreitung von Forschungsergebnissen, die Durchführung oder Betreuung von Forschungsvorhaben und Aufklärungsarbeit für die Allgemeinheit dienen. Weiteres soll der Verein die Ausbildung- und Fortbildung auf dem Gebiet der Tellington Methode sicher stellen.

Eine stille Brücke zwischen Mensch und PferdBlogbeitrag von Ingrid Wild (D)Tellington Instruktorin für PferdeImmer wiede...
12/06/2026

Eine stille Brücke zwischen Mensch und Pferd

Blogbeitrag von Ingrid Wild (D)
Tellington Instruktorin für Pferde

Immer wieder stoße ich im Zusammenhang mit Pferden auf das Wort Vertrauen und auch ich liebe das Gefühl, wenn die Pferde mir ihr Vertrauen schenken und Pferde zum Vertrauen einzuladen.� Vielleicht war das auch der ausschlaggebende Punkt, der mich zum Tellington TTouch® Training geführt hat. Unvergesslich sind die Momente, wenn ich erleben durfte, wie ein Pferd, das gerade noch außer sich war, voll Stress und Unsicherheit, Linda voll Dankbarkeit sein Vertrauen schenkte, nachdem sie es berührt hatte.

Was bedeutet Vertrauen überhaupt?
Vertrauen ist der Glaube oder die Überzeugung, dass eine Person zuverlässig, ehrlich und fähig ist. Es ist ein unsichtbares Band, das Beziehungen trägt, Sicherheit vermittelt und echtes Miteinander überhaupt erst möglich macht. Doch Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit – es entsteht, wächst und kann ebenso zerbrechen. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Bedeutung von Vertrauen in der Beziehung zwischen Mensch und Tier, insbesondere bei Pferden.

Pferde sind Fluchttiere. Ihr natürlicher Instinkt ist es, Gefahren schnell zu erkennen und sich in Sicherheit zu bringen. In der freien Wildbahn sichert dieses Verhalten ihr Überleben. Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Pferd einem Menschen vertraut – einem Wesen, das aus seiner Sicht zunächst unberechenbar und fremd erscheint.

Wenn ein Pferd beginnt, einem Menschen zu vertrauen, geschieht etwas Faszinierendes: Es legt einen Teil seiner natürlichen Vorsicht ab. Es folgt, hört zu, reagiert auf feinste Signale und lässt Nähe zu. Dieses Vertrauen basiert nicht auf Worten, sondern auf Erfahrung. Das Pferd beobachtet genau: Ist der Mensch ruhig? Ist er klar in seinen Signalen? Ist er fair und berechenbar?

Hier zeigt sich die wahre Bedeutung der Definition von Vertrauen. Ein Mensch, der mit Pferden arbeitet, muss zuverlässig sein – in seinem Verhalten, in seinen Reaktionen, in seiner Konsequenz. Ehrlichkeit bedeutet in diesem Zusammenhang Authentizität: Pferde spüren sofort, wenn Körpersprache und innere Haltung nicht übereinstimmen. Und Fähigkeit zeigt sich im sicheren, respektvollen Umgang, der dem Tier Orientierung gibt.

Tellington TTouch schafft Vertrauen

Vertrauen zwischen Mensch und Pferd kann nicht erzwungen werden. Es entsteht durch Geduld und durch das respektvolle Eingehen auf die Bedürfnisse des Tieres. Jeder kleine Fortschritt – ein entspanntes Ohrenspiel, ein ruhiger Atem, ein freiwilliger Schritt auf den Menschen zu – ist ein Zeichen dafür, dass Vertrauen wächst.

Gleichzeitig ist dieses Vertrauen zerbrechlich. Ein unachtsamer Moment, ein grober Umgang oder inkonsequentes Verhalten können das aufgebaute Vertrauen erschüttern. Deshalb verlangt die Beziehung zu einem Pferd nicht nur Können, sondern auch Achtsamkeit und Selbstreflexion.

Am Ende ist Vertrauen mit einem Pferd ein Geschenk. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein so kraftvolles und sensibles Tier sich auf den Menschen einlässt. Doch wenn es geschieht, entsteht eine besondere Verbindung – leise, tief und ehrlich. Eine Verbindung, die uns daran erinnert, dass wahres Vertrauen nicht durch Kontrolle entsteht, sondern durch Respekt, Klarheit und gegenseitiges Verstehen.

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Alle Blogbeiträge und Termine zu weiteren Seminaren findest du auf www.tellington.at

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Die Vielfalt der MöglichkeitenBlogbeitrag von Daniela Zurr (D)Tellington Instruktorin für Kleintiere und MenschenNächste...
10/06/2026

Die Vielfalt der Möglichkeiten

Blogbeitrag von Daniela Zurr (D)
Tellington Instruktorin für Kleintiere und Menschen

Nächste Woche darf ich wieder ein Trainingsseminar für Tierpfleger einem Wildpark unterrichten. Vorab habe ich Wünsche für das Seminar abgefragt und ein häufiger Wunsch lautet: „Wie kann ich mit Tieren arbeiten, die (noch) kein Futter nehmen“. Beispiele sind scheue Alpakas, Tiere während einer arttypischen Fastenperiode oder krankheitsbedingt geringem Appetit.

Ich liebe es, dass die Tellington TTouch Methode mir vielfältige Lösungsansätze bietet:

-Präzises und neutrales Beobachten der Körpersprache des Tieres: So finden wir Schlüssel, wie wir Sicherheit vermitteln und eine Verbindung aufbauen können.

-Angenehme Berührungen als alternative Verstärker

-Berührungen mit der Außenseite der Hand: Der Lama-TTouch wurde speziell für scheue Kameliden entwickelt, ermöglicht aber auch vielen anderen Tieren, sich zum ersten Mal auf eine Berührung mit der Hand einzulassen.

-Mit verlängerten Armen wie Pinseln erste angenehme Berührungen vermitteln

-Wenn auch ein verlängerter Arm noch zu viel Nähe bedeutet, können wir unsere Aufmerksamkeit vom Tier weg auf uns selber lenken und durch bewusstes Atmen und Herz-TTouches, unsere Herzkohärenz verbessern. Dieser Zustand wird von unserem Gegenüber wahrgenommen und erleichtert es dem Tier, sich einen ersten Schritt anzunähern.

Futter ist eine wunderbare Möglichkeit unseren Tieren gezielt zu vermitteln, welches Verhalten wir toll finden und das sich dieses Verhalten lohnt. Heute möchte ich Sie einladen, über den Tag zu beobachten, in welchen Situationen sind andere Dinge als Futter wichtig: Sicherheit, Vertrauen, das Gefühl Einfluss auf die Situation zu haben, Verbindung erleben, angenehme Berührungen, im Flow sein, in Balance kommen …

Ich wünsche Ihnen und Ihren Tieren viel Freude beim Entdecken. nächsten Spaziergängen bewusst wahrzunehmen, welche Begegnungen und Momente es gibt, für die Sie dankbar sein können.

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Juhu! Ein Tellington Workshop in Klagenfurt. Das gibt es nicht so oft. Wenn du diese underbare Methode kennen lernen möc...
08/06/2026

Juhu! Ein Tellington Workshop in Klagenfurt. Das gibt es nicht so oft. Wenn du diese underbare Methode kennen lernen möchtest und gleicht direkt mit deinem Hund umsetzten - dann bist du hier richtig.
Es werden die Grundlagen der Methode vermittelt und auf die jeweiligen Bedürfnisse und Themen der jeweiligen Hund-Mensch-Teams detailliert eingegangen.
Anmeldung unter:
[email protected]

Resilienz – was wir, Pferde und Hunde lernen könnenBlogbeitrag von Bibi Degn (E)Tellington Instruktorin für Hunde, Klein...
02/06/2026

Resilienz – was wir, Pferde und Hunde lernen können

Blogbeitrag von Bibi Degn (E)
Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde

Resilienz – vom lateinischen resilire, „zurückspringen“ oder „abprallen“ – bezeichnet ursprünglich eine Eigenschaft von Materialien: ihre Fähigkeit, nach einer Belastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurückzufinden. Heute wird der Begriff in Medizin, Psychologie und Soziologie verwendet, um die innere Widerstandskraft von Menschen zu beschreiben. Gemeint ist die Fähigkeit, mit Herausforderungen, Stress oder Veränderungen umzugehen und daran zu wachsen.

Auch im Zusammenleben mit Pferden und Hunden spielt Resilienz eine wichtige Rolle. Tiere begegnen täglich neuen Reizen: ungewohnte Umgebungen, Erwartungen des Menschen, körperliche und emotionale Anforderungen. Wie sie damit umgehen können, hängt stark davon ab, ob sie sich sicher fühlen und Zugang zu ihrem eigenen Körper und ihren Fähigkeiten haben.

Hier setzt die Tellington TTouch® Methode an. Durch achtsame Berührungen, bewusste Bodenarbeit und klar strukturierte Übungen unterstützen wir Pferde und Hunde dabei, ihr Körperbewusstsein zu verbessern. Viele Tiere werden ruhiger, koordinierter und können neue Situationen gelassener verarbeiten. Das Nervensystem bekommt gewissermaßen die Information: Du bist sicher – du kannst lernen.

Resilienz entsteht jedoch nicht nur im Tier. Auch der Mensch entwickelt sie im Prozess. Wer mit TTouch arbeitet, lernt genauer wahrzunehmen, innezuhalten und auf kleine Veränderungen zu achten. Statt Druck auszuüben, entsteht eine Zusammenarbeit, in der Vertrauen und Selbstwirksamkeit wachsen.

So gesehen ist Resilienz im Training mit Pferden und Hunden kein abstrakter Begriff. Sie zeigt sich ganz konkret: in einem Hund, der nach einer Unsicherheit wieder neugierig wird, oder in einem Pferd, das eine neue Aufgabe ruhig und aufmerksam ausprobiert. In solchen Momenten wird sichtbar, wie Lernen, Beziehung und innere Stärke zusammenwirken.

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Robyn HoodBlogbeitrag von Sylvia Haveman (NL)Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und PferdeJa, auch der englis...
28/05/2026

Robyn Hood

Blogbeitrag von Sylvia Haveman (NL)
Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde

Ja, auch der englische Volksheld, der die Reichen im Sherwood Forest in Nottinghamshire bestahl und die Beute unter den Armen verteilte, trug den Namen Robyn Hood. Doch in unserem Kontext geht es heute um Robyn Hood, der jüngsten Schwester von Linda Tellington-Jones. Robyn Hood, eine Frau, deren Lebensweg eng mit der Tellington-Methode verbunden ist.

Robyn konnte reiten, bevor sie laufen konnte, und schon in jungen Jahren ritt sie auf Pferden in Alberta, Kanada. Später besuchte sie die Pacific Coast School of Horsemanship in Kalifornien, die von ihrer ältesten Schwester Linda geleitet wurde. Sie wurde versiert im Jagen, Springen, Vielseitigkeitsreiten, Ausdauer, Western- und später in Gangpferden.

Ab 1982 engagierte sie sich hauptamtlich in der Tellington-Methode, deren Grundlagen von Linda gelegt wurden. Robyn war mehr als drei Jahrzehnte Herausgeberin des monatlichen Newsletters. Seit 1986 unterrichtet sie die Tellington-Methode in Vollzeit auf der ganzen Welt und reiste große Teile des Jahres. Sie vermittelt ihre Leidenschaft für diese Methode klar und mit einem Hauch von Humor an interessierte Menschen aller Couleur.

Heute war ich bei einem Pferdetraining anwesend und habe erneut erlebt, welch reicher Erfahrungsschatz Robyn vermittelt. Sie ist ein Pferdemensch durch und durch, eine erfahrene Lehrerin, die die sich stetig weiterentwickelnde Methode schätzt und weiß, wie man sie praktisch erfahrbar macht.

Aus dem Training heute: einige ihrer weisen Aussagen

Wir erwarten, dass ein Pferd jeden Tag dasselbe ist, während wir es nicht sind. Wir haben hohe Erwartungen an unsere Tiere – aber betrachten wir sie wirklich aus ihrer Sicht?
Wir kleben Etiketten auf – und es ist schwierig, diese wieder zu entfernen. Denk an Lindas Kernbotschaft: „Ändere deine Meinung, ändere dein Tier!“
Wenn du etwas tun musst und es sich im Bauch und Herzen nicht richtig anfühlt, spürt dass das Pferd. Das wird nicht funktionieren, also tritt einen Schritt zurück.
Wir suchen nach der einen Antwort, doch es gibt mehr als eine richtige Herangehensweise.
Wie glücklich bin ich, dass ich noch zwei Tage mit Robyn vor mir habe! Ihr reicher Erfahrungsschatz und ihre praktische Weise, die Tellington-Methode zu lehren, berühren mich tief.

Wenn du mehr über Robyn Hood und ihre Arbeit mit der Tellington-Methode erfahren möchtest, bleib dran – denn ihre Geschichten inspirieren Pferdeliebhaber weltweit dazu, aufmerksam, achtsam und mit Humor zu lernen.

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In der Bindung frei bleibenGastbeitrag von Petra Venker (D)Tellington TTouch® Practitioner 2 für Hunde und Kleintiere Di...
28/05/2026

In der Bindung frei bleiben

Gastbeitrag von Petra Venker (D)
Tellington TTouch® Practitioner 2 für Hunde und Kleintiere

Dieser Satz aus einem Instagram-Post ließ mich lange nicht los. Bei meiner Überlegung, warum diese Aussage mich so fesselte, kam mir die Beziehung zu meiner Hündin Linnea in den Sinn.

Linnea kam im Alter von 10,5 Jahren aus einer Canile zu mir. Menschen waren ihr nicht vertraut, menschliche Berührungen gänzlich unbekannt und das Leben hier, war sehr überwältigend für sie. Sie war ängstlich und unsicher. Ich schien ihr glücklicherweise sympathisch zu sein und so war meine Kontaktaufnahme für sie ok. Bereits zu Beginn startete ich mit Elementen aus unserer Tellington-Toolbox.

So kam sie mit den achtsamen Berührungen, den TTouches, in Kontakt. In kleinen Dosierungen habe ich zu Beginn hauptsächlich streichende TTouches angewendet. Besonders der Noahs Marsch gefiel ihr. Dabei benötigte sie eine überdurchschnittlich hohe Druckstärke, um sich ihres Körpers bewusst zu werden. Ein festerer Druck, sorgte bei ihr für mehr Klarheit und Sicherheit. Mit der Zeit wurde ich mit den TTouches leichter und sie konnte diese sehr gut für sich annehmen.

Unsere Bindung wurde sehr schnell sehr eng. Ich achtete darauf, dass ich ihr jedoch auch immer viel Freiraum anbot, um sich zurückziehen zu können. Linnea ist ein Hund, der in neuen oder stressigen Situationen gerne selbstständig Abstand aufbaut, um alles in Ruhe zu beobachten. Ist sie dann von einer Sache überzeugt, geht sie offen und neugierig auf neue Situationen zu. Aber sie benötigt diesen „Freiraum“, um in ihrem eigenen Tempo lernen zu können.

Die Möglichkeit, sich den Raum nehmen zu können, schaffte Bindung und Vertrauen. Ich habe noch nie eine Hündin gehabt, die dieses Lernverhalten gezeigt hat und ich bin fasziniert davon, was dadurch möglich ist. Sie kann in diesem Freiraum durchatmen, ganz ohne Druck. Kann die Pause nutzen und in ihrem eigenen Tempo entscheiden, wann sie was und wie probieren möchte. Und gleichzeitig sind wir trotz des Abstandes immer in Verbindung.

Unser gegenseitiges Vertrauen, zeigte sich auch schnell auf unseren gemeinsamen Spaziergängen. Nach 6 gemeinsamen Wochen hatte ich das Gefühl der starken Bindung zwischen uns. Seither gehen wir ohne Leine durch die Natur, immer in Verbindung, im engen Kontakt und dem Wissen, dass der Andere da ist.

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✨ Heute geht es los! ✨Der Tellingtonkongress 2026 startet heute um 19:00 Uhr 🎉Freu dich auf inspirierende Talks mit erfa...
18/05/2026

✨ Heute geht es los! ✨

Der Tellingtonkongress 2026 startet heute um 19:00 Uhr 🎉

Freu dich auf inspirierende Talks mit erfahrenen Tellington TTouch Lehrerinnen, spannende Einblicke und wertvolles Wissen rund um Körper, Verhalten, Balance und Verbindung mit deinem Hund 🐾💛

👉 Du bist noch nicht angemeldet?
Kein Problem – die Anmeldung ist noch möglich!

💻 Online
🎟️ Kostenlos

➡️ Jetzt noch schnell anmelden unter: tellingtonkongress.at

Wir freuen uns auf dich! ✨

Wenn der Körper stolpert – und die Verbindung trägtBlogbeitrag von Karin Petra Freiling (D)Tellington Instruktorin für M...
17/05/2026

Wenn der Körper stolpert –
und die Verbindung trägt

Blogbeitrag von Karin Petra Freiling (D)
Tellington Instruktorin für Menschen und Kleintiere

Ein falscher Schritt, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – und plötzlich ist alles anders. So geschah es mir, als ich auf einer Leiter stand, etwas aus dem oberen Regal holen wollte und eine Stufe verfehlte. Der Sturz kam abrupt, der Fuß knickte um, ein deutliches Knacken war zu hören. Schmerz – intensiv, unmittelbar, alles einnehmend.

Doch was dann geschah, war ebenso entscheidend wie der Unfall selbst.

Noch auf dem Weg zum Sofa begann ich innerlich zu meinen Zellen am Fuß zu sprechen. Dies habe ich von Linda Tellington-Jones gelernt, als sie sich verletzt hatte. Ich sagte : „Alles ist gut. Wir kriegen das wieder hin.“ Diese bewusste Ansprache an meine Zellen war der erste Schritt zurück in die Balance. Kein Kampf gegen den Schmerz, sondern ein liebevolles Hinwenden.

Kaum hatte ich den Schuh ausgezogen, begann ich mit dem Tellington TTouch®. Mit in Eiswasser gekühlten Fingern arbeitete ich achtsam rund um die schmerzenden Bereiche. Der Waschbär-TTouch® brachte erste Entlastung, der Muschel-TTouch® umhüllte sanft den Knöchel, den Spann und den unteren Fuß. Ergänzt wurde dies durch den Schildkröten-TTouch® mit der Endung „Schneckenschwanz“ – eine Kombination, die sich besonders bewährt, wenn es darum geht, Schmerzen zu lösen und dem Gewebe Sicherheit zu vermitteln.

Und dann geschah etwas Bemerkenswertes: Innerhalb einer Minute sank die Schmerzintensität von einer gefühlten 10 auf etwa 5. Der Schmerz war noch da, aber er war nicht mehr überwältigend. Er war gehalten, begleitet, reguliert.

Trotz des Sturzes konnte ich noch am selben Tag einen Kurs halten. Mit kleinen Pausen, hochgelegtem Fuß und wiederholten TTouches mit Eiswasser blieb der Zustand stabil. Das Ergebnis: kaum Schwellung, kaum Verfärbung – und bereits am dritten Tag war ein vorsichtiges Auftreten wieder möglich. Am fünften Tag fühlte sich der Fuß nahezu regeneriert an.

Diese Erfahrung zeigt eindrucksvoll, wie kraftvoll die Kombination aus bewusster innerer Ansprache und achtsamer Berührung sein kann. Der Körper ist kein Gegner, den es zu „reparieren“ gilt, sondern ein lebendiges System, das auf Zuwendung, Vertrauen und feine Impulse reagiert.

Das Gespräch mit den eigenen Zellen und die liebevolle Berührung des verletzten Bereichs sind keine Nebensache – sie sind ein zentraler Schlüssel zur Heilung. Eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen, in Kontakt zu gehen und dem eigenen Körper genau das zu geben, was er in solchen Momenten am meisten braucht: Aufmerksamkeit, Respekt und Mitgefühl.

Absolut nachahmenswert.

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In der Haut des AnderenBlogbeitrag von Lisa Leicht (CH)Tellington Instruktorin für Menschen und KleintiereVor einiger Ze...
14/05/2026

In der Haut des Anderen

Blogbeitrag von Lisa Leicht (CH)
Tellington Instruktorin für Menschen und Kleintiere

Vor einiger Zeit stand ich mit einem Tier in einer Übungssituation. Eigentlich nichts Besonderes – und doch spürte ich einen Moment der Unsicherheit. Das Tier zögerte, sein Körper wurde etwas fest, der Blick suchte Orientierung.

Mein erster Impuls war, ihm zu zeigen, was ich von ihm wollte.

Doch dann hielt ich kurz inne.

Ich stellte mir eine einfache Frage: Wie würde sich das gerade anfühlen, wenn ich in seiner Haut stecken würde?

Vielleicht wäre ich unsicher. Vielleicht wäre mir alles etwas zu schnell. Vielleicht würde ich mir wünschen, dass jemand kurz innehält und mir Zeit gibt, die Situation zu verstehen.

Also verlangsamte ich meine Bewegungen, nahm den Druck aus dem Moment und begann mit ruhigen, sanften TTouches.

Fast sofort veränderte sich etwas.
Der Körper wurde weicher.
Der Atem tiefer.
Das Tier begann wieder neugierig zu werden.

Während meiner Tätigkeit als Tierethiklehrerin an öffentlichen Schulen in der Schweiz begegnete mir ein Satz immer wieder als Leitgedanke:
„Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ Diese sogenannte goldene Regel half Kindern sehr schnell zu verstehen, was Empathie bedeutet. Wenn wir sie ernst nehmen, fordert sie uns auf, innezuhalten und uns in andere hineinzuversetzen – in Menschen genauso wie in Tiere.

Solche Momente erinnern mich immer wieder daran, wie kraftvoll ein Perspektivenwechsel sein kann.

Der bekannte Satz „Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest“ bekommt plötzlich eine tiefere Bedeutung:
Behandle den anderen so, wie du selbst behandelt werden möchtest, wenn du an seiner Stelle wärst.

Genau dazu lädt die Tellington TTouch Methode ein. Sie zeigt uns, dass Lernen nicht über Druck entsteht, sondern über Sicherheit, Körperbewusstsein und achtsame Berührung.

Oft sind es dabei die kleinen Veränderungen – langsamer werden, wirklich hin spüren, eine Pause zulassen – die den größten Unterschied machen.

Für mich ist die TTouch Methode deshalb mehr als eine Methode.
Sie ist eine Haltung.

Eine Erinnerung daran, dass echte Verbindung dort entsteht, wo wir bereit sind, für einen Moment die Welt durch die Augen eines anderen zu sehen.

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Spitalgasse 7
Bad Vöslau
2540

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