HÖR 📣 Hochschüler*innenschaft
Österreichischer Roma und Romnja
🎓 Erster Roma-Jugendverein Österreichs

🎶Ab September starten wir den CHÖR, den Chor der Hochschüler*innenschaft Österreichischer Rom*nja!📣Der CHÖR ist für jung...
27/08/2026

🎶Ab September starten wir den CHÖR, den Chor der Hochschüler*innenschaft Österreichischer Rom*nja!

📣Der CHÖR ist für junge Sänger*innen zwischen 18-35 Jahren offen. Besonders Rom*nja und Sinti*zze, POC und Angehörigen von Minderheiten soll der CHÖR eine Stimme geben.

🎼Proben werden zweimal im Monat für je zwei Stunden von Santino Stojka geleitet. Gesungen werden traditionelle Lieder der Rom*nja und Sinti*zze, insbesondere der Lovara.

🎵Die Teilnahme ist kostenlos. Eine musikalische Ausbildung bzw. Vorerfahrung sind keine Voraussetzung.

✉️Melde dich jetzt für ein Vorsingen am 19. September 2026 in Wien 1070 an!

📣 Die Hochschüler*innenschaft Österreichischer Rom*nja (HÖR) verzichtet heuer erstmals seit ihrer Gründung auf die jährl...
01/08/2026

📣 Die Hochschüler*innenschaft Österreichischer Rom*nja (HÖR) verzichtet heuer erstmals seit ihrer Gründung auf die jährliche Gedenkkundgebung am Ceija-Stojka-Platz in Wien Neubau. Mit diesem bewussten Schritt protestiert der erste Jugendverein der Volksgruppe gegen das jahrzehntelange Ausbleiben eines zentralen Denkmals für die im NS ermordeten Rom*nja und Sinti*zze in Wien.
Seit mehr als einem Jahrzehnt erinnern junge Rom*nja und Sinti*zze, Überlebende des Genozids sowie ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen jährlich am Ceija-Stojka-Platz an den nationalsozialistischen Völkermord, bei dem 90% der Volksgruppe der Roma ermordet wurden. Die HÖR beteiligt sich seit ihrer Gründung an diesem Gedenken und setzt damit ein Zeichen gegen das Vergessen.

„Heuer ist das anders. Heuer stehen wir nicht auf diesem Platz“, erklärt die HÖR.

Nach jahrelangem Einsatz von Organisationen wie der HÖR, sowie zahlreichen Aktivist*innen wurde der 2. August im Jahr 2024 vom Nationalrat als nationaler Gedenktag anerkannt. Bereits zum zweiten Mal begeht die Republik Österreich den Gedenktag mit einer offiziellen Kranzniederlegung durch den Präsidenten des Nationalrats. Die jüngste Generation der Volksgruppe prangert an, das Gedenken mit Walter Rosenkranz (FPÖ) sei unmöglich, weil dessen Partei von ehemaligen NS-Funktionären gegründet wurde.

Am Ceija-Stojka-Platz stellt die HÖR am 2.8.2026 ab 18 Uhr Kerzen für Passant*innen bereit, die als Zeichen des Gedenkens und gegen das Vergessen entzündet werden können. An die über 4.000 Rom*nja und Sinti*zze, die in der Nacht vom 2. auf den 3. August in Auschwitz ermordet wurden, wird außerdem im Stephansdom in Wien erinnert. Das Gedenken wird von zahlreichen Organisationen der Rom*nja und Sinti*zze veranstaltet.

📣 DIKH HE NA BISTER! SCHAU UND VERGISS NICHT! 📣Internationaler und nationaler Gedenktag an den Völkermord an Rom*nja und...
28/07/2026

📣 DIKH HE NA BISTER! SCHAU UND VERGISS NICHT! 📣
Internationaler und nationaler Gedenktag an den Völkermord an Rom*nja und Sinti*zze

🗓️ Sonntag 2. August 2026
🕯Kerzen zünden 18:00-20:00 Uhr
📍 Ceija-Stojka-Platz, 1070 Wien

Fünf Jahre nach dem Tod von Stanislav Tomáš gibt es ein historisches Urteil: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrec...
28/07/2026

Fünf Jahre nach dem Tod von Stanislav Tomáš gibt es ein historisches Urteil: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Tschechien verurteilt.

2021 starb der 46-jährige Rom Stanislav Tomáš, nachdem ein Polizist ihn über mehrere Minuten in Bauchlage mit einem Knie auf dem Nacken fixierte. Trotz internationaler Proteste und jahrelanger Forderungen nach Aufklärung versuchten die Behörden, den Fall zu schließen.

Jetzt hat der EGMR festgestellt: Das Recht auf Leben wurde verletzt. Die Polizeigewalt war unverhältnismäßig, die Behandlung unmenschlich und die Ermittlungen weder unabhängig noch ausreichend. Antiziganistische Motive wurden nicht mit der notwendigen Sorgfalt untersucht.

Dieses Urteil ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit des European Roma Rights Centre, des Forum for Human Rights, Konexe und vieler Rom*nja sowie Verbündeter, die nicht aufgehört haben, Gerechtigkeit einzufordern.

Auch wir haben 2021 gemeinsam mit einem breiten Bündnis eine Mahnwache organisiert und Aufklärung sowie Konsequenzen gefordert.

Dieses Urteil ist ein Meilenstein im Kampf gegen Polizeigewalt und institutionellen Antiziganismus in Europa. Es zeigt, dass beharrlicher Widerstand und Solidarität etwas bewirken können.

Gerechtigkeit für Stanislav Tomáš.

05/05/2026

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Bécs
1010

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