03/09/2026
BÜRGERMEISTERIN BEHARRT AUF MASSIVER PACHTERHÖHUNG
Die massive und sachlich nicht gerechtfertigte Erhöhung der Pacht in der Badesiedlung (2,20 bis 2,86 auf 7,90 bis 9,90 Euro) bezeichnet Bürgermeisterin Susanna Kittinger (ÖVP) in der Kronenzeitung als "notwendig". Damit ist zu rechnen, dass sich in Zukunft nur wohlhabende Menschen die Pacht eines Kleingartens leisten können. Ein Pensionistenehepaar muss plötzlich statt 2.000 Euro 8.000 Euro bezahlen. Es gibt es den Fall einer Neuübernahme des Gemeindegrunds mit einer Pachterhöhung von bisher 4.000 auf 18.000 Euro! Die Folge: Pensionisten müssten ihre Grundstücke (oft ihr Hauptwohnsitz) aufgeben. Und es geht längst nicht mehr nur um Gemeindepächter. Das Argument der Bürgermeisterin, dass es nur Neuverpachtungen betrifft, ist nicht ganz richtig. Denn wenn die Gemeinde eine derart hohe Pacht als "marktüblich" etabliert, schafft sie damit einen Maßstab, auf den sich auch private Verpächter berufen. Das hat auch bereits zu Nachahmung und Folgewirkungen geführt - auch private Grundbesitzer haben schon ihre Pacht erhöht. In der Badesiedlung gibt es bereits jetzt Häuser, die zum Verkauf angeboten werden. Und: die Stiftgründe in Klosterneuburg werden noch immer mit 3,50 Euro verpachtet!
Offen bleiben weiterhin Fragen wie warum soll die Pacht derart massiv steigen?
Warum sollen Kanal, Wasser und ganzjähriges Wohnen plötzlich die Begründung dafür liefern?
Die Entscheidung der Gemeinde wird damit Auswirkungen auf die gesamte Badesiedlung haben.
Der Gemeinderat berät darüber am 25.September.