21/05/2026
Sie sind klein und flink im Wasser, sehen niedlich aus und erfreuen sich bei den Kindern (und auch Erwachsenen), die den Naturerlebnisgarten Klettenberg (NEG) besuchen, großer Beliebtheit!
Der Gartenteich ist das zu Hause von vielen Berg- und Teichmolchen. Wenn man Glück hat und das Wasser schön klar ist, braucht man nur einige Minuten geduldig zu sein und man wird sie entdecken. Kommt einer zur Wasseroberfläche um Luft zu holen, kann man oft sogar einen Blick auf seinen in Orangetönen gefärbten Bauch erhaschen. Die dunkler gefärbte Oberseite der Tiere tarnt sie am schlammigen Grund fast perfekt. Man muss schon genau hinsehen um sie dort zu entdecken.
Die Lebensweise der Molche ist ebenfalls wirklich spannend, denn sie sind ziemliche Verwandlungskünstler.
Sie schlüpfen im Wasser, wachsen dort heran und tragen anfangs noch Kiemenbüschel seitlich am Kopf.
Sobald sie ihre volle Größe erreicht haben, ungefähr im Spätsommer, verlassen sie den Teich. Dafür durchlaufen sie eine Metamorphose bei der sie nicht nur die Merkmale ihres Larvenstadiums verlieren, sondern auch ihre Haut passt sich an das Leben an Land an. Sie sieht jetzt noch unscheinbarer aus und wird rauer (auf dem Bild links unten zu sehen).
Sie verstecken sich, meist in Teichnähe, unter Steinen, Holz oder in Spalten und kommen im Dunkeln heraus um zu fressen. In so einem Versteck können sie auch den Winter verbringen.
Bis die Tiere selbst geschlechtsreif sind und zur Paarung zurück in den Teich gehen, können zwei bis drei Jahre vergehen.
Die Molche sowie ihre Larven sind Nahrungsgeneralisten und fressen alle möglichen Kleinstlebewesen.
Das war nur eine kurze Zusammenfassung des Lebens von Molchen. Es gibt noch viel mehr interessante Details über sie zu erfahren!