01/29/2026
⚠️ Kürzlich hat die SNB 2,94 Millionen USD in The Metals Company investiert (ein Unternehmen, das auf Tiefseebergbau spezialisiert ist) – völlig im Widerspruch zu den Umweltverpflichtungen der Schweiz und zur eigenen Charta der Banque nationale suisse. So sieht es aus:
💥 Letzte Woche hat die US-Behörde für Ozean- und Atmosphärenforschung die Genehmigungen für den Tiefseebergbau konsolidiert, wodurch Anträge auf Explorations- und kommerzielle Abbaulizenzen möglicherweise beschleunigt werden.
📑 Im Jahr 2023 unterzeichnete die Schweiz eine Erklärung, in der sie ein Moratorium für den Tiefseebergbau forderte. Damit verpflichtete sie sich klar zum Schutz der Meeresökosysteme.
➡️ Als Vertragspartei des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (UNCLOS) birgt jede Unterstützung des Meeresbodenbergbaus — insbesondere durch US-Lizenzen — erhebliche rechtliche und reputationsbezogene Risiken, sollte der Abbau in internationalen Gewässern fortgesetzt werden.
❗️ Dies könnte Unternehmen wie The Metals Company (TMC) den Bergbau in internationalen Gewässern erheblich erleichtern.
⛔️ Denn die Charta der SNB sieht vor, Wertpapiere von Unternehmen zu meiden, die systematisch schwere Umweltschäden verursachen. Tiefseebergbau ist jedoch aufgrund seiner massiven Risiken für die Biodiversität der Ozeane hoch umstritten.
👔 Diese Investitionen untergraben das internationale Engagement der Schweiz und schädigen ihre Glaubwürdigkeit als umweltpolitische Akteurin.
Deshalb haben wir die SNB schriftlich aufgefordert, ihre Investitionen zurückzuziehen.
🇨🇭 Andernfalls riskiert sie das Vertrauen der Öffentlichkeit und den Ruf der Schweiz als finanziell verantwortungsbewusste Umweltführerin.
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