18/08/2026
Bei den Landtagswahlen im September geht es auch darum, wie Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Frauen vor Gewalt schützt.
Das neue Gewalthilfegesetz schafft ab 2032 einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder. Damit dieser Anspruch Realität werden kann, müssen die Länder jetzt Strukturen schaffen und ausbauen.
🔍 Wir haben deshalb genauer in die Wahlprogramme geschaut:
SPD CDU Deutschlands BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und beziehen sich auf den Ausbau bzw. die Umsetzung von Gewalthilfestrukturen.
Die AfD fordert zwar ein härteres Vorgehen gegen schwere Gewalt und nennt auch Vergewaltigung – konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes oder zum Ausbau von Frauenhäusern und Schutzangeboten für gewaltbetroffene Frauen finden sich in ihrem Programm dagegen nicht.
👉 Das macht einen enormen Unterschied (nicht nur da):
Gewaltschutz bedeutet auch, dafür zu sorgen, dass eine von patriarchaler Gewalt betroffene Frau einen sicheren Ort findet und dass ihre Kinder geschützt werden. Dass Beratung erreichbar ist. Und dass Hilfe nicht davon abhängt, ob sie sich diese leisten kann.
Am 6. September entscheiden wir auch darüber, welche Politik in den Ländern Frauen schützt und ihre Selbstbestimmung stärkt.
📌 Informiert euch. Vergleicht die Programme. Geht wählen.
!B
#2026