Europäische Holocaustgedenkstätte

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Europäische Holocaustgedenkstätte Die Gedenkstätte ist in der Sommersaison März bis Oktober wieder an festen Führungsterminen geöffnet.

Presseartikel Kreisbote Landsberg anlässlich der Gedenkfeier zum 81.Jahrestag der Befreiung des ehem. Dachauer KZ-Außenl...
06/05/2026

Presseartikel Kreisbote Landsberg anlässlich der Gedenkfeier zum 81.Jahrestag der Befreiung des ehem. Dachauer KZ-Außenlagerkomplex Kaufering

Besuch von George Legmann am 27.04.2026 im ehemaligen Dachauer KZ-Außenlager Kaufering VII:Am 27. April 2026 zum 81. Jah...
30/04/2026

Besuch von George Legmann am 27.04.2026
im ehemaligen Dachauer KZ-Außenlager Kaufering VII:

Am 27. April 2026 zum 81. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Dachauer KZ-Außenlager- komplexes Kaufering durch die U.S.-Streitkräfte, besuchte uns am Nachmittag auf dem Gelände von Kaufering VII, George Legmann mit seiner Ehefrau Irene aus Sao Paulo/Brasilien, sowie einer Delegation der KZ-Gedenkstätte Dachau und einem Film-Team der Deutschen Welle/Berlin. George Legmann nahm am Vormittag, anlässlich der Gedenkfeier der Bundeswehr (Welfenkaserne) für die Opfer des KZ-Außenlagers Kaufering/Landsberg, an der Eröffnung der Ausstellung: „Sie gaben uns Hoffnung“ (7 Mütter, 7 Babies) teil.

George Legmann wurde als erster von sieben Babies im ehemaligen KZ-Lager Kaufering I, am 8. Dezember 1944 geboren. Seine Mutter Elisabeta und Vater Josif Legmann stammten aus Siebenbürgen, einer jüdischen Gemeinde in der Region zwischen Ungarn und Rumänien. Mitte 1944 wurden sie, wie ca. 437.000 andere ungarische Juden, nach Auschwitz-Birkenau transportiert. Zusammen mit sieben anderen Frauen (Eva Schwartz, Dora Löwy, Ibolya Kovács, Miriam Rosenthal, Magda Schwartz und Sara Grün) Anmerkung: „Geboren im KZ; Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering; (Literaturverfassung von Eva Gruberová und Helmut Zeller/C.H.Beck-Verlag).

Schwangere Frauen hatten unter dem damaligen NS-Regime normalerweise keine Überlebenschance. Deshalb ist das Überleben dieser sieben Frauen im KZ-Lager Kaufering I umso bemerkenswerter. Trotz der fürchterlichen hygienischen Umstände und mangelnder medizinischer Betreuung überlebten die sieben Frauen wie durch ein Wunder, dass wie bei allen Verfolgten, meist vom Glück und Zufall abhing.

Ende November 1944 entdeckten SS-Wachen im Lager Kaufering III, ihre Schwangerschaft, und deportierten sie ins Lager Kaufering I, wo sie mit den sechs anderen schwangeren Frauen zusammentraf. Unter den Häftlingen war auch ein ungarisch-jüdischer Gynäkologe, Dr. Ernö Vadász, der bei der Entbindung ihres Sohnes George half. In den folgenden Wochen bis Ende Februar 1945 assistierte Elisabeta dem Arzt bei den weiteren Entbindungen der anderen sechs Frauen. Ein Mann im Kauferinger Lager I, versorgte heimlich die Mütter nach der Geburt mit Brot, Dosen Kondensmilch, und sonstigen wichtigen Babysachen, so dass die Babies überleben konnten. Wie sich später bei den Dachauer Hauptprozessen herausstellte, war dies der damalige Lagerkommandant Deffner, der die Frauen unterstützte. Nach der Befreiung durch die US-Streitkräfte verließ Elisabeta Deutschland und kehrte mit ihrem Sohn George in ihre Heimat nach Siebenbürgen/Rumänien zurück. Ein Onkel der Familie fand über eine Zeitungsannonce Arbeit in einer brasilianischen Schokoladenfabrik, sodass 1960, dank einem diplomatischen Abkommen mit Brasilien, 50 rumänische Familien, darunter Legmann‘s Familie legal ins Land emigrieren konnten. Über die näheren Umstände seiner Geburt im KZ-Lager Kaufering I, erfuhr George erst mit 16 Jahren von seiner Mutter, da ihn die Menschen auf der Straße den „Lagerjungen“ nannten und er wissen wollte, was das bedeutete. Seine Mutter kehrte nie mehr nach Deutschland zurück und verstarb im Jahre 2000. George jedoch wollte das Land sehen, in dem er geboren wurde.

George Legmann arbeitete während seines Berufslebens als Marketing-Professor und lebt heute in seinem Ruhestand mit seiner Frau Irene in Sao Paulo/Brasilien. Im Jahr 2005 besuchte er erstmals Deutschland, sowie die Holocaust-Gedenkstätten Dachau/Kaufering.

Bei weiteren Besuchen in Deutschland wirkte er mehrmals als (indirekter) Zeitzeuge zu den schrecklichen Geschehnissen der NS-Zeit. Möge uns, als Menschen der heutigen Zeit, dieses schreckliche „menschenverachtende“ NS-Regime immer als Mahnung dienen, dass die demokratischen Grundwerte, wie Freiheit, Gleichheit und Würde des Menschen, unantastbar sind. In diesem Sinne wünschten wir George und seiner Familie eine gute Weiterreise zur nächsten Station nach Dachau, sowie eine sichere Rückreise in seine Heimat nach Brasilien.
A.Platschka
(Team Kaufering/Europäische Holocaustgedenkstätte Stiftung e.V.)

Einladung zur Gedenkfeier, anlässlich zum 81.Befreiungstag des ehemaligen Dachauer KZ Aussenlagerkomplexes Kaufering dur...
23/04/2026

Einladung zur Gedenkfeier, anlässlich zum 81.Befreiungstag des ehemaligen Dachauer KZ Aussenlagerkomplexes Kaufering durch die US Streitkräfte am 27.April 1945.
Eintritt frei.

13/04/2026

Bewegende Ansprache während einer Gedenkfeier zur Befreiung des ehemaligen KZ-Lagers Buchenwald am 11. April, von Hape Kerkeling aus Erfahrungen der Familie seines Großvaters. Diese Tage März/April jährt sich zum 81.mal das Ende der damaligen NS Diktatur, und deren grausamen Auswirkungen für alle betroffenen Opfer in ganz Europa. "Nie wieder Krieg", heißt auch "aktives Zeugnis" zur Vergangenheit und "aktives Engagement" in der heutigen Zeit zur Verteidigung der demokratischen Grundwerte unserer Gesellschaft!
https://www.facebook.com/reel/3818042708490795

IN MEMORIAM - Abschied von Ernest Seinfeld (1924 - 2026)1942 durch die SS 1942 inhaftiert und nach Theresienstadt deport...
18/02/2026

IN MEMORIAM - Abschied von Ernest Seinfeld (1924 - 2026)
1942 durch die SS 1942 inhaftiert und nach Theresienstadt deportiert. Anschließend 1944 nach Auschwitz, danach in die Dachauer KZ-Außenlager Kaufering III, sowie KZ-Außenlager Türkheim. Im Februar 1945 vom Lager Landshut ins Stammlager Dachau verlegt, wurde er am 29.April von der US-Armee befreit.
Arbeitete später für die Jüdische Wohlfahrtsorganisation "JOINT" und wanderte 1946 nach New York aus, wo er als Dozent für Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Connecticut bis zu seinem Ruhestand lehrte.
https://www.facebook.com/DachauMemorial/posts/pfbid02nGoTHU2QqVeDx3uXWKAEtbesw4repLyKY2tA15ye9pPMZwBHwtUkSgCw9RZ1xPRJl
ebenso:

(🇺🇸 below) Die KZ-Gedenkstätte Dachau trauert um den ehemaligen KZ-Häftling und Zeitzeugen Ernest (Ernst) Seinfeld.

1924 in Wien geboren, wuchs Seinfeld in einer mittelständischen jüdischen Familie auf. Nach der Annexion Österreichs 1938 wurde er erst zur Zwangsarbeit eingezogen, bevor er 1942 von der Gestapo nach Theresienstadt deportiert wurde. Ernest Seinfeld wurde in mehrere KZs verschleppt, darunter Auschwitz und die Dachauer Außenlager Kaufering III, Türkheim und Landshut, wo er schwere Zwangsarbeit verrichten musste. Am 29. April 1945 wurde er von der US-Armee im KZ Dachau befreit.

Seinfeld kehrte nach Wien zurück, begann für die jüdische Wohlfahrtsorganisation „JOINT“ zu arbeiten und traf seine Jugendfreundin Eva Dressler wieder. Die beiden heirateten und wanderten 1946 nach New York aus. Seinfeld war zunächst als Geschäftsmann tätig und besuchte die Abendschule. Später lehrte er als Dozent für Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Connecticut.

Als Rentner und anlässlich verschiedener Gedenkveranstaltungen suchte Ernest Seinfeld wiederholt seine ehemaligen Haftorte auf. Den ihm eigenen Wiener Charme hatte er auch nach Jahrzehnten in den USA nicht abgelegt. Gerne versicherte er bei Gesprächen, dass er zur Not auch „über den großen Teich“ schwimme, um noch einmal wiederzukommen.

Im Jahr 2006, nach sechzigjähriger Ehe, war Eva Seinfeld (Dressler) verstorben; nun, im hohen Alter von 102 Jahren, folgte ihr auch Ernest Seinfeld am 03. September 2025.

Uns ist wegen eines Missverständnisses ein Fehler im Post unterlaufen. Die Nachricht von Ernest Seinfelds Tod hatte uns erst im Februar 2026 erreicht. Die Familie hat uns informiert, dass Seinfeld allerdings schon im September 2025 verstorben ist. Wir haben das entsprechend angepasst.

Der ausführliche Nachruf kann auf unserer Webseite gelesen werden: https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/nachrichten/ernest-seinfeld-1924-2026_nachruf/

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The Dachau Concentration Camp Memorial Site mourns the loss of former concentration camp prisoner and eyewitness Ernest (Ernst) Seinfeld.

Born in Vienna in 1924, Seinfeld grew up in a middle-class Jewish family. After the annexation of Austria in 1938, Ernest was first conscripted into forced labor before being deported to Theresienstadt by the Gestapo in 1942. Ernest Seinfeld was deported to several concentration camps, including Auschwitz and the Dachau subcamps Kaufering III, Türkheim, and Landshut, where he was forced to perform hard labor.
On April 29, 1945, he was liberated by the US Army at the Dachau concentration camp.

Seinfeld returned to Vienna, began working for the Jewish welfare organization “JOINT,” and reunited with his childhood friend Eva Dressler. The two married and emigrated to New York in 1946. Seinfeld initially worked as a businessman and attended night school. Later, he taught economics at the University of Connecticut.

As a retiree and on the occasion of various commemorative events, Ernest Seinfeld repeatedly visited his former places of imprisonment. Even after decades in the US, he had not lost his characteristic Viennese charm. He liked to assure people in conversation that he would swim “across the pond” if necessary to come back again.

Due to a misunderstanding, we made an error in our post. We only received the news of Ernest Seinfeld's death in February 2026. However, the family has informed us that Seinfeld actually passed away in September 2025. We have corrected this accordingly.

In 2006, after sixty years of marriage, Eva Seinfeld (Dressler) passed away; now, at the age of 102, Ernest Seinfeld has followed her on the 3rd September 2025.

Wir trauern mit seiner Familie um -Naftali Schlomowitz: 1927 – 2026(Naftali ben Zalman ve Rosa)(Holocaust Überlebender; ...
13/01/2026

Wir trauern mit seiner Familie um -
Naftali Schlomowitz: 1927 – 2026
(Naftali ben Zalman ve Rosa)
(Holocaust Überlebender; KZ-Außenlager Kaufering I (1945)
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Naftali Schlomowitz, geboren am 16.02.1927 in Kovno (Kaunas); Litauen, … wurde am 15.07.1944 (Häftlingsnummer 81766), ebenso mit seinem Bruder Meir Schlomowitz (Häftlings-Nummer 81765) in das ehemalige Dachauer Außenlager Kaufering I eingeliefert. Deren Befreiung erfolgte am 19.04.1945 durch die US-Armee. Danach emigrierte er nach Israel, kämpfte dort im israelischen Unabhängigkeitskrieg, und wanderte später nach Kanada (Toronto) aus. 2024 traf er sich dort mit dem ehemaligen Holocaustüberlebenden Eli Gotz (*1927 in Kovno/Litauen), ebenfalls wohnhaft in Toronto.
Unsere Gedanken begleiten seine Tochter (Jennie Schneider & Familie), die uns im Sommer 2024 in Kaufering, Lager VII besuchten.

weitere Details unter… https://benjaminsparkmemorialchapel.ca/ServiceDetails?snum=141707&fg=0

Drei Generationen zu Besuch aus Israel im KZ-Lager-Komplex Kaufering. Neomi auf den Spuren ihres Vaters Isaak, mit ihrer...
16/11/2025

Drei Generationen zu Besuch aus Israel im KZ-Lager-Komplex Kaufering. Neomi auf den Spuren ihres Vaters Isaak, mit ihrer Tochter Yaara und deren Sohn Itamar.

Neomis Vater, Isaak Perel, im Dezember 1912 in Peine, Deutschland geboren, arbeitet als junger Mann von 1933 bis 1936 als Dekorateur in Paris. Zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern, die gezwungen sind, Deutschland 1936 zu verlassen, lebt er in Lodz und später in Vilnius. Isaak heiratet 1938 Miriam.

Die Familie Perel konnte die meisten Kriegsjahre zusammenbleiben. Sie überlebten im Ghetto und in verschiedenen Zwangsarbeiterlagern. Bis zur Deportation nach Stutthof, wo Isaaks Mutter ermordet wird.

Isaak Perel kam mit dem Transport vom 29.7.1944 nach Kaufering ins Lager II und wurde zur Schwerstarbeit auf der Bunkerbaustelle gezwungen. Nach der Befreiung leben Isaak und seine Frau Miriam, bis zu ihrer Auswanderung nach Israel, in München, wo 1947 ihre Tochter Neomi geboren wird.

Isaaks jüngerer Bruder Sally Perel, geboren 1925, besitzt eine andere, unglaubliche Überlebensgeschichte. Er ist der „Hitlerjunge Salomon“, der in Lodz von seiner Familie getrennt wird, sich nach Russland durchschlägt und mit falscher Identität als „Musterschüler“ in der Hitlerjugend-Akademie überlebt. (Intern. Filmtitel: Europa Europa von 1990).

Die Brüder treffen sich in Israel wieder.

Helga Deiler

Eva Dällerud, schwedische Theaterregisseurin und Schauspielerin, besucht Memorial Kaufering VII www.kaufering-memorial.d...
22/10/2025

Eva Dällerud, schwedische Theaterregisseurin und Schauspielerin, besucht Memorial Kaufering VII www.kaufering-memorial.de auf den Spuren ihrer Mutter Erszebet Klein und deren Schwester Anna, geboren in Ungarn. Die beiden Schwestern werden am 4.6.1944 in ihrem Geburtsort in Ungarn verhaftet. Sie müssen in mehreren KZs Zwangsarbeit leisten. Erszebet ist erst 13 Jahre alt! Sie nennt als ihr Geburtsdatum das Jahr 1925 an, anstatt 1931. So gilt sie bei allen Selektionen als „arbeitsfähig“, auch in Auschwitz-Birkenau. Von hier wird sie mit ihrer Schwester Anna (geboren 1925) am 27.10.1944 zur Zwangsarbeit nach Kaufering deportiert, zusammen mit 1.200 Männern und 400 Frauen. Durch die harten Arbeitsbedingungen und die völlig unzureichende Verpflegung erkrankt Erszebet und wird immer schwächer. Die Schwestern kommen am 17.12.1944 erneut auf Transport, dieses Mal nach Bergen Belsen, wo sie am 15.4.1945 von der britischen Armee befreit werden. Sie bleiben zusammen und beginnen in Schweden ein neues Leben.

Besuchergruppe aus Yad Vashem/Israel:Am 24. Juli diesen Jahres besuchte eine Reise-Gruppe aus Yad Vashem (Israel) die Eu...
26/07/2025

Besuchergruppe aus Yad Vashem/Israel:

Am 24. Juli diesen Jahres besuchte eine Reise-Gruppe aus Yad Vashem (Israel) die Europäische Holocaustgedenkstätte; im ehemaligen KZ-Außenlager Kaufering VII. Viele der Besucher unter der Leitung von Frau Riki Mendel und Herrn Moshe Feldman waren zumeist Nachfahren von Holocaust-Opfern, die sich mit der Rundtour in Bayern einen persönlichen Eindruck verschafften, wo viele ihrer Vorfahren einst in den verschiedenen Dachauer KZ-Außenlagern, mit ihrem Leben als Zwangsarbeiter, durch das NS-Regime mißbraucht wurden. Diese waren in der Endphase des Zweiten Weltkrieges (1944-45) in den ehemaligen deutschen NS-Rüstungsprojekten in den verschiedenen Produktionsstätten eingesetzt. Von den insgesamt ca. 23.000 eingesetzten Häftlingen in der hiesigen Region, verloren über ein Drittel ihr Leben aufgrund der katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen, wovon rings um Landsberg heute die noch existierenden KZ-Lagerfriedhöfe mahnendes Zeugnis ablegen.

Die offizielle Begrüßung erfolgte durch die Präsidentin Frau Gabi Triebel, die eine kurze Einführung zur Lagergeschichte gab, bevor sie die weitere Führung an den begleitenden Kurator der Gedenkstätte, Herrn Alfred Platschka übergab. Hier erfuhren Sie u.a., daß die ehemaligen Zwangsarbeiter, größtenteils aus osteuropäischen Gebieten stammten, erstmals am 17. Juni 1944 nach Selektion in Auschwitz, unter dem Motto „Vernichtung durch Arbeit“ mit einem Gütertransport in Kaufering ankamen, wo sie in den verschiedenen KZ-Lagern I bis XI im Großraum Landsberg/L**h verteilt wurden. Die katastrophalen Lebensumstände der Lagerinsassen, die Schwerstarbeit, die sie verrichten mußten, und der Umstand, daß viele durch Entkräftung und Hunger ihr Leben verloren, oder als nicht mehr arbeitsfähig wieder nach Auschwitz zurücktransportiert wurden, ließen bei der Besuchergruppe viele traurige Erinnerungen und Erzählungen, durch ihre überlebenden Vorfahren des Holocaust, aufkommen.

Leider regnete es während der Zeit der Führung derart heftig, sodaß die Teilnehmer anstatt einer Geländeführung, in einer der konservierten Tonröhrenbarracke Platz nahmen wo sie, anhand von Schaubildern und Beispielschilderungen zu den einzelnen Lagerstationen einen persönlichen Eindruck, der Gedenkstätte durch die weitere (virtuelle) Geländeführung erhielten. Hier erfuhren sie dann auch nähere Begleitumstände zur Befreiung der Kauferinger Lager durch die US-Truppen, in den letzten Kriegstagen des Aprils 1945. Sichtlich berührt durch diese Schilderungen während des Tourenaufenthaltes, verabschiedete sich die Reisegruppe danach, mit herzlichen Wünschen für eine weiterhin erfolgreiche Gedenkarbeit für die Nachwelt, durch die Europäische Holocaustgedenkstätte Stiftung e.V.

Weitere Reiseziele waren dann noch das Kloster St. Ottilien, sowie die KZ-Gedenkstätte in Dachau, wo sie durch den Militärhistoriker, Herrn Gerhard Roletscheck informativ begleitet wurden.

A.Platschka

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