19/10/2026
Schon seit 2024 treten wir unter dem Markennamen “Bremer Hände” auf. Rechtlich gesehen waren wir aber weiterhin die “Zentrale für Private Fürsorge”. Nun wurde auch eine organisationale Modernisierung umgesetzt.
Der 1897 gegründete Verein ‚Zentrale für Private Fürsorge‘ gliedert seine operativen Geschäfte auf die neu gegründete ‚Bremer Hände gemeinnützige GmbH‘ aus. Für Patient:innen und Kund:innen sowie für die über 230 Mitarbeiter:innen ändert sich nichts.
Initiiert hat den wichtigen Schritt Walter Eggers, der in 2024 die Rolle des ehrenamtlich tätigen Vereinsvorsitzenden übernommen hatte. Der 68-jährige Diplom-Kaufmann kennt das Verfahren: Von 1991 bis 2022 führte er das DIAKO Krankenhaus in Gröpelingen und ebnete dort frühzeitig den Weg in eine gemeinnützige GmbH. „Die ‚Zentrale für Private Fürsorge‘ ist zu groß geworden für ein Agieren in einer altehrwürdigen Vereinsstruktur. Bei der zwischenzeitlich erreichten Umsatzgröße und den besonderen Herausforderungen durch immer neue Pflegereform-Vorhaben bildet die Trägerschaft einer gemeinnützigen GmbH die einzig zeitgemäße Unternehmensstruktur”, so Eggers.
Jens Lütjen, geschäftsführender Gesellschafter des Immobilienunternehmens Robert C. Spies und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, ergänzt: "Die bewusst entschiedene Strukturänderung entspricht der Größe und Professionalität unserer Einrichtung und ist bei vergleichbaren Organisationen üblich.” Er erläutert, dass der Rechtsformwechsel dabei nur der erste Schritt ist: „Nach dieser organisatorischen Umstellung zugunsten einer weiterhin gesicherten Zukunftsperspektive steht zeitnah ein Strategieprozess zur positiven Weiterentwicklung unserer Angebote."
Gegründet wurde die Zentrale für Private Fürsorge am 18. November 1897 – zunächst als ‚Auskunftsstelle für Wohltätigkeit‘, die Bremerinnen und Bremern half, sich im Dickicht der städtischen Unterstützungsangebote zurechtzufinden. Aktuell betreiben die Bremer Hände 15 Einrichtungen. Zum Angebot gehören neben der ambulanten Pflege eine Tagespflege, ein Hausnotruf, Servicewohnen an vier Standorten, zwei stationäre Hospiz