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In Drogenkonsumräumen erfahren Menschen, die Drogen konsumieren, Unterstützung, um ihre Gesundheit besser schützen zu kö...
03/06/2026

In Drogenkonsumräumen erfahren Menschen, die Drogen konsumieren, Unterstützung, um ihre Gesundheit besser schützen zu können. Die Räume bieten einen Ort für sicheres Konsumieren, da sterile Utensilien ausgegeben werden und in Notfällen durch geschultes Personal Hilfe geleistet werden kann. Außerdem werden Menschen hier beraten und an andere Stellen im Hilfesystem vermittelt. Es sind also auch soziale Orte, die Kontakt und Miteinander stärken.

Die Wirksamkeit von Drogenkonsumräumen wird durch einen aktuellen Bericht erneut belegt. 📊 Zusammen mit der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht und der Bundesarbeitsgemeinschaft Drogenkonsumräume haben wir fürs Jahr 2024 Daten zu den damals bundesweit 33 Einrichtungen erhoben, die ein eindrucksvolles Bild zeigen. Notfälle können aufgefangen und Todesfälle so verhindert werden. Es werden zahlreiche Utensilien zur Schadensminderung beim Drogenkonsum ausgegeben und die Beratungsangebote werden vielfach genutzt.

Und der Bericht liefert auch Ideen, wie Drogenkonsumräume weiterentwickelt werden können, etwa durch den Ausbau von Drugchecking. 🔬

👉 Erfahrt dazu mehr in unseren Grafiken und in unserer Meldung auf aidshilfe.de (https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/drogenkonsumraeume-retten-leben).

„Social Media wird oft zum ersten Kontakt mit anderen q***ren Menschen, besonders für Jugendliche auf dem Land. Dort mer...
03/06/2026

„Social Media wird oft zum ersten Kontakt mit anderen q***ren Menschen, besonders für Jugendliche auf dem Land. Dort merken sie: Ich bin nicht allein.“ Das Team vom Jugendnetzwerk Lambda (.bund) weiß, wie wichtig digitale Räume beim Aufwachsen sind – gerade wegen zunehmender Queerfeindlichkeit: „Eltern, die Handys kontrollieren, zwingen Jugendliche oft, andere Geräte zu nutzen, um sich überhaupt Hilfe zu holen. Für Ungeoutete ist das besonders belastend, da schon das Sprechen über digitale Gewalt ein Outing riskieren kann.“

Das aktuell viel diskutierte Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche hält Lambda für gefährlich. Stattdessen müssten endlich die Plattformen politisch reguliert werden. Benötigt werden digitale Angebote, die gleichzeitig sicher und leicht zugänglich sind. Lambda geht mit gutem Vorbild voran und gründete eine eigene Plattform: lambda space (.space). Das digitale Jugendzentrum bietet sowohl einen geschützten Raum zum Austausch als auch eine Brücke zu analogen Angeboten und Kontakten. Ein Spotlight zeigt, welche Gleichaltrigen aus der Nähe ebenfalls auf der Plattform sind. Ein Forum bietet die Option, anonym Fragen zu stellen. Und die Beratungsseite hilft professionelle Anlaufstellen zu finden.

Was brauchen Jugendliche in Zeiten digitaler Gewalt? Und was können wir von ihren Kompetenzen lernen? – Darüber hat Lara Hansen () mit dem Lambda-Bundesvorstand gesprochen. Lest das ganze Interview jetzt auf magazin.hiv!



(Illustration: DAH|diesuperpixel.de, Foto: Jugendnetzwerk Lambda e.V.)

29/05/2026

Konsens ist s*xy! Heißt: Nur wenn alle Beteiligten wollen, kommt es zu S*x. Und es ist voll okay, keinen Bock zu haben oder einfach Nein zu sagen. Aber manchmal ist das gar nicht so easy. Sarah hat ein paar Tipps für euch, wie das mit dem Nein sagen klappen kann! Spoiler: Alle können dazu beitragen, dass das Reden rund um den S*x leichter fällt. 🙂

Wie sorgt ihr beim S*x für Konsens? 👇 Schreibt's uns gern in die Kommentare. Vor allem achtet auf euch und andere, erst so macht's Spaß!

🎗 Die Bundestagsverwaltung zeichnet   und sendet damit ein starkes Signal für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HI...
21/05/2026

🎗 Die Bundestagsverwaltung zeichnet und sendet damit ein starkes Signal für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben. 💪

Wir freuen uns sehr, dass Herr Staatssekretär Paul Göttke, Direktor beim Deutschen Bundestag, am 19.5., dem Deutschen Diversity-Tag, die Deklaration gezeichnet hat. 👏 Damit setzt eine weitere oberste Bundesbehörde ein öffentliches Zeichen für Respekt und Selbstverständlichkeit im Arbeitsleben mit HIV – und macht deutlich: Mit HIV kann man in jedem Beruf arbeiten, es braucht keine Besonderheiten beim Zusammenleben und -arbeiten. Menschen mit HIV sind Kolleg*innen wie alle anderen auch. Neben unserer Projektleiterin Silke Eggers war auch Winfried Holz vom DAH-Vorstand bei der Zeichnung dabei.

Mit der Bundestagsverwaltung unterstützen aktuell 281 große und kleine Unternehmen, Ministerien, Verwaltungen, Bundesländer, Vereine und andere Organisationen die Deklaration. Ein schöner Erfolg! Die Initiative „positiv arbeiten" macht sich seit 2019 für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV im Arbeitsleben stark, um Vorurteile und Berührungängste gegenüber Menschen mit HIV abzubauen.

👉 Mehr zu unter https://www.aidshilfe.de/de/positivarbeiten

Fotos: DBT / Stella von Saldern

+++ Aidshilfe stays strong – for solidarity, against division. +++With   campaign, we send a clear message: 📣  there is ...
18/05/2026

+++ Aidshilfe stays strong – for solidarity, against division. +++

With campaign, we send a clear message: 📣 there is no place for right-wing populism and hatred in our work. We stay true to our values and stand by all our communities! 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️

In recent years, dehumanizing attitudes have become more and more visible. Right-wing, populist demands, authoritarian ideas, racist prejudice, and hate speech against emancipation and diversity keep gaining ground.

They particularly affect the groups we stand up for: People living with HIV, g**s, le****ns, bis*xual and q***r people, trans, non-binary and inters*x people, people in prisons, migrants, s*x workers, people who use drugs, people with disabilities and other health conditions are facing growing levels of hate and discrimination.

We see this in q***rphobic attacks and anti-pride marches, restrictive migration and asylum policies, transphobic demands to roll back the self-ID law, anti-feminist abuse on social media, or disparaging statements against people with disabilities. HIV service organizations are also targeted more frequently. With funding being cut and pro-democracy organizations being discredited, the civil society as a whole is put under mounting pressure.

However, HIV prevention depends on people living without fear of stigma, exclusion, and discrimination – only then will they be able to protect their health freely and independently.

That’s why our campaign makes clear:
📣 Aidshilfe is, and will remain, part of an open and diverse civil society.
📣 Aidshilfe stands in solidarity with communities threatened by the political right.
📣 We stand together – for diversity, respect, and solidarity!

Join in! You can order the campaign slogans as stickers, share them on social media, and wear them wherever you want to make a statement: We’re staying strong. ❤️💛💚💙💜

👉 Visit our campaign page at www.aidshilfe.de/bleibt-stabil for all the details, links to order materials, and to download the graphics. (Link in Bio)

(English in comments 👇) Queere Communitys waren und bleiben widerständig. Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter...
17/05/2026

(English in comments 👇)

Queere Communitys waren und bleiben widerständig.

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit erinnert an den 17. Mai 1990: An diesem Tag strich die World Health Organization Homos*xualität aus der internationalen Krankheitsklassifikation. Ein historischer Schritt – möglich geworden durch Menschen, die sich organisiert und sichtbar für ihre Rechte gekämpft haben. ✊

Diese Geschichte ist eng mit der HIV- und Aids-Bewegung verbunden. 🎗 Queere Communitys haben in den 1980er- und 1990er-Jahren weltweit gegen Stigmatisierung, politische Untätigkeit und Diskriminierung gekämpft. Dabei ging es nicht nur um Solidarität, sondern auch um gesundheitliche Aufklärung und den breiten Zugang zu Prävention, Tests und Behandlung.

Doch heute erleben wir erneut einen besorgniserregenden Backlash gegen q***re Rechte. Auch in Deutschland spitzt sich die Situation zu. Es sind besonders trans, nicht-binäre und intergeschlechtliche Menschen, die zunehmend in den Fokus politischer Angriffe und gezielter Desinformation geraten. So wird das mühsam erkämpfte Selbstbestimmungsgesetz wieder in Frage gestellt und die Rechte von trans Kindern und Jugendlichen angegriffen.

Die Folgen sind direkt spürbar: Anfeindungen und offene Gewalt machen den Alltag unsicher. Queerfeindliche Gewalttaten befinden sich auf einem Höchststand.
Nach den Landtagswahlen im Herbst könnte sich die gesellschaftliche Lage für LGBTQIA in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern noch weiter zuspitzen, schon heute sind etwa Kürzungen von Förderungen für q***re Projekte deutlich spürbar.

Der heutige Tag erinnert uns deshalb nicht nur an einen historischen Fortschritt, sondern daran, dass q***re Rechte Menschenrechte sind, die aktiv verteidigt werden müssen. 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️📣

Als TIAM und Deutsche Aidshilfe stehen wir solidarisch zusammen – als Teil der Communitys, aus denen wir kommen und für die wir uns stark machen. 🔆

Für Sichtbarkeit. Für Sicherheit. Für Selbstbestimmung.

🧣„Hättest du gedacht, dass ich der Erste bin?“ Als der 30-jährige Bühnenbildner Heiko Zolchow 1987 an Aids erkrankt, ist...
14/05/2026

🧣„Hättest du gedacht, dass ich der Erste bin?“ Als der 30-jährige Bühnenbildner Heiko Zolchow 1987 an Aids erkrankt, ist sein Partner, der Schauspieler Dirk Nawrocki, an seiner Seite. Nur wenige Jahre davor sind sie gemeinsam aus der DDR ausgereist. Schon in Ost-Berlin war ihre Wohnung ein Treffpunkt für Boheme und schwule Szene gewesen. Im Westen angekommen genießt das Paar die künstlerischen wie s*xuellen Freiheiten, in Theaterwelt und Dreiecksbeziehung. Den großen Durchbruch erleben beide nicht mehr.

🎥In Erinnerung geblieben sind sie jedoch bei ihren Freund*innen, Weggefährt*innen und Geliebten. In der Dokumentation „AIDS – In Zeiten der Liebe“ erzählen die Überlebenden ganz offen vor der Kamera. Die Interviews hat Johannes Nichelmann mit Archivmaterial und Spielszenen zu einem einfühlsamen Doppelporträt montiert.

💬„Vieles von dem, was diese Zeit geprägt hat – die Ängste, die Debatten, die gesellschaftliche Kälte –, ist heute in Vergessenheit geraten“, sagt der Filmemacher. „Außer bei denen, die es selbst erlebt haben.“ Sein TV-Dreiteiler ist ein gelungener Beitrag dazu, diese Lücke im kollektiven Gedächtnis zu schließen.

📺„AIDS – In Zeiten der Liebe“ ist heute in der ZDF-Mediathek. Mehr dazu lest ihr auf magazin.hiv.

Foto: Heiko Zolchow in West-Berlin © ZDF / Beate Heidelbach

👩‍⚕Dr. Stephanie Kossow will mehr Lust aufs Reden über S*x machen: Hausärzt*innen begleiten Patient*innen oft über viele...
11/05/2026

👩‍⚕Dr. Stephanie Kossow will mehr Lust aufs Reden über S*x machen: Hausärzt*innen begleiten Patient*innen oft über viele Jahre, kennen ihre Lebenskontexte und genießen Vertrauen. S*xualität als wichtiger Bestandteil von Gesundheit sollte hier selbstverständlich Thema sein. Leider kommt sie in der medizinischen Kommunikation oft höchstens dann vor, wenn es einen Anlass gibt. Und wenn überhaupt Gespräche stattfinden, orientieren sie sich meist an Normen, die q***re Lebensrealitäten, „normabweichende“ Präferenzen oder vielfältige Beziehungskonzepte gar nicht einbeziehen. 🌈

Die Beratung zu Safer S*x, Impfungen oder Testangeboten sollte zum medizinischen Standard gehören, findet Stephanie Kossow. S*xualität spielt zudem in ganz verschiedenen medizinischen Bereichen eine Rolle: Zum Beispiel können Nebenwirkungen von Arzneimitteln die S*xualität betreffen – das sollte ebenso besprochen werden wie mögliche s*xuelle Folgen von operativen Eingriffen. Und s*xuelle Dysfunktionen können auch eine diagnostische Bedeutung haben, etwa bei Herzerkrankungen. 🫀

Im ärztlichen Gespräch kommt es auch auf die konkrete Wortwahl an. Eine reflektierte, diskriminierungssensible Sprache ist kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Ärzt*in und Patient*in.

🤩Lest den ganzen Artikel von Dr. Stephanie Kossow (.stephanie.kossow) auf magazin.hiv.

*x *xuelleGesundheit

Europa verfehlt nach wie vor die Ziele bei der Eindämmung der HIV-Pandemie. Als Teil der Koalition für eine europäische ...
08/05/2026

Europa verfehlt nach wie vor die Ziele bei der Eindämmung der HIV-Pandemie. Als Teil der Koalition für eine europäische HIV-Antwort (Coalition for a European HIV Response) haben wir daher eine Erklärung herausgegeben, die bereits über 100 Organisationen und zahlreiche Einzelpersonen unterzeichnet haben. 📜Darin fordern wir von den EU-Abgeordneten und der EU-Kommission, dringend für kontinuierliche und planbare Finanzmittel für communitygeführte HIV-Prävention zu sorgen. Wir rufen dazu auf, einen erneuerten Aktionsplan zu HIV vorzulegen und auch weltweit Verantwortung zu übernehmen.

Warum drängt das? Die aktuellen Zahlen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sprechen eine deutliche Sprache:
❗Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in der WHO-Region Europa (zu der auch Russland und die Ukraine gehören) ist von 2010 bis 2022 um 5 % gestiegen, statt um 75 % zu sinken.
❗Die Zahl der HIV-bedingten Todesfälle ist in dieser Zeit um 37 % gestiegen.
❗Nur bei 70 % der Menschen mit HIV ist die Virusvermehrung komplett unterdrückt – weit weniger als das Ziel von 86 %.

✍️Die Erklärung könnt ihr hier auf Englisch und Deutsch lesen - und direkt mitunterzeichnen: https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/communitygefuehrte-hiv-praevention-aufrechterhalten

AIDS Action Europe IAS - International AIDS Society

Foto © Lukas S (royalty free)

Bereits im März hat die Landesregierung Sachsen entschieden, dass das Rahmenprogramm des Dresdner CSDs nicht mehr als po...
07/05/2026

Bereits im März hat die Landesregierung Sachsen entschieden, dass das Rahmenprogramm des Dresdner CSDs nicht mehr als politische Versammlung eingeordnet wird. Was erstmal wie ein harmloser bürokratischer Vorgang erscheinen mag, hat eine weitreichende politische Dimension. Und für die Veranstalter*innen entsteht ein hoher Mehraufwand an Kosten und Organisation.

👉 Für uns ist ganz klar: Räume und Feste, wie das Stadfest zum Dresdner CSD, sind für die LGBTIQ+-Communitys wichtige Orte der Sichtbarkeit und des Empowerments. Hier können q***re Menschen sich treffen, austauschen, vernetzen, gemeinsam Kraft schöpfen. Das ist in Zeiten zunehmender Angriffe auf q***re Menschen und Versammlungen sowie verbreiteter anti-q***rer Haltungen wichtiger denn je.

Dazu heben Ronald Zenker und Tobias Gehre vom hervor: „Die aktuelle Bewertung berührt die Frage, wie politische Teilhabe gestaltet wird. Wenn politische Ausdrucksformen zu eng definiert werden, entsteht die Gefahr, dass wichtige Räume verloren gehen. Gerade für marginalisierte Gruppen sind solche Räume von besonderer Bedeutung."

⚖ Der CSD Dresden e.V. hat jetzt Klage gegen den Feststellungsbescheid der Landeshauptstadt Dresden eingereicht, um den gesamten CSD weiterhin als politische Versammlung durchführen zu können.

📣 Unsere Unterstützung und Solidarität gilt dem CSD Dresden, seinen Organisator*innen und Teilnehmenden! Zeigt auch ihr euren Support: Lest den Beitrag von Tobias und Ronald auf iwwit.de/gayzine, erzählt euren Freund*innen davon und fahrt vom 4.-6. Juni zum CSD nach Dresden! ✊🏳️‍🌈🏳️‍⚧️

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