Forum Bürgerkirche – Ort der Begegnung und des Austauschs
Unsere Markt- und Bürgerkirche ist seit vielen Jahrhunderten ein Symbol für Glaube, christliche Werte und eine engagierte Stadtgesellschaft. Gangolf kaum vorstellbar. Durch die jahrhundertelange Tradition als Marktkirche bildet St. Gangolf ein Gegenüber zum Dom im Sinne einer selbstbewussten Bürgerschaft. Zur Tradition von St. Gangolf gehör
t die enge Verbundenheit als Patronatskirche zu den Handwerker-Zünften bzw. Von je her steht St. Gangolf damit auf dem Fundament der Zivilgesellschaft und ist, auch in der heutigen Zeit einer großen Kirchenkrise, der ideale inspirierende Raum sowohl für Gebet und Gottesdienst wie aber auch für gemeinschaftliches Miteinander und Austausch. Wir wollen mit kirchlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen möglichst viele Menschen erreichen, auch diejenigen, die vielleicht nur noch schwache oder keine Bindungen an Glauben und Kirche haben. Wir möchten als traditionsreiche und gleichzeitig zeitgemäße Bürgerkirche ein Angebot lebendiger christlicher Gemeinschaft unterbreiten. Das Projekt „Forum Bürgerkirche“ hat seinen Ursprung in der jüngsten Renovierung (2020-2023), als es galt, trotz langer Schließung die Bürgerkirche schon während der Bauphase „Stück für Stück“ den Bürgerinnen und Bürgern zurückzugeben. Kuratorium Markt- und Bürgerkirche – Herzlich Willkommen in St. Gangolf
Liebe Besucherinnen und Besucher, verehrte Gäste und Mitwirkende! Das 2020 aus Anlass der großen Renovierung von der Kirchengemeinde Liebfrauen gegründete Kuratorium der Markt- und Bürgerkirche heißt sie in St. Gangolf, der Kirche im Herzen der Stadt, ganz herzlich willkommen! Nutzen Sie die Möglichkeit eines Gottesdienstbesuches, des stillen Gebetes und des wohltuenden Rückzugs aus dem hektischen Alltag und dem Trubel der Innenstadt. Besuchen Sie mit Ihrer Familie oder Freunden die Angebote des „Forum Bürgerkirche“ zu kirchlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Veranstaltungen, ob zum Konzert, zur Ausstellung, zur Diskussion oder zu spannenden Vorträgen. Die Zeiten und Termine von Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie jederzeit aktuell auf der
Homepage der Pfarrei www.liebfrauen-trier.de
Wir danken allen, die sich als Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler, Rednerinnen und Redner sowie als Veranstalter und Mitorganisatoren in das „Forum Bürgerkirche“ einbringen, um neue interessante Angebote zu schaffen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Mitwirkung! Kuratorium der Markt- und Bürgerkirche St. Gangolf: Bernhard Kaster (Vorsitzender, MdB a.D.), Gerd Benzmüller (Kreishandwerksmeister), Dr. Peter Stephan Berens (Mitglied Denkmalbeirat Stadt Trier), Norbert Friedrich (Vorstand Volksbank Trier), Karin Kaltenkirchen (Vize-Präsidentin IHK), Markus Leineweber (Vorsitzender Hieronymus Jaegen Bund), Andreas Ludwig (Baudezernent a.D. der Stadt Trier), Dr. Josef-Peter Mertes (ADD-Präsident a.D.), Dr. Markus Nicolay (Pastor und Domkapitular), Dr. Peter Späth (Vorstand Sparkasse Trier), Patrick Sterzenbach (Vorsitzender City-Initiative Trier), Dr. Peter Widdau (Wirtschaftsprüfer / Steuerberater), Dr. Hans Günther Ullrich (Domkapitular), Thomas Schiffler (Vorsitzender des Verwaltungsrates)
St. Gangolf im Wandel der Zeit - Zeugnis bewegter Kirchen- und Stadtgeschichte:
Die Markt- und Bürger- Stadt- und Handwerkerkirche Sankt Gangolf ist eines der ältesten und zudem beliebtesten Gotteshäuser der Stadt Trier. Eine erste Erwähnung der Marktkirche „St. Gangolf" ist aus dem Jahre 958 überliefert. Die Ursprünge der Kirche sind aller Wahrscheinlichkeit nach eng verknüpft mit der Errichtung des Marktkreuzes durch Erzbischof Heinrich I. und der damit verbundenen Entstehung des Hauptmarktes. Die 958 errichtete erste Marktkirche wurde zwischen 1284 und 1344 durch einen Neubau ersetzt. Das heutige spätgotische Bauwerk ging aus einer um 1500 begonnenen Erneuerung hervor. Aus dieser Bauphase stammen auch die vier unteren Geschosse des Turms und das in sieben Joche gegliederte Kreuzrippengewölbe des Hauptschiffes.
1507 wurde der Turm um zwei zusätzliche Geschosse erhöht, der neue Spitzhelmturm wurde mit einer gotischen Brüstung mit vier Eckpfeilern umgeben. Ermöglicht wurde dies durch die Zuwendungen von Adelheid von Besselich, einer bedeutenden Trierer Bürgerin jener Zeit. Das nördliche Seitenschiff wurde im Jahr 1670 an die Kirche angebaut. Im Jahr 1731 wurde der Rokokoportalbau als Zugang zwischen zwei Häusern der vorgelagerten Häuserreihe von Augustinermönch Josef Walter errichtet. Über dem zwischen zwei Säulen angebrachten Torbogen steht der merowingische Kriegsmann und Heilige Gangolf mit Schild und Speer. Anschließend wurden im Jahr 1746 die Seitenschiffe mit aufwendigen Rokokostuckdecken bereichert. Die Glasfenster von Charles Crodel führten 1966 die Elemente der verschiedenen Epochen in einem Gesamtbild zusammen. In den Jahren 2020 bis 2023 erfolgte eine umfangreiche Renovierung nach historischem Vorbild, einschließlich bedeutsamer Restaurierungen, wie z.B. dem Chorfresko von August Gustav Lasinsky. Als Markt-, Bürger-, Stadt- und Zunftkirche ist St. Gangolf bis heute ein von den Trierern und den zahlreichen Gästen, Touristen und auch Einkäufern viel besuchter Ort. Zahlreiche Gottesdienste, das Beichtangebot und die Möglichkeit der eucharistischen Anbetung machen die Kirche zu einem Ort der Ruhe und des stillen Gebetes. Inzwischen hat sich zudem die Kirche als zeitgemäße Bürgerkirche durch kulturelle, kirchliche und gesellschaftliche Veranstaltungen auch zu einem Ort der Begegnung, des Miteinanders und des Austauschs entwickelt. Spendenkonten St. Gangolf:
Kontoinhaber: Katholische Kirchengemeinde Liebfrauen Trier
Überweisungszweck: Spende St. Gangolf
Konto Sparkasse Trier: DE20 5855 0130 0001 1242 47, BIC: TRISDE55 # # #
Konto Volksbank Trier: DE48 5856 0103 0000 7037 42, BIC: GENODED1TVB
Ihre Spende kommt in vollem Umfang dem angegebenen Zweck zugute. Gerne wird eine Spendenquittung ausgestellt.