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frei-verwurzelt e.V. Natur- und Waldpädagogik mit Herz

Draußenstunde mit der oGTS der Mittelschule Traunreut In der letzten Draußenstunde hatten die Jugendlichen einen klaren ...
18/06/2026

Draußenstunde mit der oGTS der Mittelschule Traunreut

In der letzten Draußenstunde hatten die Jugendlichen einen klaren Wunsch: ein Lagerfeuer machen!

Dafür trafen wir uns an der Mittelschule und gingen gemeinsam zum Wohnheim der Jugendsiedlung, wo wir freundlicherweise die Feuerstelle nutzen durften. Vielen Dank dafür!

Zum Einstieg beschäftigten wir uns mit der Frage: Was braucht ein Feuer, um zu brennen? Gemeinsam erarbeiteten wir das Feuerdreieck mit seinen drei Bestandteilen: Wärme, Sauerstoff und Brennstoff. Anschließend lernten die Jugendlichen verschiedene Feuerarten kennen – das Tipi-Feuer, das Pagodenfeuer und das Sternfeuer – und bauten gemeinsam ein Tipi-Feuer auf.

Während das Feuer anbrannte, probierten die Jugendlichen verschiedene Methoden zum Feuermachen aus. Mit dem Feuerstahl hatten viele schnell Erfolg, während bei den Lupen etwas Geduld gefragt war, bis der richtige Winkel zur Sonne gefunden war.

Natürlich durfte auch der gemütliche Teil nicht fehlen: Über dem Feuer wurden Stockbrot und Marshmallows gebacken.

Besonders schön war, dass die Jugendlichen von sich aus noch einmal die Regeln zum Thema Feuer im Wald wiederholten. Gemeinsam sprachen wir über den Artikel 17 des Bayerischen Waldgesetzes, der die Feuergefahr im Wald regelt. Dabei wurde deutlich: Im oder in einem Abstand von weniger als 100 Metern zum Wald sind Feuer und auch glimmende Gegenstände wie Zi******en tabu. Verstöße können mit einer Geldbuße geahndet werden.

Zum Abschluss löschten wir das Feuer sorgfältig mit Wasser und überlegten gemeinsam, welche weiteren Möglichkeiten es gibt, ein Feuer sicher zu löschen. Erst als wir sicher waren, dass keine Glut mehr vorhanden war, machten wir uns wieder auf den Rückweg zur Schule.

Trotz der sommerlichen Hitze waren die Jugendlichen die ganze Zeit motiviert, aufmerksam und mit viel Freude dabei. Ein gelungener Nachmittag voller praktischer Erfahrungen, Naturwissen und Gemeinschaft!

Waldwerkstatt – Leckerer Holunder Heute drehte sich in der Waldwerkstatt alles um den Holunder. Gemeinsam entdeckten wir...
17/06/2026

Waldwerkstatt – Leckerer Holunder

Heute drehte sich in der Waldwerkstatt alles um den Holunder. Gemeinsam entdeckten wir den vielseitigen Strauch mit allen Sinnen: Wir betrachteten die zarten Blüten, schnupperten an ihrem süßen Duft und erfuhren Spannendes über seine Bedeutung in alten Geschichten und Mythen. So glaubten die Menschen früher, dass Frau Holle im Holunder wohnt und der Strauch Haus und Hof beschützt. Passend dazu erzählten wir das Märchen von Frau Holle.

Außerdem lernten wir, wie Holunderblüten und Holunderbeeren traditionell als Heilmittel genutzt werden und warum der Holunder als eine der wertvollsten heimischen Pflanzen gilt.

Anschließend machten wir uns auf die Suche nach blühenden Holundersträuchern und sammelten achtsam einige Blütendolden. Daraus bereiteten wir gemeinsam über dem Feuer leckere Hollerküchlein zu. Natürlich wurden sie anschließend mit großem Genuss verspeist.

Nach dem Essen beantworteten wir Forscherfragen rund um den Holunder und betrachteten die Blüten ganz genau mit Lupen und digitalen Mikroskopen. Dabei entdeckten wir viele kleine Details, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind.

Aus Holunderzweigen fertigten wir anschließend kleine Holunderperlen und gestalteten daraus individuelle Armbänder. Währenddessen erzählte Anja mit Hilfe des Kamishibai die Geschichte „Die Holunderbuschapotheke“, wodurch wir unser Wissen über die Heilkraft des Holunders noch weiter vertiefen konnten.

Zum Abschluss tauschten wir uns darüber aus, was uns heute besonders gefallen hat. Es war ein genussvoller Nachmittag voller Naturwissen, Geschichten, Handwerk und kulinarischer Entdeckungen.






Waldläufer heute: Klingender WaldHeute stand bei den Waldläufern alles im Zeichen des Hörens, Lauschens und Musizierens....
16/06/2026

Waldläufer heute: Klingender Wald

Heute stand bei den Waldläufern alles im Zeichen des Hörens, Lauschens und Musizierens. Gemeinsam machten wir uns auf die Suche nach den Klängen des Waldes.

Zu Beginn nahmen wir uns bewusst Zeit zum Zuhören: Welche Geräusche können wir wahrnehmen? Aus welcher Richtung kommen sie? Sind sie laut oder leise? Und wer oder was könnte sie verursachen? Schnell bemerkten die Kinder, wie viele unterschiedliche Klänge im Wald zu entdecken sind.

Anschließend gingen wir auf die Suche nach natürlichen Instrumenten. Dabei fanden wir erstaunlich viele Möglichkeiten, Musik zu machen: Klanghölzer, aneinander geriebene Zapfen, ein Waldxylophon aus Ästen, durch die Luft sirrende Stöcke und Baumstümpfe, die sich hervorragend als Trommeln eigneten.

Bei unserer Klangsuche lauteten die Aufgaben:
Wer findet einen tiefen Klang?
Wer findet einen hellen Klang?
Wer findet einen raschelnden Klang?
Die Kinder experimentierten begeistert und entdeckten immer neue Geräusche und Klangfarben.

Danach gestaltete jedes Kind seine eigene Klanglandkarte. In der Mitte des Blattes malten sich die Kinder selbst, rundherum wurden die gehörten Geräusche eingezeichnet: Vogelstimmen, Wind in den Baumkronen, das Klopfen eines Spechts oder das Rascheln der Blätter. Die Klanglandkarten wurden anschließend in die Waldtagebücher bzw. Nature Journals eingeklebt.

Ein besonderes Highlight war das Herstellen eigener Musikinstrumente. Es wurde gesägt, gebohrt und dekoriert, bis jedes Kind sein individuelles Instrument mit nach Hause nehmen konnte.

Zum Abschluss trafen wir uns wie immer im Kreis. Gemeinsam machten wir die Yoga-Haltung „Baum“, hörten ein passendes Zitat und bedankten uns beim Wald für den schönen Nachmittag – und ganz besonders bei der Haselnuss, deren Holz wir für unsere Instrumente verwenden durften.

Es war ein kreativer, achtsamer und klangvoller Waldläufer-Tag voller neuer Entdeckungen.

Meldet euch an für die Waldwerkstatt am 17.06.2026!
16/06/2026

Meldet euch an für die Waldwerkstatt am 17.06.2026!

Waldzeit für Familien – Leckereien des Waldes: Der Holunder Heute drehte sich bei unserer Waldzeit alles um den Holunder...
13/06/2026

Waldzeit für Familien – Leckereien des Waldes: Der Holunder

Heute drehte sich bei unserer Waldzeit alles um den Holunder – einen ganz besonderen Strauch voller Geschichten, Düfte und Schätze.

Zum Einstieg lauschten wir dem Märchen von Frau Holle, das wir mit Kamishibai und Figuren lebendig werden ließen. Anschließend machten wir uns auf die Suche nach Holundersträuchern. Gemeinsam betrachteten wir die Blüten, rochen ihren süßen Duft, fühlten die Blätter und beobachteten die vielen Bestäuber, die den Holunder besuchen. Dabei erfuhren wir auch, warum der Holunder für Menschen, Tiere und Insekten so wertvoll ist.

Natürlich durfte auch die alte Verbindung zwischen Frau Holle und dem Holunder nicht fehlen. Früher glaubten die Menschen, dass Frau Holle im Holunder wohnt, das Haus beschützt und über Kinder und Familien wacht. Außerdem lernten wir den Holunder als traditionelle Heilpflanze kennen, deren Blüten und Beeren seit Generationen geschätzt werden.

Nach dem Sammeln der Holunderblüten wurde es kulinarisch: Gemeinsam bereiteten wir Teig zu, schichteten ein Feuer auf und backten über den Flammen duftende Hollerküchlein, die wir anschließend mit allen Sinnen genießen konnten.

Kreativ ging es weiter mit selbstgemachten Holunderperlen. Aus den Zweigen entstanden wunderschöne Armbänder, Ketten und sogar eine kleine Schlange.

Zum Abschluss verabschiedeten wir uns mit der Yoga-Haltung „Baum“, einem Dank an den Holunder und den Wald sowie einem inspirierenden Zitat.

Ein Vormittag voller Naturwissen, Geschichten, Gemeinschaft und Genuss.

Wir sind wieder mit einem Artikel im Traunreuter-Stadtblatt.
12/06/2026

Wir sind wieder mit einem Artikel im Traunreuter-Stadtblatt.

Waldläufer unterwegs – Achtsamkeit im SommerwaldNach den Pfingstferien sind unsere Waldläufer wieder voller Entdeckerfre...
09/06/2026

Waldläufer unterwegs – Achtsamkeit im Sommerwald

Nach den Pfingstferien sind unsere Waldläufer wieder voller Entdeckerfreude in den Wald gestartet. Dieses Mal drehte sich alles um das Thema Achtsamkeit.

Gemeinsam haben wir aus unserem selbst angesetzten Spitzwegerich-Ölauszug eine wohltuende Salbe hergestellt. Dabei wurde gerochen, beobachtet, gefühlt und gestaunt, wie aus wenigen natürlichen Zutaten etwas Wertvolles entsteht.

Anschließend schlichen wir im „Fuchsgang“ durch den Wald, jedes Kind suchte sich einen eigenen Sitzplatz und lauschte aufmerksam den Geräuschen der Natur. Bei einer gemeinsamen Reflexion teilten wir unsere Erfahrungen und beschrieben, was wir wahrgenommen haben. Anschließend legten wir gemeinsam einen Barfußpfad, den die Kinder anschließend mit ihren Füßen erkunden und ganz bewusst wahrnehmen konnten.

Eine Fantasiereise und das gemeinsame Gestalten eines Naturmandalas in Stille rundeten den Nachmittag ab. Im Abschlusskreis teilten die Kinder ihre Lieblingsmomente und mit der Yoga-Asana Baum bedankten wir uns beim Wald.

Zu guter Letzt erhielt jedes Kind seine Spitzwegerichsalbe, die es mit nach Hause nehmen konnte.

Achtsamkeit bedeutet, den Moment bewusst wahrzunehmen – und der Wald ist dafür der perfekte Ort.

Wir nehmen als Team "frei-verwurzelt e.V." am Stadtradeln teil.Die Aktion läuft vom 08.06. bis 28.06.2026.Ihr fahrt mit ...
01/06/2026

Wir nehmen als Team "frei-verwurzelt e.V." am Stadtradeln teil.

Die Aktion läuft vom 08.06. bis 28.06.2026.

Ihr fahrt mit dem Fahrrad?

Dann meldet euch unter https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=66158 an und tragt alle gefahrenen Kilometer (egal wohin und wo ihr fahrt: zum Einkaufen, in den Waldkindergarten, in die Arbeit, ins Schwimmbad, um den Chiemsee usw.) ein.

Weitere Infos und Anmeldung unter: https://www.stadtradeln.de/home

Alle dürfen mitmachen, auch Großeltern, Verwandte, Freunde...

Bitte gerne weitersagen und Werbung machen.

Draußenstunde – Survival im Wald mit der oGTSGestern Nachmittag waren wir im Rahmen der Draußenstunde auch noch mit der ...
21/05/2026

Draußenstunde – Survival im Wald mit der oGTS

Gestern Nachmittag waren wir im Rahmen der Draußenstunde auch noch mit der oGTS der Mittelschule Traunreut unterwegs. Acht Schüler*innen begleiteten uns in den Wald – gewünscht war erneut das Thema „Survival“.

Schon auf dem Weg entdeckten wir wieder unseren Spechtbaum und verschiedene Trittsiegel im Boden. An unserem Platz angekommen, fanden wir einen bewohnten Tierbau. Aufgrund der Haare am Eingang vermuten wir, dass dort ein Dachs lebt.

Natürlich wollten die Schüler*innen auch diesmal unbedingt einen Shelter bauen – also legten wir gemeinsam los und errichteten einen stabilen 2-Personen-Shelter aus Ästen und Naturmaterialien. Der Test folgte direkt: Zwei Schüler konnten bequem darin liegen!

Beim Sammeln von Blättern zum Abdecken entdeckten wir Ahornblätter mit Gallen der Ahorngallwespe. Gemeinsam besprachen wir den Lebenszyklus der kleinen Wespen und was sich in den Gallen verbirgt.

Anschließend sprachen wir über das Thema Feuer im Wald und die Gefahren von Funkenflug und Trockenheit. Besonders beschäftigte uns der Brand am Saurüsselkopf und die Frage, welche Folgen ein Waldbrand für diesen Wald hätte.

Zum Abschluss spielten wir noch eine Runde Verstecken im Wald – dabei fanden die Schüler*innen sogar einen Rehunterkiefer, der begeistert bestaunt wurde.

Dann ging es auch schon wieder zurück Richtung Schule – mit vielen neuen Eindrücken, Fragen und Abenteuern im Gepäck.

Adresse

Traunreut
83301

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