LmDR e.V.

LmDR e.V. Seit 1950 Interessenvertretung, Hilfsorganisation und Kulturverein aller Russlanddeutschen in der ganzen Welt: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e .V.

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. (LmDR) vertritt die Interessen der Deutschen, die innerhalb der Länder der ehemaligen Sowjetunion vertrieben wurden und nach dem Zweiten Weltkrieg im Verlaufe einiger Jahrzehnte als Russlanddeutsche nach Deutschland übergesiedelt sind. Die Bundesgeschäftsstelle der LmDR befindet sich in Stuttgart. Ihr langjähriger Vorsitzender in der Anfangszeit

war Karl Stumpp. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland bekennt sich zur Charta der deutschen Heimatvertriebenen.

Demokratie verstehen und mitgestaltenWer entscheidet eigentlich was?Warum gehen manche Menschen wählen – und andere nich...
26/08/2026

Demokratie verstehen und mitgestalten

Wer entscheidet eigentlich was?
Warum gehen manche Menschen wählen – und andere nicht?
Und welche Möglichkeiten haben wir, uns selbst einzubringen?

Darüber sprechen wir bei unserem zweitägigen Seminar in Lindau – mit Diskussionen, Fallbeispielen, Gruppenarbeit und viel Raum für eure Fragen und Meinungen.

26.–27. September 2026
Jugendherberge Lindau

Beginn: Samstag, 14:30 Uhr
Ende: Sonntag, 15:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 15,00 €

Das Seminar richtet sich besonders an junge Erwachsene, Ehrenamtliche, Multiplikator und alle, die sich für Demokratie und gesellschaftliche Beteiligung interessieren.

📩 Anmeldung bei Kristina Zerr
[email protected]
📞 0711 166 59-12

Wir freuen uns auf ein spannendes Wochenende und gute Diskussionen!

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19/08/2026

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ENTWURZELT – ENTRECHTET - ENTEIGNET

---> Fachbroschüre zum 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion erschienen!

Im kollektiven Gedächtnis jeder sozialen, nationalen oder religiösen Gemeinschaft werden nur solche geschichtlichen Ereignisse verankert, die von der Mehrheit des jeweiligen Kollektivs unmittelbar miterlebt wurden und die Existenz und das Bewusstsein der nachfolgenden Generationen entschieden beeinflusst haben. Einen zentralen Platz nimmt hier der sowjetische Regierungserlass vom 28. August 1941 ein. Zum einen bildet er den Höhepunkt einer seit der bolschewistischen Machtergreifung 1917 sich abzeichnenden Entwicklung, die von Hungersnöten, rabiatem Religionsverbot, Enteignungen und blankem Terror gegen breite Schichten der sowjetischen und vor allem der deutschen Bevölkerung geprägt war. Zum anderen stellt dieser Erlass den Auftakt zu einer umfassenden Repressionswelle dar, die diesmal die gesamte nationale Gruppe betraf. Die antideutsche Politik des Sowjetstaates hatte Deportation, Zwangsarbeit und das Leben in Sondersiedlungen zur Folge. Bis zum Ende der kommunistischen Herrschaft galten die Deutschen in der UdSSR als Personen minderen Rechts und mussten zahlreiche Diskriminierungen über sich ergehen lassen.

Die unmittelbaren Folgen dieses Regierungserlasses waren gravierend und vielfältig. Zwei davon möchten wir hier hervorheben. Nach der Einwanderung der deutschen Ansiedler im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich in Russland nach und nach ein neues nationales Selbstverständnis, das bis hin in die 1930er-Jahre ausgeprägt regionale Züge trug: man nannte sich Wolgadeutsche, Ukraine- und Krimdeutsche (bzw. Schwarzmeerdeutsche), Wolhyniendeutsche oder Kaukasusdeutsche. Erst die allumfassende Verfolgung und Entrechtung ab 1941 führte zur Entstehung einer übergreifenden, über alle geografischen, konfessionellen und ideologischen Schranken hinweggehenden Schicksalsgemeinschaft, die heute den Namen "Russlanddeutsche" trägt.

Eine weitere Folge des Erlasses vom 28. August 1941 besteht darin, dass sich die überwiegende Mehrheit der Betroffenen und deren Nachkommen nun in ihrer historischen Heimat Deutschland wiederfindet. Die massenhafte „Rückwanderung“ war im Wesentlichen eine Reaktion auf die hartnäckige Verweigerung der vollständigen Rehabilitation, auf die ausgebliebene substanzielle Wiedergutmachung und auf den halbherzigen Bruch mit stalinistischen Systemstrukturen sowohl in der einstigen UdSSR als auch im heutigen Russland..

Diese Fachbroschüre von Dr. Viktor Krieger wurde in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) aus gegebenem Anlass für die Veröffentlichung vorbereitet. Anhand von aussagekräftigen und teils bisher selten veröffentlichten zeitgenössischen Dokumenten wie beispielsweise Zeitungsartikeln, Archivzeugnissen, geheimen Staatsverordnungen, Behördenkor-respondenz sowie privaten Briefen wird der Weg der Entwurzelung, Entrechtung, Enteignung und Diskriminierung der sowjetischen bzw. russischen „Bürger deutscher Nationalität“ von 1941 bis heute detailliert nachgezeichnet. Neben den darin nachgedruckten russischsprachigen Originalschriftstücken wird jeweils eine deutsche Textfassung angeboten. Diese Gedenkschrift stellt eine erweiterte und überarbeitete Neuauflage der bereits im Jahre 2021 erschienenen Broschüre dar und dient der Aufarbeitung des Schicksals und der Geschichte der Deutschen aus und in den Nachfolgeländern der Sowjetunion.

Weitere Details und (kostenfreie) Bestellmöglichkeiten siehe unter:
https://bkdr.de/entwurzelt-entrechtet-enteignet-2026/


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03/08/2026

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Das "Bestrafte Volk" – 85 Jahre der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion (1941–2026)

https://youtu.be/ps5DmWUkQqY

Der animierte Videobeitrag über das „Bestrafte Volk“ zeichnet die Chronologie der Deportation der Russlanddeutschen nach und veranschaulicht das Ausmaß der staatlichen Repressionen. Zahlen, Erlasse und persönliche Schicksale erinnern eindringlich an das erlittene Unrecht und dessen bis heute nachwirkende Folgen.

Die kompakte Geschichtsdokumentation entstand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Olga Litzenberger als Kooperationsprojekt des Kulturzentrums BKDR und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR).

Gefördert wurde das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Foto: Erstelltes Titelbild für den animierten Videobeitrag





13/06/2026

Ministerin Marion Gentges MdL: „Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler sind Teil der Geschichte unseres Landes, die wir in der Kulturarbeit weiter unterstützen werden.“

Traditionelle deutsche Kultur jugendgerecht und innovativ vermittelnIn unserer fünftägigen Online-Webinarreihe erhielten...
12/06/2026

Traditionelle deutsche Kultur jugendgerecht und innovativ vermitteln

In unserer fünftägigen Online-Webinarreihe erhielten Fachkräfte der deutschen Minderheit aus Kasachstan, Usbekistan und Kirgisistan neue Impulse für die Arbeit mit Jugendlichen.

Im Mittelpunkt standen kreative Methoden wie Comics, Künstliche Intelligenz, historische Reels, Interviews, Biografiearbeit sowie Musik und Theater. In praktischen Übungen entwickelten die Teilnehmenden eigene Ideen, um Geschichte, Traditionen und kulturelle Identität lebendig und jugendgerecht zu vermitteln.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Referentinnen und Referenten Nelli Geger, Norbert Strohmaier, Maxim Koschara, Lena Arent und Julia Gorr sowie an alle Teilnehmenden für den engagierten Austausch!

Die Webinarreihe wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. gemeinsam mit der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ durchgeführt.

Das Projekt wurde mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern gefördert.


Немцы Казахстана

Austausch zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Bundesverband LmDR und Kulturzentrum BKDRStuttgart, 4. Mai 2026 – A...
08/05/2026

Austausch zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Bundesverband LmDR und Kulturzentrum BKDR

Stuttgart, 4. Mai 2026 – Auf Initiative des Bundesvorsitzenden Norbert Strohmaier fand am 4. Mai 2026 ein Arbeitstreffen mit dem Geschäftsleiter des Kulturzentrums BKDR, Waldemar Eisenbraun, in den Räumen der Bundesgeschäftsstelle in Stuttgart statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Vertiefung der bestehenden Zusammenarbeit zwischen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und dem Kulturzentrum BKDR mit Sitz in Nürnberg, das durch den Freistaat Bayern gefördert wird.

Im Rahmen des Treffens wurden mehrere konkrete Kooperationsvorhaben besprochen. Diese betreffen insbesondere gemeinsame Angebote im Kontext des Gedenkens an „85 Jahre Deportation der Sowjetdeutschen“. Darüber hinaus soll die Verfügbarkeit der landsmannschaftlichen Wanderausstellung innerhalb Bayerns optimiert werden. Ein weiterer Aspekt des Austausches waren die wünschenswerten Synergien im Hinblick auf den nächsten Kalender sowie das Heimatbuch 2026.

Außerdem wurde das durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderte Format „Gemeinsam unterwegs“ als ein vielversprechendes Feld der Zusammenarbeit erörtert. Hier kann das Kulturzentrum BKDR durch Inhalte und Räume sowie durch thematische Exkursionen einen wertvollen Beitrag leisten.

Das ergebnisorientierte Arbeitstreffen unterstreicht das gemeinsame Ziel, die kulturelle Arbeit zu stärken und bestehende Kooperationen nachhaltig weiterzuentwickeln.

Adresse

Stuttgart

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+49711166590

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