Inklusion im Takt

Inklusion im Takt Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Inklusion im Takt, Gemeinnützige Organisation, Stolberg.

🎭 Turnier-Solistin im karnevalistischen Tanzsport | Leistungssport trotz Behinderung
Inklusion, Tanz & Aufklärung 🌈
Autismus • Dyspraxie • kognitive Besonderheiten 🦻♿

Manchmal findet man einen Ort, von dem man gar nicht wusste, wie sehr man ihn gebraucht hat. ❤️Für Emma ist die Dance Ak...
13/08/2026

Manchmal findet man einen Ort, von dem man gar nicht wusste, wie sehr man ihn gebraucht hat. ❤️

Für Emma ist die Dance Akademie Jülich genau so ein Ort geworden.

Emma ist inzwischen ein fester Bestandteil dieser wunderbaren Gemeinschaft – und ich glaube, erst jetzt merke ich, was mir im Karneval für sie immer ein Stück weit gefehlt hat: dieser Zusammenhalt. Dieses Miteinander. Dieses ganz selbstverständliche Füreinander.

Natürlich sind da Hönschi und Simone, zwei unglaublich tolle Trainerinnen, die Emma fördern, fordern und ihr so viel zutrauen. 🩷

Aber da sind eben auch die Kinder und jungen Erwachsenen.

Und genau das berührt mich jedes Mal aufs Neue.

Sie nehmen Emma einfach mit. Sie zeigen ihr Schritte. Sie erklären ihr Dinge. Sie helfen ihr, wenn etwas nicht sofort klappt. Sie motivieren sie. Sie freuen sich mit ihr, wenn sie etwas Neues schafft.

Und gleichzeitig lernt auch Emma ihnen etwas.

Es ist keine Einbahnstraße.

Jeder lernt von jedem. Jeder darf etwas beitragen. Jeder gehört dazu.

Und genau das ist für mich gelebte Inklusion. Nicht „dabei sein dürfen“, sondern wirklich dazugehören. 🫶

Emma geht so unglaublich gerne zum Training. Sie freut sich jedes Mal darauf. Und was mich besonders fasziniert: In dieser kurzen Zeit hat sie einen Lernwillen entwickelt, den wir so vorher gar nicht kannten.

Sie probiert aus. Sie übt. Sie möchte es schaffen. Und sie lernt Dinge, von denen wir vor einiger Zeit noch gar nicht gedacht hätten, dass sie sie einmal können würde.

Und jedes Mal, wenn ich sie dort stehen sehe, umgeben von diesen wunderbaren Menschen, denke ich mir:

Genau so soll es sein.

Danke an Hönschi und Simone.
Danke an jedes einzelne Kind und jeden jungen Erwachsenen, der Emma so selbstverständlich mitnimmt.
Danke für diese Gemeinschaft.
Danke dafür, dass Emma bei euch nicht „anders“ ist, sondern einfach Emma. ❤️

Wir sind unglaublich dankbar, ein Teil der Dance Akademie Jülich sein zu dürfen. 💃🏻✨

04/08/2026

💛 Ein Gedanke, der mich schon länger beschäftigt… 💛

Mir fällt hier auf Facebook immer wieder etwas auf, was mich ehrlich gesagt sehr traurig macht.

Gerade Menschen, die eigentlich im selben Boot sitzen – Menschen, die selbst betroffen sind oder Angehörige mit Behinderung haben – gehen oft besonders hart miteinander um.

Das erlebe ich nicht nur jetzt bei meinem aktuellen Projekt, sondern auch schon bei anderen Dingen, die ich kostenlos geteilt habe. Zum Beispiel bei meinen selbst erstellten Routinen und Hilfsmitteln für Familien. Dinge, die ich aus meinem eigenen Alltag heraus entwickelt habe, weil ich weiß, wie schwer es sein kann, wenn man vor Herausforderungen steht und sich vieles selbst erarbeiten muss.

Mein Gedanke war immer: Wenn ich etwas gefunden oder erstellt habe, das uns geholfen hat, warum sollte ich es nicht mit anderen Familien teilen, denen es vielleicht genauso geht?

Nicht, weil ich alles perfekt mache. Nicht, weil meine Idee die einzige richtige ist. Sondern einfach, weil ich helfen möchte.

Was mich dabei manchmal traurig macht: Kritik ist natürlich wichtig. Austausch ist wichtig. Unterschiedliche Sichtweisen sind wichtig. Aber der Ton macht die Musik.

Es macht einen Unterschied, ob jemand sagt:
„Hast du diesen Punkt schon bedacht?“
oder ob sofort unterstellt wird, dass etwas falsch, unnötig oder sinnlos ist.

Gerade wir, die selbst wissen, wie anstrengend der Alltag mit Behinderung sein kann, müssten doch eigentlich besonders viel Verständnis füreinander haben.

Wir wissen doch alle, wie viele Kämpfe wir täglich führen. Wie viele Termine, Sorgen, Anträge, Erklärungen und Herausforderungen dazugehören.

Meine Tochter hat Pflegegrad 3 und ich begleite sie im Alltag. Gleichzeitig habe ich noch zwei kleine Kinder, ein Kleinkind und ein Baby. Unser Weg war nicht immer einfach. Wir mussten uns vieles selbst erarbeiten, weil wir keinen fertigen Weg vorgegeben bekommen haben.

Vielleicht ist genau daraus mein Wunsch entstanden, anderen etwas leichter zu machen.

Bei der Idee mit dem Erkennungszeichen für unsichtbare Behinderungen ging es nie darum, etwas Bestehendes schlechtzumachen oder irgendjemandem etwas wegzunehmen. Es ging darum, weiterzudenken: Wie können wir mehr Menschen erreichen? Wie können wir auch Einrichtungen unterstützen, die vielleicht nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, größere Mengen offizieller Produkte anzuschaffen?

Warum muss die erste Reaktion immer sein:
„Das gibt es doch schon.“
„Das macht keinen Sinn.“
„Das ist falsch.“
„Du erfindest das Rad neu.“
„Du stiftest Verwirrung“

Warum nicht:
„Erzähl mir mehr.“
„Wie können wir das gemeinsam machen?“
„Vielleicht habe ich Kontakte, die helfen könnten.“
„Ich habe eine Selbsthilfegruppe , lass uns doch gemeinsam“
„Meine FASDgruppe arbeitet schon länger mit … wir können gemeinsam schauen“

Wir wünschen uns doch alle mehr Inklusion. Aber Inklusion beginnt nicht erst draußen bei den anderen Menschen. Sie beginnt auch bei uns selbst – darin, wie wir miteinander umgehen.

Vielleicht können wir anfangen, nicht gegeneinander zu arbeiten, sondern miteinander.

Vielleicht können wir die Hand reichen, statt die nächste Diskussion zu gewinnen.

Denn am Ende wollen wir doch alle dasselbe:
Dass Menschen mit Behinderungen und ihre Familien besser verstanden, unterstützt und gesehen werden. 💛

























































Manchmal braucht es nur ein bisschen Verständnis. 🤍❗️Kleiner Nachtrag, weil hier scheinbar ein paar Missverständnisse en...
02/08/2026

Manchmal braucht es nur ein bisschen Verständnis. 🤍

❗️Kleiner Nachtrag, weil hier scheinbar ein paar Missverständnisse entstanden sind.
Natürlich hat Emma keine fremden Schwimmflügel genommen.
In unserem Schwimmbad gibt es einen großen Korb mit Schwimmhilfen und Spielzeug, das allen Besucherinnen und Besuchern kostenlos zur Verfügung steht. Dort liegen unter anderem Poolnudeln, Schwimmbretter, Schwimmflügel in verschiedenen Größen, Tauchringe, Flossen, Tauchspielzeug und vieles mehr – alles zur freien Nutzung.
Emma hat sich dort selbst Schwimmflügel genommen. Leider waren sie für Kleinkinder und deshalb viel zu klein.
Und ja, selbstverständlich passen wir auf unsere Kinder auf. Emma ist elf Jahre alt. Sie kann laufen, sich frei bewegen und sich selbst eine Poolnudel oder ein Schwimmbrett aus dem Korb nehmen. Die Situation entstand innerhalb weniger Sekunden.
Der eigentliche Punkt meines Beitrags war nie, dass Emma sich die falschen Schwimmflügel genommen hat – das hätte wahrscheinlich jedem Kind passieren können.
Es ging darum, was danach passiert ist. Emma hat die Ansprache zunächst nicht gehört, weil sie im Schwimmbad keine Hörgeräte trägt (sie ist taub bzw. hochgradig schwerhörig). Als sie bemerkte, dass sie angesprochen wurde, verstand sie leider den Grund dafür aufgrund ihrer kognitiven Einschränkung nicht. Durch ihren Autismus konnte sie ihre Gefühle in diesem Moment nicht regulieren und war völlig überfordert.
Genau darüber möchten wir mit Inklusion im Takt aufklären: über Behinderung, über Missverständnisse und darüber, dass hinter einem Verhalten oft viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht.❗️

Heute waren wir mit den Kindern schwimmen.
Emma entdeckte Schwimmflügel und zog sie sich direkt an. Leider waren sie für Kleinkinder und deshalb viel zu klein.
Ein Bademeister sprach sie an und bat sie, die Schwimmflügel auszuziehen. Zuerst hat Emma ihn gar nicht gehört, weil sie im Schwimmbad keine Hörgeräte trägt. Als sie schließlich bemerkte, dass er mit ihr sprach, verstand sie trotzdem nicht, warum sie die Schwimmflügel ausziehen sollte.
Für Emma war das einfach nicht nachvollziehbar.
Sie zog sich die Schwimmflügel von den Armen, setzte sich mitten im Schwimmbad auf den Boden, zog ihre Beine an, vergrub ihren Kopf darin und weinte ganz fürchterlich.
Ich setzte mich zu ihr auf den Boden und versuchte, ihr die Situation ganz in Ruhe zu erklären.
Und ja – in diesem Moment habe ich mich unglaublich unwohl gefühlt. Ich hatte das Gefühl, alle schauen zu.
Nachdem ich dem Bademeister erklärt hatte, warum Emma nicht reagiert hatte, änderte sich die Situation sofort. Er holte passende Schwimmflügel in ihrer Größe und brachte ihr sogar noch ein Schwimmbrett in Regenbogenfarben. Darüber habe ich mich wirklich gefreut. ❤️
Diese Situation hat mir wieder gezeigt, wie schnell Missverständnisse entstehen können, wenn man einem Menschen seine Behinderung nicht ansieht. Oft fehlt nur eine kleine Information.
Deshalb wollte ich euch heute einmal fragen:
Hat jemand von euch Erfahrungen mit Armbändern, Westen oder anderen Möglichkeiten, die anderen Menschen dezent zeigen, dass ein Kind Unterstützung braucht oder nicht alles hören bzw. verstehen kann?
Ich habe schon Silikonarmbänder gesehen. Darauf passt allerdings nur sehr wenig Text. Vielleicht kennt ihr etwas, das sich im Alltag bewährt hat?
Ich freue mich über eure Ideen und Erfahrungen. Vielleicht hilft das nicht nur Emma, sondern auch anderen Familien.

✨ Schön, dass ihr da seid! ✨In den letzten Tagen sind durch unsere Kofferpack-Posts und die Routinelisten so viele neue ...
19/07/2026

✨ Schön, dass ihr da seid! ✨

In den letzten Tagen sind durch unsere Kofferpack-Posts und die Routinelisten so viele neue Menschen zu uns gefunden. Deshalb dachten wir: Es wird Zeit, dass wir uns einmal vorstellen. 🤍

Wir sind eine fünfköpfige Familie mit zwei kleinen Geschwistern (2 Jahre und 15 Wochen), Mama, Papa und unserer großen Tochter Emma. Zu unserer Familie gehören außerdem zwei Tierschutzhunde, die unseren Alltag genauso bereichern wie manchmal auch ein kleines bisschen chaotischer machen. 🐶🐶

Emma lebt im Autismus-Spektrum, ist schwerhörig und trägt zwei Hörgeräte sowie einen FM-Transmitter. Außerdem lebt sie mit einer Dyspraxie und einer leichten kognitiven Einschränkung.

Was Emma aber vor allem ausmacht, ist ihre unglaubliche Leidenschaft fürs Tanzen. 💚

Viele Jahre war sie als Einzelmariechen im Karneval aktiv. Seit dem vergangenen Jahr startet sie als Solo-Turniertänzerin und stellt sich mit viel Mut und Begeisterung den Herausforderungen des Turniersports – mit intensivem Training, Meisterschaften und Qualifikationen.

Für Emma ist Tanzen weit mehr als ein Hobby. Es ist Therapie, Ausdruck, Lebensfreude und ein Ort, an dem sie wachsen darf.

Genau daraus ist **Inklusion im Takt** entstanden.

Wir möchten zeigen, dass Behinderung nur ein Teil eines Menschen ist – nicht seine ganze Persönlichkeit.

Hier nehmen wir euch mit in unseren Alltag:
✨ zu Trainings und Turnieren,
✨ zu Meisterschaften und Qualifikationen,
✨ zu Therapien und Arztterminen,
✨ in unser Familienleben,
✨ und wir zeigen euch auch, wie wir Gebärden in unseren Alltag integrieren.

Ein besonders wichtiges Thema ist für uns die Aufklärung über **Ableismus**. Wir möchten Berührungsängste abbauen, Verständnis schaffen und zeigen, wie Inklusion im echten Leben aussehen kann – mit all ihren schönen, herausfordernden und manchmal auch chaotischen Momenten.

Wenn unsere Beiträge dazu beitragen, dass Menschen offener werden, Fragen stellen oder ihre Sichtweise verändern, dann haben wir schon unglaublich viel erreicht.

Danke, dass ihr da seid. Danke für eure lieben Nachrichten, euren Zuspruch und dafür, dass unsere kleine Community jeden Tag ein bisschen größer wird. Es bedeutet uns wirklich sehr viel. 🤍

Schön, dass ihr den Weg zu **Inklusion im Takt** gefunden habt. Willkommen! 🫶

🤟 **3 Mythen über die Deutsche Gebärdensprache (DGS)**Vor ein paar Tagen waren wir mit Emma einkaufen. Einkaufen ist für...
16/07/2026

🤟 **3 Mythen über die Deutsche Gebärdensprache (DGS)**

Vor ein paar Tagen waren wir mit Emma einkaufen. Einkaufen ist für sie oft sehr anstrengend – viele Menschen, viele Geräusche, viele Reize. Deshalb hilft es ihr manchmal, einfach zu gebärden, anstatt zusätzlich sprechen zu müssen.

Als wir gerade miteinander gebärdet haben, kam eine junge Frau auf uns zu. Sie hatte die Gebärde für „verstanden“ erkannt und erzählte uns, dass sie später gerne an einer Schule für gehörlose Menschen arbeiten möchte. Dabei stellten wir fest: Sie kannte dieselbe Gebärde in einer etwas anderen Ausführung.

Das bringt uns direkt zu drei spannenden Fakten:

🤟 **Mythos 1: Es gibt nur eine Gebärdensprache.**
Falsch! So wie es viele Lautsprachen gibt, gibt es auch viele verschiedene Gebärdensprachen – jede mit eigener Grammatik und eigenem Wortschatz. Und selbst innerhalb der DGS gibt es regionale Unterschiede und Dialekte.

🤟 **Mythos 2: Gebärdensprache ist einfach Deutsch mit den Händen.**
Nein. Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist eine eigenständige Sprache. Sie hat ihre eigene Grammatik und Satzstruktur und ist unabhängig von der deutschen Lautsprache entstanden.

🤟 **Mythos 3: Gebärden bestehen nur aus Handbewegungen.**
Auch das stimmt nicht. Mimik, Blickrichtung und Körperhaltung gehören zur Grammatik der DGS und sind oft genauso wichtig wie die Gebärden selbst.

🫶 Ein kleines Beispiel:
Deutsch: *„Ich kaufe eine Melone.“*
DGS: *„Ich Melone kaufen.“*

Gebärdensprache ist viel mehr als eine Übersetzung – sie ist eine vollwertige Sprache mit einer eigenen Kultur. Und genau deshalb finden wir sie so faszinierend. ❤️

Als ich den Kofferbeitrag für Emma gemacht habe, ging es mir eigentlich nur darum, ihr den Start in ihre Klassenfahrt ei...
15/07/2026

Als ich den Kofferbeitrag für Emma gemacht habe, ging es mir eigentlich nur darum, ihr den Start in ihre Klassenfahrt ein bisschen leichter zu machen. 💚

Diese kleinen Dinge – die Bilder, die Strukturen, die Routinen – geben ihr Sicherheit und helfen ihr dabei, selbstständiger zu sein.

Was dann passiert ist, hat mich wirklich überwältigt. So viele liebe Nachrichten, so viele positive Rückmeldungen und so viele Anfragen, wo man diese Listen und Planer bekommen kann. 🥹
Diese Sachen habe ich alle selbst erstellt – ganz individuell für Emma, angepasst an ihre Bedürfnisse und ihren Alltag.

Ich habe mich jetzt aber noch einmal hingesetzt und einen allgemeinen Wochenplaner erstellt, den ihr selbst mit Symbolen, Bildern oder eigenen Ideen gestalten könnt. So könnt ihr ihn für eure Kinder, eure Schüler*innen, eure Betreuungskinder oder für Menschen, die Struktur und Orientierung brauchen, anpassen.

Ich werde euch die Routineplaner ebenfalls mit dazu packen. Ihr könnt sie screenshotten, speichern und so nutzen, wie es für euch passt. 💚

Und ich freue mich wirklich riesig, dass etwas, was ursprünglich nur für Emma gedacht war, jetzt vielleicht auch anderen Familien, Lehrer*innen, Betreuer*innen oder Schulbegleiter*innen den Alltag ein kleines Stück leichter machen kann.

Denn genau darum geht es bei Inklusion: Barrieren abbauen, Unterstützung sichtbar machen und Wissen teilen. ✨

Danke für all eure lieben Nachrichten und dafür, dass ihr zeigt, wie groß der Bedarf an solchen einfachen, aber so wichtigen Hilfen ist. ❤️

Manchmal entstehen die schönsten Geschichten dort, wo andere nur Grenzen sehen. 🤍Wir sind unglaublich stolz, dass Emma i...
13/07/2026

Manchmal entstehen die schönsten Geschichten dort, wo andere nur Grenzen sehen. 🤍
Wir sind unglaublich stolz, dass Emma in der 35. Ausgabe (Juli 2026) des Magazins Garde & Show zu sehen ist. Gemeinsam mit zwei weiteren autistischen Tänzerinnen erzählt sie ihre Geschichte über Autismus im karnevalistischen Tanzsport. Der Artikel zeigt, wie unterschiedlich Autismus sein kann und wie viel Stärke, Leidenschaft und Mut in jedem einzelnen Weg stecken.
Emma spricht darin über das, was Tanzen für sie bedeutet. Über Autismus, Dyspraxie, ihre Hörschädigung und ihre körperlichen Besonderheiten – aber vor allem darüber, dass Tanzen ihre Sprache ist. Dort kann sie sich ausdrücken, wenn Worte manchmal nicht ausreichen.
Wir hoffen sehr, dass dieser Beitrag dazu beiträgt, Inklusion sichtbarer zu machen und Berührungsängste abzubauen. Denn jeder Mensch verdient die Chance, das zu tun, was er liebt.
Wenn ihr Emmas Geschichte und die der beiden anderen Tänzerinnen lesen möchtet, dann holt euch gerne die Garde & Show – Ausgabe 35 (Juli 2026). Es lohnt sich. 🤍
Danke an das Team von Garde & Show, dass ihr diesem wichtigen Thema Raum gegeben habt und zeigt, dass Vielfalt auch im karnevalistischen Tanzsport ihren Platz hat.

🧳 1. Klassenfahrt – und ein Koffer voller Sicherheit ❤️Manche sehen einen gepackten Koffer. Ich sehe unzählige Stunden V...
12/07/2026

🧳 1. Klassenfahrt – und ein Koffer voller Sicherheit ❤️
Manche sehen einen gepackten Koffer. Ich sehe unzählige Stunden Vorbereitung, damit Emma ihre Klassenfahrt möglichst selbstständig erleben kann.
Dieser Koffer ist für viele einfach nur Gepäck.
Für uns steckt darin ganz viel Vorbereitung, Struktur und Liebe.
Autismus braucht Struktur –und Struktur gehört zu unserem Alltag. Sie gibt Emma Sicherheit, Orientierung und hilft ihr dabei, möglichst selbstständig zu sein.
Deshalb haben wir den Koffer mit Bildern, Routinen und kleinen Orientierungshilfen vorbereitet. Jede Tasche hat ihren festen Platz, wichtige Abläufe sind bebildert und alles ist so sortiert, dass Emma sich auch ohne uns besser zurechtfinden kann.
Auch zu Hause begleiten uns Routinen und Bildkarten durch den Alltag. Ob beim Anziehen, Zähneputzen, den Hörgeräten oder anderen täglichen Abläufen – die visuellen Hilfen geben Emma Orientierung, reduzieren Unsicherheiten und fördern ihre Selbstständigkeit. Für uns sind sie längst ein fester Bestandteil unseres Familienalltags.
Was für andere selbstverständlich ist, braucht bei Emma manchmal einfach etwas mehr Planung – und das ist völlig in Ordnung. Es geht nicht darum, ihr alles abzunehmen. Es geht darum, ihr die Hilfsmittel an die Hand zu geben, die sie braucht, um ihren eigenen Weg zu gehen.
Ich hoffe, dass ihr dieser Koffer nicht nur praktische Unterstützung gibt, sondern ihr auch ein kleines Stück Zuhause mit auf die Klassenfahrt nimmt.
Ich bin unglaublich stolz auf sie. ❤️ Jetzt heißt es: loslassen, vertrauen und hoffen, dass sie viele wunderschöne Erinnerungen sammelt.
💙 Manchmal sind es nicht die großen Dinge, die den Unterschied machen – sondern kleine Karten, klare Strukturen und ganz viel Liebe.

Manchmal hält das Leben die schönsten Überraschungen bereit. ❤️💜💚❤️Nach der Deutschen Meisterschaft hat sich für Emma et...
11/07/2026

Manchmal hält das Leben die schönsten Überraschungen bereit. ❤️💜💚❤️
Nach der Deutschen Meisterschaft hat sich für Emma etwas ganz Besonderes ergeben.
Mit großer Freude dürfen wir erzählen, dass Emma ab der neuen Saison Teil der Dance Akademie Jülich sein wird und gemeinsam mit diesem wundervollen Team auf den FED-Bühnen tanzen darf.
Wir sind unglaublich dankbar für diese Chance.
Schon vom ersten Moment an wurden wir mit so viel Herzlichkeit empfangen. Simone und die Kinder haben Emma ganz selbstverständlich aufgenommen, ihr Zeit gegeben und ihr das Gefühl vermittelt, dazuzugehören.
Genau dieses Gefühl bedeutet uns unendlich viel.
Wir freuen uns riesig auf die kommende Saison, auf viele gemeinsame Trainingsstunden, neue Freundschaften und unvergessliche Momente auf der Bühne.
Ein herzliches Dankeschön an Simone, Hönschi, das gesamte Team und die Kinder der Dance Akademie Jülich. Danke, dass ihr Emma so offen aufgenommen habt und sie vom ersten Tag an einfach ein Teil von euch sein durfte. Für uns bedeutet das mehr, als Worte ausdrücken können.
Jetzt beginnt ein neues Kapitel und wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit euch in die neue Saison zu starten. ❤️

Disability Pride Month 💛❤️🤍💙💚🖤Manchmal sagen Farben mehr als tausend Worte.Als wir Emmas Uniform entworfen haben, war fü...
08/07/2026

Disability Pride Month 💛❤️🤍💙💚🖤
Manchmal sagen Farben mehr als tausend Worte.
Als wir Emmas Uniform entworfen haben, war für uns sofort klar: Wir möchten die Farben der Disability Pride Flag bewusst einarbeiten. Nicht als Trend. Nicht als Dekoration. Sondern als Zeichen.
Emma trägt viele dieser Farben in sich.
Sie ist taub, lebt mit einer geistigen Beeinträchtigung und ihre Geschichte zeigt, dass kein Mensch in eine einzige Schublade passt. Jede Farbe steht für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Erfahrungen gemeinsam ergeben sie etwas Wunderschönes: Vielfalt.
Diese Farben machen Emma nicht aus.
Sie erzählen nur einen Teil ihrer Geschichte.
Denn vor allem ist sie ein fröhliches, mutiges, liebevolles Mädchen. Sie liebt den Karneval, tanzt mit ganzem Herzen und zeigt jeden Tag, dass Inklusion nicht bedeutet, gleich zu sein sondern dass jeder dazugehören darf.
Ein riesiges Dankeschön geht an Yvonne, die unsere Idee mit so viel Herzblut, Kreativität und Liebe zum Detail umgesetzt hat. ❤️ Genau so haben wir uns Emmas Uniform vorgestellt.
Gerade im Disability Pride Month möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Behinderung nichts ist, wofür man sich verstecken muss. Sie ist ein Teil vieler Menschen und jeder Mensch verdient Respekt, Teilhabe und die Möglichkeit, genau so gesehen und angenommen zu werden, wie er ist.
Nicht trotz ihrer Behinderung. Nicht wegen ihrer Behinderung. Sondern einfach, weil sie Emma ist. 🌈

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