TSV Wiepenkathen 1. Herren

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22/05/2026

Spannung an der Spitze🫣

TSV Wiepenkathen - FSV Bliedersdorf/Nottensdorf 4:2 (2:1)

Das Spitzentrio der Kreisliga rückt zwei Spieltage vor Ende immer näher zusammen: Nach dem vierten Wiepenkathener Sieg in Folge trennen die ersten drei Teams lediglich noch zwei Zähler. Am Sonntagnachmittag agiert der TSV in der ersten Hälfte erneut durchwachsen, ehe sich die Zielesniak-Elf im zweiten Abschnitt den Dreier verdient. Dabei ist ein Doppelpack von Fabian Wulff entscheidend.

Neun Tage nach dem 5:1-Erfolg über Hedendorf/Neukloster entschied sich Trainer Nils Zielesniak für zwei Neue in der Startelf: Tim Duchow und Baris Duman ersetzten die angeschlagenen Routiniers Manuel Detje und Jannik Spreckels (beide Bank).

Diese Maßnahme sorgte früh für einen Torerfolg: In der dritten Minute spielte TSV-Kapitän Michel Junge eine perfekte Verlagerung in den rechten Halbschlauch, wo Duman nach einem cleveren Haken souverän einlochte - das 1:0 und sein viertes Match in Folge mit einem Treffer. Die Freude darüber war jedoch äußerst kurzlebig. Lediglich 120 Sekunden später flankte Henrik Heinsohn von der linken Seite nach einem abgewehrten Halbfeld-Freistoß direkt ins Zentrum, wo Malte Görgens akkurat einnickte - der 1:1-Ausgleich (5‘)! Anschließend sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer ein ausgeglichenes und intensives Match. Für die Gäste stand der direkte Klassenerhalt auf dem Spiel und entsprechend trat der FSV auf: Griffige Zweikampfführung und schnelles Umschalten nach vorne mit schnörkellosen Bällen! Dazu brachte Unterschiedsspieler Jonas Pfau situativ bemerkenswerte Struktur ins Mittelfeld, Felix Ohlhoff gewann nahezu jedes Luftduell und 17-Tore-Mann Jan Ehlers wirbelte im Angriff. Allerdings zielte der 29-Jährige in der 12. Minute aus der Distanz zu zentral auf den Wiepenkathener Kasten. Die Hausherren antworteten ebenfalls mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, Junge schoss allerdings links daneben (18‘). Eine Arsenal-Ecke brachte den TSV Mitte des ersten Durchgangs überraschend und schmeichelhaft erneut in Führung: Nico Bardenhagen zog das Leder vor den Kasten, wo FSV-Schlussmann Justin Höft unter intensiver Bedrängnis nur mühevoll mit den Fäusten klären konnte. Den Rebound versenkte Timm „Götze“ Berge per sehenswerter Direktabnahme zum 2:1 im Netz - sein erster Torerfolg seit dem achten Spieltag! Dieses Ereignis tangierte die Elf von Rainer Rambow peripher. Insbesondere Heinsohn bastelte akribisch am nächsten Ausgleich: Ein furchtloser Block von Tim Duchow und die Flagge von Assistent Thorge Andresen vereitelten diese Mission. Dennoch zeigten diese Szenen, dass Wiepenkathen oftmals der Zugriff fehlte. Die Gastgeber konnten ihr hohes Pressing keineswegs effektiv umsetzen, da sie in schöner Regelmäßigkeit einen Schritt zu spät kamen. Bereits in der 34. Minute reagierte Zielesniak und brachte den zweikampfstarken Robert Moisuc für Yusuf Ciftci. Insgesamt hätte der FSV eigentlich ein Remis zur Pause verdient gehabt, doch Schienenspieler Hauke Steffen verhinderte am zweiten Pfosten das 2:2.

Nach dem Seitenwechsel konnte der FSV das hohe Intensitätsniveau gegen den Ball nicht mehr permanent aufrechterhalten, sodass die erste Verteidigungslinie phasenweise deutlich näher an das eigene Gehäuse rückte. Dieser Umstand ermöglichte Wiepenkathen etwas mehr Struktur und Ruhe am Ball - mit Erfolg, denn in der 56. Minute baute der Tabellendritte seine Führung auf 3:1 aus: Nach einem Angriff über die rechte Seite verhinderte Höft mit einer formidablen Reaktion zunächst ein Eigentor. Anschließend kam Berge nicht zielführend zum Abschluss, doch über Umwege landete die Kugel bei Wulff, der locker einschob - Saisontreffer Nummer 21 und die persönlich beste Ausbeute seit sechs Jahren! Anschließend gestaltete sich das Geschehen wieder ausgeglichener und die Gäste waren für etwa 20 Zeigerumdrehungen das torgefährlichere Team. So blockte der erneut eingewechselte Ciftci heroisch einen Versuch aus kurzer Distanz von Torschütze Görgens (66‘) und eine tückische Hereingabe von Ohlhoff fand keinen Mitspieler (71‘). Erst die Beteiligung von Spreckels ab der 76. Minute verlieh den TSV-Angriffen wieder die nötige Würze und gab den Kurs Richtung viertes Tor vor. Zunächst köpfte sein künftiger Schwager Tom Martens knapp daneben (77‘), ehe der Edeljoker höchstpersönlich aufgrund eines Platzfehlers nur den Innenpfosten behelligte (78‘). Sekunden danach verlor der FSV das Spielgerät leichtfertig im Aufbau, weshalb ein Foul im Strafraum gegen Wulff nötig wurde. Die Zielgenauigkeit der Hausherren ließ aber zunächst weiter zu wünschen übrig, denn Bardenhagen, der beim 3:1-Erfolg im Hinspiel noch vom Punkt verwandelte hatte, jagte den Elfmeter über die Latte (79‘). Erst im vierten Anlauf bewerkstelligte die Zielesniak-Elf den überfälligen 4:1-Zwischenstand: Spreckels legte nach einem feinen Lauf in die Tiefe quer für Wulff und der Mittelstürmer traf mit Hilfe der Unterkante des Querbalkens nach 82 Minuten - Doppelpack und die alleinige Führung in der Torschützenliste der Kreisliga! Anschließend sah der TSV sein Tagewerk als erledigt an, sodass die Rambow-Schützlinge erneut erstarkten: Quasi mit Wiederanpfiff scheiterte Ohlhoff per Kopfball gegen die Laufrichtung aus sechs Metern. Wiepenkathen war nun defensiv über einige Minuten viel beschäftigt. Der 4:2-Endstand gelang dem letztjährigen Relegationsteilnehmer allerdings erst in der Nachspielzeit: Bastian Cohrs schaltete nach einem parierten Ehlers-Schuss am schnellsten und war per Abstauber erfolgreich (90‘+1).

Damit holt der TSV in den letzten vier Partien so viele Punkte wie Sarah Engels beim ESC (zwölf) und sichert endgültig den dritten Rang. Der Rückstand auf das führende Duo, bestehend aus Bützfleth und VfL Güldenstern Stade II, beträgt nur noch zwei Punkte. Am 31. Mai gastiert Wiepenkathen dann um 15 Uhr in Estebrügge. Die Bliedersdorfer dürfen trotz der Niederlage den endgültigen Klassenerhalt feiern.



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11/05/2026

Sieg-Hattrick✅✅✅

TSV Wiepenkathen - VSV Hedendorf/Neukloster II 5:1 (1:1)

Auf souveräne Weise feiert Wiepenkathen am Freitagabend zu Hause den dritten Sieg in Folge. Dabei gestalten die Pandakicker die Partie im ersten Durchgang ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel bringt ein Traumtor von Jannik Spreckels den TSV auf die Siegerstraße. Damit setzt sich an der Spitze der Kreisliga ein Trio vom Rest des Feldes ab.

Eigentlich hatte Trainer Nils Zielesniak nach dem 4:1-Erfolg über die SG Lühe geplant, Timm Berge und Baris Duman eine kreative Pause auf der Bank zu gönnen. Dafür rückten Manuel Detje und Fabian Wulff in die Startelf. Da sich Verteidiger Robert Moisuc allerdings beim Aufwärmen verletzte, stand Berge, der Aufstiegsheld von 2024, plötzlich doch von Beginn an auf dem Wiepenkathener Betonrasen.

Die Hedendorfer Gäste hatten offenbar ihre Lehren aus dem Halbfinale im Kreispokal am Ostersamstag gezogen, als der TSV nach 23 Minuten mit 5:0 geführt hatte und am Ende durch ein 8:2 ins Endspiel eingezogen war. Etwa einen Monat später ließ Coach Frank Dorenz sein Team kompakt agieren und auf Umschaltsituationen lauern. Eine solche war der Auslöser für die erste Großchance der Partie: Detje musste einen VSV-Angriff per Foul stoppen und den anschließenden Freistoß aus halbrechter Position von Kapitän Björn Peters lenkte Wulff glücklich an den eigenen Pfosten (3‘). Eine weitere Standardsituation 180 Sekunden später brachte jedoch die Hausherren in Führung: Gäste-Keeper Lukas Jung faustete eine Ecke aus dem Strafraum. Dort stand Tom Martens völlig frei. Der Hobby-Innenverteidiger zog wuchtig ab und das Bein des Hedendorfers Till Dette fälschte unhaltbar ab - das frühe 1:0 und Martens‘ erstes Tor am Schwinger Ackerweg seit Mitte September. Sicherheit verlieh der frühe Treffer dem Tabellendritten allerdings nicht, zumal sich das TSV-Lazarett in der 13. Minute weiter füllte: Detje musste mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz und Duman übernahm. Die VSV ließen wenige Lücken zu, weshalb Wiepenkathen in dieser Phase kaum zu eindeutigen Abschlüssen kam: Wulff setzte das Leder per Volleystoß daneben (17‘) und Spreckels wurde durch eine heroische Grätsche von Dette gestoppt (20‘). Mitte des ersten Durchgangs belohnten sich die Gäste für ihren engagierten und konzentrierten Auftritt: Nico Marx verlagerte perfekt auf die linke Seite, wo Jan-Hendrik Peters das Spielgerät mit Hilfe der Unterkante der Latte aus zwölf Metern knapp hinter die Linie beförderte - der 1:1-Ausgleich (23‘)! Dieses Ereignis beschäftigte Wiepenkathen durchaus. Abgesehen von einigen vielversprechenden langen Bällen auf der rechten Seite hinter die letzte Linie gelang offensiv wenig Konstruktives. Erst gegen Ende der ersten Hälfte schnupperte die Zielesniak-Elf im Minutentakt vehement an der erneuten Führung: Berge scheiterte am spektakulär übergreifenden Jung (42‘), Wulff köpfte nach einer Ecke von Yusuf Ciftci zu ungenau (43‘) und eine Minute vor der Pause schoss Kapitän Michel Junge aus knapp 16 Metern über den Kasten. So retteten die Pandakicker das Remis mit etwas Glück in die Kabine.

Allerdings nahm Wiepenkathen denn Schwung mit in den zweiten Abschnitt und schlug bereits in der 48. Minute zu: Spreckels zog von der linken Seite nach innen und schlenzte den Derbystar formvollendet in den rechten Winkel - für den deutschen Vardy das fünfte Pflichtspiel in Folge mit einem Treffer. Der seit wenigen Tagen 33 Jahre alte Angreifer hatte beim Pokalduell sagenhafte vier Buden beigesteuert und war nun der Hauptgarant für den vorentscheidenden Doppelschlag. Denn lediglich drei Zeigerumdrehungen später flankte Berge auf Spreckels. Seinen Abschluss mit dem linken Fuß beförderte der zur Pause eingewechselte Lars Ahrens bei einem Klärungsversuch auf der Linie ins eigene Nest - 3:1! Ohne die prominenten Verstärkungen Scheppeit und Maschmann waren die Gäste jedoch noch nicht gänzlich erlegt. Torschütze Jan-Hendrik Peters scheiterte mit einem gefährlichen Freistoß aus dem linken Halbfeld (58‘). Ansonsten konnten die VSV die taktische Disziplin aus dem ersten Durchgang nur noch phasenweise aufrechterhalten. Wiepenkathen durfte sich über mehr Räume und Freiheiten freuen: In der 62. Minute legte Spreckels nach einem feinen Tiefenlauf per Hacke auf Duman ab und der Flügelflitzer besorgte im dritten Spiel in Folge das 4:1 - eine aussagekräftige Bewerbung bei MyBet als Nachfolger von Benny Fuchs alias „Mister 3:1“! Fünf Minuten danach schickte das künftige Testimonial mit einem sehenswerten Pass Wulff in die Tiefe. Der 34-Jährige umkurvte elegant Torhüter Jung und erzielte mühelos das 5:1 und sein 20. Saisontor - Bestwert der Liga zusammen mit Kjell Heitmann (Mu/Ku)! Anschließend konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer am Schwinger Ackerweg nicht mehr viele Highlights bestaunen. Dem TSV fehlte die Gier auf einen höheren Erfolg und die VSV bemühten sich mit aufmerksamer Defensivarbeit um Schadensbegrenzung. Wie bei einem defekten Ball entwich dem Geschehen daher sukzessive die Luft. Allerdings besaßen die Gäste in der Schlussphase gute Gelegenheiten, um das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Verantwortlich dafür waren zwei Joker: Malik Jaidi verfehlte das Ziel am zweiten Pfosten per Kopf (86‘) und in der Schlussminute blieb ein frecher Heber des Sekunden zuvor eingewechselten Robbie Johnson erfolglos. Deshalb lautete der Endstand 5:1 - der dritte TSV-Sieg in Serie!

Aufgrund der Ergebnisse der Verfolger sichert Wiepenkathen den dritten Platz weiter ab. Der Vorsprung auf den Vierten Immenbeck beträgt drei Spieltage vor Schluss acht Zähler. Am Sonntag gastiert der FSV Bliedersdorf/Nottensdorf am Schwinger Ackerweg.



[FO]

03/05/2026

Aufstieg weiter möglich🙌

TSV Wiepenkathen - SG Lühe 4:1 (1:0)

Am Sonntagnachmittag gelingt Wiepenkathen der nächste Sieg gegen ein Spitzenteam. Damit bleibt der TSV weiter in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Insbesondere in der ersten Hälfte spielen die Hausherren aber unter ihren Möglichkeiten. Erst im zweiten Durchgang verdient sich Wiepenkathen den zweiten Dreier in Folge.

Nach dem beeindruckenden Erfolg in Bützfleth schickte Trainer Nils Zielesniak die gleiche Startelf ins Rennen wie in der Vorwoche und leistete sich den Luxus, Top-Torjäger Fabian Wulff und Unterschiedsspieler Manuel Detje zunächst auf die Bank zu setzen.

Bei teilweise schwülen äußeren Bedingungen kam es am Schwinger Ackerweg zu einem Verfolgerduell im Kampf um den Aufstieg: Der Dritte empfing den Sechsten Lühe. Vier Punkte trennten beide Teams vor dem Anpfiff. Somit war es für die Gäste aus dem Alten Land nahezu die letzte Chance, um den Traum von der Bezirksliga aufrechtzuerhalten. Entsprechend forsch begann die SG und besaß durch Angreifer Bohdan Maimeskul die erste gute Möglichkeit der Partie (5‘). Das Team von Coach Steffen Wilkens agierte intensiv und gierig. Der erste Treffer der Partie gelang daher überraschend dem TSV (8‘): Kapitän Michel Junge versuchte es aus 30 Metern mit einem fulminanten Volleyschuss und überlistete damit Torhüter Lukas Mahnke - das 1:0 und sein erstes Tor seit Mitte Oktober. Insgesamt gestaltete sich der erste Durchgang mindestens ausgeglichen, wobei Lühe wacher wirkte, viele zweite Bälle gewann und mehr Zweikämpfe für sich entschied. Wiepenkathen besaß allerdings die klareren Chancen: Achter Tom Martens wurde im letzten Moment von einem Verteidiger geblockt. Nach einer Viertelstunde hätte es aber 1:1 stehen können, doch Niklas Tamcke schloss eine Umschaltsituation zu unplatziert ab. Die Gäste setzten über weite Strecken auf ein Mittelfeldpressing und lauerten auf Fehler der Hausherren. Den Zielesniak-Schützlingen fehlte häufig die Ruhe am Ball, um Lücken im gegnerischen Block zu finden. Nur zwei Mal wurde es bis zum Pausenpfiff noch gefährlich: Jannik Spreckels lupfte völlig frei in Mahnkes Arme und Baris Duman scheiterte ebenfalls aussichtsreich am SG-Schlussmann. Mit etwas mehr Zielstrebigkeit im letzten Drittel hätte Lühe allerdings den Pausenrückstand verhindern können.

TSV-Trainer Zielesniak nahm zur Pause einen Wechsel an seiner Dreierkette vor und brachte Detje für Yusuf Ciftci . Diese Maßnahme sollte zur defensiven Stabilität beitragen, brachte als schönen Nebeneffekt aber gleichzeitig mehr Torgefahr. So köpfte der Routinier nach einer perfekten Flanke von Nico Bardenhagen daneben und schoss wenige Minuten später im Rahmen einer Ecke aus kurzer Distanz über den Kasten. Wiepenkathen konnte das Geschehen im zweiten Abschnitt zunächst besser kontrollieren, weil Lühe die Intensität der ersten Hälfte fehlte. Allerdings benötigten die Gastgeber in der 67. Minute freundliche Unterstützung, um auf 2:0 zu stellen: Nach einer schmissigen Bardenhagen-Ecke von der linken Seite köpfte Innenverteidiger Ole Tschersich das Kunstleder unfreiwillig über Mahnkes Fäuste hinweg ins eigene Netz! In der Folge wackelte die SG kurz und hätte sich beinahe den dritten Gegentreffer eingefangen: Schienenspieler Hauke Steffen tanzte wie am Donnerstag im Zelt durch den Strafraum und bediente mit einer mustergültigen Flanke Wulff, doch der in der 53. Minute eingewechselte Edeljoker köpfte auf die Latte und verpasste seinen 20. Saisontreffer. Damit blieben die Gäste im Rennen und zogen für den Schlussspurt noch mal weiche Reifen auf: Nachdem Spielführer Simon Böse mit dem Schädel am zweiten Pfosten noch knapp gescheitert war, führte ein schnell ausgeführter Einwurf wenige Augenblicke später zum Anschlusstreffer (80‘): Die TSV-Abwehr sortierte sich zu behäbig und so traf Henri Allion nach einem cleveren Haken im Strafraum wuchtig zum 2:1! Dem TSV mangelte es in dieser Phase kurzzeitig an Energie und Konzentration, sodass der Ausgleich in der Luft lag. Dass es nicht dazu kam, verhinderte ein simpler Konter kurz vor Schluss: Bardenhagen köpfte das Spielgerät perfekt in Spreckels‘ Lauf. Die Gäste spekulierten vergeblich auf Abseits und so umkurvte der 32-jährige Stürmer SG-Keeper Mahnke lässig - 3:1 und das vierte Spiel in Folge mit einem Spreckels-Treffer! Wie in der Vorwoche in Bützfleth sorgte Duman für den 4:1-Endstand: Die Altländer bekamen eine Ecke nicht sauber aufgewischt und so schoss der Flügelspieler sein 11. Saisontor! Wenige Sekunden später ertönte der Schlusspfiff.

Damit feiert Wiepenkathen erstmals seit Ende November wieder zwei Siege in Folge und bleibt Dritter mit zwei Zählern Rückstand auf den zweiten Platz. Bereits am Freitag um 20 Uhr gastiert Hedendorf/Neukloster II am Schwinger Ackerweg.



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27/04/2026

TSV meldet sich zurück!😎

TuSV Bützfleth - TSV Wiepenkathen 1:4 (1:2)

Dank eines beeindruckenden Erfolgs im Spitzenspiel gegen Bützfleth meldet sich der TSV im Aufstiegsrennen zurück. Auf eine taktisch disziplinierte erste Hälfte folgt ein starker Endspurt im zweiten Abschnitt. Damit sorgt Wiepenkathen für die erste Bützflether Niederlage des Jahres und verkürzt den Rückstand in Richtung zweiter Platz auf zwei Punkte.

Zwei Wochen nach dem Desaster in Bargstedt veränderte Coach Nils Zielesniak seine Startelf notgedrungen auf zwei Postionen: Für Gordon Nickel (berufliche Gründe) und Manuel Detje (Bänderverletzung) liefen Hauke Steffen sowie Timm Berge (nach Sperre) auf.

Es war tabellarisch und geografisch ein Nachbarschaftsduell: Die zwei Vereine aus der Stader Vorstadt belegten vor dem Match den zweiten und dritten Rang der Tabelle. Allerdings gingen die Hausherren mit einem Polster von fünf Zählern in dieses Spitzenspiel. Anlässlich der Bedeutung der Begegnung hatte sich Zielesniak einen taktischen Masterplan zurecht gelegt: Der Cheftrainer schickte sein Team in einem 3-2-3-2-System auf den Rasen, um den Gegner mannorientiert zu pressen und die 4-3-3-Formation von Bützfleth gegen Ball zu spiegeln. Diese Idee ging hervorragend auf, denn die Hausherren fanden 25 Minuten lang überhaupt nicht ins Spiel und konnten ihre bekannte Offensivfreude nicht zur Entfaltung bringen. Stattdessen ging der TSV mit der ersten klaren Chance des Spiels in Führung: Yusuf Ciftci schoss einen direkten Freistoß aus 25 Metern wuchtig aufs Torwarteck. TuSV-Schlussmann Berkan Yaman konnte das Leder nicht festhalten und so staubte Nico Bardenhagen in seinem Heimatort ab (11‘) - sein erster Treffer seit Anfang Dezember und das 0:1! Bis zur Mitte des ersten Abschnitts konnte Wiepenkathen die Intensität auf dem benötigten Level halten. Anschließend bekam die Elf von Can Yildiz mehr Räume, was beinahe zum Ausgleich geführt hätte, doch Hasan Yaman scheiterte alleine vor dem gegnerischen Kasten. Anschließend schloss er ähnlich aussichtsreich zu lasch aufs kurze Eck ab, während Süleyman-Can Yaman per Kopf das Außennetz traf. Wiepenkathen überstand diese Phase und lieferte nach 35 Minuten ein schlagkräftiges Gegenargument: Mit einem feinen Außenristpass schickte Bardenhagen Angreifer Jannik Spreckels auf die Reise und der 32-Jährige vollendete gewohnt cool zum 0:2 - sein siebtes Tor in den letzten drei Partien! Kurz vor der Pause hätte der TSV das Ergebnis noch deutlich gestalten können, allerdings verstolperte Bardenhagen vor Berkan Yaman und Kapitän Michel Junge zielte nach einem tollen Ritt über das halbe Feld zu hoch. Stattdessen gelang Bützfleth in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch der Anschluss: Der Ex-Wiepenkathener Maxi Diesch verwertete einen hohen Ball von Mirko Henn hinter die Kette gewieft mit einem gelupften Kopfball - der 1:2-Pausenstand (45‘+2)!

Der zweite Durchgang begann rasant: Innerhalb von 180 Sekunden verhinderte Berkan Yaman zunächst gekonnt mit einer Hand den Spreckels-Doppelpack. Auf der Gegenseite landete ein abgefälschter Distanzversuch von Süleyman-Can Yaman auf dem Tordach. In der Folge spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Wiepenkathen konnte die anfängliche Intensität wieder auf den Rasen bringen und verbarrikadierte damit effektiv den eigenen Kasten. Allerdings gestaltete sich das Spitzenspiel nun ausgeglichener, zumal Bützfleth defensiv stabiler agierte. Weil beide Teams jeweils damit beschäftigt waren, den Gegner in Schach zu halten, war wenig Zeit für eigene Produktivität. Diese Konstellation änderte sich erst knapp 20 Minuten vor dem Ende. Ein weiterer ehemaliger Wiepenkathener, Burak Can Cakar, zog aus 18 Metern ab, Youngster Ciftci warf sich heroisch dazwischen. In der Zwischenzeit hatten Vereinslegende Viktor Pazer und Tobias Duwe das gut gepflegte Grün betreten und Letzterer hätte sofort per Kopfstoß erhöhen können. Seinen Versuch hätte TSV-Teammanager Patrick Matthes jedoch problemlos mit der Brust gestoppt. Mittlerweile spielte der Tank auf Seiten der Gäste eine Rolle. Ein Beleg dafür war das überschaubare Timing bei Zweikämpfen und Klärungsaktionen in gefährlichen Regionen. So erhielt Bützfleth in der 79. Minute einen direkten Freistoß in halblinker Position 22 Meter vor dem TSV-Gehäuse. Dabei verpasste Kemal Savas nur um Zentimeter den Ausgleich. Der TSV war an diesem Sonntagnachmittag definitiv die effizientere Mannschaft und ließ das Match sieben Zeigerumdrehungen später endgültig in die eigene Richtung kippen: Nach einer Verlagerung auf die rechte Seite fand Bardenhagen im Zentrum Pazer. Der Edeljoker bediente Spreckels hervorragend, sodass der 32-Jährige überlegt zum 1:3 einschieben konnte (86‘) - ein Doppelpack wie schon vor zwei Wochen in Bargstedt. Bützfleths Frust steigerte sich nun minütlich und gipfelte in einem Platzverweis für Abwehrchef Niklas Stange nach einer wenig intelligenten Pöbelei gegen den umsichtigen Unparteiischen Dennis Eurig (90‘). Trotz Unterzahl wären die Gastgeber beinahe wieder im Rennen gewesen, doch auch ein schmissiger Versuch von Claas Berliner, der im Hinspiel noch spät den 3:3-Endstand besorgt hatte, fand nicht den erhofften Weg ins Netz. Mit der letzten Aktion des Spiels gestaltete Wiepenkathen den Erfolg im Spitzenspiel noch deutlicher (90‘+5): Hauke Steffen inszenierte mit einem langen Einwurf Baris Duman und der Flügelflitzer erzielte mit einem perfekt ins lange Eck gezogenen Flachschuss sein zehntes Saisontor und den 1:4-Endstand.

Damit setzt der TSV nach drei Niederlagen in Folge ein fett gedrucktes Ausrufezeichen und hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Zweiten Bützfleth. Am Sonntag gastiert die SG Lühe um 15 Uhr am Schwinger Ackerweg.

***ob

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12/04/2026

Kollektives Versagen🤦‍♂️

TuS Eiche Bargstedt - TSV Wiepenkathen 4:3 (1:3)

Nach dem souveränen Einzug ins Pokalfinale am Ostersamstag folgt ein böses Erwachen: Wiepenkathen kassiert trotz einer Drei-Tore-Führung in Bargstedt die dritte Niederlage hintereinander in der Liga. Der TSV dominiert im ersten Durchgang das Geschehen und kann höher führen, ehe die Zielesniak-Schützlinge im zweiten Durchgang einen fast schon sicheren Sieg verschrotten.

Wie in Hedendorf setzte Coach Nils Zielesniak auf ein 4-2-3-1-System, musste seine Erfolgself jedoch an zwei Stellen umbauen: Tim Duchow (Rücken) und Hauke Steffen (Urlaub) fielen aus, dafür rückten Manuel Detje und Baris Duman ins Team.

Zunächst konnte Wiepenkathen an die starke Vorstellung der Vorwoche anknüpfen. Die Gäste ließen den Ball geduldig laufen und kontrollierten das Geschehen mühelos. Folgerichtig generierte der TSV in der fünften Minute die erste nennenswerte Szene, als Nico Bardenhagen TuS-Torhüter Mattes Koch mit einem Flachschuss prüfte. Lediglich 120 Sekunden später trug Bardenhagen dennoch zur frühen Führung bei: Eine Ecke aus seiner Feder von der linken Seite zischte als Brandbombe in den Strafraum, wo ein Verteidiger in höchster Not auf der Linie klären konnte. Yusuf Ciftci schnappte sich per Kopf den Rebound und Tom Martens vollendete ähnlich wie gestern Leon Goretzka am Millerntor per Spannstoß zum 0:1 (7‘). In der Folge erhöhte Wiepenkathen den Druck, während Bargstedt zu passiv agierte und kaum Gegnerdruck ausüben konnte. So konnte sich der TSV im letzten Drittel entfalten und Duman verpasste zunächst noch den zweiten Treffer (14‘). Dann fand Bardenhagen nach einem Einwurf mit einer feinen Hereingabe Jannik Spreckels in seinem natürlich Habitat, dem Strafraum, und der Angreifer netzte formvollendet per Direktabnahme - 0:2 in der 18. Minute! Bargstedt beteiligte sich nun zumindest etwas reger am Unterricht, was vor allem an ruhenden Bällen lag. Etwas Zwingendes wollte der Ohlandt-Elf jedoch nicht gelingen. Stattdessen baute Wiepenkathen den Vorsprung aus: Kapitän Michel Junge schickte Spreckels mit einem wunderbaren Steckpass in die Tiefe und der „Spieler der Woche“ traf eiskalt ins lange Eck zum 0:3 (32‘) - nach seinen vier Buden im Pokal acht Tage später der Doppelpack! Allerdings ließen die Zielesniak-Schützlinge in der Folge die Zügel schleifen. Bargstedt versprühte mehr Aktivität und bekam durch hektische Fouls und Pässe der Gäste offensive Situationen kredenzt. So produzierte die Eiche in der 44. Minute ihre erste große Chance, als Eyck Meyer knapp am langen Eck vorbei zielte. In der nächsten Szene hätte der TSV den ersten Auswärtssieg in der Liga seit Mitte November bereits eintüten können: Keeper Koch parierte einen wuchtigen Martens-Schuss vor die Füße von Duman, doch der Flügelflitzer verfehlte aus fünf Metern das Ziel. Dadurch zogen die Gastgeber in der fünfminütigen Nachspielzeit einen Joker: Bei einer der zahlreichen Bargstedter Ecken in dieser Phase nahm Detje nach Ansicht von Schiedsrichter Jan-Ole Schlüter die Hand zur Hilfe und zeigte auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Pascal Peplies (45‘+5) souverän mit einem Flachschuss ins linke Eck - der 1:3-Halbzeitstand!

Dennoch zeigte sich Trainer Maik Ohlandt unzufrieden mit der Darbietung seiner Truppe - die Folgen: Drei Wechsel zur Pause und höheres Pressing. Unter anderem betrat Mirco Lemmermann für den Torschützen den Rasen und der Verteidiger besaß direkt die erste Chance der zweiten Hälfte, als er aus der zweiten Reihe nur knapp den linken Winkel verfehlte. Wiepenkathen trat mittlerweile ohne jegliche Energie und Leidenschaft auf. In puncto Laufarbeit absolvierten die Roten höchstens noch das Nötigste, eigenes Pressing war ein seltenes Erlebnis und strukturierte Angriffe gestalteten sich schwierig. Der Mut der Hausherren wuchs minütlich, zumal Schlüter nach einer Stunde den zweiten Handelfmeter verhängte - eine fragwürdige Entscheidung, da der gerade erst eingewechselte Jasper Müller-Stosch eine Hereingabe von der rechten Seite mit dem angelehnten Oberarm geblockt hatte. Dieses Mal trat Lemmermann an und traf ebenfalls flach ins linke Eck - nur noch 2:3 (61‘)! Den Effekt einer Koffein-Tablette stellte dieses Ereignis aus TSV-Sicht nicht dar. Weiterhin war das eigene Spiel behäbig und ohne Zug. Abgesehen von einem ordentlich Spreckels-Abschluss passierte zu wenig nach vorne. Anders die Hausherren, denen in der 73. Minute tatsächlich der Ausgleich gelang: Bei dem Versuch, eine Ecke von Jan-Philipp Schaerffer abzufangen, wurde TSV-Torhüter Florian Obst von Eik Höper attackiert. Der Pfiff blieb aus und so besorgte Letzterer das 3:3! Ironischerweise war Wiepenkathen eine solche Aufholjagd im November 2021 selbst gegen Bargstedt gelungen. Die Schlussviertelstunde wurde zu einem Schlagabtausch um drei Punkte: Zunächst scheiterte Eyck Meyer für die Eiche aus halblinker Position. In der Nachspielzeit packte den TSV plötzlich wieder der Ehrgeiz, zwei Mal lag der Siegtreffer in der Luft: Detje hob das Leder Zentimeter über die Latte (90‘+2) und Ciftci schoss neben den rechten Pfosten. So hatte Bargstedt das letzte Wort: Joker Markiian Shkarlat legte im Strafraum quer und Tom Werny traf humorlos zum 4:3 (90‘+5) - unfassbar!

Coach Zielesniak sprach nach Abpfiff von einem „kollektiven Versagen“ seiner Mannschaft. Am 26. April reist Wiepenkathen für das Spitzenspiel des 25. Spieltags nach Bützfleth.



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05/04/2026

Finale im Osterkorb!🐣🥳

VSV Hedendorf/Neukloster II - TSV Wiepenkathen 2:8 (1:6)

Wiepenkathen erreicht am Ostersamstag in Hedendorf souverän das Endspiel des Kreispokals und zeigt eine großartige Reaktion auf die Ergebniskrise der letzten Wochen. Verantwortlich dafür ist ein Rauschzustand im ersten Durchgang mit fünf Treffern in unfassbaren 13 Minuten. Angreifer Jannik Spreckels benötigt sogar nur 240 Sekunden für einen lupenreinen Hattrick!

Im Vergleich zum desillusionierenden 0:1 am letzten Wochenende gegen Himmelpforten bestückte Trainer Nils Zielesniak seine Startelf mit vier Neuen: Statt Manuel Detje (angeschlagen), Timm Berge (Sprunggelenk), Baris Duman (Urlaub) und Fabi Wulff (verletzt) liefen Robert Moisuc, Gordon Nickel, Michel Junge (nach Sperre) sowie Jannik Spreckels auf. Gleichzeitig ließ sich Zielesniak taktisch vom deutschen WM-Titel 2014 inspirieren und bot eine Abwehrreihe mit vier gelernten Innenverteidigern auf.

Ab der ersten Sekunde zeigte Wiepenkathen auf dem Hedendorfer Kunstrasen deutlich mehr Herzblut und Fokus als in den letzten enttäuschenden Ligaspielen. Das erste Halbfinale im Pokal seit 19 Jahren, als der TSV 2007 mit 0:4 gegen D/A II verloren hatte, schien hohe Motivation freizusetzen. Besonders Angreifer Spreckels zeigte sich in bestechender Form und sorgte direkt für den ersten Abschluss der Partie, traf allerdings nur das Außennetz. Die nervösen Hausherren kamen mit der Wiepenkathener Wucht und dem aggressiven Anlaufen zunächst überhaupt nicht zurecht. Das nutzte der TSV ab der zehnten Minute mit schier unglaublicher Effizienz gnadenlos aus: Flügelspieler Yusuf Ciftci brachte das Spielgerät clever ins Zentrum, wo Nico Bardenhagen die Übersicht behielt und Spreckels bediente - aus kurzer Distanz das 0:1 und sein erster Treffer seit Juni 2024. Das Ende dieser verletzungsbedingten Durststrecke schien dem 32-Jährigen auch ohne den Konsum eines Energydrinks Flügel zu verleihen: Kapitän Junge eroberte nach einem Bardenhagen-Fehlpass das Leder im Zentrum kompromisslos zurück und schickte mit einem filetierenden Pass Spreckels auf die Reise, der mit etwas Glück VSV-Torhüter Lukas Jung zum 0:2 überwand (13‘). Der Wiederanpfiff von Referee Kai Moritz war noch nicht verhallt, da tauchte Spreckels erneut am gegnerischen Strafraum auf und erzielte mit einem perfekten Flachschuss ins linke Eck den dritten Treffer (14‘) - lupenreiner Hattrick in nur 240 Sekunden! Wiepenkathen dominierte das Mittelfeld, ließ den Ball in Drucksituationen famos laufen und konnte die bessere Zweikampfquote vorweisen, weshalb der Rausch anhielt: Spreckels setzte sich 20 Meter vor dem VSV-Gehäuse durch und ermöglichte so Ciftci eine gute Abschlussposition. Fulminant traf der 19-Jährige in der 18. Minute in den Winkel des langen Ecks zum 0:4 - sein erstes Tor im Herrenbereich war ein Hingucker! Nicht nur die Taktik erinnerte mittlerweile an 2014, auch dieser Spielverlauf hätte jeden Brasilianer erschaudern lassen, zumal es Mitte des ersten Durchgangs schon 0:5 stand: Bardenhagen hebelte mit einem genialen Pass die gesamte VSV-Abwehr aus und Spreckels schob lässig ein - vier Buden für den Angreifer in 13 Minuten ließen Lewandowski-Vergleiche aufkommen. Die Reaktion der Hausherren auf diese Tiefschläge gestaltete sich jedoch äußerst respektabel. Schließlich kämpften sich die Pandakicker dank einer taktischen Umstellung im Mittelfeld zurück und kreierten ihrerseits hochwertige Möglichkeiten quasi im Minutentakt. Den Auftakt machte ein Freistoß aus 25 Metern von Dennis Maschmann an den linken Pfosten. Anschließend sorgte eine Ecke von Spielführer Björn Peters für ein verfrühtes Osterfeuer im Strafraum, das die TSV-Defensive mit vereinten Kräften löschen konnte. Maschmann fehlten bei einem strammen Schuss erneut nur Zentimeter, ehe Jan-Hendrik Scheppeit in der 31. Minute ohne großen Gegnerdruck das verdiente 1:5 besorgte . Danach verließ Goalgetter Spreckels mit Nasenproblemen den Platz und wurde durch Marc Meyer ersetzt (32‘). Der Altländer blockte kurz darauf einen Pass von Jung und verletzte sich dabei am Sprunggelenk. Zielesniak musste erneut wechseln und brachte Tobias Duwe. Davon unbeeindruckt machte Wiepenkathen noch vor der Pause das halbe Dutzend perfekt: Dennis Eisenbraun spielte einen flachen Pass über das halbe Spielfeld und fand Hauke Steffen, der mit einem Versuch aufs kurze Eck das 1:6 (45‘+1) erzielte.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs fantasierte der VSV-Stadionsprecher von einer Aufholjagd der Heimmannschaft und seine Hoffnung erhielt direkt Nahrung: Scheppeit brach auf der linken Seite durch und scheiterte mit einem wuchtigen Abschluss, den Rebound versenkte Sturmpartner Justin Barke jedoch mühelos - das 2:6 (48‘). Einen Sturmlauf der VSV löste dieses Ereignis nicht aus. Stattdessen präsentierte sich Wiepenkathen wieder seriöser und beschäftigte den Gegner mit eigenen Vorstößen. Besonders häufig klappten Angriffe über die rechte Angriffsseite, welche Steffen mit etlichen Tiefenläufen beackerte. Beinahe hätte er sich dafür mit einem Doppelpack belohnt, doch ließ nur den Außenpfosten zittern. Die Gäste hatten die Partie nun fast komplett unter Kontrolle, zumal die Pandakicker ab der 64. Minute verletzungsbedingt auf Ausnahmespieler Scheppeit verzichten mussten. Endgültig perfekt machte Wiepenkathen den Finaleinzug durch das 2:7 nach 69 Minuten: Junge servierte mit viel Übersicht für Duwe und der Joker hämmerte den Ball kompromisslos unter das Tordach! Spätestens jetzt ging es für die Gastgeber nur noch darum, den Schaden in Grenzen zu halten. Der TSV ließ währenddessen den Ball zirkulieren, zeigte einige feine spielerische Elemente und stand defensiv bis auf eine Ausnahme sicher, als Barke aus wenigen Metern neben den Kasten schoss. Wenige Sekunden vor dem Ende klingelte es dennoch zum zehnten Mal in diesem unterhaltsamen Match, weil den Gästen noch ein zweites Joker-Tor gelang: Nach einer kurz ausgeführten Ecke von der linken Seite flankte Bardenhagen auf den ersten Pfosten, wo Hobby-Stürmer Jasper Müller-Stosch handlungsschnell die Birne reinhielt - der 2:8-Endstand und sein erster Torerfolg für die Erste seit November 2023 in Estebrügge. Damit spielen die Zielesniak-Schützlinge am 20. Juni gegen Immenbeck um den Kreispokal. Zuvor stehen allerdings noch sieben Ligaspiele auf dem Programm. Der Auftakt dafür ist eine Reise nach Bargstedt am Sonntag.



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