Heimat- und Geschichtsverein Bergwinkel e.V. Schlüchtern

Heimat- und Geschichtsverein Bergwinkel e.V. Schlüchtern Der Heimat- und Geschichtsverein Bergwinkel e.V. Schlüchtern wurde am 05. 06.1978 gegründet.

Der Wirkungsbereich des Vereins umfaßt ausdrücklich nicht nur die Stadt Schlüchtern, sondern auch ihr gesamtes Umland, den "Bergwinkel", ohne feste Begrenzung.

🎶 Falls ihr das Konzert in Schlüchtern verpasst habt, gibt es noch eine wunderbare Gelegenheit!Am 28. Mai könnt ihr das ...
22/04/2026

🎶 Falls ihr das Konzert in Schlüchtern verpasst habt, gibt es noch eine wunderbare Gelegenheit!

Am 28. Mai könnt ihr das Ensemble Opus 45 erneut live erleben – diesmal in Gelnhausen. ✨
📍 Barbarossasaal Gelnhausen
🕕 Beginn: 18 Uhr

🎵 Ich wandre durch Theresienstadt – Musikalische Lesung und Zeitzeugengespräch

🕊️ Theresienstadt war während des zweiten Weltkriegs ein Ort voller Angst, Hunger und Entrechtung. Gleichzeitig entstanden dort Gedichte, Erinnerungen und Kompositionen von außergewöhnlicher Kraft. Musik und Literatur gaben den Menschen Menschlichkeit und Hoffnung – ein Kapitel deutscher Geschichte, das bewegt und nachdenklich macht.

🎭 Konzertlesung und Musik:
Roman Knižka liest Erinnerungen und Gedichte von Ruth Klüger, Ilse Weber, Leo Strauss und Gerty Spies. Das Bläserquintett OPUS 45 interpretiert Werke von Pavel Haas, Hans Krása, Viktor Ullmann und Gideon Klein.

👵 Zeitzeugengespräch:
Edith Erbrich, eine der wenigen überlebenden Kinder Theresienstadts, erzählt aus ihrem Leben und verleiht der Geschichte ein Gesicht.

📅 Datum & Ort:
28. Mai 2026, 18 Uhr, Barbarossasaal Gelnhausen. Einlass ab 17.30 Uhr. Eintritt frei. Die Anmeldung erfolgt online über das Portal der Bildungspartner Main Kinzig GmbH.
Veranstalter: Die Partnerschaft für Demokratie, das Büro für Interkulturelle Angelegenheiten und die DEXT-Fachstelle (alle Main-Kinzig-Kreis) sowie die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH.

🎓 Besonderes pädagogisches Projekt:
Am Nachmittag Workshops für Schülerinnen und Schüler zur Geschichte Theresienstadts und zur Kinderoper „Brundibár“, die im Ghetto von inhaftierten Kindern aufgeführt wurde.

📌 Förderung:
Das Projekt wurde durch die Partnerschaft für Demokratie des Main-Kinzig-Kreises im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, durch das Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ und den Main-Kinzig-Kreis gefördert.

Foto: Daniel Häker

🍻 Zwischen Tresen und Stammtisch – Schlüchterner Gaststätten im Wandel der Zeit🕢 06.05.2026, 19:30 Uhr📍 Gewölbekeller de...
20/04/2026

🍻 Zwischen Tresen und Stammtisch – Schlüchterner Gaststätten im Wandel der Zeit

🕢 06.05.2026, 19:30 Uhr
📍 Gewölbekeller der Klosterrenterei (Rentamt), Unter den Linden 38, Schlüchtern

Begib dich mit uns auf eine ebenso unterhaltsame wie informative Zeitreise durch die Schlüchterner Gaststättenlandschaft vergangener Jahrzehnte.

📸 Anhand von historischen Bildern und spannenden Erläuterungen wird die große Vielfalt der einstigen Gaststätten lebendig – von bekannten Häusern bis hin zu längst vergessenen Lokalen.
📖 Dabei geht es nicht nur um Fakten und Daten, sondern auch um die vielen kleinen und großen Geschichten, die sich zwischen Tresen und Stammtisch abgespielt haben – oft überraschend und bislang kaum erzählt.

Dieser Abend verbindet historische Einordnung mit lebendigen Erinnerungen und zeigt dir, welche Rolle Gaststätten früher als Orte der Begegnung, des Austauschs und des gesellschaftlichen Lebens gespielt haben.

👥 Referenten: Bernd Ullrich & Michael Kempel

Ein Abend für alle, die sich für Lokalgeschichte interessieren – und für alle, die vielleicht selbst noch Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ haben.

15/04/2026

Der Heimat- und Geschichtsverein Bergwinkel hat bei seiner Jahreshauptversammlung einmal mehr unter Beweis gestellt, wie lebendig und facettenreich Heimatgeschichte im Bergwinkel vermittelt wird. 18 Mitglieder blickten gemeinsam auf ein Jahr zurück, das von Exkursionen, Vorträgen, Gedenkarbeit und...

👉 Wusstest du, dass es in Schlüchtern zwei jüdische Friedhöfe gibt?Dieses Tor führt zum neuen jüdischen Friedhof in Schl...
14/04/2026

👉 Wusstest du, dass es in Schlüchtern zwei jüdische Friedhöfe gibt?

Dieses Tor führt zum neuen jüdischen Friedhof in Schlüchtern.
Still, unscheinbar – und auf den ersten Blick vielleicht einfach nur alt und marode.
Doch genau dieses Tor ist ein Stück Originalgeschichte. Es hat Jahrzehnte überdauert – und ist selbst Teil der Erinnerung.
Viele wissen nicht, dass es neben diesem Friedhof auch noch einen älteren jüdischen Friedhof gibt. Beide Orte stehen für jüdisches Leben in Schlüchtern – für Familien, Traditionen und eine Geschichte, die nicht vergessen werden darf.

👉 Uns als Geschichtsverein ist wichtig:
Solche authentischen Zeugnisse sollten – wo immer möglich – erhalten bleiben.
Nicht, weil sie „schön“ sind.
Sondern weil sie echt sind.
Gerade in ihrer Vergänglichkeit erzählen sie mehr als jede Rekonstruktion es könnte.

💬 Wie seht ihr das – sollte man solche originalen Elemente erhalten?

Auf Spurensuche für die nächste Stolpersteinverlegung 🔍Auch wenn die nächste Verlegung erst im kommenden Frühjahr stattf...
08/04/2026

Auf Spurensuche für die nächste Stolpersteinverlegung 🔍
Auch wenn die nächste Verlegung erst im kommenden Frühjahr stattfindet, sind wir schon jetzt mitten in den Recherchen. 📚
Heute führt uns der Weg ins Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen nach Kassel. Das Archiv betreut rund 6000 laufende Meter Akten – darunter Dokumente aus den ehemaligen Landesheilanstalten Haina und Merxhausen, der Heil- und Pflegeanstalt Hadamar sowie dem Konzentrations- und Arbeitserziehungslager Breitenau.
Diese Quellen erzählen Geschichten, die nicht vergessen werden dürfen.
Dass wir heute darauf zugreifen können, ist dem Landeswohlfahrtsverband zu verdanken: Die Akten wurden rechtzeitig gesichert und werden bis heute – auch mit großem ehrenamtlichem Engagement – erschlossen und zugänglich gemacht.
Erinnerung braucht Orte. Und Menschen, die hinschauen. ✨

Der alte Vorstand ist auch der neue. In unserer Mitgliederversammlung am 25.03.2026 wurden die bisherigen Vorstandsmitgl...
07/04/2026

Der alte Vorstand ist auch der neue.
In unserer Mitgliederversammlung am 25.03.2026 wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren bisherigen Positionen bestätigt. Vorsitzende bleibt Kerstin Baier-Hildebrand. Unterstützt wird sie durch Bernd Giesemann (stellvertretender Vorsitzender), Ulrich Krampitz-Mangold (Schatzmeister), Inga Heß (Schriftführerin), Andreas Schneider (stellvertretender Schriftführer - nicht im Bild) und Darius Lotz (Beisitzer).
Der Vorstand soll perspektivisch noch erweitert werden: Die Position des zweiten stellvertretenden Vorsitzes sowie zwei Beisitzerplätze sind derzeit noch offen. Wer Interesse an Geschichte hat und sich aktiv einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, Teil unseres Teams zu werden. 🤗

Heute hatten wir die Ehre, Nachfahren der Familie Goldschmidt in Schlüchtern begrüßen zu dürfen. Die Familie Goldschmidt...
29/03/2026

Heute hatten wir die Ehre, Nachfahren der Familie Goldschmidt in Schlüchtern begrüßen zu dürfen.
Die Familie Goldschmidt kam ursprünglich aus Sterbfritz und siedelte im Jahr 1910 nach Schlüchtern um. In der Fuldaer Straße 54 (heute Fuldaer Straße 10) betrieb die Familie eine landwirtschaftliche Maschinenfabrik. Auf ihrem Gelände verfügte die Firma über mehrere Werkstätten, Büro- und Lagerräume. Im Fabrikationsbetrieb arbeiteten 30-35 Mitarbeiter, während weitere 15-20 Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich beschäftigt waren. Nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich die Firma zu einem der größten Unternehmen dieser Branche in Hessen-Nassau und Unterfranken. Am 16.04.1937 wurde die Firma zwangsverkauft. Während einer der Inhaber, David Goldschmidt, noch im Jahr 1931 in Schlüchtern verstarb, wurde sein Bruder Lion nach dessen Flucht nach Jugoslawien zunächst ins Lager Draganici im heutigen Kroatien gebracht. Es ist inzwischen bekannt, dass dieses Lager später geräumt und alle Insassen ins Konzentrationslager Sabac in Serbien verschleppt wurden. Dort wurden alle ermordet. Den Kindern von David und Lion gelang die Flucht in unterschiedliche Länder (England, USA und Palästina) wodurch sie den Holocaust überleben konnten.

22/03/2026

Schlüchtern wählt – und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor.

GESCHICHTE ALS WARNUNG – SCHLÜCHTERN/HESSEN

Am 28. März 2026 um 19 Uhr kommen wir mit unserem Programm „Deutschland, siehst du das nicht?“ ins Kultur- und Begegnungszentrum (KUBE) nach Schlüchtern.

An diesem Abend richten wir den Blick auf Schlüchtern selbst – und auf die Jahre um 1930, in denen sich politische Kräfteverhältnisse spürbar verschieben.

Die Reichstagswahl vom September 1930 verläuft vor Ort äußerlich ruhig, bei hoher Beteiligung. Doch das Ergebnis markiert eine deutliche Veränderung: Die NSDAP wird mit 522 Stimmen stärkste Kraft, noch vor der SPD, während andere Parteien deutlich zurückfallen.

Zugleich verändert sich die politische Kultur. Der Wahlkampf wird aggressiver, geprägt von Flugblättern, Plakaten und einer zunehmend emotionalisierten Ansprache. Figuren wie Goebbels treten als zentrale Akteure auf – weniger durch konkrete Programme als durch Wirkung, Inszenierung und permanente Wiederholung.

Auch die großen Veranstaltungen dieser Zeit folgen einem klaren Muster: lange Wartezeiten, massenhafte Versammlungen, gezielte Dramaturgie. Tausende kommen zusammen, hören immer wieder ähnliche Botschaften – und lassen sich dennoch mobilisieren.

Was hier sichtbar wird: Politik verschiebt sich nicht nur durch Inhalte, sondern durch die Art, wie sie inszeniert und erlebt wird.

Roman Knižka liest Texte u. a. von Erich Kästner, Mascha Kaléko und Kurt Tucholsky. Dazu erklingt Musik von Hanns Eisler, Kurt Weill und Erwin Schulhoff – sowie Swing von Cole Porter und Schlager der Zeit, u. a. von den Comedian Harmonists.

Ein Abend, der zeigt, wie aus Stimmung politische Wirklichkeit wird.

Roman Knižka / OPUS 45
„Deutschland, siehst du das nicht?“

28.03.2026 | Beginn 19:00 Uhr | Einlass 18:30 Uhr
Kultur- und Begegnungszentrum (KUBE)
Lotichiusstraße 38
36381 Schlüchtern

VVK 18 € | Abendkasse 22 €


Foto: Daniel Häker

We kehr for Schlüchtern 2026 🧹🧽🫧
21/03/2026

We kehr for Schlüchtern 2026 🧹🧽🫧

„Das Kloster im Bauernkrieg vor 500 Jahren“Führung an die Grabung im Ostturm und zu den ausgestellten Funden im Bergwink...
09/10/2025

„Das Kloster im Bauernkrieg vor 500 Jahren“
Führung an die Grabung im Ostturm und zu den ausgestellten Funden im Bergwinkelmuseum

Sonntag, 12. Oktober 2025
11.00 bis 13.00 Uhr
Rentamt, Unter den Linden 38

„Das Kloster im Bauernkrieg vor 500 Jahren“ – Führung an die Grabung im Ostturm und zu den ausgestellten Funden im Bergwinkelmuseum
Referent: Uwe Kretschmann, Treffpunkt: Ostturm Kloster Schlüchtern. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund beengter Räumlichkeiten auf max. 15 Personen begrenzt. Anmeldungen bitte bei Uwe Kretschmann, Tel. 06661/3888 oder E-Mail [email protected]

In den Jahren 1983 bis 1985 wurde im Inneren des gotischen Ostturmes des Klosters Schlüchtern eine umfangreiche Grabung durchgeführt. Durchführende waren Schüler des Ulrich von Hutten Gymnasiums unter der Führung von Uwe Kretschmann und unter fachlicher Anleitung der Archäologischen Arbeitsgruppe des Hanauer Geschichtsvereins. Unter einem Lehmfußboden fand sich ein großer Abfallhaufen mit unterschiedlichen Fundstücken, hauptsächlich Keramik und
Glasscherben, aber auch Bauplastiken aus Sandstein, Nägel und andere Metallteile, Leder und allerlei tierische Knochen. In tieferen Schichten konnten noch gut 20 mittelalterliche Bestattungen nachgewiesen werden. Ein paar unauffällige Metallplättchen wiesen sich als korrodierte Münzen, die später nach ihrer Restaurierung in die Zeit des Bauernkrieges um das Jahr 15524 wiesen. Bei der Besichtigung der ehemaligen Grabungsstelle wird die bauliche Konstellation zwischen Ostturm, Andreaskapelle und romanischem Chor erklärt sowie die vermutete Geschichte des Abfallhaufens besprochen. Im Anschluss können einzelne Funde der Grabung im Bergwinkelmuseum besichtigt werden.

Das große Archiv der NS-Opfer – Arolsen ArchivesMittwoch,24. September 202519.30 UhrRentamt, Unter denLinden 38Die ,,Aro...
21/09/2025

Das große Archiv der NS-Opfer – Arolsen Archives

Mittwoch,
24. September 2025

19.30 Uhr
Rentamt, Unter den
Linden 38

Die ,,Arolsen Archives“ - International Center on N**i Persecution - verfügen über das weltweit größte Archiv zu den Opfern undÜberlebenden der Verfolgung durch d ie Nationalsozialisten. Die Organisation hat ihren Sitz im nordhessischen Bad Arolsen. Dort geben kilometerlange Archivbestände Auskunft über das Schicksal von Millionen von Menschen, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt und umgebracht worden sind.

Bis 2019 waren die Arolsen Archives als Internationaler Suchdienst (International Tracing Service; ITS) bekannt. Die Arolsen Archives beantworten bis heute jährlich Anfragen zu rund 20.000 NS-Verfolgten. Die Sammlung mit Hinweisen zu rund 17,5 Millionen Menschen gehört seit 2013 zum UNESCO Weltdokumentenerbe. Seit 2015 bauen die Arolsen Archives ein umfassendes Online-Archiv auf. Hartmut Zimmermann wird die Entstehung und die Arbeit der Arolsen Archives skizzieren. Dabei werden besondere Schwerpunkte auf das Mitwirken bei der Digitalisierung und die Online–Nutzung des Bestands gelegt. Die Aufrufe dazu wurden unter dem Hashtag " " verbreitet.

Bild: Arolsen Archives

Adresse

Schlüchtern
36381

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