02/09/2026
An manchen Vorurteilen ist einfach nichts dran. Die Bundesländer in der Grafik haben alle zwischen 1,6 und 3 Millionen Einwohner:innen. Der Vergleich zeigt: Bundesländer, in denen deutlich mehr Menschen mit Migrationsgeschichte leben, geht es wirtschaftlich besser.
Menschen mit Migrationsgeschichte sind nicht für eine schlechte Wirtschaftslage verantwortlich!
Dafür kann es verschiedenste Gründe geben:
☹️ Inflation, hohe Energiekosten und drohender Fachkräftemangel. In Sachsen-Anhalt ist beispielsweise die Anzahl der Erwerbstätigen seit dem Jahr 2000 um 5,9 % zurückgegangen. Löhne in den neuen Bundesländern liegen unter denen in den alten Bundesländern, es gibt weniger und kleinere Unternehmen und auch die teilweise offene Fremdenfeindlichkeit schreckt viele ab.
Wie Bundesländer die Wirtschaft fördern könnten (ohne Menschenfeindlichkeit):
📖 Investitionen in Bildung: Sachsen-Anhalt ist das Bundesland mit den meisten Schulabgänger:innen ohne Abschluss
🤝 MEHR Internationalität: Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integrieren und Fachkräfte aus dem Ausland überzeugen, um den demografischen Wandel auszugleichen
🧪 Forschung + Innovation fördern: MV und Sachsen-Anhalt investieren im Bundesländervergleich am wenigsten
Was wir dabei nie vergessen dürfen: Menschenrechte gelten unabhängig von Wirtschaft, Geld und Einkommen.
Deshalb müssen wir die Menschenwürde für alle wahren. Menschlichkeit und Zusammenhalt stärken unsere Gesellschaft. Lasst uns gemeinsam dafür eintreten! 🧡