Freundeskreis Bourcefranc

Freundeskreis Bourcefranc Seit 1965 pflegen wir die Freundschaft mit Bourcefranc-Le Chapus an Frankreichs Atlantikküste. Zwei Orte, ein Herz, Austausch& gelebte Partnerschaft.

Mach mit im Freundeskreis Rheinbrohl–Bourcefranc! 🇩🇪❤️🇫🇷

Hallo… ich bin’s  mal wieder…euer Gérard genussoffen wie eh und je!Seit ich hier in Deutschland lebe, habe ich etwas bem...
10/06/2026

Hallo… ich bin’s mal wieder…
euer Gérard genussoffen wie eh und je!
Seit ich hier in Deutschland lebe, habe ich etwas bemerkt:
Mittlerweile hat fast jeder Ort seine Dönerbude.
Und ich glaube…
fast zuverlässiger als eine Currywurstbude.
Am Bahnhof. In der Innenstadt. Neben dem Kiosk.
Man muss eigentlich nie lange suchen. Und zuverlässig immer geöffnet!
Bei uns in Frankreich ist das anders.
Wir snacken im Allgemeinen gar nicht so häufig. Da ist so eine Bude kein großes Geschäftsfeld 😂
Da trinkt man eher ein Glas Wein…
isst vielleicht sechs Austern dazu…
und nimmt sich ein bisschen Zeit.

Hier dagegen habe ich es anders kennengelernt:
Man kann auch einfach zwischendurch einen Döner essen.
Er schmeckt meist richtig gut.
Frisches Brot, saftiges Fleisch, knackiger Salat, gute Soße. Alles gemischt in einem Brot!
Bei uns heißt das meistens „Grec“.
Davon gibt es weniger…
und ganz ehrlich…oft ist die Entfernung zum Original doch ein kleines Stück größer. 😄
Ich frage mich manchmal, warum das so ist.
Vielleicht, weil der Döner in Deutschland längst zum Alltag gehört.
Man kennt seinen Laden.
Man hat seinen Favoriten.
Und jeder hat sofort eine Meinung, wo es den besten gibt.
Ich bleibe Franzose…
für Austern und Wein bin ich jederzeit zu haben.
Aber ich muss zugeben:
Bei einem guten Döner zwischendurch…
werde ich schwach.
Euer Gérard…
der inzwischen verstanden hat, dass man in Deutschland nicht nur Brotzeiten kennt, sondern auch sehr gute spontane Entscheidungen.

Und wieder ein Mythen-Mardi. „Sich französisch verabschieden“ heißt im Deutschen: einfach gehen, ohne großes Tschüss, oh...
09/06/2026

Und wieder ein Mythen-Mardi. „Sich französisch verabschieden“ heißt im Deutschen: einfach gehen, ohne großes Tschüss, ohne Runde, ohne Ansage. Man ist noch da – und im nächsten Moment eben nicht mehr.
Der Ausdruck hat weniger mit echtem französischem Verhalten zu tun als mit alten kulturellen Zuschreibungen. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Frankreich im deutschen Sprachraum oft mit Eleganz und Ungezwungenheit verbunden. Daraus entstanden viele „französische“ Redewendungen für Dinge, die leicht, unkonventionell oder ein bisschen nonchalant wirken sollten.
Interessant ist: Auch die Franzosen haben so ein Spiel mit den Nachbarn. Dort gibt es den Ausdruck „filer à l’anglaise“ – sich englisch davonmachen. Bedeutet genau dasselbe: heimlich verschwinden. Zwei Länder, zwei Sprichwörter, gleiche Idee, gegenseitige Stichelei.
Heute meint „sich französisch verabschieden“ einfach diesen stillen Abgang, ohne großes Aufheben. Natürlich kein echtes Ritual, eher ein sprachliches Echo aus einer Zeit, in der man sich gegenseitig gern ein bisschen karikiert hat.

Salut les amis, da bin ich wieder euer Gérard Lieblingsfranzose mit unfehlbarem Geschmack!Sonntagabend. Wir sitzen am Rh...
07/06/2026

Salut les amis, da bin ich wieder euer Gérard Lieblingsfranzose mit unfehlbarem Geschmack!

Sonntagabend. Wir sitzen am Rhein, also Jean- Luc et moi, die Sonne geht runter, Schiffe ziehen vorbei.
Ich mit meinem Kölsch.
Und Jean‑Luc?
Der packt mal wieder irgendein Bio‑Schi‑Schi‑Detox‑Gebräu aus, das aussieht wie Aquariumwasser und riecht wie „Ich will gesund wirken“.

« C’est bon pour l’énergie, Gérard », sagt er.
Klar. Und ich bin der König von Bourcefranc.
Da isses wieder, echt bobo.
Und wisst ihr eigentlich, was bobo ist?
Das sagen wir Franzosen zu diesen Pariser bourgeois‑bohème –
Leute, die Bio‑Kaffee trinken, aber im Loft wohnen.
Also: Öko mit Schi‑Schi, nur auf Französisch.

Jean‑Luc ist manchmal so bobo, dass selbst die Pariser sagen würden:
Mon dieu, beruhig dich.

Aber ich sag’s ihm trotzdem:
« Jean‑Luc, du bist mein Lieblings‑Bobo. »
Er nippt an seinem Zaubertrank, der Öko-Hipster.
Ich an meinem Kölsch.

Balance wieder hergestellt.

A bientôt les amis
Euer Gérard

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06/06/2026

🇫🇷🤝🇩🇪 Ce matin, nous avons eu le plaisir de recevoir une petite délégation de Rheinbrohl venue nous rendre visite à Bourcefranc-le-Chapus.

Vous vous souvenez peut-être de l'équipe de football de Rheinbrohl FV 1910 Rheinbrohl e.V. qui avait séjourné à La Giroflée l'année dernière. Cette fois-ci, ils étaient en comité restreint, mais ils ont pris le temps de passer nous dire bonjour.

Nous avons été très touchés par cette attention. ❤️

Ces moments rappellent que le camping, ce n'est pas seulement des emplacements et des vacances, ce sont aussi de belles rencontres, des amitiés qui se créent et des souvenirs qui restent.

Nous gardons un excellent souvenir de leur passage à La Giroflée et nous sommes ravis de les avoir revus aujourd'hui.

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„Gérard, mon vieux, weißt du, warum ich die Tarte Tatin liebe? Weil sie der Beweis ist, dass die Franzosen selbst aus ei...
06/06/2026

„Gérard, mon vieux, weißt du, warum ich die Tarte Tatin liebe? Weil sie der Beweis ist, dass die Franzosen selbst aus einer Katastrophe noch ein Meisterwerk machen können.

Pass auf: Ende des 19. Jahrhunderts, irgendwo in der Provinz. Zwei Schwestern, die Tatin-Schwestern, führen ein kleines Hotel. Eines Tages ist die Küche voller Gäste, die Hühner laufen herum, der Ofen glüht, und eine der Schwestern vergisst ihre Äpfel. Mon dieu! Die Äpfel karamellisieren viel zu stark, fast verbrannt.

Ein Deutscher hätte wahrscheinlich gesagt: ‚Das Rezept ist misslungen.‘ Ein Franzose dagegen sagt: ‚Interessant… machen wir weiter.‘

Also nimmt Madame Tatin kurzerhand den Teig, legt ihn einfach oben drauf, schiebt alles in den Ofen und dreht den Kuchen später um. Und voilà! Die Tarte Tatin ist geboren.

Heute bezahlen die Leute in Paris zehn Euro für ein Stück dieses Missgeschicks und schwärmen von den feinen Karamellnoten. Das ist Frankreich, Gérard. Wir verbrennen etwas, nennen es Tradition und bekommen dafür Michelin-Sterne.

Deshalb sage ich immer: Wenn im Leben etwas schiefgeht, mach Butter dazu. Wenn das nicht reicht, nimm noch mehr Butter. Und wenn es dann immer noch nicht funktioniert – dreh es einfach um und nenn es Tarte Tatin.“

„Gérard, mon ami, die Tarte Tatin ist wie das Leben: Erst wird alles zu heiß, dann klebt es fest, und am Ende musst du den Mut haben, die ganze Sache umzudrehen. Wenn dabei etwas daneben geht, nimm mehr Butter. Das ist unsere französische Lösung für fast alles.“

Alors à table!

Tarte Tatin – nach Art von Jean-LucZutaten (für eine Tarteform von ca. 24 cm)* 6–8 säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop oder ...
06/06/2026

Tarte Tatin – nach Art von Jean-Luc

Zutaten (für eine Tarteform von ca. 24 cm)

* 6–8 säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop oder Elstar)
* 120 g Zucker
* 80 g Butter
* 1 Päckchen Blätterteig (oder selbstgemachter Mürbeteig)
* 1 Prise Salz
* Optional: 1 TL Vanillezucker oder etwas Zimt

Zubereitung

1. Die Äpfel vorbereiten

Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen.

2. Das Karamell herstellen

Den Zucker in einer ofenfesten Pfanne oder Tarteform bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, bis ein goldbraunes Karamell entsteht. Die Butter und eine Prise Salz hinzufügen und verrühren.

3. Die Äpfel karamellisieren

Die Apfelstücke dicht nebeneinander in das Karamell legen. Etwa 10–15 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie leicht weich werden und das Karamell aufnehmen.

4. Teig darüberlegen

Den Blätterteig etwas größer als die Form ausrollen und über die Äpfel legen. Die Ränder vorsichtig nach innen schieben.

5. Backen

Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 30–35 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.

6. Der große Moment

Die Tarte 5 Minuten ruhen lassen. Dann einen großen Teller auf die Form legen und alles mit einem beherzten Schwung umdrehen.

Am besten lauwarm servieren – pur, mit Crème fraîche oder einer Kugel Vanilleeis.

Salut mes amis!Ich bin’s wieder, Gérard, französischer Neubürger in Rheinbrohl — ein Herjelaufener… und inzwischen offiz...
05/06/2026

Salut mes amis!
Ich bin’s wieder, Gérard, französischer Neubürger in Rheinbrohl — ein Herjelaufener… und inzwischen offiziell Verkehrsteilnehmer mit Sicherheitsbewusstsein.

In Frankreich fahre ich Fahrrad.
In Deutschland… bereite ich mich auf eine Expedition vor.

Das erste Mal sagte man mir:
„Du fährst Rad? Dann brauchst du einen Helm.“

Ich dachte: für 200 Meter zum Bäcker?
Das ist kein Radsport. Das ist doch nur Brot holen.

Aber hier ist der Helm kein Vorschlag.
Er ist eine Meinung.

Ich setze ihn auf… und plötzlich fühle ich mich wie ein Bauarbeiter, ein Rennfahrer und ein Kind gleichzeitig.

Dann kommen die Regeln.
Handzeichen. Licht. Reflektoren. Sichtbarkeit. Verantwortung.

Ich wollte nur kurz fahren.

In Frankreich: man steigt auf, fährt los, genießt die Freiheit.
In Deutschland: man überprüft vorher seinen Sicherheitsstatus.

Und natürlich schauen alle sehr ernst.
Als wäre Radfahren hier eine staatlich geprüfte Tätigkeit.

Ich habe inzwischen gelernt:
Ohne Helm ist es gefährlich.
Mit Helm… sieht man aus wie jemand, der gleich sehr ernst etwas vorhat.

Und letztens… habe ich in Frankreich jemanden ohne Helm gesehen…

und dachte nur:

„Mon dieu… das geht so nicht.“
A bientôt euer Gérard

---🇫🇷⚪ Die Geschichte von Boule – kurz & charmant erzähltBoule gehört zu den ältesten Spielen der Welt: Schon die alten ...
03/06/2026

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🇫🇷⚪ Die Geschichte von Boule – kurz & charmant erzählt

Boule gehört zu den ältesten Spielen der Welt: Schon die alten Griechen und Römer warfen Steinkugeln auf ein Ziel – die Römer erfanden sogar die kleine Zielkugel, das berühmte Schweinchen Boule Spielen.

Im Mittelalter wurde Boule in Frankreich so beliebt, dass es mehrfach verboten wurde – die Könige fürchteten, das Volk würde lieber spielen als Bogenschießen üben ludomax.de.
Natürlich hielt sich niemand daran. Boule blieb Volkssport.

Die moderne Form, das Pétanque, entstand 1907 in La Ciotat bei Marseille:
Ein älterer Spieler, Jules Hugues, konnte wegen Rheuma nicht mehr mit Anlauf spielen. Sein Freund Ernest Pitiot schlug vor, einfach aus einem festen Kreis, ohne Schritte, zu werfen – pieds tanqués, „fest verankerte Füße“ ludomax.de.
Aus dieser kleinen Idee wurde ein Weltsport.

Heute gehört Boule zu Frankreich wie Baguette und Pastis – und verbindet Menschen überall.
Auch bei uns in Rheinbrohl gibt es einen Verein mit dem wir eng verbunden sind: Boule trans rhenum : dort sind neue Mitspieler immer willkommen-auch um ab und zu nur mal zu schnuppern…

Spielzeiten sind mittwochs und freitags ab 17:00 Uhr. Außerdem sonntagnachmittags je nach Wetterlage.

Zum heutigen Internationalen Tag des Fahrrads nimmt unser Pedalexpress das ganz wörtlich und startet von Rheinbrohl hina...
03/06/2026

Zum heutigen Internationalen Tag des Fahrrads nimmt unser Pedalexpress das ganz wörtlich und startet von Rheinbrohl hinaus in die Welt – genauer gesagt ins Burgund. 🚴‍♂️

Wir hoffen, ihr könnt dort an viele schöne alte Erlebnisse anknüpfen und uns ein wenig daran teilhaben lassen. Genießt die Reise, sammelt unvergessliche Eindrücke und viele schöne Kilometer.

Unsere Freunde aus Bourcefranc grüßt bitte ganz herzlich von uns!

Gute Fahrt, viel Rückenwind und eine wunderbare Zeit! 🌞🚲🍇🇫🇷

Hallo… ich bin’s wieder…euer Gérard…Ich habe da im Moment ein kleines Problem.Meine Mina-Lou lebt gerade vegan.Und jetzt...
03/06/2026

Hallo… ich bin’s wieder…
euer Gérard…
Ich habe da im Moment ein kleines Problem.
Meine Mina-Lou lebt gerade vegan.
Und jetzt frage ich mich…
wie soll ich sie bloß mit nach Frankreich nehmen?
Bei uns ist das nämlich nicht immer so einfach.
Hier im Rheinland habe ich schon gesehen:
da gibt es Hafermilch, Sojajoghurt, vegane Aufstriche, ganze Regale nur dafür.
In Frankreich… da schaut man manchmal noch ein wenig verwundert.
Wenn man im Restaurant sagt: „vegan“…
dann kommt manchmal erst die Frage:
„Also… Fisch geht aber?“
Oder man bekommt einen Salat.
Und wenn man Glück hat, sind die Croûtons nicht in Butter geröstet. 😄
Seit Tagen denke ich darüber nach.
Was koche ich ihr dort?
Wovon lebt mein Funkemariechen des Herzens?
Nur Baguette und Tomaten… das kann doch kein Plan sein.
Vielleicht muss ich vorher heimlich die Märkte studieren.
Oder meine Schwester anrufen… die kennt sich damit besser aus als ich.
Denn eins ist klar:
Ich möchte Mina-Lou Frankreich zeigen.
Aber ich möchte nicht, dass sie dort verhungert.
Habt ihr eine Idee…
wie ich das am besten anstelle?
Euer Gérard…
der gerade lernt, dass Liebe manchmal auch heißt, sehr genau auf die Zutatenliste zu schauen.

Adresse

Bachstrasse 34
Rheinbrohl
56598

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