Freundeskreis Bourcefranc

Freundeskreis Bourcefranc Seit 1965 pflegen wir die Freundschaft mit Bourcefranc-Le Chapus an Frankreichs Atlantikküste. Zwei Orte, ein Herz, Austausch& gelebte Partnerschaft.

Mach mit im Freundeskreis Rheinbrohl–Bourcefranc! 🇩🇪❤️🇫🇷

An Baguette, Croissant und Chocolatine kommt hier niemand vorbei. Ernsthaft, niemand.Rund um die Kirche gibt’s gleich me...
12/08/2026

An Baguette, Croissant und Chocolatine kommt hier niemand vorbei. Ernsthaft, niemand.

Rund um die Kirche gibt’s gleich mehrere Adressen, die’s wirklich draufhaben – Etienne de Fournil vorneweg, dazu noch zwei weitere Bäckereien, die alles selbst backen, kein Aufback-Kram aus der Tiefkühltruhe. Frisch aus dem Ofen, morgens noch warm in der Tüte.

Aber Achtung, wichtige Local-Info: Wer erst nach 9 Uhr auftaucht, hat schlechte Karten. Croissants und Pain au Chocolat – hier auch gerne Chocolatine genannt, ganz nach Charente-Art – können dann schon weg sein. Wer sichergehen will, ist früh dran.

Instagrammable: Die Tüte mit noch warmem Gebäck in der Hand, im Hintergrund die Kirche – simples Bild, aber jeder erkennt sofort: das ist der perfekte Start in den Tag.

Viele denken, French Dressing sei eine cremige, orangefarbene Soße. Tatsächlich stammt das ursprüngliche französische Sa...
11/08/2026

Viele denken, French Dressing sei eine cremige, orangefarbene Soße. Tatsächlich stammt das ursprüngliche französische Salatdressing aus der französischen Vinaigrette – herrlich einfach und doch raffiniert.

Schon im 17. Jahrhundert mischten französische Köche hochwertiges Öl mit Essig, einer Prise Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Später kamen Dijon-Senf und fein gehackte Schalotten hinzu. Die Kunst lag nicht in vielen Zutaten, sondern in ihrer perfekten Balance. Das cremige „French Dressing“, das wir heute oft aus Supermärkten kennen, wurde erst viel später in den USA entwickelt.

🥄 Das klassische Rezept:
• 3 Teile gutes Öl (am besten Walnuss-, Raps- oder mildes Olivenöl)
• 1 Teil Weißwein- oder Rotweinessig
• 1 TL Dijon-Senf
• Salz und frisch gemahlener Pfeffer
• Optional: fein gehackte Schalotten
Der französische Geheimtipp:
Eine winzige Prise Zucker oder ein halber Teelöffel Honig rundet die Säure ab – und das Dressing schmeckt sofort harmonischer. Und ganz wichtig: Erst Senf und Essig verrühren, dann das Öl langsam einrühren. So entsteht eine wunderbar cremige Emulsion – ganz ohne Sahne oder Mayonnaise.

Manchmal zeigt sich die französische Küche eben genau dort, wo sie am einfachsten ist: aus wenigen, guten Zutaten entsteht etwas Besonderes

Direkt bei der Markthalle, neben der Soccer-Cage, unweit vom Sémaphore: der Skatepark.Kein riesiges Areal, aber genau ri...
11/08/2026

Direkt bei der Markthalle, neben der Soccer-Cage, unweit vom Sémaphore: der Skatepark.

Kein riesiges Areal, aber genau richtig für ein paar Runden am Nachmittag. Rampen, Rails, dazwischen die Jungs und Mädels aus dem Ort, die hier nach der Schule oder Arbeit noch schnell vorbeikommen. Direkt nebenan wird in der Cage gekickt – zwei Sportarten, ein Spot, eine Atmosphäre.

Wer sein Board oder die Inliner dabei hat: einfach dazustellen, keiner guckt schief. Genau wie beim Boule gilt hier – Mitmachen ist erwünscht, nicht nur Zuschauen.

Instagrammable: Ein Sprung oder Trick mit dem Sémaphore leicht verschwommen im Hintergrund – Skate-Action und Ortskulisse in einem Bild.

Ein ganzer Tag, ein Fahrrad, eine Insel. Klingt sportlich – ist es auch, aber genau deshalb macht’s Spaß.Erste Regel, di...
10/08/2026

Ein ganzer Tag, ein Fahrrad, eine Insel. Klingt sportlich – ist es auch, aber genau deshalb macht’s Spaß.

Erste Regel, die jeder Local kennt: Der Pont d’Oléron hat keinen eigenen Radweg. Wer rüberfährt, macht das früh morgens, wenn kaum Verkehr ist – dann rollt ihr quasi allein über die Brücke, mit Blick auf Fort Louvois und das Wasser unter euch. Adrenalin pur, bevor der Tag überhaupt richtig losgeht.

Auf der Insel selbst warten über 160 km ausgeschilderte Radwege, quer durch Salzsümpfe, Kiefernwälder und an endlosen Stränden entlang. Die blaue Route führt an der Westküste hoch bis zum Chassiron-Leuchtturm – wer den schon aus der Leuchtturm-Folge kennt, bekommt ihn hier nochmal von der Radseite. Dazwischen geht’s vorbei an Austernparks, wo man mit etwas Glück wieder Züchtern bei der Arbeit zusehen kann, und wenn ihr am Wasser entlangkommt, blitzt in der Ferne sogar Fort Boyard auf.

Zwischendurch lohnt ein Stopp in Boyardville oder La Cotinière – kurz absteigen, Füße in den Sand, weiterfahren. Das flache Terrain macht’s easy, aber ein voller Tag auf dem Sattel spürt man abends trotzdem in den Beinen.

Instagrammable: Das Rad lehnt im Vordergrund an einem der hölzernen Austernpark-Zäune, dahinter die Weite der Salzsümpfe im Nachmittagslicht – Insel-Feeling in einem Bild.

Boule im SchattenNeben der Markthalle, im Park, unter den Bäumen: der Bouleplatz. Hier trifft man sich, hier gehört man ...
09/08/2026

Boule im Schatten

Neben der Markthalle, im Park, unter den Bäumen: der Bouleplatz. Hier trifft man sich, hier gehört man dazu.

Traut euch einfach hin und fragt, ob ihr mitspielen dürft – die Chancen stehen gut, dass ihr direkt eingeladen werdet. Boule ist hier keine Alterssache und kein Touri-Klischee, sondern gelebter Alltag: Opa, Enkel, halb Bourcefranc steht da zusammen und diskutiert über Zentimeter.

Und wenn ihr erstmal dabei seid, verraten sie euch auch die Geheimnisse: wie man das Schweinchen – das Cochonnet – am besten wirft, wie die Hand sich beim Schwung bewegen muss, damit die Kugel genau da landet, wo sie soll. Ein paar Runden, und ihr werft schon fast wie ein Pro.

Das Schöne daran: Boule zeigt euch, worauf man sich hier freuen kann, wenn man älter wird. Kein Stress, kein Tempo – nur ein Platz im Schatten, gute Gesellschaft und der nächste Wurf.

Instagrammable: Die Kugeln mitten im Flug knapp über dem Sand, Bäume und Sonnenflecken im Hintergrund – der Moment kurz vorm Aufprall ist das beste Bild.

Wenn die Hitze raus ist, lohnt sich ein Spaziergang durch den Ort – abseits von Hafen und Strand.Start am alten Friedhof...
08/08/2026

Wenn die Hitze raus ist, lohnt sich ein Spaziergang durch den Ort – abseits von Hafen und Strand.

Start am alten Friedhof, und der haut erstmal rein: riesig, uralt, und mit Beton-Mausoleen, wie wir sie aus dem Rheinland gar nicht kennen. Für uns ungewohnt, fast ein bisschen surreal zwischen den ganzen kleinen Steinhäusern für die Toten zu laufen – aber genau das macht den Ort auch spannend.

Weiter geht’s über die alte Bahntrasse. Klingt komisch, ist aber wahr: hier fuhr früher tatsächlich mal ein Zug, heute ist der Weg ruhig und autofrei, ideal zum Schlendern. Vorbei an der Feuerwehr, dann öffnet sich der Weg Richtung Park Ranson.

Die Must-have-FotospotsFünf Spots, fünf Pflicht-Fotos. Wer alle hat, war wirklich hier.1. OrtseingangsschildKlein, aber ...
07/08/2026

Die Must-have-Fotospots

Fünf Spots, fünf Pflicht-Fotos. Wer alle hat, war wirklich hier.

1. Ortseingangsschild
Klein, aber für uns Pflicht: Auf dem Schild steht “jumelée avec Rheinbrohl” – die Partnerschaft schwarz auf weiß. Foto daneben ist Ehrensache.

2. Moulin de la Plataine
Das Wahrzeichen von Bourcefranc, die alte Mühle direkt am Ortseingang. Kein Vorbeikommen ohne Stopp.

3. Die Rathaustreppe
Vor dem Rathaus blühen die Blumen so gepflegt, dass die Treppe fast wie eine kleine Bühne wirkt. Perfekter Spot für ein Gruppenfoto.

4. Fort Louvois im Sonnenuntergang
Vom Hafen aus, mit den Booten im Vordergrund und dem Fort im goldenen Licht – der Klassiker unter den Klassikern.

5. Die Ente im Hafen
Der 2CV vom Besitzer des Hotels Terminus steht oft im Hafen und ist quasi schon Kult. Wer sie erwischt, hat das ultimative Local-Foto im Kasten.

Instagrammable: Alle fünf als Foto-Story hintereinander gepostet – das ist dann euer kompletter “Bourcefranc like a local”-Beweis.

Camping La GirofléeDie alten Herren vom FV Rheinbrohl wissen, was gut ist: Bei jeder Tour geht’s zu Kathy und Mikael auf...
06/08/2026

Camping La Giroflée

Die alten Herren vom FV Rheinbrohl wissen, was gut ist: Bei jeder Tour geht’s zu Kathy und Mikael auf den Campingplatz La Giroflée.

Kein Chichi, kein Pool, keine Animation-Show. Dafür Bäume, Ruhe, und das Meer nur über die Straße. Genau das macht den Unterschied zu den großen Ferienanlagen ringsum.

Viele der Mobilheime hier stehen seit Jahren, echte Dauergäste, die längst zur Familie gehören. Abends kommt immer ein anderer Foodtruck vorbei, mal Pizza, mal was anderes – nie langweilig. Und wenn Kathy und Mikael Lust haben, gibt’s spontan einen Apéro-Abend, dann sitzt der ganze Platz zusammen.

Das Besondere ist die Stimmung: man ist keine drei Tage da und gehört schon dazu. Die Wärme der Menschen hier, die Gelassenheit, der gepflegte Platz zwischen den Bäumen – das kriegt man so schnell nirgendwo anders.

Instagrammable: Der Blick durch die Bäume auf die Wohnwagen-Reihe im Abendlicht, irgendwo qualmt schon der Foodtruck-Grill – genau der Moment, der “Urlaub” bedeutet.

Salut mes amis,ich bin's wieder, euer Gérard, derzeit offizieller Entenflüsterer, Austernverkoster und selbsternannter Q...
06/08/2026

Salut mes amis,
ich bin's wieder, euer Gérard, derzeit offizieller Entenflüsterer, Austernverkoster und selbsternannter Qualitätsprüfer für deutsch-französische Weinfeste.
Neulich habe ich festgestellt, dass die Deutschen eine besondere Beziehung zur Milch haben. Als Kind ein Glas Milch, im Winter Kakao und manchmal sogar Milch zum Abendessen.
Bei uns Franzosen läuft das etwas anders. Wir trinken die Milch lieber heimlich. Morgens versteckt sie sich im Café au lait, mittags im Dessert und abends hat sie sich meist schon in einen wunderbaren Käse verwandelt.
Als mir mein deutscher Freund stolz ein großes Glas Milch hinstellte, war ich kurz irritiert. In Frankreich bekommt man in einem Glas dieser Größe normalerweise eher Wein, Wasser oder vielleicht einen Pastis. Milch? Das hätte höchstens meine Großmutter bestellt.
Seitdem bewundere ich die deutsche Treue zur Milch. Und wenn dann im Winter der erste Kakao auf den Tisch kommt, muss ich zugeben: Die Deutschen haben da etwas wirklich richtig gemacht.
À bientôt,
euer Gérard

Segeln unter der BrückeHinten beim Campingplatz, quasi im Schatten der Brücke zur Île d’Oléron, liegt die Segel- und Sur...
05/08/2026

Segeln unter der Brücke

Hinten beim Campingplatz, quasi im Schatten der Brücke zur Île d’Oléron, liegt die Segel- und Surfschule von Bourcefranc – und das ist kein gewöhnlicher Wassersport-Spot.

Die CNPA sitzt mittendrin im Bassin de Marennes, zwischen der Brücke nach Oléron und der Brücke über die Seudre. Optimist, Katamaran, Windsurfen, Wingfoil – hier lernt man’s von klein auf, viele Bourcefrançaisen waren als Kids selbst hier auf dem Wasser. Das Besondere: ihr seid nicht irgendwo auf offener See, sondern segelt direkt unter dem riesigen Brückenbogen durch, während oben die Autos Richtung Insel rollen. Diesen Blickwinkel – Segel unten, Beton-Giganten oben – gibt’s woanders einfach nicht.

Das Wasser hier ist ruhiger als am offenen Meer, ideal zum Reinschnuppern, aber wenn der Wind auffrischt, geht’s auch richtig zur Sache. Kein Touri-Rummel, eher die Local-Version von “mal eben aufs Wasser”.

Instagrammable: Vom Wasser aus mit dem Segel im Vordergrund und der Brücke, die sich riesig über euch spannt – der Kontrast zwischen Naturmoment und Bauwerk ist der Shot schlechthin.

Adresse

Bachstrasse 34
Rheinbrohl
56598

Webseite

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