10/06/2026
Hallo… ich bin’s mal wieder…
euer Gérard genussoffen wie eh und je!
Seit ich hier in Deutschland lebe, habe ich etwas bemerkt:
Mittlerweile hat fast jeder Ort seine Dönerbude.
Und ich glaube…
fast zuverlässiger als eine Currywurstbude.
Am Bahnhof. In der Innenstadt. Neben dem Kiosk.
Man muss eigentlich nie lange suchen. Und zuverlässig immer geöffnet!
Bei uns in Frankreich ist das anders.
Wir snacken im Allgemeinen gar nicht so häufig. Da ist so eine Bude kein großes Geschäftsfeld 😂
Da trinkt man eher ein Glas Wein…
isst vielleicht sechs Austern dazu…
und nimmt sich ein bisschen Zeit.
Hier dagegen habe ich es anders kennengelernt:
Man kann auch einfach zwischendurch einen Döner essen.
Er schmeckt meist richtig gut.
Frisches Brot, saftiges Fleisch, knackiger Salat, gute Soße. Alles gemischt in einem Brot!
Bei uns heißt das meistens „Grec“.
Davon gibt es weniger…
und ganz ehrlich…oft ist die Entfernung zum Original doch ein kleines Stück größer. 😄
Ich frage mich manchmal, warum das so ist.
Vielleicht, weil der Döner in Deutschland längst zum Alltag gehört.
Man kennt seinen Laden.
Man hat seinen Favoriten.
Und jeder hat sofort eine Meinung, wo es den besten gibt.
Ich bleibe Franzose…
für Austern und Wein bin ich jederzeit zu haben.
Aber ich muss zugeben:
Bei einem guten Döner zwischendurch…
werde ich schwach.
Euer Gérard…
der inzwischen verstanden hat, dass man in Deutschland nicht nur Brotzeiten kennt, sondern auch sehr gute spontane Entscheidungen.