Vegan im Woid

Vegan im Woid Wir sind eine Gemeinschaft aus dem Bayerischen Wald, die sich für einen veganen Lebensstil einsetzt

Für Tiere. Für die Natur. Für uns.

🌱 Vegan Beats in München – Inspirationen für den Woid 💚Am Samstag, den 5. September, waren wir als Gründungsteam von Veg...
08/09/2026

🌱 Vegan Beats in München – Inspirationen für den Woid 💚

Am Samstag, den 5. September, waren wir als Gründungsteam von Vegan im Woid bei der zweiten Ausgabe von Vegan Beats im Bahnwärter Thiel, veranstaltet von Animals United.

Es war ein Tag voller leckerer veganer Angebote, Musik und spannender Begegnungen. Beeindruckt haben uns die Vorträge über Tiertransporte, Anbindehaltung, Kastrationsaktionen in Sri Lanka und die Kommunikation mit Nicht-Veganer:innen.

Auch mehrere Lebenshöfe stellten ihre Arbeit vor. Besonders berührt hat uns Hans-Peter Zeh vom Wohlfühlhof im Allgäu, der seinen Hof von konventioneller Kuhhaltung zu einem Lebenshof umgestellt hat.

Und dann gab es noch ein schönes Stück Heimat in München: Simon Halliant stellte seine "7 Sentidos" Chalets aus Bischofsmais- eingebettet in die herrliche Natur vom Bayerischen Wald- vor.

Wir nehmen viele schöne Eindrücke und neue Anregungen mit nach Hause. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich auf ganz unterschiedliche Weise für Tiere und eine bessere Welt einsetzen.

Danke an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben! 🌱

03/09/2026

🐄❤️ Ein etwas verspäteter Geburtstagsgruß für Ella

Manchmal kommt ein Geburtstagsgruß ein paar Tage zu spät – aber manche Geschichten sind einfach zu schön, um sie nicht zu erzählen. ❤️
Ella wurde am Montag fünf Jahre 🎂🐄

Sie durfte ihren fünften Geburtstag dort verbringen, wo sie heute zuhause ist: auf der Weide, gemeinsam mit ihren Freunden. ❤️
Dabei war lange nicht sicher, ob sie diesen Geburtstag überhaupt erleben würde.
Als Ella zum Erdlingshof kam, war sie ein kleines, krankes Häufchen Elend. Niemand wusste, ob sie wieder gesund werden würde.
Heute ist aus diesem kleinen Sorgenkind eine selbstbewusste, lebensfrohe Rinderdame geworden, die über die Weide flitzt und nach wie vor sehr menschenbezogen ist. 🥰

Was für eine wundervolle Entwicklung!

Und genau solche Geschichten sind es, die uns immer wieder zeigen, warum Lebenshöfe so wichtig sind. Hier zählt nicht, was ein Tier produziert oder welchen Nutzen es für uns Menschen hat. Hier darf ein Tier einfach leben. ❤️
Ella ist auch eine der Geschichten, die hinter unserem Flohmarkt für den Erdlingshof stehen.

Denn mit den Dingen, die bei uns ein zweites Leben bekommen, möchten wir dazu beitragen, dass Tiere wie Ella weiterhin ein sicheres und schönes Zuhause haben.

Ein alter Gegenstand bekommt ein zweites Leben – und mit dem Erlös helfen wir, ein Leben zu bewahren.
Ich finde, schöner kann Nachhaltigkeit kaum aussehen. ❤️

Liebe Ella, alles Liebe zu deinem 5. Geburtstag! 🎂🐄🥰
Auf viele weitere glückliche Jahre auf deiner Weide – mit deinen Freunden und den Menschen, die dich einfach lieben, weil du Ella bist. ❤️
📸 Foto und Ellas Geschichte: Erdlingshof

31/08/2026

Vegan Beats – wenn Tierrechte auf Lebensfreude treffen 🌱🎶

Am 5. September wird München vegan – und vor allem: laut, bunt und voller Lebensfreude!

Was passiert, wenn Tierrechte, veganes Leben, gute Musik, leckeres Essen, Kunst und jede Menge engagierte Menschen zusammenkommen?
Dann heißt es: Vegan Beats!

Am kommenden Samstag, 5. September, öffnet das Münchner Kulturzentrum Bahnwärter Thiel seine Tore für die zweite Runde der veganen Festivalreihe. Von 16 bis 22 Uhr darf gefeiert, gestaunt, gegessen, getanzt, diskutiert und natürlich auch ordentlich vernetzt werden.

Und genau solche Veranstaltungen finden wir von Vegan im Woid wichtig.

Denn Veganismus ist so viel mehr als die Frage, was auf unserem Teller liegt.

Es geht um unsere Haltung gegenüber den Lebewesen, mit denen wir diesen Planeten teilen. Es geht um Mitgefühl, Verantwortung und die Bereitschaft, gewohnte Wege zu hinterfragen. Und es geht darum zu zeigen, dass eine Welt, in der Tiere nicht ausgebeutet werden, keine triste Welt des Verzichts sein muss.

Ganz im Gegenteil.

Sie kann bunt, kreativ, lebensfroh und voller Begegnungen sein.

Ein Festival für Menschen, die etwas bewegen möchten

Bei Vegan Beats gibt es neben einem veganen Food-Court zahlreiche Informations- und Verkaufsstände, Tierschutzorganisationen, vegane Produkte, spannende Impulse und Workshops. Auch Tattoos zugunsten des Tierschutzes gehören zum Programm. Musikalisch sorgen unter anderem Tina Schüssler, Ronja Maltzahn und weitere Acts für die passenden Beats.

Damit wird Vegan Beats zu etwas, das wir besonders schön finden:

Ein Ort, an dem Menschen nicht nur über Veränderung sprechen, sondern sie gemeinsam feiern.

Vielleicht trifft man dort Menschen, die schon seit Jahren vegan leben. Vielleicht Menschen, die gerade erst anfangen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Vielleicht jemanden, der einfach neugierig ist und wissen möchte, was hinter dem Begriff „vegan“ eigentlich steckt.

Und genau das ist gut so.

Denn wir brauchen keine perfekte Welt, um etwas zu verändern.
Wir brauchen Menschen, die anfangen.

Menschen, die Fragen stellen.
Menschen, die hinschauen.
Menschen, die bereit sind, ihre Entscheidungen immer wieder neu zu überdenken.

Und vor allem brauchen wir Menschen, die nicht müde werden, für diejenigen einzustehen, die selbst keine Stimme haben.

Also: München, wir sehen uns! 💚

Wer am Samstag in München ist und Lust auf einen besonderen veganen Tag hat, sollte sich Vegan Beats nicht entgehen lassen.

📍 Bahnwärter Thiel, Tumblingerstraße 45, München
📅 Samstag, 5. September 2026
⏰ 16:00–22:00 Uhr
🎶 Musik, Food, Infos, Workshops, Kunst & Tierrechte
🌱 Veranstaltet von ANIMALS UNITED e.V.

Wir wünschen allen, die dabei sind, ganz viel Spaß, tolle Begegnungen und natürlich jede Menge Vegan Beats! 🌱💚🎶

Euer Team von Vegan im Woid 🌱
Gabi 👋🏻

29/08/2026

Liebe Freunde 🌹
Wir hatten unser nächstes Gruppentreffen eigentlich für den 29.8. geplant. Leider können viele von uns nicht teilnehmen, daher verschieben wir den Termin. Ein neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben und steht auch in der Zeitung 😄....
Ein schönes Wochende Euch Allen 🌱

24/08/2026

📺 Wir suchen einen großen Monitor für unsere Tierschutzarbeit

Für unsere Informationsstände und Veranstaltungen möchten wir künftig Bilder von Tieren aus der industriellen Tierhaltung zeigen.

Dafür suchen wir einen großen Fernseher/Monitor, idealerweise 85 Zoll, gerne auch gebraucht und mit Gebrauchsspuren – Hauptsache technisch funktionstüchtig und mit USB-Anschluss.

Leider können wir als kleine Initiative einen solchen Monitor derzeit nicht aus eigenen Mitteln finanzieren.

Vielleicht hat jemand ein Gerät, das nicht mehr benötigt wird, oder ein Unternehmen möchte unsere Arbeit unterstützen und uns einen Monitor spenden oder günstig überlassen.

Mit einem großen Bildschirm könnten wir den Tieren eine Stimme geben und den Menschen zeigen, was hinter der industriellen Tierhaltung steckt.

🙏 Vielleicht kennt ihr jemanden, der uns helfen kann?
Jede Weiterleitung unseres Aufrufs hilft uns weiter.

📩 Bei Interesse bitte einfach per Nachricht bei uns melden.

Für die Tiere. Für mehr Bewusstsein. Für Veränderung. ❤️

24/08/2026

Ein Flohmarkt mit Herz – gemeinsam für die Lebenshöfe

Was für ein schöner Tag liegt hinter uns! ❤️

Unser gestriger Flohmarkt war mehr als ein Flohmarkt. Er war ein Tag voller Begegnungen, Gespräche, Lachen, Mittagessen, Kuchen, Kaffee und vor allem: einer tollen Gemeinschaft.

Viele Menschen haben uns besucht, gestöbert, gekauft und damit gleichzeitig etwas Gutes getan. Denn der Erlös unseres Flohmarktes und des Kuchenverkaufs kommt den Lebenshöfen Erdlingshof und Rüsselheim zugute.

Lebenshöfe geben Tieren, die sonst kaum eine Chance hätten, ein Zuhause – unabhängig davon, ob sie alt, krank, gerettet oder einfach nicht mehr gewollt waren. Sie dürfen dort leben, ohne einen Nutzen erfüllen zu müssen. Sie dürfen einfach sein. 🐷🐮🐔🐴❤️

Genau deshalb war es uns wichtig, mit unserem Flohmarkt nicht nur schöne Dinge weiterzugeben, sondern gleichzeitig etwas für Tiere zu tun, die unsere Unterstützung brauchen.
Und so wurde aus vielen kleinen Dingen etwas Großes:

Ein gespendeter Gegenstand.
Ein Stück Kuchen.
Eine Tasse Kaffee.
Ein nettes Gespräch.
Ein Einkauf.
Eine großzügige Spende.

Viele kleine Beiträge können gemeinsam etwas bewegen.

Wir möchten uns deshalb von Herzen bei allen bedanken, die unseren Flohmarkt unterstützt haben – bei den Menschen, die Dinge gespendet haben, bei allen Helferinnen und Helfern, bei den fleißigen Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäckern und natürlich bei jedem einzelnen Besucher. ❤️

Und vielleicht ist genau das die schönste Erkenntnis des gestrigen Tages:

Tierschutz beginnt nicht erst dort, wo ein Tier gerettet wird. Er beginnt überall dort, wo Menschen bereit sind, hinzusehen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam zu helfen.

UND WEIL ES SO SCHÖN WAR … GEHT ES WEITER! 💚🌱

Wir haben noch jede Menge tolle Schnäppchen und schöne Dinge in unserem Fundus – deshalb heißt es schon bald wieder:

Flohmarkt bei DEN WALTINIS mit unserer
IG Vegan im Woid! 🌱

📅 20. September
📍 Waltini Stadl Langdorf, Waldmann 4
⏰ 11:00 Uhr

Und natürlich bleibt es nicht beim Stöbern und Schnäppchenjagen. 😉

Es gibt wieder ein leckeres Mittagessen – selbstverständlich auch für Pflanzenfresser 🌱 – und unser inzwischen viel gelobtes selbstgebackenes Kuchenbuffet darf natürlich auf keinen Fall fehlen. 🍰☕️

Wir freuen uns schon jetzt auf einen weiteren schönen Tag mit euch, netten Gesprächen, gutem Essen, tollen Fundstücken und vor allem auf ganz viel Herz für die Tiere. ❤️

Also: Termin vormerken und weitersagen!

Wir sehen uns am 20. September! 🥰

Wenn Tierwohl zur Nebensache wird, müssen wir hinschauen.Der aktuelle Bericht der Passauer Neuen Presse über einen weite...
24/08/2026

Wenn Tierwohl zur Nebensache wird, müssen wir hinschauen.

Der aktuelle Bericht der Passauer Neuen Presse über einen weiteren Fall von Anbindehaltung im Landkreis Regen beschäftigt uns.

PETA fordert einen Ausstieg aus der Tierwirtschaft. Über diese Forderung kann und darf man diskutieren.

Worüber wir aber nicht diskutieren sollten, ist die Frage, ob ein Tier Schmerzen, Angst, Verletzungen oder dauerhaftes Leid erfahren darf.

Eine Kuh ist kein Produktionsmittel.
Eine Katze ist kein „Problem“, das man irgendwann lösen kann.
Und kein Tier sollte darauf angewiesen sein, dass zufällig jemand hinsieht und sich kümmert.

Gerade im Landkreis Regen erleben wir immer wieder, wie wichtig es ist, nicht erst dann hinzuschauen, wenn das Leid bereits offensichtlich geworden ist.

Tierschutz bedeutet für uns nicht, Menschen pauschal zu verurteilen. Wir wissen, dass viele Landwirte ihre Tiere lieben und sich verantwortungsvoll um sie kümmern.

Aber dort, wo Tiere leiden, müssen wir den Mut haben, das auch klar anzusprechen – unabhängig davon, ob es sich um Nutztiere, Haustiere oder sogenannte Streunertiere handelt.

Denn am Ende sollte eine Frage entscheidend sein:

Wie geht es dem Tier?

Nicht:
Was ist es wert?
Wem gehört es?
Was kostet seine Versorgung?
Oder wie lange können wir noch wegschauen?

Vielleicht sollten wir gerade deshalb die aktuelle Diskussion zum Anlass nehmen, unseren Blick auf den Tierschutz insgesamt zu richten.

Tierschutz darf nicht dort enden, wo wirtschaftliche Interessen beginnen.

Und er darf auch nicht erst beginnen, wenn ein Tier bereits schwer verletzt oder krank ist.

Für uns bei Vegan im Woid steht deshalb fest:

Hinsehen. Nicht wegsehen.
Helfen. Nicht abwarten.
Und jedem Tier die gleiche Achtung entgegenbringen. 💚🌱

Es ist ein Thema, das kontrovers diskutiert wird: die Anbindehaltung in der Landwirtschaft. Die Tierschutzorganisation PETA hat Mitte Juli Strafanzeige gegen einen Hofbetreiber im Landkreis Regen…

22/08/2026

Facebook fragt mich gerade was ich mache.
😃😃😃
Habe gerade alle Kuchen für den morgigen Flohmarkt fertiggestellt:
Mandarinen Schmand Bisquit und eine
Erdbeer-Schoko-Torte 😋😋😋😋 ein Genuß 👍🏻

Ein Mitglied unserer IG macht mich gerade auf ein "Gedankenexperiment" aufmerksam, das im letzten Jahr in einem Artikel veröffentlicht wurde.
Diese Idee greife ich gerne auf und teile sie mit Euch:

WAS WÄRE, WENN DEUTSCHLAND VEGAN WÄRE?

Ein Gedankenexperiment über Tiere, Natur und eine andere Zukunft

Stell dir vor, wir würden eines Tages aufwachen und feststellen: In Deutschland werden keine Tiere mehr für Fleisch, Milch oder Eier gehalten.

Keine Ställe voller Schweine.
Keine Kälber, die von ihren Müttern getrennt werden.
Keine Hühner, die Eier für unseren Frühstückstisch legen müssen.
Keine Tiere, die geboren werden, um irgendwann zu sterben, weil wir sie essen möchten.

Was würde sich verändern?
Eine ganze Menge.

Und vielleicht ist es genau deshalb interessant, dieses Gedankenexperiment einmal zu wagen.

Was würde mit den Tieren geschehen?

Natürlich könnte man nicht einfach von heute auf morgen alle Tierhaltungen schließen. Millionen Tiere sind heute Teil eines Systems, das über Jahrzehnte entstanden ist. Ein veganer Wandel müsste deshalb Schritt für Schritt erfolgen.

Weniger Nachfrage nach tierischen Produkten würde langfristig bedeuten: Es würden auch weniger Tiere gezüchtet.

Und genau darin liegt ein Gedanke, über den wir selten sprechen:

Das Tier, das gar nicht erst geboren wird, muss auch niemals leiden.

Es geht dabei nicht nur um die Frage, ob ein Tier auf einem Hof ein gutes oder schlechtes Leben hatte. Es geht um die grundsätzliche Frage, warum wir Tiere überhaupt vermehren, um sie anschließend für unsere Ernährung zu nutzen.

Und was würde mit den landwirtschaftlichen Flächen passieren?

Deutschland ist ein Agrarland. Rund die Hälfte der Fläche unseres Landes wird landwirtschaftlich genutzt. Ein erheblicher Teil davon steht heute direkt oder indirekt mit der Tierhaltung in Verbindung. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass in Deutschland knapp 60 Prozent der Landwirtschaftsflächen für Futtermittel genutzt werden.

Was wäre, wenn wir diese Flächen nicht mehr überwiegend dafür benötigen würden, Tiere zu ernähren?
Ein Teil könnte für den Anbau pflanzlicher Lebensmittel genutzt werden.
Ein anderer Teil könnte ökologisch aufgewertet werden.

Moore könnten renaturiert werden.
Lebensräume für Insekten könnten entstehen.
Hecken, Blühflächen und artenreiche Wiesen könnten zurückkehren.
Wälder könnten wachsen.

Nicht jede ehemalige Weide würde automatisch zum Wald werden – und auch nicht jede landwirtschaftliche Fläche eignet sich für Gemüseanbau. Aber wir hätten mehr Möglichkeiten, unsere Landschaft neu zu gestalten.

Was würde das für unsere Natur bedeuten?

Unsere Ernährung hat einen größeren Einfluss auf die Umwelt, als vielen Menschen bewusst ist.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes entstehen rund zwei Drittel der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen durch tierische Lebensmittel. Gleichzeitig verursacht die Produktion tierischer Lebensmittel einen besonders großen Flächenbedarf.

Eine stärker pflanzenbasierte Ernährung könnte deshalb Flächen freisetzen und Umweltbelastungen reduzieren.

Das bedeutet nicht, dass eine vegane Welt automatisch ein Paradies wäre.

Aber sie würde uns die Chance geben, viele Dinge neu zu denken.

Und der Bayerische Wald?

Vielleicht wird es gerade hier besonders spannend.

Wir leben in einer Region, in der Landwirtschaft, Wald und Natur eng miteinander verbunden sind. Unsere Landschaft ist Teil unserer Identität.

Wie würde unser Woid aussehen, wenn wir einen Teil der Flächen nicht mehr für die Produktion von Futtermitteln oder tierischen Lebensmitteln benötigen würden?

Vielleicht gäbe es mehr artenreiche Wiesen.
Mehr Streuobstwiesen.
Mehr Blühflächen.
Mehr Platz für Insekten und Vögel.

Vielleicht würden manche Flächen wieder zu Mooren oder naturnahen Lebensräumen.

Und vielleicht würde Landwirtschaft nicht verschwinden – sondern sich verändern.

Denn eine vegane Zukunft bedeutet nicht zwangsläufig das Ende der Landwirtschaft. Im Gegenteil: Sie könnte eine Landwirtschaft fördern, die stärker auf Pflanzen für die menschliche Ernährung, auf regionale Kreisläufe und auf den Schutz unserer Böden ausgerichtet ist.

Aber was ist mit den Menschen, die heute davon leben?

Das ist eine der wichtigsten Fragen.

Ein Wandel kann nur funktionieren, wenn auch die Menschen mitgenommen werden, die heute in der Landwirtschaft, in Schlachthöfen, in der Lebensmittelproduktion oder in vor- und nachgelagerten Bereichen arbeiten.

Niemand sollte dabei einfach zurückgelassen werden.

Ein solcher Wandel müsste geplant, finanziert und über viele Jahre begleitet werden.

Landwirte könnten beispielsweise beim Umstieg auf pflanzlichen Anbau unterstützt werden. Neue Einkommensmöglichkeiten könnten entstehen. Regionale Verarbeitung und Vermarktung könnten wichtiger werden.

Es geht also nicht darum, Landwirtschaft gegen Veganismus auszuspielen.

Es geht darum, Landwirtschaft neu zu denken.

Und unser Klima?

Auch hier wäre eine Veränderung spürbar.

Das Umweltbundesamt kommt zu dem Ergebnis, dass sich bei einer Umstellung von der durchschnittlichen deutschen Ernährung auf eine vegane Ernährung zwischen 38 und 52 Prozent der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen einsparen ließen. Auch der Flächenfußabdruck könnte deutlich sinken.

Das sind keine kleinen Veränderungen.

Und trotzdem müssen wir nicht auf den Tag warten, an dem ganz Deutschland vegan lebt.

Jede Mahlzeit ist eine Entscheidung.

Ein pflanzliches Frühstück.
Ein veganes Mittagessen.
Ein Tag ohne Fleisch.
Eine Woche, in der wir neue Gerichte ausprobieren.

Veränderung beginnt nicht erst dann, wenn alle mitmachen.

Sie beginnt bei uns.

Und was wäre mit unserer Beziehung zu Tieren?
Vielleicht ist das die wichtigste Frage überhaupt.
Wir sprechen von Nutztieren, Haustieren, Wildtieren.

Aber ein Schwein empfindet Schmerz.
Ein Huhn hat Bedürfnisse.
Eine Kuh hat soziale Bindungen.
Ein Kalb sucht die Nähe seiner Mutter.

Die Unterschiede zwischen den Tierarten ändern nichts daran, dass sie empfindungsfähige Lebewesen sind.

Wenn wir uns eine vegane Zukunft vorstellen, geht es deshalb nicht nur um CO₂, Flächenverbrauch oder Ernährung.

Es geht um einen Perspektivwechsel:

Was wäre, wenn wir Tiere nicht mehr danach beurteilen würden, welchen Nutzen sie für uns haben?

Sondern einfach danach, dass sie Lebewesen sind.

Vielleicht beginnt eine andere Zukunft nicht mit einer großen politischen Entscheidung.

Vielleicht beginnt sie ganz unspektakulär.

Mit dem nächsten Essen auf unserem Teller.

22/08/2026

Stöbern, genießen und dabei Gutes tun

Großer Benefiz-Flohmarkt von „Vegan im Woid“ und den Waltinis am 23. August in Langdorf

Ein Sonntag voller schöner Dinge, leckerem Essen und einer guten Sache:
Am Sonntag, 23. August 2026, laden die Interessengemeinschaft Vegan im Woid und die Waltinis gemeinsam zu einem besonderen Benefiz-Flohmarkt in den Waltini’s Stadl, Waldmann 4 in Langdorf, ein.
Ab 11:00 Uhr heißt es: Stöbern, entdecken, Lieblingsstücke finden und dabei Gutes tun!
Im urigen Stadl wartet ein buntes Angebot auf alle Flohmarktfreunde und Schnäppchenjäger. Zwischen antiken Schätzen, besonderen Fundstücken, Kuriosem und vielen nützlichen Dingen gibt es allerhand zu entdecken.
Und wie bei jedem guten Flohmarkt gilt: Man weiß nie, was man findet. Vielleicht wartet ein altes Lieblingsstück, eine schöne Rarität oder genau der praktische Gegenstand, den man schon lange gesucht hat. Und manchmal findet man etwas, von dem man vorher gar nicht wusste, dass man es unbedingt braucht.
Ein Flohmarkt für den guten Zweck
Dieser Flohmarkt ist jedoch mehr als nur eine Gelegenheit, schöne und besondere Dinge zu entdecken.
Die IG Vegan im Woid und die Waltinis veranstalten ihn gemeinsam zugunsten zweier Lebenshöfe.
Der Erlös kommt dem Erdlingshof in Kollnburg und dem Verein Rüsselheim e.V. zugute.
Beide Lebenshöfe leisten wertvolle Arbeit für Tiere und schenken ihnen ein sicheres Zuhause und ein Leben in Würde. Mit dem Benefiz-Flohmarkt möchten die Veranstalter diese wichtige Arbeit unterstützen.
Jeder Einkauf hilft. Jede Tasse Kaffee hilft. Jedes Stück Kuchen hilft.
So kann aus einem kleinen Flohmarktfund eine große Freude werden – und gleichzeitig ein Beitrag zum Tierschutz.
Erst stöbern, dann gemütlich einkehren.
Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
In der Gaststätte der Waltinis wird ein Mittagstisch angeboten, sodass sich der Besuch des Flohmarktes wunderbar mit einem gemütlichen Sonntagsessen verbinden lässt.
Anschließend oder zwischendurch laden Kaffee und verschiedene Kuchen dazu ein, noch ein wenig zu verweilen und die besondere Atmosphäre zu genießen.
Damit wird der Flohmarkt zum perfekten Ziel für einen entspannten Sonntag: erst auf Schatzsuche gehen, anschließend gut essen, Kaffee und Kuchen genießen und dabei noch etwas Gutes für Tiere tun.
Gemeinsam macht Helfen noch mehr Freude
Für die IG Vegan im Woid und die Waltinis** ist es eine Herzensangelegenheit, gemeinsam etwas für den Tierschutz zu bewegen.
Die Veranstaltung verbindet Menschen, die gerne stöbern und Schnäppchen machen, mit Menschen, die Tiere unterstützen möchten – und vielleicht treffen sich dabei beide Gruppen genau in der Mitte.
Denn Gutes tun muss nicht kompliziert sein. Manchmal reicht ein schöner Sonntagsausflug.
Kommt vorbei, stöbert durch den Stadl, entdeckt vielleicht euren ganz persönlichen Schatz, genießt den Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen – und unterstützt damit gleichzeitig den Erdlingshof in Kollnburg und Rüsselheim e.V.

📍 Waltini’s Stadl, Waldmann 4, 94264 Langdorf
📅 Sonntag, 23. August 2026
⏰ Beginn: 11.00 Uhr
🛍️ Flohmarkt mit antiken, besonderen & nützlichen Dingen
🍽️ Mittagstisch in der Gaststätte
☕ Kaffee & verschiedene Kuchen
❤️ Der Erlös geht an den Erdlingshof Kollnburg und Rüsselheim e.V.

Die IG Vegan im Woid & die Waltinis freuen sich auf viele Besucher – und auf einen schönen gemeinsamen Sonntag für eine gute Sache!

Adresse

Regen
94209

Webseite

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