14/10/2026
🚨 DEUTSCHE TIERHEIME SCHLAGEN ALARM: Neue Verwaltungsvorschriften gefährden die Vermittlung von Listenhunden in NRW!
Die am 6. Oktober veröffentlichten Verwaltungsvorschriften des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz verschärfen die Situation für Vermittlung und Haltung sog. Listenhunde erheblich. Tierheime, Tierschutzvereine und Hundetrainer:innen haben sich zusammengeschlossen, um gegen diese Entwicklung öffentlich Stellung zu beziehen.
Laut neuer Verwaltungsvorschriften, sollen Listenhunde nicht mehr an Haushalte mit Minderjährigen oder anderen Schutzbefohlenen vermittelt werden. Die bereits bestehende Haltungserlaubnis von Personen mit Listenhund soll entzogen werden, sollte nachträglich ein Schutzbefohlener zum Haushalt dazukommen.
Hier werden die ohnehin stigmatisierten Rassen und deren Halter:innen wieder benachteiligt, ohne klare, verhältnismäßige Vorgaben und vor allem ohne sachgerechte Einzelfallprüfung!
Wohin mit den Hunden? Vielerorts fehlen schon jetzt die nötigen Unterbringungsplätze und Tierschutzvereine platzen aus allen Nähten.
Wir fordern eine verantwortungsvolle, verhältnismäßige und am Einzelfall orientierte Entscheidungspraxis, die den Tierschutz nicht aus dem Blick verliert.
Hunde dürfen nicht zum Spielball bürokratischer Unsicherheit werden! Gemeinsam setzen wir uns für faire Vermittlungschancen und verantwortungsvolle Entscheidungen ein.
📢 Mehr dazu in unserer gemeinsamen Pressemitteilung.