Rotary Club Overath-Rösrath/ Bergisches Land

Rotary Club Overath-Rösrath/ Bergisches Land Freundschaft nach innen, Hilfe nach außen

Kinder, die einen Elternteil verloren haben, fühlen sich oft einsam. Denn Klassenkameraden können nicht nachvollziehen, ...
20/01/2026

Kinder, die einen Elternteil verloren haben, fühlen sich oft einsam. Denn Klassenkameraden können nicht nachvollziehen, wie es ihnen geht. Und der verbleibende Elternteil ist finanziellen Sorgen sowie damit beschäftigt, den Alltag allein zu bewältigen.
Familien in Traurigkeit, Wut oder Überforderung bietet „Domino - Zentrum für trauernde Kinder e.V.“ das Angebot, sich mit anderen auszutauschen, denen es genauso geht. Dafür haben wir auf unserer Weihnachtsfeier Geschenke versteigert und genau 2026 € für den Verein gesammelt.

Astrid Lindgren hat es einmal so formuliert: „Lange saßen sie dort und hatten es schwer, doch sie hatten es gemeinsam schwer, und das war ein Trost. Leicht war es trotzdem nicht.“ Die Kinder und Jugendlichen treffen sich ohne die Angehörigen. Die Erwachsenen können sich parallel zu den Kindergruppen im Hause des Bestattungsinstituts Pütz-Roth in geleiteten Runden aussprechen. In Einzelfällen wird auch Einzel-Trauerbegleitung angeboten. Alle Angebote sind kostenfrei.
„Es ist keine Therapie. Aber wir merken, wenn ein Kind Therapie braucht“, sagt Julia André vom Vorstand. Sie kam selber zu Domino, als ihr Mann starb und sie unsicher war, ob die kleine Tochter mit zur Beerdigung sollte. Man sagte ihr damals, sie solle die Kleine auf jeden Fall mitnehmen: „Sonst würden sich alle treffen und das Kind würde sich ausgeschlossen fühlen. Außerdem könne sie es sonst nicht begreifen.“ Fragen der Dreijährigen solle sie beantworten. Aber wenn das Kind schweige, nichts weiter erzählen. Denn Kinder hätten einen natürlichen Schutzmechanismus und würden nur so viel fragen, wie sie auch verarbeiten können.
Um Domino etwas zurückzugeben, engagiert sich Julia André heute im Vorstand. Unsere Spende wird verwendet für Bastelmaterial, denn auch gemeinsames Adventskranz-Flechten, Sternbilder anfertigen und Kerzen anzünden gehört zu den Ritualen der Gruppen dazu.

Trauerbegleitung ist nicht Sterbebegleitung. Dank einer Spende unseres Clubs in Höhe von 7.500 Euro für Raummiete kann d...
14/01/2026

Trauerbegleitung ist nicht Sterbebegleitung. Dank einer Spende unseres Clubs in Höhe von 7.500 Euro für Raummiete kann der ambulante ökumenische Hospizdienst Rösrath nun einen Raum für Gespräche anbieten.

Obwohl jedes Jahr in Deutschland mehr als eine Million Menschen sterben und jeder Verstorbene durchschnittlich fünf trauernde An- und Zugehörige hinterlässt, ist das Thema Tod tabuisiert. „Trauer braucht Raum in der Gesellschaft“, sagt Antonia Althen, hauptamtliche Mitarbeiterin im Hospiz-Verein. Raum meint sie sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne: „Es ist ein Riesengeschenk, dass wir jetzt dank des Rotary-Clubs einen Raum für Trauerbegleitung haben“.

Der Rotary Club gibt fünf Jahre lang jeweils 1500 € pro Jahr für die Miete im „Baumhofshaus“ in Hoffnungsthal, insgesamt also 7.500 Euro. Der Dauerauftrag ist bereits bis Ende 2029 eingerichtet.

Sterbende begleitet der Hospizdienst dort, wo sie wohnen. Aber die Menschen, die trauern, besuchen sie nicht zu Hause. Mit ihnen können sie aber auch schlecht in ein Restaurant gehen, denn sie brauchen einen geschützten Raum. Diesen gibt es nun. Lothar Schneid, ebenfalls Teil des Vorstand-Teams: „Sterben ist so individuell wie das Leben. Wann und ob Trauernde zu uns kommen, ist ganz unterschiedlich. Dies kann unmittelbar nach einem Todesfall oder auch Jahre später sein. Die Spende des Clubs ist umso wichtiger, als nach Paragraph 39a des Sozialgesetzbuches nur die Sterbebegleitung von den Krankenkassen gefördert wird. Die Begleitung von Trauerprozessen nicht.“ Mit dem Tod erlischt die Krankenversicherung der Verstorbenen. Die Krankenkassen der Trauernden aber springen erst wieder ein, wenn diese krank werden vor Trauer. Damit dies nicht passiert, hat der Verein nun einen Raum für Menschen, die sich nach einem Todesfall einfach einmal aussprechen müssen.

Ein Verein, der international herzkranke Kinder rettet und unterstützt, wo das Budget von Kliniken und Staat endet: der ...
23/10/2025

Ein Verein, der international herzkranke Kinder rettet und unterstützt, wo das Budget von Kliniken und Staat endet: der Verein „Kinderherzen“ wurde 1989 von Ärzten und Eltern herzkranker Kinder gegründet. Oberstes Ziel des unabhängigen und zu 100% durch Spenden finanzierten Vereins ist es, die Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit angeborenem Herzfehler weltweit zu verbessern. ♥️
Der Verein stattet Kinderherzzentren in Krisengebieten dieser Welt mit modernster Technik aus, operiert auch in Kriegsgebieten. Wo Wissen und Fähigkeiten noch vorhanden sind, unterstützt er den Erhalt der Medizin unter schwierigen Bedingungen - wie zum Beispiel in der Ukraine. 🏥
Dr. med. Scholer-Everts, beruflich Chefarzt am Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling, ist ehrenamtlich im Vorstand von Kinderherzen e.V. und operiert auch selbst für den Verein. Am 30. Oktober fliegt er wieder nach Eritrea, um innerhalb von zwei Wochen 20 Kinder am Herzen zu operieren.
Darüberhinaus ist er Mitglied im „World Doctors Orchestra“ und organisiert Benefizkonzerte zugunsten des Vereins Kinderherzen. 😮
Dieses Engagement hat uns sehr beeindruckt. Anlässlich unseres 20-jährigen Clubbestehens haben wir daher für den Verein Spenden gesammelt. 💶
Die Summe von 4000 Euro konnten wir Dr. Rolf Scholer-Everts für seinen Verein gestern in Bensberg persönlich überreichen.
Er erläuterte uns, bei den Auslandseinsätzen ginge es für die kleinen Patienten ums Überleben. Der Vorteil der Korrektur von angeborenen Herzfehler bestehe darin, dass die Gesundheit dauerhaft wiederhergestellt werde (und nicht etwa bestehende Probleme durch neue abgelöst würden).
Zu uns sagte Scholer-Everts: „Ihnen gebührt Dank - der Dank des Vereins Kinderherzen und natürlich der vielen Betroffenen, Kinder und Familien selbst.“🥰

Von links nach rechts: Marga Drouven und Jérôme Scribe (beide Rotary), Dr. Rolf Scholer-Evertz und Hille Dahm-Becker (beide Kinderherzen e.V.), Doro Dietsch und Markus Glietz (beide Rotary) sowie Ramona Klingenhoff (Kinderherzen e.V.)

Gestern konnte wir dem Kinderdorf Stephansheide in Rösrath 1000 EUR für die ersehnten Basketball-Körbe und -Bälle überre...
07/10/2025

Gestern konnte wir dem Kinderdorf Stephansheide in Rösrath 1000 EUR für die ersehnten Basketball-Körbe und -Bälle überreichen. 😊
Erwirtschaftet wurde ein Teil der Summe auf dem Flohmarkt „Kunst und Klaaf“ durch Popcornverkauf, dann aufgestockt auf 1000 Euro durch Spenden der Clubmitglieder.👍
Stephansheide ist ein Zentrum unterschiedlicher Intensivwohngruppen für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren und bildet pädagogische Schwerpunkte in der Trauma-Arbeit, bei unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten, in der Erlebnispädagogik und im Autismus-Spekt-
rum. Hier erfahren junge Menschen Wertschätzung und lernen klare Regeln für das soziale Miteinander, haben eine verbindliche Tagesstruktur. Intensive Elternarbeit ist Teil der pädagogischen Arbeit. Ziel ist die Förderung von Eigenverantwortung und die Erarbeitung einer realistischen Perspektive.
Leider benötigen immer mehr Kinder und Jugendliche diese Unterstützung, während Mitarbeitende dringend gesucht werden. Bereichsleiterin Christine Kossok zeigte uns die Einrichtung - auch Räume, die daran erinnern, dass das Gelände des Kinderdorfs einmal ein Kriegsgefangenenlager war.

Heute haben wir der OGGS Marialinden digitale Hörstifte im Wert von 1.250 Euro gespendet. Per Bluetooth-Verbindung eröff...
09/07/2025

Heute haben wir der OGGS Marialinden digitale Hörstifte im Wert von 1.250 Euro gespendet. Per Bluetooth-Verbindung eröffnen die „Bookii“-Hörstifte neue Welten: ein kurzes Antippen von Texten und Bildern mit dem Hörstift genügt - und schon können die Kinder sich Texte vorlesen lassen, Geräusche hören, Videos sehen und ganz nebenbei spielerisch lernen. Was viele Eltern von den so genannten „tipptoi“-Büchern kennen, haben die „bookii“-Stifte für den Unterricht perfektioniert.
Doch sie sind teuer. Dank der Spende unseres Clubs kann die Grundschule Marialinden nun 25 solcher Stifte anschaffen. „Das ist besonders für unsere Kinder wertvoll, die sich mit der deutschen Sprache noch schwer tun“, freuten sich Schulleiterin Heidi Marunde, Daniel Schönfeld vom Förderverein, Andrea Wallmeier von der Schulpflegschaft sowie Lehrerin Nina Frantzen bei der Spendenübergabe.
Gesammelt hatten wir das Geld bei unserer Weihnachtsfeier. Jedes Mitglied hatte ein Weihnachtsgeschenk aus seinem privatem Fundus mitgebracht, welches dann meistbietend versteigert wurde.
Die Rotaryclub-Mitglieder Annegret Verroul, Bernhard Schoofs, Elgin Heibach-Cowper, Olaf Milimonka sowie Doro Dietsch erfuhren bei der Spendenübergabe, was sich die Schule noch alles wünscht und braucht. Mehr Feiern mit Versteigerung lautet also der Wunsch für die Zukunft ;)

Adresse

Schloss Auel, Lohmar Und Geno-Hotel
Rösrath

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