AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

AWO Bezirksverband Potsdam e.V. AWO Bezirksverband Potsdam e.V.,
Neuendorfer Str. 39b, 14480 Potsdam,
Telefon +49 331 73041770 Der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. – gegründet am 22.

September 1990 - ist ein großer regionaler Mitgliederverband der Arbeiterwohlfahrt im Land Brandenburg und Mitglied im AWO Bundesverband e.V. Im Netzwerk der Wohlfahrtsverbände vertritt die Potsdamer AWO die sozialpolitischen Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Ob Kinder oder Erwachsene, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund, Wohnungslose oder

einfach Menschen, die Hilfe benötigen – Ziel ist es, diesen und allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe an der Gemeinschaft zu ermöglichen. Die 3.000 Mitglieder des Verbandes sind in 25 Ortsvereinen und zwei Kreisverbänden organisiert. Sie finden hier Gemeinschaftsgefühl und die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren und auf die Politik ihrer Kommune oder Gemeinde Einfluss zu nehmen. Als leistungsstarker Träger der Sozialwirtschaft betreibt der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. mit 2.070 Beschäftigten über 100 soziale Einrichtungen und Beratungsstellen. Der Bezirksverband selbst engagiert sich unter anderem in der Wohnungslosenhilfe, der Sucht- und Schuldnerberatung sowie der Flüchtlings- und Migrantenhilfe und ist Träger von Bildungsstätten. Menschen, die sich ehrenamtlich im sozialen Bereich einsetzen wollen, erfahren professionelle Begleitung durch die AWO Ehrenamtsagentur Potsdam. Der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. ist Gesellschafter von vier Tochtergesellschaften: Die AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH ist Träger u.a. von Kindertagesstätten und Einrichtungen der ambulanten und stationären Hilfen zur Erziehung. Die AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH betreibt Altenpflegeheime, Sozialstationen und Einrichtungen der Tagespflege. Die AWO Betreuungsdienste gGmbH vereint betreute Wohneinrichtungen und weitere Angebote für Menschen mit Behinderungen sowie Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, der Migrationshilfe und der ambulanten Pflege. Die AWO Socialmanagement Potsdam GmbH erbringt Leistungen insbesondere im Hausmeister, Hauswirtschafts- und Reinigungsbereich. Seit 2012 tragen der AWO Bezirksverband Potsdam e.V., seine Tochtergesellschaften und alle Einrichtungen die Qualitätssiegel des AWO-Tandem-Modells (DIN EN ISO 9001 und AWO-Qualitätskriterien).

+++ Armutssensibilität im Familienzentrum – ein wichtiger Blick auf Wissen, Haltung und Handeln +++Gestern fand im Potsd...
03/09/2026

+++ Armutssensibilität im Familienzentrum – ein wichtiger Blick auf Wissen, Haltung und Handeln +++

Gestern fand im Potsdamer Bürgerhaus am Schlaatz die landesweite Informationsveranstaltung zum Thema „Armutssensibilität im Familienzentrum“, auf Einladung der Brandenburg in Kooperation mit der Landesarmutskonferenz, statt.

Petra Untze, Leiterin des Referats Familienpolitik im MASGZ, hob in ihrer Begrüßung die „anspruchsvollen, bedeutungsschweren und vielfältigen“ Aufgaben der Familienzentren hervor. Daran knüpfte der einleitende Impulsvortrag von Holger Kilian (Gesundheit Berlin-Brandenburg) und Dr. Ingmar Dette (Stark-vor-Ort/Stiftung SPI) an. Im Mittelpunkt stand das thematisch weite Feld der Armutssensibilität und die Frage, wie wir als Fachkräfte unsere Arbeit in den Familienzentren mit Menschen, die von Armut betroffen oder von ihr bedroht sind, so gestalten können, dass sie wirksam ist – und wo dabei die eigenen Möglichkeiten und Grenzen liegen.

Die Impulse nahmen die Teilnehmenden mit in den weiteren Verlauf der Veranstaltung. Am Nachmittag wurden die Themen in drei parallelen Workshops vertieft. Während sich zwei Workshops mit den „Bedarfen Alleinerziehender“ und dem „Partizipativen Arbeiten mit Familien“ beschäftigten, nahm der dritte Workshop unter Leitung des AWO Büro Kindermut die eigene Praxis in den Blick: „Wie armutssensibel bin ich in meiner Arbeit?“ Die Teilnehmenden waren eingeladen, die eigene tägliche Arbeit und Haltung zu reflektieren: Wie begegne ich Familien, die von Armut betroffen oder bedroht sind? Wo gibt es unbewusste Vorurteile oder Barrieren? Und wie kann ich im Alltag tatsächlich armutssensibel handeln?
Dabei wurde deutlich: Armutssensibilität ist kein einzelnes Tool oder eine Methode, die man einfach „anwenden“ kann. Sie beginnt mit Wissen und der Bereitschaft, die eigene Haltung zu hinterfragen, und sollte Grundlage der pädagogischen und professionellen Praxis sein. Menschen wertschätzend, respektvoll, vorurteilsbewusst und auf Augenhöhe zu begegnen, ist dabei ein wesentlicher Teil armutssensiblen Handelns. Der Workshop bot deshalb nicht nur Wissen, sondern vor allem Gelegenheit zur Selbstreflexion und dazu, den eigenen Blick zu hinterfragen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu entwickeln.

Gleichzeitig wurde eine Frage deutlich, die über die unmittelbare pädagogische Arbeit hinausgeht: Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Familienzentren Familien in unterschiedlichen Lebenslagen tatsächlich erreichen und unterstützen können? Gerade mit Blick auf die Situation im Landkreis Potsdam-Mittelmark bekommt diese Frage eine besondere Bedeutung. Die 20 Familienzentren sind hier aktuell von geplanten Einsparungen von 40 Prozent bedroht. Das wenige Tage zuvor veröffentlichte Positionspapier des Bündnisses Familienzentren PM, dem auch der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. angehört, setzt sich mit den möglichen Folgen auseinander und verweist insbesondere auf die Bedeutung der Familienzentren für Prävention, Frühe Hilfen und Kinderschutz. Es stellt damit auch die Frage, wie eine niedrigschwellige und verlässliche Unterstützung von Familien gewährleistet werden kann, wenn die dafür notwendigen Strukturen gleichzeitig eingeschränkt werden.

Das Positionspapier des Bündnisses Familienzentren PM ist hier zu lesen: https://awo-potsdam.de/de/news-artikel/armutssensibilitaet-in-familienzentren/

+++ Kundgebung vor dem Landtag gegen Gesetzentwurf zur Kitafinanzierung +++„Euer Ernst?!?“, „Stullen-Vergleich“, "Invest...
03/09/2026

+++ Kundgebung vor dem Landtag gegen Gesetzentwurf zur Kitafinanzierung +++

„Euer Ernst?!?“, „Stullen-Vergleich“, "Investiert in Kitas, nicht in Bürokratie": Mit einer großen Protestaktion und vielen treffenden Plakaten haben freie Träger, Mitarbeiter*innen aus vielen Kitas, Kita-Eltern und Kinder vor den Folgen des geplanten Gesetzentwurfs für ein neues Kita-Gesetz gewarnt. Seit 2013 habe man auf den Entwurf gewartet, sagte die Geschäftsstellenleiterin der Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH, Annett Bauer bei der Kundgebung am Donnerstag vor dem Brandenburger Landtag. „Dadurch werde nichts neu geregelt, was Verbesserungen bringt. Nicht mit uns!“. Das Kitaessen werde teurer, lange Betreuungszeiten über acht Stunden würden nicht vergütet, die Regelung für die Finanzierung der freien Träger verbessere sich nicht. Initiiert hatten die Kundgebung die drei Bündnispartner „Kita.Macht.Bildung“, „Kitakollaps“ und die der Freien Wohlfahrtspflege Brandenburg. Sie vertreten einen Großteil der freien Träger im Land Brandenburg wie den AWO Bezirksverband e.V., die Seite der Eltern sowie für die Fachkräfte die Gewerkschaften und ver.di. Das Gesetz dürfe in der vorliegenden Form nicht beschlossen werden, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Dadurch würden finanzielle Risiken und Mehrbelastungen auf Kita-Träger und die Familien verlagert.

„Das geht so nicht. Das ist gesetzeswidrig“, sagte auch der Vorstandsvorsitzende des Paritätische Landesverband Brandenburg e.V., Andreas Kaczynski. Er verwies auf ein Gutachten, das im Auftrag der LIGA dazu erstellt wurde. Das Gesetz eröffne Kommunen weitreichende Ermessensspielräume und benachteilige freie Träger. Besonders kritisch sei die geplante Verlagerung der Kosten für die Mittagsversorgung auf die Familien. Dadurch bestehe die Gefahr, dass Eltern ihre Kinder vom Mittagessen abmelden würden.

An dem Protest nahmen rund 800 Menschen teil. Im Anschluss daran fand die Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport , in dem der Gesetzentwurf beraten wurde. Um die Folgen des Gesetzes deutlich zu machen, hatten die Bündnispartner mehrere Thementische für die Landtagsabgeordneten aufgebaut, an denen über den Wortlaut des Gesetzestexten diskutiert werden konnte – unter dem augenzwinkernden Titel „Willkommen im Gasthaus zur Kostenneutralität“. Neben den Abgeordneten Kristy Augustin und Falk Peschel besuchten unter anderem auch Elske Hildebrandt, Clemens Rostock und Katja Poschmann die Kundgebung und stellten sich der Kritik. Bildungsminister Gordon Hoffmann sprach im Anschluss an die Demonstrierenden und verteidigte trotz Pfiffen seinen Gesetzentwurf. Robert Witzsche vom Kitaelternrat betonte, dass es seit langem Vorschläge und Stellungnahmen der LIGA dazu gibt. „Mittagessen ist Bildung. Das kann nicht davon abhängen, ob Eltern sich das leisten können.“

Die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt und der AWO Bezirksverband Brandenburg Ost fordern seit Jahren, dass Träger und Gemeinden von Bürokratie befreit sowie klare Finanzierungsregelungen festgelegt werden. Das Essensgeld muss abgeschafft und in die Betriebskosten aufgenommen werden. Außerdem müssen Qualitätsanforderungen für Kitas gesetzlich festgeschrieben werden. Erzieher*innen bräuchten Zeit für alle Tätigkeiten, die zur Bildungsarbeit gehören und Kita-Leiter*innen müssen Zeit haben für die administrativen und weiteren Aufgaben.

Der Paritätische, Landesverband Brandenburg e.V. AWO Bezirksverband Brandenburg Ost e.V.

+++„Jugend im Zentrum“ – auch in Zukunft+++Offizieller Abschluss Jugendaktionswoche 2026 mit weiterführenden Projektidee...
01/09/2026

+++„Jugend im Zentrum“ – auch in Zukunft+++
Offizieller Abschluss Jugendaktionswoche 2026 mit weiterführenden Projektideen

Fortsetzung folgt … darin waren sich Macher*innen und Teilnehmende der Jugendaktionswoche auf der gestrigen Abschlussveranstaltung im AWO Kulturhaus Babelsberg gleichsam einig. Mit über 20 Workshops, Beteiligungsformaten und Fachtagen wurden im Rahmen der Aktionswoche „Jugend im Zentrum“ mehr als 2000 junge Menschen erreicht. Zum offiziellen Abschluss verabredeten die Akteur*innen bereits weiterführende Projektideen.
„Von Anfang an haben wir für die Jugendaktionswoche in einem starken Netzwerk gemeinsam mit Kooperationspartnern gearbeitet“, resümierte Jane Baneth vom Vorstand des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. Die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt hatte die Fördermittel bei der Aktion Mensch eingeworben und die Projektleitung übernommen. Zu den Partner*innen gehörten u.a. der Stadtjugendring, Chill out, Kultür und die Beauftragte für Kinder- und Jugendinteressen der Landeshauptstadt Potsdam, Stefanie Buhr.

„Es gibt die interkulturelle Woche, die Aktionswoche für Menschen mit Behinderung, aber für Kinder und Jugendliche gab es bisher nichts Vergleichbares – eine Leerstelle, die wir jetzt unter starker Beteiligung junger Menschen gefüllt haben“, so die Stadtbeauftragte. Auch er habe die Aktionswoche mit großem Interesse verfolgt, sagte Tiemo Reimann, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses. Als Vertreter der Kommunalpolitik erhielt er als erster die Dokumentationsbroschüre mit Forderungskatalog: Ein Arbeitsauftrag, den er in den Fachausschuss mitnehmen will.

Er habe das Zusammenspiel der verschiedenen Beteiligten an der Jugendaktionswoche als „super kooperativ“ erlebt, schilderte der Geschäftsführer des Stadtjugendrings, Rüdiger Schmolke, seinen Eindruck. Leute zu aktivieren, sei sein Ding.
Schon in der Vorbereitungsphase hatten er und sein Team junge Menschen am Schlaatz nach ihren Wünschen und Ideen befragt und danach die Aktionswoche geplant. „Mich hat gefreut, wie interessiert die Jugendlichen waren.“ Ein Potenzial, das für die nächsten Schritte zur Umsetzung der Forderungen junger Menschen genutzt werden soll.
Nachzulesen sind die wichtigsten Anliegen auch in einer Ausstellung, die noch bis Jahresende im Kulturhaus Babelsberg zu sehen ist. Und auf Bannern an Häuserwänden im Stadtraum sowie zum Downloaden auf der Webseite. Hier gibt es auch einen Kurzfilm mit den schönsten Augenblicken der Aktionswoche "Jugend im Zentrum."
👉 https://awo-potsdam.de/de/jugendaktionswoche/

+++30 Jahre Ortsverein Waldstadt: Jubiläumsfeier mit Grill, Kino und viel Herz+++Grund zum Feiern gab es am vergangenen ...
31/08/2026

+++30 Jahre Ortsverein Waldstadt: Jubiläumsfeier mit Grill, Kino und viel Herz+++

Grund zum Feiern gab es am vergangenen Sonnabend im Quartierstreff Waldstadt: Der AWO Ortsverein Waldstadt hatte zu seinem 30-jährigen Jubiläum eingeladen. Rund 50 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen geselligen Abend.

Bei Leckereien vom Grill, Getränken und vielen guten Gesprächen wurde auf drei Jahrzehnte Vereinsarbeit angestoßen. Natürlich durfte bei einem 30. Geburtstag auch eine kleine Überraschung nicht fehlen. Für jeden Gast gab es bereits zur Begrüßung eine kleine Aufmerksamkeit – ein schöner Start in einen besonderen Abend. Für den süßen Höhepunkt sorgte eine gesponserte Geburtstagstorte vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V..
Doch der Abend hatte noch mehr zu bieten: Ab 20 Uhr hieß es „Film ab!“. Gezeigt wurde ein Kino-Klassiker, den die Gäste per „geheimer Wahl“ selbst aussuchen konnten.
Besonders erfreulich: Alle Einnahmen der Feier werden an das AWO Büro KINDER(ar)MUT gespendet. Damit verbindet der Ortsverein sein Jubiläum mit einem guten Zweck und unterstützt die wichtige Arbeit der Einrichtung der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt.

30 Jahre Ortsverein Waldstadt – das bedeutet 30 Jahre Engagement, Gemeinschaft und Begegnungen. Die Geburtstagsfeier hat einmal mehr gezeigt, wie schön es ist, gemeinsam Zeit zu verbringen und dabei gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.

+++ "Spielen–Lachen–Sachenmachen" im AWO Familienzentrum im TRollberg +++Auch in den Sommerferien war jede Menge los im ...
21/08/2026

+++ "Spielen–Lachen–Sachenmachen" im AWO Familienzentrum im TRollberg +++

Auch in den Sommerferien war jede Menge los im Familienzentrum im . Kinder und ihre Familien aus Bad Belzig konnten mit dem Ferienprogramm „SPIELEN – LACHEN – SACHENMACHEN“ abwechslungsreiche Zeiten mit Spielen, Kreativsein und gemeinsamen Abenteuern erleben. Das Programm startete mit einer offenen Zirkuswerkstatt in der Gemeinschaftsunterkunft in Bad Belzig. Kinder konnten sich unter Anleitung in verschiedenen Zirkusdisziplinen wie Hula-Hoop, Akrobatik und Kugellaufen ausprobieren und kleine Kunststücke einüben. Bei einer abschließenden Vorführung zeigten die Kinder stolz, was sie gelernt hatten.

An fünf weiteren Ferientagen hieß es im TRollberg „Open House“. Von 11 bis 14 Uhr konnten Kinder täglich ein neues Kreativangebot ausprobieren – vom Steine bemalen und Filzen über Perlenschmuck und Freundschaftsarmbänder bis zum Kartoffeldruck. Dazu wurde gemeinsam gekocht und gebacken. Pizza, Nudeln, Hotdogs, Kartoffeln mit Kräuterquark und ein gemeinsames Resteessen standen auf dem Speiseplan. Frisches Obst, Snacks und selbstgemachte Smoothies sorgten zusätzlich für eine kleine Stärkung.

Die Angebote waren kostenfrei und niedrigschwellig und richteten sich an Kinder von 2 bis 12 Jahren. Besonders Familien, die in den Ferien nicht verreisen können, erhielten so eine wohnortnahe Möglichkeit, gemeinsam schöne Ferienerlebnisse zu sammeln.

Die Resonanz war groß: Über den gesamten Zeitraum wurden 151 Kinderkontakte und mindestens 65 Elternkontakte gezählt. Kinder und Familien mit unterschiedlichen Hintergründen kamen miteinander ins Gespräch, spielten gemeinsam und konnten ganz selbstverständlich Gemeinschaft erleben. Herzlichen Dank an alle Kinder, Eltern und Helfer*innen, die zu diesen schönen Ferientagen beigetragen haben.

Bad Belzig

+++Filmabend und Popcorn für umme+++Im Rahmen der Jugendaktionswoche: kostenfreier Kinoabend im Thalia„Sonne und Beton“ ...
19/08/2026

+++Filmabend und Popcorn für umme+++
Im Rahmen der Jugendaktionswoche: kostenfreier Kinoabend im Thalia

„Sonne und Beton“ auf der Leinwand, dazu eine Tüte süß-salziges Popcorn und alles kostenfrei: Am gestrigen Dienstag lud der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. junge Menschen zum „Kino für umme“ ins Babelsberger Thalia ein. Der kostenfreie Kinoabend gehört zur Jugendaktionswoche, die die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt gemeinsam mit Kooperationspartner*innen wie dem Stadtjugendring, Chill out, Kultür und der Potsdamer Beauftragten für Kinder- und Jugendinteressen in diesem Jahr veranstaltet hat.
Zu den Angeboten zählten Workshops, Fachtage, Aktionen, Partys und eben auch ein Kinobesuch, immer mit dem Ziel, die Wünsche junger Menschen ins Zentrum zu rücken und ihnen viele Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten zu geben. Gefördert wurde die Jugendaktionswoche von der Aktion Mensch. Die Abschlussveranstaltung findet am 31. August 2026 um 17:00 Uhr im AWO Kulturhaus Babelsberg statt. Auch nach der Aktionswoche bleibt die gute Zusammenarbeit mit dem Thalia-Programmkino bestehen und so soll es im Herbst einen weiteren Filmabend für umme geben.

+++Gesetzentwurf verpasst „Große Lösung“ – Nachbesserung gefordert+++AWO Bezirksverbände Brandenburg Ost und Potsdam neh...
19/08/2026

+++Gesetzentwurf verpasst „Große Lösung“ – Nachbesserung gefordert+++
AWO Bezirksverbände Brandenburg Ost und Potsdam nehmen zu Reform der Kinder- und Jugendhilfe Stellung

Der jetzt von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (KJHSRG) werde dem eigenen Reformanspruch nicht gerecht, urteilen die AWO Bezirksverbände Brandenburg Ost und Potsdam. In einer heute veröffentlichen gemeinsamen Stellungnahme kommen die beiden Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zu dem Schluss, dass die angekündigte „Große Lösung – alle Kinder- und Jugendlichen in einem Sozialgesetzbuch“ mit dem Entwurf abgesagt wurde.
Statt einer nachhaltigen Stärkung der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe zeichne sich eine vorrangig verwaltungsorientierte Neuregelung ab, die den Bedarfen und Lebensrealitäten der betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien nicht hinreichend Rechnung trage, bemängeln die AWO Bezirksverbände. In ihrer Stellungnahme machen sie deshalb konkrete Änderungsvorschläge und erwarten vom Deutschen Bundestag, „dass dieser im weiteren Gesetzgebungsverfahren wesentliche Nachbesserungen vornimmt und eine Reformgesetzgebung verabschiedet, die primär dem Kindeswohl und der bedarfsgerechten Unterstützung von Familien dient – und nicht vorrangig fiskalischen Interessen der kurzfristigen Haushaltskonsolidierung.“
👉https://awo-potsdam.de/de/news-artikel/gesetzentwurf-verpasst-grosse-loesung-nachbesserung-gefordert/
Bundesregierung

+++ Sommerfest des AWO Ortsverein Rhinow +++Unter dem Motto „Picknick im Grünen“ feierte der   Ortsverein   in der verga...
18/08/2026

+++ Sommerfest des AWO Ortsverein Rhinow +++

Unter dem Motto „Picknick im Grünen“ feierte der Ortsverein in der vergangenen Woche sein großes Sommerfest. Viele Mitglieder, Nachbarn und Interessierte waren gekommen und verbrachten ein paar schöne Stunden im Freien an einem nicht ganz so heißen Sommertag. Besonders freuten sich die Besucher*innen über die unterhaltsame Musik und vor allem die selbstgemachten Pizzaschnecken – kleine belegte Pizzascheiben für die Hand. Organisiert wurde das Fest unter anderem vom AWO Büro Verbandsarbeit.

15/08/2026

Sehen wir uns Dienstag im Kino?
KIno für Umme im Thalia-Kino Potsdam.
Ticket-Reservierung siehe Link in Bio
#144

+++ Inklusion ist ein Grundrecht +++In den vergangenen Jahren gab es einige Verbesserungen bei der Gleichstellung von Me...
14/08/2026

+++ Inklusion ist ein Grundrecht +++

In den vergangenen Jahren gab es einige Verbesserungen bei der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Nun warnt aber der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, vor Rückschritten bei der Inklusion. "Ich beobachte, dass die Widerstände größer werden und sich die Narrative verändern", sagte der SPD-Politiker laut t-online dem Magazin "Stern". Menschen mit Behinderungen würden in aktuellen Debatten zunehmend vor allem als Kostenfaktor betrachtet. Dabei gehe es aber um ein Grundrecht und nicht um eine Wohltätigkeit.

Unter anderem der AWO Bundesverband warnte davor, dass für Kinder und Jugendliche erhebliche Rückschritte drohen. Weil seit Jahren die kommunalen Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe steigen, sollen nun individuelle Unterstützungsleistungen insbesondere bei komplexen Bedarfen wie der Hilfe zur Erziehung verringert werden. Vor allem die Schulassistenz soll künftig gemeinsam für mehrere Kinder organisiert werden. Langfristig rechne sich das für den Staat wegen der Folgekosten von Kürzungen bei der Kinder- und Jugendhilfe aber nicht. „Mit der geplanten Reform des Kinder- und Jugendhilferechts verschlechtern sich die Chancen junger Menschen in ganz Deutschland. So darf das nicht vom Gesetzgeber beschlossen werden“, sagte dazu -Präsidentin Kathrin Sonnenholzner.

Der AWO Bezirksverband e.V. unterstützt Menschen mit Behinderung seit Jahren auch bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Das Netzwerk Arbeit Inklusiv vermittelt sozialversicherungspflichtige und niedrigschwellige Arbeitsmöglichkeiten, um die Teilhabe zu stärken.

👉https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101388408/kritik-an-regierung-manchen-ist-offenbar-der-kompass-abhandengekommen-.html

AWO Bundesverband

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