AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

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AWO Bezirksverband Potsdam e.V. AWO Bezirksverband Potsdam e.V.,
Neuendorfer Str. 39b, 14480 Potsdam,
Telefon +49 331 73041770 Der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. – gegründet am 22.

September 1990 - ist ein großer regionaler Mitgliederverband der Arbeiterwohlfahrt im Land Brandenburg und Mitglied im AWO Bundesverband e.V. Im Netzwerk der Wohlfahrtsverbände vertritt die Potsdamer AWO die sozialpolitischen Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Ob Kinder oder Erwachsene, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund, Wohnungslose oder einfach Menschen, die Hilfe benötigen – Ziel ist es, diesen und allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe an der Gemeinschaft zu ermöglichen. Die 3.000 Mitglieder des Verbandes sind in 25 Ortsvereinen und zwei Kreisverbänden organisiert. Sie finden hier Gemeinschaftsgefühl und die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren und auf die Politik ihrer Kommune oder Gemeinde Einfluss zu nehmen. Als leistungsstarker Träger der Sozialwirtschaft betreibt der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. mit 2.070 Beschäftigten über 100 soziale Einrichtungen und Beratungsstellen. Der Bezirksverband selbst engagiert sich unter anderem in der Wohnungslosenhilfe, der Sucht- und Schuldnerberatung sowie der Flüchtlings- und Migrantenhilfe und ist Träger von Bildungsstätten. Menschen, die sich ehrenamtlich im sozialen Bereich einsetzen wollen, erfahren professionelle Begleitung durch die AWO Ehrenamtsagentur Potsdam. Der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. ist Gesellschafter von vier Tochtergesellschaften: Die AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH ist Träger u.a. von Kindertagesstätten und Einrichtungen der ambulanten und stationären Hilfen zur Erziehung. Die AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH betreibt Altenpflegeheime, Sozialstationen und Einrichtungen der Tagespflege. Die AWO Betreuungsdienste gGmbH vereint betreute Wohneinrichtungen und weitere Angebote für Menschen mit Behinderungen sowie Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, der Migrationshilfe und der ambulanten Pflege. Die AWO Socialmanagement Potsdam GmbH erbringt Leistungen insbesondere im Hausmeister, Hauswirtschafts- und Reinigungsbereich. Seit 2012 tragen der AWO Bezirksverband Potsdam e.V., seine Tochtergesellschaften und alle Einrichtungen die Qualitätssiegel des AWO-Tandem-Modells (DIN EN ISO 9001 und AWO-Qualitätskriterien).

+++Publikumsliebling im Ehrenamt+++Fünf AWO Projekte nominiert: jetzt abstimmen für Deutschen Engagementpreis 2026Ehrena...
19/10/2026

+++Publikumsliebling im Ehrenamt+++
Fünf AWO Projekte nominiert: jetzt abstimmen für Deutschen Engagementpreis 2026

Ehrenamtliches Engagement ist eine der tragenden Säulen der Arbeiterwohlfahrt. Deshalb wundert es nicht, dass unter den jährlich Nominierten für den von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ausgelobten Publikumspreis immer auch AWO Projekte mit dabei sind.
In diesem Jahr sind unter den rund 490 bundesweit für Preis Nominierten fünf AWO Engagementprojekte; darunter „100 Boote – 100 Millionen Menschen“, eine vom AWO Landesverband Sachsen-Anhalt initiierten Faltbootaktion, die auf die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer aufmerksam machen wollte. Auch der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. beteiligte sich mit drei kunstvoll gestalteten Booten, die vor dem Berliner Dom ausgestellt wurden. Weitere nominierte Projekte sind die Mobile Plauderbank vom AWO Kreisverband Nürnberg, die „Kinderspielstadt Schlängelheim“ von der AWO Koblenz-Stadt, das „Schülergericht“ vom AWO Kreisverband Chemnitz und schließlich die von den „Holzopis“ betriebene Hobbyholzwerkstatt der AWO in Aachen.
Der AWO Bundesverband ehrt seinerseits alljährlich Ehrenamt und Engagement in der Arbeiterwohlfahrt mit dem Lotte Lemke Preis. Preisträger mit dieser Auszeichnung sind automatisch dann auch für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt erhielt 2024 den Lotte Lemke Preis für das Projekt Bildungsbegleitung vom AWO Büro KINDER(ar)MUT.
Der Publikumspreis des Deutschen Engagement-Preises ist mit 10.000 Euro dotiert. Gewinner ist das Projekt, das die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann.

👉 https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/nominierte
👉 https://awo-potsdam.de/de/projekt/bildungsbegleitung/

+++  Buchlesung mit Steffen Schroeder +++Der AWO-Ortsverein Güterfelde hat in Zusammenarbeit mit dem Büro Verbandsarbeit...
18/10/2026

+++ Buchlesung mit Steffen Schroeder +++

Der AWO-Ortsverein Güterfelde hat in Zusammenarbeit mit dem Büro Verbandsarbeit zu einer Buchlesung in gemütlicher Atmosphäre eingeladen.
Am 9.Oktober 2026 um 19.30 Uhr versammelten sich ca. 40 Gäste im Bürgerhaus Güterfelde, um dem Schauspieler und Autor Steffen Schroeder zu lauschen. Er stellte sein Buch " Was alles in einem Menschen sein kann- Begegnung mit einem Mörder“ sehr eindrücklich, aber auch humorvoll vor.

Die Gäste erfuhren aber auch viel über die umfangreiche ehrenamtliche Arbeit von Steffen Schroeder in der AWO und dem Weißen Ring ( eine Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und deren Angehörige). Nach der Beantwortung vieler Fragen fanden seine verschiedenen Bücher reißenden Absatz.

Es war für alle ein sehr gelungener und informativer Abend.

https://awo-potsdam.de/de/ortsverein/awo-ortsverein-gueterfelde-e-v/

+++Netzwerk für die Arbeit mit Messie-Klientel gegründet+++AWO Fachtag entwickelt tragfähige Lösungen für Potsdam und Mi...
17/10/2026

+++Netzwerk für die Arbeit mit Messie-Klientel gegründet+++
AWO Fachtag entwickelt tragfähige Lösungen für Potsdam und Mittelmark

Ein „Netzwerk für die Arbeit mit Messie-Klientel in Potsdam und Potsdam-Mittelmark“ hat sich auf einem gestrigen Fachtag gegründet, zu dem der AWO Bezirksverband Potsdam eingeladen hatte. Vertreter*innen aus der Wohnungsnothilfe und den Beratungsstellen sowie aus der Verwaltung von Stadt und Kommunen und die bei der AWO Potsdam ausgebildeten Messie-Fachkräfte trafen sich im AWO Kulturhaus Babelsberg, um ein solches Netzwerk aufzubauen.

Der Bedarf an einer respektvollen und strukturierten fachlichen Begleitung von Menschen, die unter pathologischem Horten oder Vermüllungsproblemen litten, werde von allen Seiten „gesehen und auch für wichtig erachtet“, sagte Angela Schweers, Vorstandsvorsitzende der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt, zur Eröffnung des Fachtags. Bereits vor drei Jahren hatte sich in der Landeshauptstadt im Rahmen der Aktualisierung des Potsdamer Wohnungsnotfallkonzepts eine Arbeitsgruppe „Messies“ gegründet.
„Trotzdem sind wir immer noch weit davon weg, eine entsprechende Fachstelle aufzubauen, weil die finanziellen Mittel dafür nicht bereitgestellt werden“, so Angela Schweers. Umso dankenswerter sei es, dass sich elf AWO Mitarbeitende aus dem Familienhaus, dem Frauen-Wohnen oder der Ambulanten Wohnungshilfe für das Thema aufgeschlossen und die einjährige Weiterbildung zur Messie-Fachkraft im November vergangenen Jahres abgeschlossen hätten.

Das am gestrigen Freitag gestartete Netzwerk bietet die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, um Menschen mit Messie-Syndrom frühzeitige Unterstützung anbieten zu können und drohenden Wohnungsverlust zu verhindern.

+++ Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und ihre Kinder +++ Der Landkreis Havelland hat wieder ein Netzwerk gegen Gewalt an...
16/10/2026

+++ Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und ihre Kinder +++

Der Landkreis Havelland hat wieder ein Netzwerk gegen Gewalt an Frauen und ihre Kinder. Am vergangenen Dienstag trafen sich rund 60 Fachkräfte, Vertreter*innen von Beratungsstellen, Organisationen und Behörden zu einer Auftaktveranstaltung, um an die langjährige Arbeit des Netzwerks anzuknüpfen. Eingeladen hatten die AWO BIK West als Fachstelle für digitalisierte Gewalt, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Bianca Lange des LK Havelland und das Beratungs- und Krisenzentrum für Frauen Rathenow sowie die Kontaktstelle der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zur Umsetzung der Istanbul-Konvention im Land Brandenburg (KIKO) des Landes Brandenburg.

Gewaltschutz könne nur gemeinsam funktionieren, sagte die Vorständin des AWO Bezirksverband Potsdam e.V., Jane Baneth in einem Grußwort. Deswegen sei das Netzwerk „Havelland gegen Gewalt an Frauen und ihre Kinder“ so wichtig. Der Beigeordnete des Landkreises, Michael Koch, betonte, dass des Landkreis ein großes Interesse an einer Zusammenarbeit für gemeinsamen Gewaltschutz habe. Auch persönlich sei ihm das Thema wichtig. Die Teilnehmer*innen setzten sich als Ziele des Netzwerks unter anderem Fallkonferenzen, die Stärkung des Hilfesystems und deren Erreichbarkeit, einen Kindernotdienst sowie grundsätzlich die Verhinderung von schwerer Gewalt an Frauen und Kinder, die Vermeidung von Wiederholungstaten.

Über viele Jahre gab es im Havelland den Austausch im Netzwerk, um Frauen und ihre Kinder besser vor häuslicher Gewalt zu schützen. An diese gewachsene Zusammenarbeit soll nun wieder angeknüpft werden.

👉https://awo-potsdam.de/de/news-artikel/gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen-und-ihre-kinder

.brandenburg

+++ Chancengleichheit in der Bildung ist eine Frage der Vernunft +++Eigentlich müsste unsere Gesellschaft alles tun, um ...
16/10/2026

+++ Chancengleichheit in der Bildung ist eine Frage der Vernunft +++

Eigentlich müsste unsere Gesellschaft alles tun, um Kinderarmut endlich zu überwinden. Vor allem die ungleichen Bildungschancen sind nur nicht nur ungerecht, sie wirken sich auch finanziell auf die öffentlichen Haushalte aus, wie ein neues Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des UN-Kinderhilfswerks Unicef herausgearbeitet hat. Ein Kind, das in Deutschland in armen Familien aufwächst, trägt danach im Laufe seines Lebens zu den öffentlichen Haushalten schätzungsweise 216.500 Euro weniger bei, als ein Kind, das diese Einschränkungen nicht hat. Darüber berichtet n-tv auf seiner Webseite zum Internationalen Tag für die Beseitigung von Armut am morgigen Samstag.

Die Folgen von Armut in den Familien erleben wir jeden Tag in unserem AWO Büro KINDER(ar)MUT. Ein Weg für mehr Chancengleichheit in der Bildung wäre ein gebührenfreies und gesundes Mittagessen an Kitas und Schulen. Dafür setzt sich auch die Volksinitiative „Gerechtigkeit is(s)t besser“, die aktuell Unterschriften dafür sammelt. Und im Programm „1 plus 9 – ein Ziel, neun Forderungen für eine sozial gerechte Gesellschaft“ fordert der Bezirksverband e. V. unter anderem die Einführung der Kindergrundsicherung und mehr Familienzentren sowie Kultur- und Freizeitangebote für alle Generationen. Es ist möglich und auch eine Frage der Vernunft, Armut zu überwinden.

Immer wieder hätten Studien gezeigt, dass der schulische Erfolg von Kindern in Deutschland besonders stark vom Bildungs- und Einkommensniveau der Eltern abhängt, heißt es in dem Gutachten des IW. "Das bedeutet, dass der Staat eigentlich mehr tun müsste, um die Kinder und ihre Eltern zu unterstützen - etwa durch Ganztagsschulen und Familienzentren", so Axel Plünnecke vom IW.

👉https://www.n-tv.de/politik/Kinderarmut-schadet-dem-Staat-finanziell-id31420157.html

Diese Woche kamen die Markenbotschafter*innen des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. zusammen, um Neues aus dem Verband z...
15/10/2026

Diese Woche kamen die Markenbotschafter*innen des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. zusammen, um Neues aus dem Verband zu erfahren und sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Dabei ging es vor allem darum, wie sie Menschen für die AWO begeistern können – als neue Kolleg*innen, für ein Ehrenamt oder als Mitglied in einem unserer Ortsvereine.

Denn die AWO ist mehr als eine Arbeitgeberin: Als werteorientierter Wohlfahrtsverband lebt sie die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz. Die Markenbotschafter*innen machen diese Werte im persönlichen Gespräch erlebbar und zeigen, was die AWO ausmacht und welche Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen.

Gemeinsam beschäftigten sie sich mit ganz konkreten Fragen: Wie erreichen wir Interessierte? Was brauchen wir dafür? Und woran merken wir, dass wir erfolgreich sind? Der Austausch lieferte neue Impulse und Ideen, um noch mehr Menschen für die AWO und ein Engagement zu gewinnen.

+++ Jetzt schlägt´s Dreizehn! - Demo gegen geplantes Kitagesetzt +++Viele Eltern und die Träger der Kindertagesstätten i...
14/10/2026

+++ Jetzt schlägt´s Dreizehn! - Demo gegen geplantes Kitagesetzt +++

Viele Eltern und die Träger der Kindertagesstätten im Land Brandenburg haben am Dienstag unter dem Motto „Jetzt schlägt´s Dreizehn!“ lautstark erneut gegen das geplante neue Kitagesetzt demonstriert. Rund 400 Teilnehmer*innen trafen sich am Nachmittag vor dem Landtagsschloss auf dem Alten Markt und forderten Änderungen an dem Entwurf für das Kitafinanzierungsneuordnungsgesetz, das spätestens im Dezember vom Landtag beschlossen werden soll. Massiv in der Kritik sind unter anderem die vorgeschlagenen Regelungen, die die Mittagessenkosten für Familie rapide ansteigen lassen würden. „Essen ist Bildung und keine Frage des Geldbeutels“, stand auf einem der zahlreichen Plakate. In mehreren Reden stellten Erzieher*innen, Kitaleitungen und andere Fachkräfte an den Bildungseinrichtungen dar, was passieren würde, wenn das Gesetz in seiner jetzigen Form umgesetzt wird. „Wer gute Bildung will, muss auch in gute Bildung investieren“, forderte Sarah Orlowski vom Kitaelternbeirat Cottbus als erste Rednerin. Moderiert wurde die Kundgebung von Annett Bauer, Geschäftsstellenleitung der Kinder- und Jugendhilfe gGmbH.

Besonders die weiterhin völlig unzureichende Finanzierung der Betreuungszeiten würde die Träger, Fachkräfte und Kinder zunehmend unter Druck setzen. „Die Grenze des Möglichen wird immer weiter nach unten verschoben“, stellte Oliver Brendel-Zierdt als Fachkraft und Verdi-Mitglied fest. Es drohen nach Ansicht der Träger, der Eltern und des Kitaelternbeirates Potsdam deutliche höhere Kosten für das Mittagessen für Familien durch die geplante Abschaffung des bislang geltenden Preisdeckels, verkürzte Öffnungszeiten und die Schließung von Kitas in freier Trägerschaft. Dabei gibt es wegen der sinkenden Kinderzahlen gerade die Chance, den Betreuungsschlüssel zu verbessern, ohne mehr Geld ausgeben zu müssen.

👉 https://awo-potsdam.de/de/news-artikel/jetzt-schlaegt-s-dreizehn/

Inklusive Organisationskultur ist das Thema des Arbeitskreises vom AWO Bundesverband, der am Donnerstag und Freitag beim...
12/10/2026

Inklusive Organisationskultur ist das Thema des Arbeitskreises vom AWO Bundesverband, der am Donnerstag und Freitag beim AWO Bezirksverband Potsdam zu Gast war.
Wir trafen uns in der AWO-Etage in den Bahnhofspassagen.

An den Beispielen des Büros Kinder(ar)Mut, des Netzwerks Arbeit inklusiv, des Projektes "DInklusiv - Digitales und Inklusion" und des Arbeitsbereichs der vielfaltssensiblen Verbandsarbeit haben wir gezeigt, wie wir beim AWO Bezirksverband Potsdam dies Thema sowohl intern als auch extern praktisch angehen.

Zusammen mit den Mitgliedern des Arbeitskreises kam es zu einem interessanten Austausch über verschiedene Erfahrungen, die das Entwickeln einer inklusiven Organisationskultur mit sich bringt, sowohl hier bei uns in Potsdam, als auch in den weiteren vertretenen AWO-Verbänden:

Wie geht es, das ganze Kollegium und auch die Ehrenamtlichen dafür zu gewinnen? Wie lassen sich Strukturen so weiterentwickeln, dass sie ein Miteinander in aller Vielfalt fördern? Was braucht es an Ressourcen für diese Arbeit? Wie kann die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren gut gelingen?

Wir alle profitieren sehr davon, dass wir uns gegenseitig Einblicke geben, Herausforderungen und Lösungsideen teilen.
Vielen Dank für diesen wertvollen Austausch!

AWO Bundesverband Büro Kindermut

+++Starker Verband mit Anziehungskraft auf Menschen+++10. Delegiertenkonferenz des AWO Bezirksverband Potsdam wählte neu...
10/10/2026

+++Starker Verband mit Anziehungskraft auf Menschen+++
10. Delegiertenkonferenz des AWO Bezirksverband Potsdam wählte neues Präsidium

„Das Wir ist immer stärker als das Ich.“ Mit dem bekannten Zitat von Marie Juchacz, der Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, beginnt das neue Leitbild des AWO Bezirksverband Potsdam e.V., das auf der 10. Ordentlichen Bezirkskonferenz am heutigen Sonnabend einstimmig beschlossen wurde. Das Leitbild selbst – in Alltags- und einfacher Sprache verfasst – ist das Ergebnis eines anderthalbjährigen Beteiligungsprozesses, in den sich viele Mitglieder, Haupt- und Ehrenamtliche sowie Nutzer*innen der Angebote eingebracht haben. Dieses Gemeinschaftswerk stehe somit symbolisch für den starken Zusammenhalt im Verband, sagte Jane Baneth, Vorständin der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt bei der Vorstellung des neuen Leitbildes.
70 der insgesamt 85 stimmberechtigten Delegierten im AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hatten sich heute Vormittag im Havel-Saal der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Potsdam eingefunden, um unter der Versammlungsleitung von Rainer Brückers neben der Leitbild-Beschlussfassung, ein neues Präsidium zu wählen und Satzungsänderungen zu beschließen. Mit der Einladung erhielten die Konferenz-Teilnehmenden einen umfassenden Verbandsbericht, der die Arbeit von Haupt- und Ehrenamt sowie die Verbandsarbeit von 2022 bis heute beschreibt.

„Gemeinsam können wir bekanntlich viel bewegen“, erklärte auch die Präsidentin der Potsdamer AWO, Marianne Rehda zur Begrüßung. Bei der Wahl zum neuen Präsidium wurde sie zum dritten Mal in Folge in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden ihre Stellvertreter*innen Hedi Boss und Frank Fuhrmann sowie als Beisitzerinnen Nicole Behrens, Dr. Ute Solf und Frauke Stürenburg. Aus dem Präsidium verabschiedet wurde Monika Thormeier, an ihre Stelle als Beisitzerin tritt Gudrun Braksch.
Ebenfalls ausgeschieden ist Dieter Ruge als Revisor. Seine Aufgabe übernimmt künftig Angelika Rix. Als Vorsitzender der Vereinsgerichtsbarkeit wurde Rechtsanwalt Sven Fischer gewählt, Beisitzerin im Schiedsgericht ist Jutta Hoffleit.
Zur Einstimmung auf die Bezirkskonferenz hatte Uwe Klett von der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes e.V. in einem kleinen Vortrag über die Stadtteilarbeit des AWO Ortsausschusses in den 1920er und 1930er Jahren berichtet. Das heutige Potsdam-Babelsberg gehörte damals zum Wahlbezirk der SPD Reichstagsabgeordneten Marie Juchacz, die in den einstigen „Deutschen Festsälen“ einen öffentlichen Auftritt hatte. Die Sozialdemokratin kämpfte für Frauenrechte und gegen Armut.
Die Armut sei bis heute ein „Querschnittsthema, das sich durch alle Lebensphasen und Bereiche zieht und deren Bekämpfung eines unserer Hauptanliegen ist“, sagte AWO Vorstand André Saborowski und umschrieb die solidarische Gemeinschaft der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt so: „Ein Verband mit Anziehungskraft auf Menschen – auf Klienten, Mitarbeitende und Mitglieder.“

+++ Ehrung für große Frauenrechtlerin Olga Bathe +++Die Sozialdemokratin Olga Bathe setzte sich in den 1920ern und danac...
09/10/2026

+++ Ehrung für große Frauenrechtlerin Olga Bathe +++

Die Sozialdemokratin Olga Bathe setzte sich in den 1920ern und danach vehement für Frauenrechte und das Frauenwahlrecht ein. Und sie übernahm als Vorsitzende in den 1930ern den Ortsausschuss der Arbeiterwohlfahrt, organisierte eine Suppenküche für Kinder und Arbeitslose und eine Nähstube für Mädchen. Jetzt ist ein Platz im ehemaligen Nowawes und heutigen offiziell nach ihr benannt. Potsdams Sozialbeigeordnete Brigitte Meier, AWO Vorstand André Saborowski und Uwe Klett von der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes e.V. enthüllten am Freitag symbolisch eines der drei Straßenschilder an dem Platz Ecke Neue Straße/Mühlenstraße am Seiteneingang zum Park Babelsberg. „Heute ist hier alles schick. Man kann sich kaum vorstellen, wie die Situation der Menschen in den 1920ern hier war. Viel Elend, Hunger, Armut“, sagte Klett. Ehrenamtlich habe Bathe Spaziergänge für Kinder durch den Park organisiert, Ferienspiele und Essen besorgt.

Sozialbeigeordnete Meier betonte, dass die Geschichte von Bathe eine „typisch sozialdemokratische Geschichte“ sei. Für André Saborowski vom AWO Bezirksverband e.V. steht die Wirkung Bathes exemplarisch für die Ursprünge der . Es sei damals wie heute vor allem um Solidarität gegangen, um ehrenamtliche gegenseitige Unterstützung in einer schwierigen Zeit. Das sei auch aktuell sehr wichtig für den Wohlfahrtsverband und zeige sich durch die vielen Engagierten der AWO .

In Kürze soll noch eine Erinnerungstafel für Olga Bathe an dem Platz angebracht werden. Sie war mit ihrem Mann Richard in der Gewerkschaftsbewegung und im sozialdemokratischen Wahlverein aktiv. Am 25. März 1948 starb Olga Bathe. Im Alter von 59 Jahren, kurz nach ihrem Mann Richard.

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