Landeselternrat Brandenburg

Landeselternrat Brandenburg Liebe Eltern, Interessierte und Kritiker/innen,

wir verstehen selbstverständlich, dass nicht alle unserer Handlungen sofort nachvollzogen werden können.

Wir sind uns auch bewusst, dass wir so gut wie nie alle Meinungen abbilden. Die Elternvertreter/innen arbeiten grundsätzlich nach dem Mehrheitsprinzip, aber auch nach dem Ermächtigungsprinzip durch die Mitglieder der einzelnen Gremien. Dazu gibt es seit vielen Jahren die amtlich legitimierte, strukturierte und bewährte Gremienarbeit der Eltern im Land Brandenburg und anderen Bundesländern. Durch d

ie Elternschaft, die gewählten Schulelternvertreter/innen, Kreiselternvertreter/innen, Landeselternvertreter/innen, entsandten Elternvertreter/innen in externen Gremien, sowie externe Gremienmitglieder bei den Elterngremien und durch Gäste sowie Berater/innen aus allen Reihen der Gesellschaft bildet sich ein gemeinsames Meinungsbild und eine umfangreiche gute Expertise. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Gremien, wie zum Beispiel dem Landesschülerrat, dem Landeslehrerrat oder auch der GEW, tragen zum Erfolg des Landeselternrates bei. Manche Themen können nur gemeinsam erarbeitet und erfolgreich bei den Schulverantwortlichen vorgetragen und / oder verteidigt werden. Die gewählten Elternvertreter/innen führen ihre Funktionen zudem in ihrer Freizeit unentgeltlich und ehrenamtlich aus. Das beinhaltet auch, dass wir für bestmögliche Ergebnisse oft sehr schnell für ca. 300.000 Schüllerinnen und Schüler, sowie deren Eltern, reagieren müssen. Meist sogar während unserer Arbeitszeit, um auf Tagesthemen der Gesellschaft und der Vollzeit-Politik rechtzeitig einwirken zu können. Aus diesen Gründen gehen wir nicht auf jede einzelne Nachfrage oder Kritik ein, obwohl wir es gerne täten und nach Kräften auch versuchen. Nutzen Sie daher zunächst die Möglichkeiten der strukturierten Gremienarbeit und sprechen Sie Ihre gewählte Vertretung vor Ort an. Für sehr wichtige Angelegenheiten, senden Sie uns Ihr Anliegen gerne direkt an: [email protected] oder unter: https://www.landesrat-der-eltern-brandenburg.de/kontakt/. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir E-Mails ohne Namen bzw. Absender nicht beantworten werden. Dem Anstand und Respekt gebührt es, transparent und offen miteinander umzugehen. Wir setzen uns mit unserer ehrenamtlichen Elternarbeit völlig offen und wertfrei mit jedem Anliegen auseinander. Vielen Dank für Ihr Verständnis! Mitwirken durch Mitwirkung. Fair, offen, transparent. Herzlichst Ihr / Euer,

Landeselternrat Brandenburg

Der Landesschulbeirat - das höchste Mitwirkungsgremiun des Landes in Sachen Bildung - tagte über mehrere Stunden in Pots...
29/04/2026

Der Landesschulbeirat - das höchste Mitwirkungsgremiun des Landes in Sachen Bildung - tagte über mehrere Stunden in Potsdam. Minister Gordon Hoffmann und Staatssekretärin Isabelle Hass stellten sich vor und gaben Einblicke in ihre Einarbeitung, ihre Ziele und Aussichten auf das neue Schuljahr. Natürlich war der Landeselternrat vollständig mit 8 Vertretern anwesend, um ehrenamtliches Engagement zu zeigen und sich bestmöglichst für unsere Kinder und deren Bildung einzusetzen.

Volksinitiative „Unterricht statt Ausfall“: Stundentafel in GefahrLiebe Mitglieder des Landeselternrates, liebe Eltern, ...
28/03/2026

Volksinitiative „Unterricht statt Ausfall“: Stundentafel in Gefahr

Liebe Mitglieder des Landeselternrates, liebe Eltern, sehr geehrte Freunde der Bildung,

die Schulen in Brandenburg stehen vor einem äußerst herausfordernden neuen Schuljahr. Ein erheblicher Lehrermangel trifft auf weiter steigende Schülerzahlen, die voraussichtlich einen neuen Höchststand erreichen werden. Gleichzeitig scheiden viele erfahrene Lehrkräfte altersbedingt aus dem Dienst aus.

Schon jetzt ist die Lage an zahlreichen Schulen angespannt. Während die Zahl der SuS in diesem Schuljahr um rund 2.600 gestiegen ist, wurden gleichzeitig 345 Lehrerstellen gestrichen. Im vergangenen Herbst wurden zudem 693 Seiteneinsteiger befristet eingestellt – etwa 440 weniger als im Jahr zuvor. Diese Kräfte werden im kommenden Schuljahr größtenteils fehlen.

Hinzu kommt eine Entwicklung, die große Sorge bereitet: Selbst gut funktionierende Schulen sollen personell geschwächt werden, um Engpässe an anderer Stelle auszugleichen. Dies führt faktisch dazu, dass bewährte Strukturen verschlechtert werden – mit dem Eindruck, dass am Ende alle Schulen auf ein ähnliches, jedoch niedrigeres Niveau gebracht werden.

Zwar sieht der Koalitionsvertrag die Schaffung von 250 zusätzlichen Stellen vor, mit dem Ziel, die Schüler-Lehrer-Relation stabil zu halten. Doch Stabilisierung allein reicht nicht aus – notwendig ist eine spürbare Verbesserung. Bereits jetzt fallen rund zwei Millionen Unterrichtsstunden aus oder können nicht planmäßig stattfinden.

Wir sehen daher die Sicherung der Stundentafel in ernster Gefahr.

Deshalb bitten wir Sie alle: Unterstützen Sie unsere Volksinitiative „Unterricht statt Ausfall“ aktiv. Setzen Sie sich gemeinsam mit uns konsequent für ausreichend Lehrkräfte und verlässlichen Unterricht ein. Helfen Sie , in dem Sie die Informationen in Ihrem Umfeld verbreiten, sprechen Sie andere Eltern an und machen Sie aktiv Werbung für die Volksinitiative.

Wie können Sie konkret helfen? Laden Sie das Formular auf unserer Website (https://unterricht-statt-ausfall.de) herunter, drucken Sie es aus, füllen und unterschreiben Sie es und senden Sie es an uns zurück. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir unsere Forderungen erfolgreich durchsetzen.

Vielen Dank für Ihr Engagement!

https://unterricht-statt-ausfall.de

Pressemitteilung„Fünf Hausaufgaben für den neuen Minister“ – Landeselternrat Brandenburg stellt Forderungskatalog zum Am...
20/03/2026

Pressemitteilung
„Fünf Hausaufgaben für den neuen Minister“ – Landeselternrat Brandenburg stellt Forderungskatalog zum Amtsantritt vor

Der Landeselternrat Brandenburg (LER) gratuliert Gordon Hoffmann , dem neuen Bildungs-minister zu seinem Amt, verbindet dies jedoch mit einer unmissverständlichen Erwartungshal-tung. Um die Bildungskrise und die Verunsicherung an den Schulen zu stoppen, hat der LER dem Minister heute fünf zentrale „Hausaufgaben“ übergeben.
„Wir erwarten messbare Taten“, erklärt Matthias Knoll, Sprecher des Landeselternrates. „Die Geduld der Eltern in Brandenburg ist am Ende- trotzdem sehen wir optimistisch in Richtung des Führungswechsels im MBJS.“
Dazu sagt Anett Kehling , stellvertretende Sprecherin : „Der neue Minister tritt sein Amt in einer Zeit an, in der das Vertrauen der Eltern in das System Schule tief erschüttert ist. Wir haben keine Zeit mehr für Sonntagsreden. Unsere Kinder dürfen nicht die Leidtragenden von Haushaltskürzungen, einer verfehlten Personalplanung und überfrachteter Lehrpläne sein. Wir geben dem Minister diese fünf Hausaufgaben mit auf den Weg, damit Bildung in Branden-burg wieder zur Priorität wird. Wer die Basiskompetenzen unserer Kinder vernachlässigt, ver-spielt die Zukunft des ganzen Landes. Diese fünf Hausaufgaben sind der Prüfstein für die kommenden 3 Monate.“

Der 5-Punkte-Plan der Eltern:
1. Echte Lehrkräfte-Offensive & Unterrichtsgarantie: Stabilisieren reicht nicht! Wir brauchen Verbesserung! Schluss mit der statistischen Schönrechnerei beim Unter-richtsausfall. Wir fordern ein transparentes Echtzeit-Monitoring jeder ausgefallenen Stunde, um den Mangel endlich ehrlich zu bekämpfen. Es dürfen auch keine Personal-lücken in sehr gut funktionierenden Schulen aufgerissen werden, um Lehrermangel woanders zu mindern. Nicht „alle gleich schlecht“ darf das Ziel sein, sondern Optimie-rung und Steigerung landesweit.

2. Qualität im Ganztag – Mehr als nur Betreuung: Mit Blick auf den Rechtsanspruch ab 2026 fordern wir einen verbindlichen Qualitätsstandard. Ganztag darf nicht „Ver-wahren im Klassenraum oder im Hort“ bedeuten, sondern muss echte pädagogische Angebote, Rhythmisierung und gesunde Verpflegung garantieren.

3. Inklusion und Lehrpläne mit Augenmaß: Inklusion darf kein Sparmodell sein. Ge-meinsamer Unterricht benötigt ausreichend Sonderpädagogen – wo diese fehlen, müs-sen Förderschulkapazitäten als Schutzraum erhalten bleiben. Parallel müssen die Lehr-pläne entschlackt werden, um mehr Zeit für bedürfnisorientiertes , individuelles Ler-nen zu schaffen. Alle Schüler haben ein Recht auf beste Bildung- Begabtenförderung ist genauso notwendig, wie die Unterstützung von benachteiligten Kindern.

4. Rettungspaket Grundkompetenzen- Rechtssichere Digital-Garantie: Brandenburg darf bei Bildungsstudien nicht weiter abrutschen. Wir fordern eine Erhöhung der Bil-dungsqualität, um das Fundament für den weiteren Bildungsweg zu sichern. Auch die digitale Bildung darf nicht an Rechtsunsicherheit scheitern. Wir fordern landesweit einheitliche, funktionierende Lernplattformen und digitale Lehrmittel, die pädagogisch sinnvoll in den Alltag integriert sind.

5. Schule als sicherer Ort – Null Toleranz bei Gewalt: Wir erwarten ein landesweites, verbindliches Schutzkonzept gegen Mobbing, Gewalt und Extremismus. Schulen be-nötigen sofortigen Zugang zu Kriseninterventionsteams und klare Leitfäden, um Lehr-kräfte und Schüler in Konfliktsituationen nicht allein zu lassen. Dafür sind multipro-fessionelle Teams (Schulpsychologen, Schulsozialarbeiter usw.) wichtig. Sicherheit und mentale Gesundheit sind die Grundvoraussetzungen für eine gute Bildung.

Der Landeselternrat betont, dass diese Punkte sicherlich das absolute Minimum darstellen, um das Vertrauen der Familien in das staatliche Bildungssystem zurückzugewinnen. Das Gremi-um freut sich aber auch auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Minister Gordon Hoffmann und steht für einen konstruktiven Austausch zur Verfügung. Ein zeitnahes Gespräch mit dem neuen Bildungsminister zur Umsetzung dieser Prioritäten wird kurzfristig angestrebt.

Zentrale Forderungen umgesetzt - Landeselternrat bleibt vorsichtig optimistischDer Landeselternrat Brandenburg begrüßt a...
04/03/2026

Zentrale Forderungen umgesetzt - Landeselternrat bleibt vorsichtig optimistisch

Der Landeselternrat Brandenburg begrüßt ausdrücklich, dass trotz großer Haushaltsdefizite zentrale Forderungen aus unserem Positionspapier im aktuellen Koalitionsvertrag verbindlich verankert wurden. Damit werden wichtige Anliegen der Elternschaft zur nachhaltigen Stärkung der Bildungsqualität im Land aufgegriffen.

Besonders positiv bewerten wir die Erhöhung der Lehrerstellen um 250 zusätzliche Stellen, auch wenn wir mehr erhofft hatten. Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, stärkt die Unterrichtsversorgung, entlastet Lehrkräfte und verbessert die individuelle Förderung der SuS. Gleichzeitig ist klar: Das reicht noch nicht aus. Es muss weiter nachgesteuert werden. Deshalb bleibt unsere Volksinitiative „Unterricht statt Ausfall“ aktiv und wird sich weiterhin konsequent für ausreichend Lehrkräfte und einen verlässlichen Unterricht einsetzen. Unterstützen Sie uns aktiv. Jetzt mitmachen: Formular auf unserer Website (https://unterricht-statt-ausfall.de) herunterladen, ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und an uns zurücksenden. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir gemeinsam unsere Forderungen erfolgreich durchsetzen.

Die Einführung eines verpflichtenden Lese- und Rechenbandes an allen Grundschulen setzt ein klares Signal zur Stärkung der Basiskompetenzen. Lesefähigkeit und mathematisches Verständnis bilden das Fundament für den gesamten Bildungsweg. Verbindliche Lernzeiten sorgen für mehr Verlässlichkeit und Chancengerechtigkeit. Auch im Bereich der curricularen Transparenz sehen wir Fortschritte: Verpflichtende Lehrpläne pro Klasse und Fach schaffen Orientierung, Vergleichbarkeit und sichern landesweit Bildungsstandards.

Darüber hinaus sehen wir die Vermittlung von Medienkompetenz als zentrale Aufgabe an. Kinder und Jugendliche nutzen Social Media zunehmend – hier gilt es, die Chancen digitaler Medien zu nutzen, zugleich aber Risiken wie Suchtgefahr, Cybermobbing, Desinformation oder Datenschutzverletzungen gezielt zu begegnen. Schulen und Elternhäuser müssen gemeinsam SuS den sicheren, reflektierten Umgang mit digitalen Medien vermitteln.

Ergänzend soll – wie von uns gefordert – die Lehrerausbildung praxisnäher gestaltet werden. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte besser auf die Anforderungen des Schulalltags vorzubereiten, den Berufseinstieg zu erleichtern und so langfristig die Qualität des Unterrichts zu sichern.

Zugleich bekennt sich das Land klar zur Inklusion. Die bestehenden Förderschulen bleiben als ergänzendes Angebot erhalten, ebenso das gemeinsame Lernen mit vielfältigen Fördermöglichkeiten. Entscheidend wäre in unseren Augen aber, dass Inklusion nicht durch Kürzungen geschwächt, sondern durch ausreichende Haushaltsmittel nachhaltig gestärkt wird, damit alle SuS mit unterschiedlichen Bedarfen und Begabungen gefördert werden können und keiner auf der Strecke bleibt.

Die Wiedereinführung des Schulbudgets ist ein gutes Instrument. Es stellt den Schulen finanzielle Mittel zur freien Verfügung bereit, mit denen sie unterrichtsunterstützende und -ergänzende Maßnahmen realisieren können – zum Beispiel Ganztagsangebote, Nachhilfe, Begabungs- oder Sprachförderung oder Projekte zur Demokratiebildung und Kompetenzentwicklung. Damit ist eine weitere Forderung des Landeselternrates enthalten- Schulen sollen gezielter auf Bedürfnisse vor Ort eingehen können.

Wir begrüßen ausdrücklich die Stärkung der Ober- und Gesamtschulen. Leistungsfähige und attraktive weiterführende Schulen erhöhen die Vielfalt und Qualität der gesamten Schullandschaft und sind ein wichtiger Baustein für eine differenzierte Bildung in Brandenburg.

Die Weiterentwicklung von Filiallösungen und Schulzentren ab Jahrgangsstufe 1 zur Sicherung von Schulstandorten im ländlichen Raum bewerten wir ausdrücklich positiv. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um wohnortnahe Bildungsangebote zu erhalten und Familien im ländlichen Raum zu stärken.

Ein zentraler Punkt unseres Positionspapiers bleibt jedoch unerfüllt: die verbindliche, landesfinanzierte Absicherung multiprofessioneller Teams an allen Schulen. Angesichts wachsender sozialer, emotionaler und sprachlicher Unterstützungsbedarfe ist die feste strukturelle Verankerung solcher Teams – bestehend aus Schulsozialarbeit, Sonderpädagogik, Gesundheitsfachkräften und anderem pädagogischen Personal – weiterhin dringend erforderlich.

Insgesamt stellen die vereinbarten Maßnahmen eine substanzielle Umsetzung zentraler Elternforderungen dar. Nun kommt es trotz schwachem Landeshaushalt auf eine konsequente und zügige Umsetzung im Sinne aller SuS in Brandenburg an. Hierzu möchten wir händereichend mit allen politischen Akteuren in den Austausch treten und stehen dem neuen Bildungsminister bzw. der neuen Bildungsministerin als konstruktive Gesprächspartner zur Verfügung, um gemeinsam die richtigen Schritte für eine gute Bildung unserer Kinder zu gehen.

Die freiheitlich demokratische Grundordnung ist ein fester Pfeiler unserer Gesellschaft. Deshalb waren wir heute im Mini...
25/02/2026

Die freiheitlich demokratische Grundordnung ist ein fester Pfeiler unserer Gesellschaft. Deshalb waren wir heute im Ministerium des Innern und für Kommunales zum Gespräch. Es ging um Verfassungsschutz durch Aufklärung. Schule muss ein sicherer Ort zum lernen ohne Extremismus sein, da besteht Einigkeit.

Wir haben mehrfach das Gespräch in Potsdam mit bildungspolitischen Sprechern gesucht, um sachlich aber mit Nachdruck dar...
25/02/2026

Wir haben mehrfach das Gespräch in Potsdam mit bildungspolitischen Sprechern gesucht, um sachlich aber mit Nachdruck darauf hinzuweisen, wie wichtig gute Bildung für unsere Kinder und damit für das Land Brandenburg ist.
Unser Positionspapier gaben wir Gordon Hoffmann (CDU) und auch Kurt Fischer (SPD) bei persönlichen Treffen mit auf den Weg zur Koalitionsverhandlung. Bildung muss oberste Priorität haben.

Das neue Jahr hat begonnen und die Ereignisse überschlagen sich. Dabei ist es nun besonders wichtig, mit allen politisch...
21/01/2026

Das neue Jahr hat begonnen und die Ereignisse überschlagen sich. Dabei ist es nun besonders wichtig, mit allen politischen Akteuren der Bildungspolitik ins Gespräch zu kommen. Wir sind deshalb sehr viel in Potsdam unterwegs, um die Forderungen des LER zu kommunizieren und auf Probleme an unseren Schulen hinzuweisen. Es geht schließlich um beste Bildung für unsere Kinder.

Potsdam, 14.01.2026 - PRESSEMITTEILUNGKeine Kürzungen mehr- Schulkinder sind unser wichtigstes Gut!Der Landeselternrat f...
16/01/2026

Potsdam, 14.01.2026 - PRESSEMITTEILUNG

Keine Kürzungen mehr- Schulkinder sind unser wichtigstes Gut!

Der Landeselternrat fordert mit Nachdruck, dass bei den momentanen aktuellen Verhandlungen konsequent der politische Focus auf die Schulbildung gelegt wird.

„Unterricht statt Ausfall“ – unter diesem Leitsatz steht seit Beginn des Schuljahres die Volksinitiative des Landeselternrates. Der massive Unterrichtsausfall und der akute Lehrkräftemangel an vielen Schulen sind für die Elternschaft in Brandenburg nicht länger hinnehmbar. Hier besteht unverzüglicher und entschlossener Handlungsbedarf seitens der Landesregierung. Wir fordern unmissverständlich: keine Stellenstreichungen, keine Haushaltskürzungen, sondern eine deutliche und nachhaltige Aufstockung des Bildungsetats für Schulen. Zudem bestehen wir darauf, dass freiwerdende Stellen von Lehrern, die in den Ruhestand gehen, unverzüglich nachbesetzt werden.
Gute Schulbildung ist kein Privileg, sondern ein verbrieftes Recht unserer Kinder und eine zentrale Pflichtaufgabe des Landes.

Multiprofessionelle Teams – bestehend aus Schulsozialarbeitern, Sonderpädagogen, Schulpsychologen, Schulgesundheitsfachkräften und weiteren Fachkräften – müssen flächendeckend an allen Schulen etabliert und vollständig durch das Land finanziert werden. Die zunehmende Gewalt an Schulen darf weder relativiert noch ignoriert werden. Schule muss ein sicherer Ort sein, an dem Kinder angstfrei lernen können und qualitativ hochwertige Bildung erhalten.

Unsere Schülerinnen und Schüler in Brandenburg müssen über ausreichende sprachliche und mathematische Basiskompetenzen verfügen. Die bestehenden Rahmenlehrpläne sind grundlegend zu überarbeiten und zu entschlacken. Neben fachlichen Inhalten müssen lebenspraktische Kompetenzen, das „Lernen lernen“ sowie soziale Fähigkeiten einen festen und verbindlichen Platz im Unterricht erhalten.

Auch im Bereich der Inklusion sehen wir erheblichen Reformbedarf. Die derzeitige Bildungspolitik wird dem Anspruch auf echte Teilhabe nicht gerecht.

Die Digitalisierung der Schulen schreitet voran, wird jedoch vielfach auf Kosten der Eltern realisiert. Das ist bildungspolitisch inakzeptabel. Zur Sicherung von Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit muss das Land die vollständige Finanzierung digitaler Endgeräte übernehmen. Digitale Lernplattformen, Schulcloud, Lernsoftware und notwendige Softwarelizenzen sind zentral durch das Land Brandenburg zu beschaffen und zu finanzieren.

Zur Lernmittelfreiheit müssen auch Verbrauchs- und Übungsmaterialien gehören. Arbeitshefte, Arbeitsblätter und Aufgabensammlungen dürfen nicht länger privat finanziert werden. Die Eigenanteile für Lernmittel sind vollständig abzuschaffen.

Jedes Schulkind benötigt ein warmes Mittagessen, um leistungsfähig zu sein. Das Land Brandenburg muss die Kommunen finanziell dabei unterstützen, ein kostenloses Schulessen für alle Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.

Als Flächenland trägt Brandenburg eine besondere Verantwortung für die Schülerbeförderung. Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf zumutbare Schulwege, um ihr Recht auf Bildung und die Schulpflicht in Präsenz wahrnehmen zu können. Wissenschaftliche Studien belegen eindeutig die negativen Auswirkungen langer Schulwegzeiten auf Konzentration, Lernleistung und soziale Teilhabe. Das Land muss klare gesetzliche Grenzen hinsichtlich der Zumutbarkeit setzen und verhindern, dass Haushaltskürzungen auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler ausgetragen werden – insbesondere im ländlichen Raum.

Die Entlastung der Lehrkräfte ist dringend notwendig und wird vom Landeselternrat ausdrücklich unterstützt. Schließlich wünschen wir uns eine Lehrerschaft zuständig für die Wissensvermittlung unserer Kinder. Gleichzeitig dürfen die Mitwirkungsrechte der Eltern nicht eingeschränkt werden. Eltern müssen weiterhin aktiv in den Schulalltag eingebunden bleiben.

Die genannten priorisierten Bildungsthemen liegen dem Landeselternrat Brandenburg sehr am Herzen. Im Bereich der Bildungspolitik sehen wir dringender denn je akuten Handlungsbedarf.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf eine verlässliche, gerechte und hochwertige Bildung. Bildung muss endlich oberste politische Priorität haben – jetzt.

Matthias Knoll
Sprecher des Landeselternrates

Liebe Eltern,ein sehr bewegtes Jahr 2025 neigt sich dem Ende. Im gesamten Land Brandenburg gab es viele sorgenvolle Blic...
21/12/2025

Liebe Eltern,
ein sehr bewegtes Jahr 2025 neigt sich dem Ende. Im gesamten Land Brandenburg gab es viele sorgenvolle Blicke in Richtung Schule. Der Landeselternrat hat mit großem Engagement sich für bessere Bildungschancen eingesetzt. Mit gesundem Optimismus und klarem Verstand werden wir auch im kommenden Jahr die Herausforderungen zum Wohle unserer Kinder bewältigen. Wir möchten, trotz aller Probleme, gemeinsam hoffnungsvoll den Blick nach vorn richten.
Wir wünschen Ihnen von Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest bei harmonischer Stimmung und gemütlichem Kerzenschein sowie Gesundheit und Glück im neuen Jahr.

Ihr Landeselternrat

Matthias Knoll und Anett Kehling
(Sprecher und stellvertretende Sprecherin des LER)

Potsdam, 18.12.2025 - PRESSEMITTEILUNGFriedenszone Schule!Mit großer Sorge blickt der Landeselternrat zu den jüngsten Er...
21/12/2025

Potsdam, 18.12.2025 - PRESSEMITTEILUNG

Friedenszone Schule!

Mit großer Sorge blickt der Landeselternrat zu den jüngsten Ereignissen.

Gewalt an Schulen - in welcher Form auch immer - ist nicht hinnehmbar. Unsere Kinder haben ein gewaltfreies Lernumfeld verdient. Schule muss ein geschützter Raum sein, in dem sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam wohlfühlen.

Bereits im April 2024 wies der Landeselternrat auf die Kriminalstatistik und die erhöhten Fallzahlen an Brandenburger Schulen hin.

Nun besteht sofortiger Handlungsbedarf. Das Bildungsministerium muss umgehend reagieren, damit keines unserer Kinder Opfer von Gewalt wird und Angst den Schulalltag prägt.

Die Kürzungen des Bildungsetats Anfang des Schuljahres waren der falsche Weg. Der Landeselternrat fordert die Aufstockung des Schulpersonals. Neben Lehrkräften sind mehr Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen notwendig, die als Ansprechpartner unseren Kindern zur Verfügung stehen. Sozialpädagogische Angebote müssen erweitert werden. Es ist sicherzustellen, dass spezialisierte
Fachkräfte bei besonders schweren Fällen hinzugezogen und professionelle Hilfsangebote (z.B. Polizei, Jugendamt) genutzt werden. Unsere Lehrkräfte benötigen regelmäßig Fortbildungen zu Deeskalation und den Umgang mit Gewaltsituationen.

Unsere Kinder brauchen einen Weg zur gewaltfreien Schule sowie Schaffung einer Bildungskultur von Respekt und Wertschätzung. Schülerinnen und Schüler sollen mit Freude lernen können.

Matthias Knoll
Sprecher des Landeselternrates

Der Staffelstab des Vorsitz im Landeselternrat ist übergeben. Matthias Knoll (PM) übernimmt das Amt des Sprechers und lö...
07/12/2025

Der Staffelstab des Vorsitz im Landeselternrat ist übergeben. Matthias Knoll (PM) übernimmt das Amt des Sprechers und löst damit die langjährige Sprecherin Ulrike Mauersberger ab. Anett Kehling (LDS) steht weiterhin als Stellvertreterin unterstützend zur Verfügung. Zusätzlich wurden 3 Vorstandsmitglieder gewählt - Mike Heyne (EE), Nadine Nauen (BAR) und Andreas Kappeller (OHV).

(v.l.nr. A. Kappeller, N. Nauen, M. Knoll, A. Kehling, M. Heyne)

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Potsdam

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