30/07/2026
Darf man von Osnabrück aus nach Münster gucken😉?
Das sollte man hier wie dort vielleicht ruhig tun, um voneinander zu lernen. Was die Schaffung von barrierearmen Bereichen in historischen Bereichen angeht, holpert's in Osnabrück jedenfalls in unerträglicher Weise. Angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung ist es unverzeihlich, dass beispielsweise Weihnachtsmarkt und Maiwoche, Samstagsmarkt am Dom und jetzt auch wieder Donnerstagsmarkt an der Katharinenkirche für Menschen mit Rollatoren, im Rollstuhl oder mit Blindenstock 🦼🩼👩🦯➡️👨🦽➡️ eine unfallträchtige Herausforderung sind.
Katharina Pötter
Osnabrück - Die Friedensstadt
GRÜNE Ratsfraktion Osnabrück
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CDU Ratsfraktion Osnabrück
Osnabrücker Rundschau
🚴♀️Zu Fuß oder mit dem Rad über Kopfsteinpflaster? Das kann ganz schön holprig sein. Mit einem Pilotprojekt im Hansaviertel testet die Stadt ab Montag, 3. August, ein neues Verfahren zur Bearbeitung von Natursteinpflaster.
💎 Bei dem sogenannten „Grinding“-Verfahren wird die Oberfläche des Pflasters mit diamantbesetzten Schleifwalzen bearbeitet. So lassen sich Unebenheiten und Stolperkanten reduzieren, ohne das Pflaster auszutauschen oder zu asphaltieren.
🧑🦽Das Schleifen des Pflasters soll die Verkehrssicherheit verbessern, den Fahrkomfort erhöhen sowie Lärm und Erschütterungen verringern. Gleichzeitig bleibt der historische Charakter der Straßen erhalten. Das „Grinding“ kostet weniger als konventionelle Verfahren und ist schneller, wodurch Verkehrseinschränkungen reduziert werden.
🚧 Die Arbeiten finden in der Leerer Straße und einem Teil der Dortmunder Straße statt. Sie dauern voraussichtlich fünf Tage und betreffen insgesamt rund 125 Meter. Während der Bauarbeiten sind die Straßen für den Verkehr gesperrt, zu Fuß bleibt die Baustelle passierbar.
📊 Nach Abschluss wertet die Stadt das Pilotprojekt aus und prüft, wie sich das Verfahren unter den Bedingungen in Münster bewährt. Bei erfolgreichem Verlauf könnte es künftig auch auf weiteren Straßenabschnitten – etwa in Teilen der Salzstraße – eingesetzt werden.
ℹ️ Das Schleifverfahren „Grinding“ wird seit 2020 im Rahmen des Forschungsprojekts „NUDFA-Reallabor für interkommunale Radverkehrsförderung“ erprobt und weiterentwickelt. Nach der Entwicklung des Verfahrens in Berlin und Brandenburg gehört Münster zu den ersten Kommunen, die das Verfahren unter eigenen Bedingungen testen.