Pazifik-Netzwerk e.V.

Pazifik-Netzwerk e.V. Das Pazifik-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Personen, die sich für die Menschen Ozeaniens (des Pazifiks) einsetzen. Interessierte sind herzlich willkommen!

Das Pazifik-Netzwerk vereint Personen und Akteure, die sich für die Menschen und Gebiete des Pazifiks (Ozeaniens) interessieren und einsetzen, sich mit ihnen solidarisieren und diese Beziehungen pflegen. Als Verein und gemeinnützige NR-Organisation informiert das Netzwerk insbesondere zu Fragen des insularen Pazifikraums, fördert den Austausch und pflegt Kontakte. Dabei stehen die Gesellschaft, di

e Umwelt und die vielfältigen Kulturen Ozeaniens sowie die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Mittelpunkt. Die Pazifik-Informationsstelle (www.pazifik-infostelle.org) hält Infos parat und gibt gern weitere Auskunft. Den Vorstandsvorsitz hat seit Mitte 2024 Eckart Garbe ([email protected]).

Der neueste Pazifik Rundbrief (Nr. 143) März 2026 ist seit kurzem im Download erhältlich. Das gemeinsame Forum von Pazif...
14/03/2026

Der neueste Pazifik Rundbrief (Nr. 143) März 2026 ist seit kurzem im Download erhältlich. Das gemeinsame Forum von Pazifik-Informationsstelle, Pazifik-Netzwerk und anderen Partnern enthält erneut viele spannende Beiträge (Analysen - Berichte - Meinungen - Information). Der Rundbrief lässt sich kostenlos downloaden bei
https://www.pazifik-infostelle.org/publikationen/rundbrief/8942959.html

Die 84 Seiten dicke Print-Ausgabe des Rundbriefs dürfte es in etwa einem Monat geben.

Ebenfalls kostenlos downloaden lässt sich der neueste Nachrichten-Überblick ‚pazifik aktuell‘ (Nr. 145) März 2026 bei
https://www.pazifik-infostelle.org/publikationen/pa/8942956.html

Heute Vormittag am 6.2.2026 hat Global Goals Hamburg das großformatige Wandbild der PNG-Künstlerin Gazellah Bruder zum U...
06/02/2026

Heute Vormittag am 6.2.2026 hat Global Goals Hamburg das großformatige Wandbild der PNG-Künstlerin Gazellah Bruder zum UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 14 ‚Leben unter Wasser‘ am KAROSTAR-Gebäude, Neuer Kamp 32, direkt vis a vis der U-Bahn-Station Feldstraße im Hamburger Karolinenviertel anbringen lassen.

Global Goals hat die ‚Sustainable Development Goals‘ (SDGs) zum Thema. Die Website des Projekts bietet dazu viele spannende Infos und liefert auch die Story zu diesem Bild, siehe https://globalgoals.hamburg/

Das Wandbild ist in Kooperation mit dem Pazifik Netzwerk und anderen Partnern entstanden. Gazellah Bruder, die 2025 drei Monate einen Künstleraufenthalt in Deutschland hatte, hat das Wandbild entworfen und künstlerisch umgesetzt. WIR freuen uns, dass das Bild nun die nächste Zeit so prominent in Hamburg hängt, und bedanken uns bei Global Goals sowie allen Mitwirkenden, Förderern und anderen Partnern für die freundliche Unterstützung.

Infos Gazellah Bruder finden sich bei:
https://smarthistory.org/gazellah-bruder-goddess-i-am-and-feeding-the-gods-of-melanesia/

This morning, February 6, 2026, Global Goals Hamburg had the large-format mural by PNG artist Gazellah Bruder on the UN Sustainable Development Goal 14 “Life Below Water” installed on the KAROSTAR building, Neuer Kamp 32, directly opposite the subway station Feldstraße in Hamburg's Karolinenviertel district.

Global Goals focuses on the Sustainable Development Goals (SDGs). The project's website offers lots of exciting information and also tells the story behind this mural image, see https://globalgoals.hamburg/

The mural was created in cooperation with the Pacific Network and other partners. Gazellah Bruder, who spent three months in Germany in 2025 as an artist-in-residence, designed and artistically implemented the mural. We are delighted that the image will now be prominently displayed in Hamburg for the foreseeable future and would like to thank Global Goals and all contributors, sponsors, and other partners for their kind support.

Information about Gazellah Bruder can be found at:
https://smarthistory.org/gazellah-bruder-goddess-i-am-and-feeding-the-gods-of-melanesia/

Das Pazifik-Netzwerk e.V. erinnert:5 Jahre AtomwaffenverbotsvertragMitten in der Corona-Pandemie trat am 22. Jan. 2021 d...
21/01/2026

Das Pazifik-Netzwerk e.V. erinnert:
5 Jahre Atomwaffenverbotsvertrag

Mitten in der Corona-Pandemie trat am 22. Jan. 2021 der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) in Kraft, denn 90 Tage zuvor hatte der 50. Staat den Vertrag ratifiziert. Zu diesen 50 Staaten gehörten allein neun pazifische Inselstaaten (Fidschi, Kiribati, Palau, Samoa, Vanuatu, Niue, Tuvalu, Nauru und Cook Islands) sowie Neuseeland (mit Tokelau). Inzwischen sind weitere Staaten wie Timor-Leste und die Solomon Islands dazugekommen.

Im Pazifik hat das Engagement gegen Atomwaffen eine lange Tradition. Es gibt dort auch eine ‚Südpazifische nuklearwaffenfreie Zone‘, die Gebiete von insgesamt 18 Ländern und weitere Territorien umfasst. Eine riesige Ozeanfläche. Dies hängt direkt mit den bis heute spürbaren katastrophalen Folgen der etwa 315 Atomwaffen zusammen, die die ehemaligen Kolonialmächte USA, Frankreich und Großbritannien dort auf, über und unter pazifischen Inseln explodieren ließen.

Am 7. Juli 2017 hatten 122 von 193 UN-Staaten für die Verabschiedung des „Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons (TPNW)” gestimmt. Dieser Atomwaffenverbotsvertrag verbietet umfassend Herstellung, Erprobung, Besitz, Einsatz bzw. die Androhung eines Einsatzes von Atomwaffen, sowie den Transfer über und die Stationierung von Atomwaffen im eigenen Staatsgebiet.

Eine Besonderheit des AVV ist, dass er die nukleare Vergangenheit einschließt. In Artikel 6 (und teilweise Artikel 7) geht es um die medizinische Versorgung, Rehabilitation und psychologische Unterstützung für Personen, die vom Einsatz von Atomwaffen im Kriegs- und Testfall betroffen sind (dies umfasst auch deren geschädigte Nachkommen) und um die Sanierung radioaktiv verseuchter Gebiete.

Die Bundesrepublik Deutschland war der Aushandlung des AVV ferngeblieben, und der AVV ist der erste moderne multilaterale Abrüstungsvertrag, den Deutschland bis heute ablehnt. Allerdings entsandte die Bundesregierung zu den ersten beiden Vertragsstaatenkonferenzen Beobachter und in der Folge hat die Ampelkoalition Mittel bewilligt, um in einigen Forschungsprojekten die Auswirkungen von Atombombentests untersuchen zu lassen. Eines dieser Projekte, das sich mit pazifischen Inselstaaten beschäftigt, ist an der Universität Hamburg angesiedelt und befindet sich mit uns in Kontakt.

In Hamburg hatten zum Inkrafttreten des AVV am 22. Jan. 2021 drei Organisationen corona-konforme Feiern organisiert, und zwar ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons), die eine treibende Kraft hinter dem AVV waren und dafür 2017 den Friedensnobelpreis erhalten hatten, die ärztliche Friedensorganisation IPPNW und das Pazifik-Netzwerk. In einer Online-Festveranstaltung berichteten damals u.a. die Honorarkonsuln von Palau und Samoa über das Engagement ‚ihrer‘ pazifischen Inselstaaten für eine atomwaffenfreie Welt. Gleichzeitig waren aufgrund von Covid-19 über einhundert Seeleute aus dem Pazifikstaat Kiribati in Hamburg gestrandet. Mit ihnen wurde so gefeiert, wie auf pazifischen Inseln besondere Anlässe begangen werden, nämlich mit festlichem Essen und einem gerösteten Schwein, und die Seeleute bedankten sich (trotz Januarkälte im Freien) mit Tänzen von ihren Heimatinseln.

Aus Europa sind dem AVV Österreich beigetreten (das schon eine zentrale Rolle für das Zustandekommen des AVV spielte), Malta und der Vatikan. Die Atommächte und weitere mit ihnen verbündete Staaten lehnen den AVV bis heute ab. Dennoch markiert sein Inkrafttreten einen historischen Meilenstein für eine globale Bewegung, die in einer atomwaffenfreien Welt leben möchte. Der AVV bietet eine völkerrechtliche Grundlage, die Atomwaffen jegliche Legitimation entzieht; seit seinem Inkrafttreten haben weltweit Banken, Pensionsfonds und andere Finanzinstitute riesige Summen aus Unternehmen abgezogen, die an der Herstellung von Atomwaffen beteiligt sind, und hunderte von Finanzinstitutionen schließen solche Investitionen inzwischen kategorisch aus. Im Zusammenhang mit den früheren Atomwaffentests wird verstärkt über nukleare Gerechtigkeit gesprochen und deren unverhältnismäßige Auswirkungen auf indigene Völker sowie insbesondere auf Frauen und Mädchen werden thematisiert.

Gerade weil angesichts von zunehmenden globalen Rivalitäten und Konflikten viele politische Stimmen auch bei uns Atomwaffen schönreden und deren Unverzichtbarkeit beschwören setzt sich das Pazifik-Netzwerk e.V. mit vielen weiteren Friedensorganisationen weiterhin für die weltweite Ächtung aller Atomwaffen ein!

Vorstand des Pazifik-Netzwerks e.V.

Ein Hinweis auf unsere Pazifik-Jahrestagung₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪Extrak...
17/01/2026

Ein Hinweis auf unsere Pazifik-Jahrestagung
₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪
Extraktivismus in Ozeanien
Wirtschaftliche Entwicklung, Bergbau und Rohstoffe
₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪
27.02. - 01.03.2026
Flussschifferkirche, Hamburg

Jetzt Online-Anmeldung, aktuelles Programm und Info
siehe: https://www.pazifik-infostelle.org/news/8939840.html

Pazifik Netzwerk Vorstand Oliver Hasenkamp 🎤 Referent für Nachhaltige Entwicklung & Klima bei der Deutschen Gesellschaft...
08/01/2026

Pazifik Netzwerk Vorstand Oliver Hasenkamp 🎤 Referent für Nachhaltige Entwicklung & Klima bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen | Speaker & Autor zu Agenda 2030 & SDGs, Klimapolitik, Pazifik & Inselstaaten 🏝️ hat die aktuellen Niue-Berichte in deutschen Medien als wenig fachlich fundiert und klischeehaft kritisiert. Sein Text ist zuerst auf LinkedIn erschienen! Zitat: Das Bundeskabinett hat gestern die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und dem pazifischen Inselstaat Niue beschlossen. Das ist eine positive Nachricht und sicherlich ein kleiner Beitrag dazu, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Pazifik weiter auszubauen.

Trotz allem bin ich überrascht über die große Anzahl an Meldungen zur Anerkennung Niues in deutschen Medien - und einigermaßen erschrocken über die Qualität vieler dieser Meldungen. Die Anerkennung Niues durch Deutschland ist aus meiner Sicht ein formaler, folgerichtiger und vielleicht auch überfälliger Schritt, aber weder für Deutschland noch für Ozeanien eine Top-Meldung. Vor allem hat sie relativ wenig zu tun mit dem Machtkampf zwischen China und den USA, in deren Kontext viele Nachrichtenbeiträge sie rücken.

Auch der beigefügte Beitrag der Tagesschau ist kein positiver Ausreißer unter den Meldungen: Niue ist natürlich ebenso wie alle anderen Pazifik-Inseln kein Südsee-Paradies, sondern ein Ort mit realen Problemen, allen voran dem Klimawandel (und weiteren spezifischen Herausforderungen von Inselstaaten). Die Formulierung trieft nicht nur von unangemessenem Kitsch, sondern suggeriert in Kombination mit dem unpassenden Bild auch noch, dass Niue eine besonders tolle Tourismus-Destination sei. Nur, wie man zwischen den Zeilen des Beitrags auch lesen kann: Niue hat keinen nennenswerten Tourismus. Warum man in dem Beitrag trotzdem ausgerechnet die Tourismusbehörde zitiert (anstatt über etwas zu schreiben, was das Leben der Menschen vor Ort wirklich bestimmt), ist nicht klar. Aber es passt halt so schön ins Klischee.

Südsee-Paradies Niue: Deutschland erkennt Insel als Staat an
https://www.tagesschau.de/ausland/ozeanien/anerkennung-suedsee-insel-niue-100.html

Überhaupt: Das Bild. Es hat nicht nur absolut nichts mit Diplomatie zwischen Deutschland und Niue zu tun (okay, da gibt es auch nicht so viele Bilder), sondern vermutlich nicht einmal mit Niue. Denn: Niue ist eine gehobene Vulkaninsel ohne nennenswerte Strände (ein Grund für den wenig ausgeprägten Tourismus). Auch wenn ich noch nicht auf Niue war: nach allem was ich weiß, dürfte es dort kaum solche Orte wie auf dem Bild geben.

Aber nochmal weg von kitschigen (und hochproblematischen) Darstellungen und zurück zur internationalen Politik: Niue ist in der Tat kein Vollmitglied der UN, sondern wird dort von Neuseeland vertreten. Sehr wohl ist Niue aber UNFCCC-Vertragspartei und haben die UN die außenpolitische Unabhängigkeit Niues bereits 1992 anerkannt.

Mit den Cook-Inseln, die denselben Status haben, unterhält Deutschland übrigens schon seit 2001 Beziehungen. Also (folge)richtig, nun auch mit dem (kleineren) Niue Beziehungen aufzunehmen. Aber eben nicht ganz so bahnbrechend, wie zum Teil dargestellt. Da hätten eher die "Ocean of Peace"-Erklärung oder die Reform des Partner-Systems des Pacific Islands Forums ein paar mehr deutsch-sprachige Meldungen verdient gehabt! Zitatende

und Zustimmung von allen, die Niue kennen. Die Insel ist kein Paradies, hat kaum Strand, kaum Tourismus und kaum Menschen, die dort noch leben. Doch selbst das Bild, das die Tagesschau abgebildet hat, kann von dort nicht stammen. Wenigstens hat die Stimme des Auswärtigen Amts in der Pressekonferenz am 07.01.2026, wo die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zum Staat Niue verkündet wurde, auch das Pacific Islands Forum erwähnt, wo Niue Mitglied ist und betont, dass es darum gehe, die Zusammenarbeit mit diesem Forum zu festigen und zu vertiefen. Damit wird Deutsch-land förmlich bilaterale Beziehungen zu allen jetzt 18 pazifischen Inselstaaten im Pacific Islands Forum unterhalten. Die Tagesschau berichtet, dass Deutschland keine Botschaft in Niue plane und meint in ihrem Audiobeitrag noch eifrig darauf hinweisen zu müssen, dass es keine deutsche Militärpräsenz in Niue geben werde. Das wäre denn auch ein Treppenwitz.

Denn die Insel ist gewissermaßen schon einzigartig. Ein Winzling, weit ab gelegen, isoliert und wenig interessant für äußere Mächte, eben bloß ein Fels aus Klippen und Riffs. Die geringe Bevölkerungszahl ist weiterhin rückläufig, nicht allein wegen des Klimawandels, auch wegen des Mangels an Möglich-keiten auf dem Eiland. Viele von den etwa 1.600 Einwohnern wollen noch wegziehen. Schon heute leben mehr als zwanzigmal so viele von ihnen in Neuseeland. Niue ist alles andere als touristisch attraktiv, auch wenn die offizielle Tourismus-Website und deutsche Medien anderes suggerieren. Auch Deutschland wird die Insel in Ruhe lassen. Einmal jährlich vielleicht wird ein Diplomat der Deutschen Botschaft in Wellington dort vorbeischauen. Höchstens. So wird es sein.

Zurück zu den Bildern von Strand und Südsee, die diesmal wirklich nicht stimmen. Netzwerk-Mitglied Ludwig Wälder ist kürzlich dort gewesen und hat viele Fotos mitgebracht. Sie zeigen Niue als das was es ist: Eine felsige Insel im Ozean. The Rock wie es dort heißt. Wenig zugänglich. Doch auch ganz schön. Eben anders.

Der neueste Pazifik Rundbrief (Nr. 142) Dez. 2025 ist seit kurzem erhältlich und das in neuem Design. Das gemeinsame For...
21/12/2025

Der neueste Pazifik Rundbrief (Nr. 142) Dez. 2025 ist seit kurzem erhältlich und das in neuem Design. Das gemeinsame Forum von Pazifik-Informationsstelle, Pazifik-Netzwerk und anderen Partnern enthält erneut viele gute Beiträge (Analysen - Berichte - Meinungen - Information). Sie können den Rundbrief kostenlos downloaden bei
https://www.pazifik-infostelle.org/news/8940524.html

Ebenfalls kostenlos downloaden lässt die die neueste ‚pazifik aktuell‘ (Nr. 144) Dez. 2025 bei
https://www.pazifik-infostelle.org/news/8940520.html

Pazifik-Jahrestagung₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪Extraktivismus in OzeanienWir...
11/12/2025

Pazifik-Jahrestagung
₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪ ₪
Extraktivismus in Ozeanien
Wirtschaftliche Entwicklung, Bergbau und Rohstoffe
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27.02. - 01.03.2026
Flussschifferkirche, Hamburg

Online-Anmeldungen, Programm und detaillierte Info
siehe: https://www.pazifik-infostelle.org/news/8939840.html

Das abgebildete Wandbild zum ‚Sustainable Development Goal 8‘ ist im Rahmen eines Projekts von Global Goals Hamburg entstanden. Es ist großformatig am KAROSTAR-Gebäude nahe U-Bahn-Station Feldstraße zu sehen. Das Projekt hat die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zum Thema. Die Website https://globalgoals.hamburg/ bietet dazu viele Infos. Idee und Gestaltung des Wandbilds zu SDG 8: LAPIZ (Wenzel Czepluch) und Elmar Karla, Hamburg und Bremen, 2025 • WIR bedanken uns herzlich bei Global Goals, den Künstlern und allen Mitwirkenden für die freundliche Erlaubnis, die Motive zu den SDGs abdrucken zu dürfen.

Fair Oceans lädt jetzt am 09. Dez. erst zu unserem Fachgespräch und dann anschließend zu einer Podiumsdiskussion über Kl...
06/12/2025

Fair Oceans lädt jetzt am 09. Dez. erst zu unserem Fachgespräch und dann anschließend zu einer Podiumsdiskussion über Klima, Ozeane und Inselstaaten in das Bremer Übersee-Museum ein. Es geht um die Resultate der Weltklimakonferenz und die Zukunft von Küstenregionen und Inselstaaten.

Dienstag | 09.12.2025 | live und auf Zoom
von 14:00 bis 17:00 Fachgespräch im Diorama
von 19:00 bis 21:00 Podiumsdiskussion in der preisgekrönten
Ausstellung ‚Der blaue Kontinent - Inseln im Pazifik‘ des Übersee-Museums Bremen.

Kostenlos, Anmeldungen: [email protected]
Dort auch weitere Infos: https://fair-oceans.info/news/

Die Bedeutung der Ozeane und Meere für das globale Klimageschehen ist riesig. Lange wurde dies zu wenig berücksichtigt. Mittlerweile geben sowohl die Klimaprognosen als auch die weltweit schon sichtbaren Folgen der Klimakrise einen ersten Eindruck davon, wie weitreichend die Auswirkungen auf die Ozeane, Küstenregionen und Inselstaaten sein werden. Steigende Meeresspiegel, Fluten, die Erwärmung der Ozeane, das Absinken ihres Sauerstoffgehalts und ihre zunehmende Versauerung bedrohen schon heute die Existenzgrundlagen von vielen Millionen Menschen. Am stärksten davon betroffen sind die Küstengemeinschaften des Globalen Südens und die Inselstaaten des Pazifiks. Die niedrig liegenden Inseln und Atolle drohen im Ozean zu versinken. Die meisten Korallenriffe werden absterben. Meereslebewesen verlagern ihre Verbreitungsgebiete in kühlere Regionen. Dies gefährdet die Lebens- und Ernährungsgrundlage der dortigen Bevölkerungen dramatisch.

Siehe auch: https://blue-continent.de/de
Plattform
für Dialog, Perspektiven und Einblicke rund um die Pazifikregion

Film Screeningam Mittwoch 3. Dez. 2025 um 18:30 im Asien-Afrika-Institut,Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Fl...
25/11/2025

Film Screening
am Mittwoch 3. Dez. 2025 um 18:30 im Asien-Afrika-Institut,
Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost,
Raum 123

Die Abteilung für Sprachen und Kulturen Südostasiens zeigt zusammen mit anderen Veranstaltern den in den Niederlanden bereits angelaufenen, fesselnden Doku-Film ‚The Promise’ zu Westpapua. Es sind beeindruckende Geschichten, die schildern wie dieses weit entfernte und vielen bei uns unbekannte Land durch seine einstige Kolonialmacht, die Niederlande, getäuscht und betrogen wurde, wie es durch Indonesien vereinnahmt wurde und bis heute unterdrückt und ausgebeutet wird.
The Promise hat in den Niederlanden – 60 Jahre nach den damaligen Ereignissen – schockiert und Kontroversen über den Umgang mit der eigenen kolonialen Vergangenheit ausgelöst. Ein Film, der auch bei uns zum Nachdenken anregt.

Auch bei uns wissen nur wenige von der ehemaligen niederländischen Kolonie in West-Neuguinea. Geschweige denn von all den kolonialen Zwängen, von denen der Film mit einzigartig restauriertem und koloriertem Archivmaterial erzählt: Straßen, Kleidervorschriften, Religion. Vor allem aber gaben die Niederlande Anfang der 1960er Jahre ein Versprechen auf Unabhängigkeit an die indigenen Papua, das bis zum heutigen Tage nicht eingelöst ist. Stattdessen erfolgte eine gewaltvolle Übernahme durch Indonesien, unterstützt durch die USA. Gold und Erdöl spielten dabei eine erhebliche Rolle. Es begann eine Zeit der Gewalt, der Vertreibung und raschen Wandels. Etliche Papua flohen damals in die Niederlande, wo sie bis heute leben und berichten, dass die Welt zu alledem schweigt.

THE PROMISE, Regie: Daan Veldhuizen, mit Untertiteln in Englisch. Länge knapp 2 Stunden.

Einführung durch Paul Metsch von den Peace Brigades International
Diskussionsleitung: Marion Struck-Garbe, Asien-Afrika-Institut, Universität Hamburg

Film Screeningam Samstag 29.11.2025 um 18:00 im Theater X, nahe Refo Moabit, Wiclefstraße 32, 10551 BerlinDas Westpapua ...
18/11/2025

Film Screening
am Samstag 29.11.2025 um 18:00 im Theater X,
nahe Refo Moabit, Wiclefstraße 32, 10551 Berlin

Das Westpapua Netzwerk, Watch Indonesia! und die Peace Brigades International zeigen den in den Niederlanden bereits angelaufenen, fesselnden Doku-Film ‚The Promise’ zu Westpapua. Es sind beeindruckende Geschichten, die schildern wie dieses weit entfernte und vielen bei uns unbekannte Land durch seine einstige Kolonialmacht, die Niederlande, getäuscht und betrogen wurde, wie es durch Indonesien vereinnahmt wurde und bis heute unterdrückt und ausgebeutet wird. ‚The Promise’ hat in den Niederlanden 60 Jahre nach den damaligen Ereignissen geschockt und Kontroversen zum Umgang mit der eigenen kolonialen Vergangenheit ausgelöst. Ein Film zum Nachdenken auch bei uns.

Auch bei uns wissen bloß wenige von der ehemaligen niederländischen Kolonie in West-Neuguinea. Geschweige denn von all den kolonialen Zwängen, von denen der Film mit einzigartig restauriertem und koloriertem Archivmaterial erzählt: Straßen, Kleidervorschriften, Religion. Vor allem aber gaben die Niederlande Anfang der 1960er Jahre ein Versprechen auf Unabhängigkeit an die indigenen Papua, das bis zum heutigen Tage nicht eingelöst ist. Stattdessen erfolgte eine gewaltvolle Übernahme durch Indonesien, unterstützt durch die USA. Gold und Erdöl spielten dabei eine erhebliche Rolle. Es begann eine Zeit der Gewalt, der Vertreibung und raschen Wandels. Etliche Papua flohen damals in die Nieder-lande, wo sie bis heute leben und berichten, dass die Welt zu alledem schweigt.

THE PROMISE, Regie: Daan Veldhuizen, mit Untertiteln in Englisch. Länge knapp 2 Stunden.

Kaum zu fassen: US-Präsident Trump hat einen unglaublichen Satz losgelassen, der heftigen Protest bei unseren Partnern i...
16/11/2025

Kaum zu fassen: US-Präsident Trump hat einen unglaublichen Satz losgelassen, der heftigen Protest bei unseren Partnern im Pazifik ausgelöst hat. Das Pazifik-Netzwerk und die Pazifik-Informationsstelle solidarisieren sich mit dem Protest. Wenn Trump wiederholt rausblubbert, die USA würden ihre Atomtests neu aufnehmen, jetzt sofort, dann ist das ein Alarmzeichen. Was solche Tests bedeuten wissen unsere pazifischen Freunde allzu gut. Denn dort haben nahezu alle schon getestet: Die Briten in Australien, die Franzosen in Polynesien, die USA in Mikronesien. Unterirdisch und oberirdisch. Hunderte Tests. Inseln und Atolle wurden zerstört, viele sind bis heute radioaktiv verseucht. Es gibt Tausende an Blutkrebs erkrankte, Verstorbene und unzureichende Hilfe. Entschuldigungen und Entschädigungen gibt es nicht.

Trumps Ankündigung, erneut Atomtests in Gang setzen zu wollen, wäre - wenn realisiert - nicht bloß ein Bruch des Teststopp-Abkommens, sondern gefährlich für den Weltrieden. Es ist erstaunlich, dass von einigen Politikern bei uns mit dem Hinweis auf die erhoffte Abschreckung durch den US-Nuklearschirm für Deutschland und Westeuropa das unberechenbare Handeln des US-Präsidenten mitsamt von angedrohten neuen Atomtests kritiklos hingenommen wird.

Wenn es so käme, wäre eine neue atomare Rüstungsspirale die Folge. Das Comeback des Denkens in Begriffen wie Abschreckung und Vergeltung sowie die offensichtlich bei allen mächtigen Regierungen fehlende Abrüstungsbereitschaft sind erschreckend. 2021 gab es mit dem Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrags, den inzwischen fast einhundert Staaten unterzeichnet haben, einen vielversprechenden Schritt in die richtige Richtung. Auch elf (11) Pazifische Inselstaaten sind diesem Vertrag schon beigetreten. Doch jetzt wird diese alternative Vision für globale Sicherheit an den Rand gedrängt, obwohl die meisten UN-Mitgliedsstaaten sie unterstützen. Manche scheinen zu glauben, Zukunft lasse sich mit Keulen, Bomben und Raketen gestalten. Sie täuschen sich.

Westpapua - am Rande Indonesiens, abseits der NachrichtenDonnerstag, 20.11.2025, 19:30 Uhr bis 21:00 UhrVortrag & Hybrid...
13/11/2025

Westpapua - am Rande Indonesiens, abseits der Nachrichten
Donnerstag, 20.11.2025, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Vortrag & Hybrid-Veranstaltung NHG Nürnberg
Live im Seminarraum der Norishalle, Marientorgraben 8 und Online via Zoom
Mit Barbara Hillebrand, Westpapua-Netzwerk, Wuppertal

Zoom: us06web.zoom.us/j/85024415837?pwd=9Fn4cDWUq06fBya5yGphvYFhb6h8aw.1
Meeting-ID: 850 2441 5837, Kenn-Code: 103356

Westpapua umfasst die westliche Hälfte der Insel Neuguinea, die in ihrem östlichen Teil den Nachbarstaat Papua-Neuguinea bildet. Obwohl Westpapua sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts um Unabhängigkeit bemühte, gehört es seit dem 1. Mai 1963 zu Indonesien. Fragen nach der politischen Zukunft Westpapuas werden mit militärischer Präsenz und Gewalt beantwortet. Ein politischer Dialog zur Lösung des Konflikts scheitert seit Jahren und Menschenrechtsverletzungen, eine intersektionale Diskriminierung der indigenen Papua sowie der Ressourcenabbau in der Region bestehen fort.

Westpapua ist jedoch auch mehr als nur ein Ort des Konflikts und des Kampfes. Es ist auch ein Ort der Widerstandsfähigkeit, der Schönheit und der Kreativität - und Heimat eines hoffnungsvollen Volkes. Die Koordinationsstelle des Westpapua-Netzwerks gibt einen Einblick in die politische Geschichte Westpapuas, sowie die aktuelle Situation der Menschenrechte. Im Zuge der Ausstellung „Zeitgenössische Kunst, Kultur und Widerstand in Westpapua" werden auch Wege aufgezeigt, wie die Papua ihre Stimme friedlich für Menschenrechte und Frieden in Westpapua einsetzen.

Adresse

Neuendettelsau

Webseite

https://www.facebook.com/Pazifikinfostelle, https://www.i

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