Pazifik-Netzwerk e.V.

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Pazifik-Netzwerk e.V. Das Pazifik-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Personen, die sich für die Menschen Ozeaniens (des Pazifiks) einsetzen. Interessierte sind herzlich willkommen!

Das Pazifik-Netzwerk vereint Personen und Akteure, die sich für die Menschen und Gebiete des Pazifiks (Ozeaniens) interessieren und einsetzen, sich mit ihnen solidarisieren und diese Beziehungen pflegen. Als Verein und gemeinnützige NR-Organisation informiert das Netzwerk insbesondere zu Fragen des insularen Pazifikraums, fördert den Austausch und pflegt Kontakte. Dabei stehen die Gesellschaft, die Umwelt und die vielfältigen Kulturen Ozeaniens sowie die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Mittelpunkt. Die Pazifik-Informationsstelle (www.pazifik-infostelle.org) hält Infos parat und gibt gern weitere Auskunft. Den Vorstandsvorsitz hat seit Mitte 2024 Eckart Garbe ([email protected]).

Montag, den 19. Okt. um 18:30, lädt das Pazifik-Netzwerk zu einer Veranstaltung mit Karoline Korring & Eckart Garbe in d...
12/10/2026

Montag, den 19. Okt. um 18:30, lädt das Pazifik-Netzwerk zu einer Veranstaltung mit Karoline Korring & Eckart Garbe in den Pavillon neben der Flussschifferkirche, Hohe Brücke 2, U-Bahn Baumwall, ein.

Karoline ist vor kurzem von einer dreimonatigen Reise aus Fidschi zurückgekommen, wo sie auf unterschiedlichen Inseln bei Gastfamilien gelebt und viele freundliche Menschen getroffen hat. Statt in touristischen Luxusresorts ist sie bei Gastfamilien gewesen und berichtet aus deren Alltag. Bei den Gesprächen ging es in den Familien oft um das Thema Landbesitz, das in Fidschi kontrovers diskutiert wird. Die indigene Bevölkerung (iTaukei) betrachtet Land als gemeinsamen Besitz. Tatsächlich jedoch wurde Land seit kolonialen Tagen durch die eigenen Chiefs durchaus verpachtet, insbesondere an aus Indien zugewanderte Migranten und Arbeitskräfte, die Zuckerrohrplanzungen anlegten. Daneben gibt es Kokosnuss, Kakao und Bananen. Doch inzwischen hat Tourismus die Forst- und Agrarwirtschaft als Haupteinnahme abgelöst.

Auch die Folgen der Klimakrise sind in Fidschi längst angekommen, ebenso wie zunehmend häufige, starke Wirbelstürme. Bei den Familiengesprächen sind dies wichtige Themen. Nach außen wirkt diese multikulturelle Gesellschaft ziemlich harmonisch, doch bei genauem Hinsehen zeigen sich ethnische und religiöse Abgrenzungen, die schon mehrfach zu Konfrontationen und politischen Verwerfungen geführt haben. Fidschi ist heute dabei, diese Coup-Culture abzuschütteln. Doch einfach scheint das nicht. Wo das Land derzeit innenpolitisch steht und wie sich die geopolitische Lage zwischen den Interessen von USA, China, Australien und anderen Ländern auswirkt, wird Eckart Garbe vom Vorstand des Pazifik-Netzwerks berichten und diskutieren.

Der neue Pazifik Rundbrief (Nr. 145) Sept. 2026 ist da!Das Forum von Pazifik-Informationsstelle, Pazifik-Netzwerk e.V. u...
11/10/2026

Der neue Pazifik Rundbrief (Nr. 145) Sept. 2026 ist da!

Das Forum von Pazifik-Informationsstelle, Pazifik-Netzwerk e.V. und anderen Partnern enthält erneut viele spannende Beiträge (Analysen - Berichte - Meinungen - Information) zu Ozeanien. Druckfrisch mit Hinweisen auf den Unabhängigkeits- und Friedensprozess in Bougainville, die Erinnerung an die Atombombenabwürfe auf Japan 1945 sowie Reportagen und Termintipps.

Der Rundbrief lässt sich kostenlos downloaden bei
https://www.pazifik-infostelle.org/news/8949131.html

Die 88 Seiten dicke Print-Ausgabe des Rundbriefs ist ebenfalls bereits erhältlich. Mitgliedern des Pazifik-Netzwerks wird sie in den kommenden Tagen auf dem Postweg zugeschickt und sie lässt sich natürlich auch bestellen.

Kostenlos downloaden lässt sich auch der neueste und einzige deutschsprachige Nachrichten-Überblick zum Thema pazifische Inseln ‚Pazifik aktuell‘ (Nr. 147) Sept. 2026. Vor kurzem erschienen werden Rundbrief und Nachrichten-Überblick demnächst bei allen Netzwerk-Mitgliedern im Briefkasten sein. Alle Interessierten können sie kostenlos online abrufen bei
https://www.pazifik-infostelle.org/news/8949128.html

Ein Geheimtipp unter Hamburgs Kinos, das kleine nestkino, Schulterblatt 73, im Herzen der Hamburger Schanze (neben der R...
07/10/2026

Ein Geheimtipp unter Hamburgs Kinos, das kleine nestkino, Schulterblatt 73, im Herzen der Hamburger Schanze (neben der Roten Flora) wird am kommenden Sonntag,11. Okt., um 16:00 den neuen Film ‚Heart of Light - Eleven Songs for Fiji‘ von Cynthia Beatt zeigen.
Die Regisseurin wird zu Gast sein und zu Beginn eine Einführung in den 166 Minuten langen Film geben, der im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt wird. Im Anschluss gibt es ein Gespräch zu den Themen des Films mit Mitgliedern des Pazifik-Netzwerks wie Eckart, Marion und möglicherweise noch anderen.

Heart of Light verbindet persönliche Erinnerungen, fiktionale, spirituelle und dokumentarische Elemente sowie Beobachtungen zu Fidschi, seinen unterschiedlichen Alltagswelten und Kulturen, zu seinen kolonialen Verflechtungen und deren weiterhin sichtbaren Spuren.
Cynthia Beatt verknüpft die Rückkehr Ionas (Tilda Swinton) auf die Inseln ihrer Kindheit, wo sie dennoch Außenstehende ist, mit der Gegenwart des Landes und spürt dem Geist, der diese Inseln umweht, nach.

Es ist eine Fidschi-Reise der anderen Art. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen von europäischen Reisenden mit Menschen auf Fidschi, während sie ihren alltäglichen Arbeiten in der Stadt, auf ihren Farmen und in ihren Dörfern nachgehen.
Die gesellschaftliche Komplexität und Widersprüchlichkeit des bei uns meist auf Klischees reduzierten Inselstaats wird zumindest ansatzweise deutlich.
Zwischen den Gegensätzen von Dazugehörigkeit und Fremdsein pendelt diese Reise. Heart of Light ist ein Experiment, doch ein lohnendes. Ein Muss für alle Fidschi- und Ozeanien-Freunde sowie generell für alle Reisewütigen.

Hinweise zum Film:
https://www.filmgalerie451.de/de/filme/heart-light-eleven-songs-fiji

Tickets und Info:
https://nestkino.de/

Tickets ebenfalls:
https://www.kinoheld.de/kino/hamburg/schanzenkino-73/vorstellung/3671162091

WIR informieren, dass die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), das Global Policy Forum Europe, das P...
02/10/2026

WIR informieren, dass die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), das Global Policy Forum Europe, das Pazifik-Netzwerk und Misereors Dialog- und Verbindungsstelle in Ozeanien am kommenden Mittwoch (7. Okt.) um 10:00 (dt. Zeit) zu einem englischsprachigen Online-Briefing mit Teilnehmenden des zurzeit in Fidschi und Tuvalu stattfindenden UN-Klima-Vorbereitungstreffens (Pre-COP) einladen.

Erstmals findet dies Treffen nicht am eigentlichen Konferenzort (vom 9. bis 20. Nov. 2026 in Antalya in der Türkei) statt, sondern wird gemeinsam von Australien, Fidschi und Tuvalu durchgeführt - und damit in einer Region, die besonders stark von den Folgen der Klimakrise betroffen ist.

Dazu die Ankündigung der DGVN:
https://dgvn.de/aktivitaeten/einzelansicht/live-aus-fidschi

26. Sept.: Heute ist ‚Tag der Abschaffung von Atomwaffen‘ bzw. ‚Nuclear Abolition Day’; offiziell wird vom International...
25/09/2026

26. Sept.:
Heute ist ‚Tag der Abschaffung von Atomwaffen‘ bzw. ‚Nuclear Abolition Day’; offiziell wird vom Internationalen Tag für die vollständige Beseitigung von Kernwaffen gesprochen. Die General-versammlung der Vereinten Nationen hat diesen Tag ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit auf die Gefahren hinzuweisen, die von Atomwaffen für die Menschheit und den Planeten ausgeht und damit auch auf die Notwendigkeit diese vollständig abzuschaffen. Der Tag dient dazu, aufzuklären und die internationalen Bemühungen für eine atomwaffenfreie Welt zu unterstützen. Seit 2013 finden an diesem Tag zahlreiche zivilgesellschaftliche und ökumenische Aktionen und Veranstaltungen statt.

Das Datum geht auf den Jahrestag eines Vorfalls in 1983 zurück, bei dem es beinahe zu einem Atom-krieg ‚durch Zufall‘ gekommen wäre. Dies passierte lediglich nicht durch von seinen Vorschriften abweichendes Verhalten des damals in der sowjetrussischen Frühwarnkommandozentrale für Atom-waffen diensthabenden Offiziers Stanislav Petrov, der einen durch die Satellitenüberwachung irrtümlich festgestellten US-Raketenangriff nicht sofort als Angriff weitermeldete - zum Glück, weil sich das Ganze schließlich als Fehlalarm herausstellte.

Heute gibt es weltweit etwa 12.187 Atomwaffen (SIPRI 2026). Die meisten der neun Atomwaffen-staaten haben gut finanzierte, langfristige Pläne um ihre Atomwaffenarsenale zu modernisieren. Obwohl die Zahl an stationierten Atomwaffen seit dem Höhepunkt des Kalten Krieges erheblich zurückgegangen ist, sind die nuklearen Risiken, auch die eines Erstschlags ‚durch Zufall‘ gestiegen. Die Abrüstung steht still, seit Jahren ist stattdessen eine neue weltweite Rüstungsspirale in Gang gekommen. Konflikte und Kriege nehmen deutlich zu. Die Doktrin der nuklearen Abschreckung wird von allen Nuklearstaaten hochgehalten und auch von ihren Verbündeten, einschließlich Deutschlands. Die Bedrohung durch nukleare Risiken und Waffen ist so hoch wie nie.

Mit dem ‚Nuclear Abolition Day’ werden alle Nuklearstaaten und ihre Regierungen aufgefordert, jetzt ernsthaft abzurüsten und jeglichen Einsatz von Atomwaffen weltweit zu bannen. Das Pazifik-Netzwerk e.V. hat den diesjährigen Appell zusammen mit vielen Partnern aus Ozeanien ebenfalls unterzeichnet.

Siehe Daniel Ellsberg in AN ORDINARY INSANITY:
https://www.youtube.com/watch?v=xofgctP2hTY

Weiteres dazu:
https://www.un.org/en/observances/nuclear-weapons-elimination-day

https://www.nuclearabolitionday.org/post/nuclear-abolition-day-appeal-extended-for-2026

Im Pazifik könnte mit der Insel Bougainville in wenigen Jahren ein neuer Staat entstehen. 2019 stimmten in einem Referen...
09/09/2026

Im Pazifik könnte mit der Insel Bougainville in wenigen Jahren ein neuer Staat entstehen. 2019 stimmten in einem Referendum fast 98% der Bevölkerung der Autonomen Region für die Loslösung von Papua-Neuguinea (PNG). Die beteiligten Regierungen haben sich auf eine Übergangsperiode geeinigt, bis Bougainville die volle Unabhängigkeit erlangen soll. Dennoch bleiben bislang viele Fragen offen.

Die Geschichte Bougainvilles ist eng mit der deutschen Kolonialvergangenheit verbunden: Von 1886 bis 1914 gehörte die Insel zu Deutsch-Neuguinea. Bougainvilles Einverleibung damals in das Deutsche Kolonialreich hat den Grundstein für den späteren Unabhängigkeitskonflikt gelegt. Nach Ende des Weltkriegs wurde Bougainville Teil des australischen Mandatsgebiets Papua-Neuguinea, welches 1975 seine Unabhängigkeit erlangte. Zwischen 1988 und 1997 kam es zu einem gewaltsamen Konflikt, bei dem rund 20.000 Menschen ihr Leben verloren, teils durch Kampfhandlungen, teils weil die PNG-Regierung die durch eine Blockade abriegelte. Der Ursprung der Krise lag in den Auseinandersetzungen um den Tagebau der Panguna-Mine, einer der damals weltweit größten Kupfer- und Goldminen. Die Mine trug viele Jahre bis zu 45% zu den Exporteinnahmen PNGs bei. Die Bundesrepublik Deutschland gehörte damals zu den wichtigsten Kupferimporteuren, die die Mine hatte bis sie 1989 aufgrund der Kämpfe geschlossen wurde.

Am 5. Oktober 2026 findet ab 16 Uhr bei Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin eine Diskussionsveranstaltung mit Gästen aus Bougainville statt. Anmeldungen bitte mit diesem Link:
https://ewde.guestoo.de/public/event/f18f34e2-a54a-4ba7-bef6-63866e8be195?lang=de

Weitere Infos: https://www.misereor.de/bougainville

Pig Feast, am Samstag 19. Sept. um 15 Uhr im Abaton-Kino Allende-Platz 3, Hamburg  # Film-Screening und Gespräch mit Gäs...
24/08/2026

Pig Feast, am Samstag 19. Sept. um 15 Uhr im Abaton-Kino
Allende-Platz 3, Hamburg
# Film-Screening und Gespräch mit Gästen aus Westpapua
Eintritt frei
# Film 96 Min., Indonesisch mit englischen Untertiteln & Diskussion

Pig Feast ist ein Dokumentarfilm über die massive Abholzung in Papua. Die indonesische Regierung lässt im Süden Papuas riesige Plantagen anlegen, ohne Rücksicht auf die indigene Bevölkerung und deren Umwelt. Angebaut werden sollen Reis, doch auch Zuckerrohr für die Produktion von Bio-Ethanol und Ölpalmen für die Produktion von Bio-Diesel. Große Regenwaldflächen werden zerstört. Es ist die momentan weltweit größte Entwaldungsaktion. Laut Regierung dient diese Maßnahme dazu, die Ernährungssicherheit zu verbessern und alternativen Kraftstoff zu gewinnen.

Der Film zeigt, wie brutal und rasant schnell diese staatlich gelenkten Mega-Projekte umgesetzt werden. Er zeigt Indonesien als Kolonialmacht, die nach Gutdünken Entscheidungen fällt und keine Rücksicht auf die lokale Bevölkerung nimmt. Zehntausende Soldaten sind bereits nach Papua verlegt worden und sichern dort die Zerstörung von Wäldern, den Landraub und kommerzielle Interessen.

Doch die indigenen Papua wehren sich. Eine bewegende, erschütternde Geschichte über Entwaldung, Klimakrise, die Schattenseiten der angeblich grünen Energiewende und massiven lokalen Widerstand dagegen.

Siehe zum Hintergrund:
https://www.regenwald.org/news/15413/pig-feast-ein-film-ueber-abholzung-und-widerstand-in-papua

Official Trailer bei Indonesia Baru:
https://www.youtube.com/watch?v=0Buv-MC-rSA&t=2s

6. August 2026 um 19:00Im Gedenken an die Atombombenabwürfe 1945laden Pazifik-Netzwerk und IPPNW zu Vorträgen ein:Hirosh...
25/07/2026

6. August 2026 um 19:00
Im Gedenken an die Atombombenabwürfe 1945
laden Pazifik-Netzwerk und IPPNW zu Vorträgen ein:

Hiroshima und Nagasaki: Erinnerungskulturen in Japan
Mit Brigitte Drescher und Detlef Garbe

Nukleare Aufrüstung und atomare Bedrohung
Mit Ute Rippel-Lau

im Tagungsraum auf dem Ponton der Flussschifferkirche,
Hohe Brücke 2, 20459 Hamburg (nahe U-Bahn Baumwall)

Save the DateBougainville: Der nächste unabhängige Staat?Selbstbestimmung, Extraktivismus und Geopolitik im Südpazifik5....
15/07/2026

Save the Date
Bougainville: Der nächste unabhängige Staat?
Selbstbestimmung, Extraktivismus und Geopolitik im Südpazifik
5. Okt. 2026, 16 – 20 Uhr
bei: Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin

Im Südpazifik könnte mit der Insel Bougainville demnächst ein neuer unabhängiger Staat entstehen, der 194. Mitgliedstaat der Vereinten Nationen. 2019 stimmten in einem Referendum 97,7% der Bevölkerung der Autonomen Region für die Unabhängigkeit von Papua-Neuguinea. Die Regierung von Bougainville hat sich zum Ziel gesetzt, die Unabhängigkeit in den nächsten Jahren zu vollziehen. Bougainvilles Souveränität würde den vorläufigen Höhepunkt eines bemerkenswert erfolgreichen Friedensprozesses darstellen. Doch noch ist der Ausgang dieses Prozesses offen und ein mögliches Scheitern birgt das Potenzial für ein Wiederaufleben des langjährigen Konfliktes.

Die Geschichte Bougainvilles ist eng mit der deutschen Kolonialvergangenheit verbunden: Von 1886 bis 1914 gehörte die Insel zu Deutsch-Neuguinea. Im Jahre 1949 wurde Bougainville Teil des australischen Mandatsgebiets Papua-Neuguinea, welches 1975 seine Unabhängigkeit erlangte. Zwischen 1989 und 1997 kam es zu einem gewaltsamen Konflikt, bei dem rund 20.000 Menschen ihr Leben verloren. Der Ursprung der Krise lag in den Auseinandersetzungen um den Tagebau der Panguna-Mine, der damals weltweit größten Kupfer- und Goldmine. Die Bundesrepublik Deutschland gehörte zu den wichtigsten Kupferimporteuren. 1989 wurde die Mine aufgrund der Kämpfe geschlossen.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir nach zentralen Faktoren im Friedens- und Unabhängigkeitsprozess Bougainvilles fragen, Deutschlands historische Verantwortung hervorheben, den politischen Dialog mit wichtigen Akteuren fördern und die Bundesregierung zu einem aktiveren und verantwortungsvolleren friedenspolitischen Engagement in Bougainville ermutigen. Wir laden Vertreter*innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit ein, zusammen mit hochrangigen Gästen aus Bougainville Perspektiven für die politische und wirtschaftliche Entwicklung der Insel zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet mit deutsch-englischer Simultanübersetzung statt.

Anmeldungen bitte bis zum 01.10.2026.
Ein ausführliches Programm folgt in Kürze. Siehe auch
https://www.brot-fuer-die-welt.de/termin/bougainville-der-naechste-unabhaengige-staat-selbstbestimmung-extraktivismus-und-geopolitik-im-suedpazifik/

Dies ist eine Kooperation von Brot für die Welt, Friedrich-Schiller-Universität Jena, MISEREOR, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen und Pazifik-Netzwerk.

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