EnzTauben e.V.

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EnzTauben e.V. Ehrenamtlicher Verein, der sich für Tauben- und Vogelschutz engagiert. Pflege, Versorgung, Spenden unterstützen unsere Mission. Es tut uns unendlich leid.

Spendenkonto
DE65 6665 0085 0008 1802 02
Sparkasse Pforzheim-Calw

https://www.paypal.me/EnzTauben ---Leider müssen wir einen Aufnahmestopp verhängen, unsere Pflegestellen sind alle voll. Bitte wendet Euch bei Notfällen an Tierarzt Dr. Britsch in Karlsruhe oder das Tierheim Pforzheim. Sobald wir einige unserer Pfleglinge untergebracht haben nehmen wir selbstverständlich auch wieder Notfälle auf---

Hallo, du hast eine verletzte __Taube__ gefunden? Bitte bringe sie in Sicherheit und setze sie in einen Karton mit Luftlöchern. Darin ein Handtuch das zu einem Nest geformt ist, damit sie gut auf dem Bauch sitzen kann, keinesfalls auf dem Rücken und möglichst auch nicht seitlich. Bitte kontaktiere uns dann. Ein aktuelles Foto der Taube zur Einschätzung ist immer hilfreich. Allgemeines zum Umgang mit gefundenen Vö**ln
-- Blutet der Vogel stark, ist schwer verletzt oder allgemein in schlechtem Zustand bitte schnellstmöglich zur Praxis von Dr. Britsch bringen, der sich auf Vögel spezialisiert hat.
-- Katzen oder Hundekontakt ist immer ein Notfall, da sich im Speichel Keime befinden die für alle Vögel innerhalb von 48 Stunden oder weniger zum Tod führen
-- Niemals auf dem Rücken liegen lassen, dadurch wird das atmen erschwert; möglichst aufrecht in ein Handtuchnest setzen.
-- Kein Futter oder Wasser einflößen, durch die besondere Lage der Luftröhre besteht dabei die Gefahr, dass der Vogel erstickt. Du hast einen __Singvogel__ in Not gefunden? Schreibe uns bitte per WhatsApp unter 015208206074
Dort bekommst du sofort Kontaktdaten von Pflegestellen in deiner Nähe. Während der Brutzeit bitte daran denken, dass es eine Phase gibt, in der die Jungtiere am Boden sitzend weiter versorgt werden, im Zweifel kurz Rücksprache halten, bevor ein Jungtier seinen Eltern entnommen wird. Bei __Raben- oder Greifvögel__ bitte mit unserer Vereinsnummer in Kontakt bleiben oder direkt mit der Praxis Britsch in KA-Hagsfeld Kontakt aufnehmen. Benötigst du Hilfe bei __Wildtieren__mit Fell, Stacheln oder Federn kannst du dich an die Wildtierhilfe e.V. in Calw wenden. Danke, das du so aufmerksam bist und einem Tier in Not hilfst 🙏🕊️🩵

Hallo ihr Lieben🐦💜Auch deshalb sind immer wieder Mitglieder unseres Vereins in der Stadt unterwegs um Täubchen zu sicher...
18/09/2026

Hallo ihr Lieben🐦💜

Auch deshalb sind immer wieder Mitglieder unseres Vereins in der Stadt unterwegs um Täubchen zu sichern und zu entschnüren. Unseren gefiederten Freunden wird das Leben leider auf jegliche Art und Weise schwer gemacht. Durch die ständige Futtersuche am Boden sammeln die Schätze immer wieder Haare, Fasern und weggeworfene Bänder und Schnüre ein. Deshalb bitte immer alles in Mülleimer entsorgen. Herzlichen Dank, Eure EnzTauben ❤️

💜 Spenden könnt ihr auch jederzeit über Paypal an [email protected] und unser Spendenkonto:
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Hallo ihr Lieben🐦💜Am Sonntag fand das Sommerfest des Tierheim Pforzheim statt und wir als EnzTauben e.V. durften mit ein...
14/09/2026

Hallo ihr Lieben🐦💜
Am Sonntag fand das Sommerfest des Tierheim Pforzheim statt und wir als EnzTauben e.V. durften mit einem Infostand dabei sein.😍
Dabei haben wir viele liebe Begegnungen gemacht, konnten aufklären und uns austauschen. Es war ein sehr langer aber wunderschöner Tag. Es war so viel los, dass wir kaum ans Essen oder Trinken denken konnten🙈 Wir freuen uns sehr über alle neuen Mitglieder, Unterschriften und die Spenden die wir erhalten haben, danke!🙏🏼❤️
Auch die Kinder konnten die Welt der Stadttauben entdecken und mit uns ihre ganz eigenen Täubchen zum Mitnehmen gestalten🥰
Ein großes Dankeschön an das Tierheim Pforzheim und unsere lieben Mitglieder, die dabei waren, ihr wart toll🙏🏼
Wir freuen uns schon auf den nächsten Infostand.

💜 Spenden könnt ihr auch jederzeit über Paypal an [email protected] und unser Spendenkonto:
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Guten Tag liebe Taubenfreunde❤️Wir machen es heute mal wieder kurz😬🫣🫣Wir brauchen dringend eure Unterstützung für eine S...
10/09/2026

Guten Tag liebe Taubenfreunde❤️

Wir machen es heute mal wieder kurz😬

🫣🫣Wir brauchen dringend eure Unterstützung für eine Spreizbein Operation.

Wir bekamen 2 Spreizbeine rein und eines konnten wir mit Lagerung usw wieder richten aber das andere Baby hat extreme Spreizbeine welche eine Operation benötigen damit es wieder Lebensqualität hat😢❤️

Dies kann man nur im Kükenalter richten lassen. Deswegen eilt es sehr. So wie es ist kann es nicht bleiben 😓

Wir haben so gar nichts mehr an Geld da 😓 Es ging alles für die Küken aus der "Nesterentsorgung" drauf.

Dazu berichten wir euch nochmal separat. Es hat sich etwas in die Länge gezogen da vieles geklärt werden musste.

Falls ihr uns helfen könnt

❌️ Spendenkonto
DE65 6665 0085 0008 1802 02
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❌️ PayPal: [email protected]

Selbstverständlich dürft ihr auch die Rechnungen dann einsehen. Wir rechnen so mit 400 Euro...😓

Ganz liebe Grüsslen und Danke

Eure EnzTauben ❤️

❌️❌️❌️UPDATE: Wir waren bei der Polizei und haben Anzeige gemacht.  Es wurde alles gründlich aufgenommen und wir bleiben...
23/08/2026

❌️❌️❌️UPDATE: Wir waren bei der Polizei und haben Anzeige gemacht. Es wurde alles gründlich aufgenommen und wir bleiben mit allem dran. Wir halten euch auf dem laufenden.🙏🙏
Danke für die zahlreichen Nachrichten, Spenden und das fleißige teilen des Beitrags🫶
Es tut gut zu wissen, dass so viele Menschen die Täubchen gern haben und auch uns unterstützen.
Danke!!
Sobald wir mehr wissen informieren wir euch❤️

💥💥💥*SOS*💥💥💥SOS💥💥💥SOS💥💥💥

➖️ Triggerwarnung ➖️

Wir haben schreckliches zu berichten und sind einfach nur fertig und auch am weinen.

Wie grausam können Menschen nur sein? 😭😭

Im gelben Haus am Waisenhausplatz 26 in Pforzheim wurde ein Nest entdeckt.

Nach Absprache mit dem Ordnungsamt übernahmen wir den Fall. Dort waren einige Nester im Gestrüpp und wir fingen mit dem Eiertausch an . Es gab bereits einige Küken und Eier kurz vor dem Schlupf. Sie wurden von den Eltern versorgt. Es ist wichtig den Eltern die Küken nicht zu nehmen. Es ist auch VERBOTEN Nester zu entfernen. Wir wollten in ein paar Tagen wieder schauen und weiter tauschen. Das ganze engmaschig betreuen wie besprochen.😢

Am Samstag in der Früh waren gleich 2 Personen am Start und was sie erleben mussten war der Horror....😰😰

Die Büsche waren komplett abgesägt. Ein paar Küken saßen zusammengekauert in einer kleinen Ecke unter einem Rest von Busch.

Auch tote und geköpfte Küken fanden wir vor. Organe verteilt auf dem Boden!!!

Was zur Hölle ist mit Menschen los?🤬

Nach Absprache sammelten wir die ganzen Küken ein. Insgesamt 11!!!! Küken kamen zu uns in Pflege.

Wir waren für diese Stelle verantwortlich, es wurde einfach gerodet, Nester entfernt und Küken kamen zu Tode . Ob sie zu Tode gerodet wurden oder ob sie dann sichtbar für Fressfeinde waren wissen wir nicht.

‼️‼️‼️Wir werden diese Aktion nicht ungestraft lassen!!! Wir werden an die Presse gehen und alles tun was möglich ist.‼️‼️‼️

Es ist eine Sauerei und Verstoẞ gegen Gesetze!!!!

❌️Es ist verboten im August zu roden!!! Es ist verboten Nester zu entfernen!!!❌️

Und warum hat uns keiner informiert???

🟣Wir sind so verzweifelt wir brauchen dringend Spenden. Wir waren davor schon am Limit und jetzt ganze 11!!! Küken mehr!!!!🟣

Wir haben alles genau dokumentiert und fotografiert.

🙏Bitte helft uns:

🔸️Paypal: [email protected]

🔸️Spendenkonto
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Sparkasse Pforzheim-Calw

❤️Ein riesen Dankeschön an Marlene und Thomas und Regina für alles. Danke dass ihr alles getan habt und so etwas schreckliches sehen musstet. Ihr seid toll.❤️

Traurige Grüße 😓😓
Eure EnzTauben

Hallihallo 🩷Heute mal wieder kurz und knackig 😁Eine kleine Auswahl unserer Pflegekinder und Notfederchen der letzten Zei...
20/08/2026

Hallihallo 🩷

Heute mal wieder kurz und knackig 😁

Eine kleine Auswahl unserer Pflegekinder und Notfederchen der letzten Zeit. Ja das ist nur ein Bruchteil davon. Beschreibung ist unter den Bildern.

💢Wer uns unterstützen mag wie immer:

Paypal : [email protected]

Wer bei uns aktiv mithelfen kann bitte auch melden 🥰.

Auch brauchen wir weiterhin Futter und Unterlagen. Wir freuen uns über jede noch so kleine Hilfe.

Hallo ihr lieben :)Wir hoffen ihr geniesst den Sommer oder euren wohlverdienten Urlaub 🥰.Die Hitzewelle macht uns allen ...
10/08/2026

Hallo ihr lieben :)

Wir hoffen ihr geniesst den Sommer oder euren wohlverdienten Urlaub 🥰.
Die Hitzewelle macht uns allen sehr zu schaffen und unsre Täubchen geniessen die Erfrischung und planschen gerne.

Wir wollten euch nur drauf hinweisen, bitte weiterhin den Tieren draussen Wasser anzubieten. Vergesst es nicht ❤️🙏

Ihr könnt leere Tetrapaks aufschneiden und diese mit Wasser befüllen. So muss man nicht unbedingt Schalen verteilen. Absolut auslaufsicher und können überall verteilt werden.

Hier kommen nach wie vor viele Notfälle. Vor allem auch Küken aus Balkonen die verschwinden mussten , da die Leute den Balkon nutzen wollen:/ in diesen Fällen ist Eiertausch so wichtig. Wir beraten euch gerne🥰.

Auch einige Wildvögel landeten bei uns und wurden zwischengeparkt bis sie zur passenden Stelle kamen.

Wie ihr seht, uns wird nicht langweilig 😄.

Wir posten demnächst wieder Bilder für euch.

💌Besteht eigentlich Interesse an Patenschaften für Täubchen? Wir hätten einige die so gerne einen Paten hätten🥰 eignet sich supergut auch als Geschenk und selbstverständlich gibts eine Urkunde mit Foto dazu und ihr werdet auch immer auf dem laufenden gehalten 💌

Wie immer brauchen wir auch dringend Futter und Spenden für Medikamente. Auch Wickelunterlagen werden immer gebraucht .

Falls uns wer aushelfen möchte, gerne ein Nachricht oder

Paypal: [email protected]

Wir bedanken uns von Herzen bei euch😻

Ps. Dies ist ein älteres Foto von unsrem Poppy 🥰

08/08/2026

Wir haben es satt!!

Jahr für Jahr nehmen wir hilflose, verwaiste oder verletzte Wildvögel auf. Küken, die aus dem Nest gefallen sind oder ihre Eltern verloren haben, adulte Vögel nach einem Anflugtrauma, nach Katzenangriffen, mit Verletzungen, Erkrankungen oder anderen schweren Beeinträchtigungen. Je nach vorhandenen Kapazitäten nehmen wir auch Ringeltauben und andere Tauben auf oder versuchen, geeignete Pflegestellen zu vermitteln.

Was uns jedoch zunehmend auffällt, beunruhigt und unsere Arbeit inzwischen teilweise nahezu unmöglich macht, ist die Haltung vieler Finderinnen und Finder.

Ein Tier wird als dringender Notfall gemeldet und ab diesem Moment wird offenbar vorausgesetzt, dass alles Weitere vollständig von den ehrenamtlichen Pflegestellen übernommen wird. Das Tier soll möglichst sofort abgeholt werden, sämtliche Fahrtkosten, Tierarztkosten, Medikamente, Futter und die weitere Versorgung sollen selbstverständlich von der Pflegestelle getragen werden. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Finder regelmäßig mit Fotos, Nachrichten, Updates und am besten noch Videos darüber informiert werden, wie es dem Tier geht.

Selbst bei Vö**ln nach einem Katzenangriff erleben wir immer wieder, dass die Halterinnen und Halter der verantwortlichen Katze weder bereit sind, das verletzte Tier zu einer Pflegestelle zu bringen, noch sich an den entstehenden Kosten zu beteiligen. Dabei wissen sie, dass ihre Katze der Grund dafür ist, dass nun andere Menschen über Tage oder Wochen viel Zeit, Kraft und Geld investieren müssen und häufig auch eine kostenpflichtige tierärztliche Behandlung notwendig wird.

In diesem Jahr haben wir bereits mehrere Tankfüllungen verfahren, um hilflosen Tieren zu helfen. Nicht, weil wir unbegrenzt Zeit, Geld oder Fahrzeuge zur Verfügung hätten, sondern weil inzwischen immer häufiger massiver emotionaler Druck aufgebaut wird. Uns wird gesagt, das Tier werde sonst wieder ausgesetzt, einfach sich selbst überlassen, irgendwo abgestellt oder sogar zum Einschläfern gebracht.

Damit werden Menschen unter Druck gesetzt, die ohnehin bereits seit Sonnenaufgang bis weit in den Abend hinein Tiere versorgen. Menschen, die über Monate ihre gesamte Freizeit, ihr eigenes Geld, ihre Kraft und häufig auch ihr Familienleben opfern. Menschen, die nicht in den Urlaub fahren können, Termine absagen, nachts aufstehen, frühmorgens füttern und ihren kompletten Alltag nach den Bedürfnissen der Tiere ausrichten.

Das Einzige, worum Finderinnen und Finder in vielen Fällen gebeten werden, ist, das gefundene Tier einmalig zu einer Pflegestelle zu bringen oder der Pflegestelle zumindest ein Stück entgegenzufahren.

Gerade in diesem Jahr gab und gibt es durch die große Hitze und die anhaltende Trockenheit besonders viele Notfälle. Die Pflegestellen sind vollkommen überfüllt. Viele haben wesentlich mehr Tiere aufgenommen, als es ihre eigentlichen Kapazitäten erlauben. Sie füttern teilweise von früh bis spät, reinigen Boxen und Volieren, verabreichen Medikamente, fahren zu Tierärzten und versuchen gleichzeitig, jedem einzelnen Tier gerecht zu werden.

Die Kapazität, zusätzlich stundenlang durch die Gegend zu fahren, um weitere Tiere abzuholen, ist deshalb häufig schlicht nicht vorhanden.

Trotzdem wird genau das immer häufiger vorausgesetzt. Sobald gesagt wird, dass das Tier gebracht werden muss, wird Druck ausgeübt. Dabei bemühen sich die Vermittlerinnen und Pflegestellen bereits darum, möglichst schnell eine geeignete Unterbringung zu finden. Natürlich kann es vorkommen, dass diese Pflegestelle nicht fünf Minuten entfernt ist, sondern vielleicht 30, 40 oder 50 Minuten.

Aber es handelt sich um eine einzige Fahrt. Um einen einmaligen Einsatz für ein hilfloses Lebewesen. Um eine einzige Gelegenheit, selbst einen kleinen Beitrag für den Tier und Naturschutz zu leisten.

Stattdessen hören wir immer wieder dieselben Aussagen. Man habe Kinder, sei schwanger, habe kein Auto, sei nicht mobil, könne keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen oder habe angeblich überhaupt keine Möglichkeit, irgendwohin zu fahren.

Und ganz ehrlich, wir fragen uns inzwischen, wie diese Menschen ihren Alltag bewältigen.

Wie gehen sie einkaufen? Wie kommen sie zu Arztterminen? Wie bringen sie ihre Kinder zur Schule oder in die Kita? Was passiert, wenn sie selbst oder ihre Kinder ins Krankenhaus müssen? Wie organisieren sie ihr Leben, wenn sie nach eigener Aussage nicht einmal in der Lage sind, einer Pflegestelle ein Stück entgegenzukommen?

Natürlich gibt es Menschen, die tatsächlich körperlich, finanziell oder aus anderen nachvollziehbaren Gründen keine Möglichkeit haben. Solche Fälle gab es schon immer und dafür hatte auch immer jeder Verständnis. Das Problem ist jedoch, dass es inzwischen nicht mehr um einzelne Ausnahmen geht. Es betrifft mittlerweile einen sehr großen Teil der Notfallmeldungen.

Und es ist für die Pflegestellen nicht mehr tragbar.

Weder finanziell noch zeitlich noch körperlich.

Hinzu kommt eine immer schwierigere Kommunikation. Häufig wird ein dringender Notruf abgesetzt. Es werden Fotos geschickt, Standorte durchgegeben und eindringlich um Hilfe gebeten. Dann beginnen andere Menschen sofort damit, Pflegestellen anzuschreiben, Transportmöglichkeiten zu organisieren und Lösungen zu suchen.

Danach hört man von den Findern plötzlich stundenlang nichts mehr.

Nachrichten werden nicht gelesen oder nicht beantwortet, Anrufe werden ignoriert und alle anderen Beteiligten wissen nicht, ob das Tier noch dort sitzt, ob es überhaupt gesichert wurde oder ob es noch lebt. Diese Suche bindet Zeit und Energie, die an anderer Stelle dringend benötigt wird.

Besonders frustrierend ist es, wenn bereits alles organisiert wurde, eine Pflegestelle zugesagt hat und sich vielleicht sogar schon jemand auf den Weg machen möchte und dann nur noch die Nachricht kommt: „Hat sich anderweitig erledigt, danke.“

Keine Erklärung, keine Information darüber, wo das Tier hingekommen ist und ob es überhaupt fachgerecht versorgt wird. Dieses Verhalten kommt inzwischen ständig vor.

All das führt dazu, dass selbst sehr erfahrene und engagierte Pflegestellen immer mehr resignieren. Menschen, die seit Jahren oder Jahrzehnten Tiere hervorragend aufziehen, medizinisch versorgen und auswildern, sagen inzwischen, dass sie nicht mehr können. Sie sind körperlich erschöpft, psychisch belastet und finanziell am Ende.

Viele überlegen aufzuhören.

Und das wäre eine Katastrophe, denn neue Pflegestellen wachsen nicht einfach nach.

Die Aufzucht und Versorgung von Wildtieren ist ein Ehrenamt, das gesellschaftlich kaum gesehen und fast überhaupt nicht gewürdigt wird. Es gibt in der Regel keine staatliche Anerkennung, keine dauerhaften Fördermittel, keine Kostenerstattung, keine besonderen Auszeichnungen und keine offiziellen Helfertage, an denen diese Menschen wenigstens einmal eingeladen und gewürdigt werden.

Dieses Ehrenamt wird weitgehend ignoriert.

Dabei freuen sich nahezu alle Menschen im Frühling über das erste Vogelzwitschern. Sie freuen sich über Amseln im Garten, Spatzen auf dem Balkon, Schwalben am Himmel und Vogelgesang im Wald. Sie finden Natur schön, fotografieren Wildtiere und erzählen, wie wichtig Artenvielfalt und Naturschutz seien.

Doch sobald ein persönlicher Einsatz notwendig wird, endet das Interesse häufig mit einem Foto und der Meldung: „Hier sitzt ein Vogel.“

Viele gehen einfach weiter. Andere melden den Notfall, sehen damit ihre Aufgabe als erledigt an und erwarten, dass sich nun jemand anderes kümmert.

Das betrifft nicht nur Wildvögel. Es betrifft Wildtiere insgesamt.

Alle möchten eine lebendige Natur. Alle möchten Tiere sehen und hören. Aber zu wenige Menschen sind bereit, selbst einen kleinen Beitrag zu leisten, sobald dieser Beitrag Zeit, Mühe, eine Fahrt oder ein wenig Geld kostet.

So kann es nicht weitergehen.

Die Menschen in den Pflegestellen erleben täglich verletzte, kranke und sterbende Tiere. Sie kämpfen um Leben, erleben Rückschläge, müssen Tiere verlieren, die sie teilweise wochenlang rund um die Uhr versorgt haben, und sie müssen Entscheidungen treffen, die emotional kaum auszuhalten sind.

Natürlich macht das etwas mit der Psyche.

Trotzdem stehen sie am nächsten Morgen wieder auf, füttern weiter, versorgen das nächste Tier und versuchen erneut, zu retten, was zu retten ist.

Aber auch diese Menschen haben Grenzen.

Wir bitten deshalb alle Finderinnen und Finder eindringlich, ihr eigenes Verhalten zu überdenken.

Wer ein hilfloses oder verletztes Tier findet und Hilfe sucht, muss auch bereit sein, selbst einen Teil der Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört, das Tier zu sichern, erreichbar zu bleiben, Informationen weiterzugeben und es nach Möglichkeit zu einer Pflegestelle zu bringen. Dazu kann auch gehören, sich an Fahrtkosten oder Tierarztkosten zu beteiligen, insbesondere dann, wenn das eigene Haustier die Verletzung verursacht hat.

Eine Pflegestelle ist kein kostenloser Abholservice und keine rund um die Uhr verfügbare Dienstleistung.

Dort arbeiten Menschen ehrenamtlich. Sie investieren ihre Zeit, ihre Kraft, ihre Gesundheit und ihr eigenes Geld. Sie tun das aus Mitgefühl und Verantwortung gegenüber den Tieren, nicht weil sie dazu verpflichtet wären.

Wenn sich an der derzeitigen Haltung nichts ändert, wird es in Zukunft immer weniger Pflegestellen geben. Nicht, weil diesen Menschen die Tiere egal geworden sind, sondern weil sie ausgebrannt sind, weil sie finanziell nicht mehr können und weil sie die zunehmende Anspruchshaltung nicht länger tragen können.

Dann wird irgendwann niemand mehr da sein, der abhebt, wenn ein Notfall gemeldet wird.

Niemand mehr, der nachts füttert.

Niemand mehr, der Tierarztkosten übernimmt.

Niemand mehr, der sein Zuhause in eine kleine Krankenstation verwandelt.

Niemand mehr, der das Tier rettet, das andere gefunden und anschließend zur Verantwortung eines fremden Menschen erklärt haben.

Naturschutz funktioniert nicht, wenn nur wenige Menschen sämtliche Arbeit, sämtliche Kosten und sämtliche Verantwortung übernehmen.

Naturschutz ist eine gemeinsame Aufgabe.

Und manchmal beginnt diese Aufgabe ganz einfach damit, ein gefundenes Tier nicht nur zu melden, sondern es auch selbst ein Stück auf seinem Weg in Sicherheit zu begleiten.

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Neuenbürg

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