GeT AKTIV-Mv

GeT AKTIV-Mv Mit dem Projekt „GeT AKTIV– Geflüchtete für Teilhabe in der Politik und Gesellschaft aktiviere Ab 01. November 2019 wird FABRO e.V.

Mit dem Projekt „GeT AKTIV – Geflüchtete für Teilhabe in der Politik und Gesellschaft aktivieren“ werden in verschiedenen Bundesländern und Standorten Seminare der interkulturellen politischen Bildung für Geflüchtete durchgeführt. Das Wissen und Verstehen von demokratischen Strukturen, von demokratischem Denken und Handeln wird durch die Inhalte und Methoden vertieft. Aufbauend auf dem Vorwissen a

us den Integrationskursen erhalten die Teilnehmenden im Projekt die Gelegenheit, durch Orientierung und Austausch ein weitgehendes Verständnis der Gesellschaft in Deutschland zu entwickeln. Zudem können sie ihre eigene Rolle und ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten in der deutschen Gesellschaft reflektieren, ohne ihre Herkunft, ihre mitgebrachten Erfahrungen und ihr Wissen verleugnen zu müssen. Ziele der Fortbildung

Die Fortbildung zielt darauf ab, durch Seminare und Exkursionen Geflüchtete für politische Teilhabe und gesellschaftliches Engagement zu gewinnen und zu empowern. Dabei soll es über das individuelle Engagement von einzelnen Personen hinaus auch darum gehen, dass sie als Multiplikator*innen in die Lage versetzt werden, zivilgesellschaftliche Strukturen von Migrant*innen aufzubauen – dieses auch im ländlichen Raum. in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen (amfn e.V.) dieses Projekt in Mecklenburg-Vorpommern durchführen. Kontakt

Interkulturelles Zentrum
Adresse: Juri Gagarin Ring 31, 17036 Neubrandenburg
Website: www.getaktiv.de
E-Mail: [email protected]
Mobil: 0172 7841206

27/06/2025
18/02/2025

Deutschland vor einer entscheidenden Wahl: Du entscheidest!

Das Netzwerk der MigrantInnenselbstorganisationen in MV (MIGRANET-MV) ruft alle MigrantInnen, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, dazu auf, die Parteien zu wählen, die für den Zusammenhalt und nicht für die Spaltung der Gesellschaft stehen. Unterstützt mit eurer Stimme die Partei, die das friedliche Zusammenleben aller Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur fördert.

Viele MigrantInnen haben kein Wahlrecht, aber in ihren Familien und Freundeskreisen gibt es viele, die diese Möglichkeit haben. „Sprecht mit euren Verwandten, NachbarInnen und Freunden“, sagte Mohammad Jarjanazi, Co-Sprecher des Netzwerks aus Schwerin. „Wählt die Parteien, die sich für die Rechte der MigrantInnen und für eine solidarische Gesellschaft einsetzen.“

Rechtsradikale haben populistisch die Migrationsproblematik als Mutter aller Probleme in Deutschland im politischen Diskurs diktiert. „Wählt die Parteien, die tatsächlich die strukturellen Probleme in Wirtschaft, Bildung, Mobilität, Gesundheit, Wohnen und Klimaschutz lösen wollen und die für soziale und steuerliche Gerechtigkeit stehen“, sagte Dr. Rubén Cárdenas, Geschäftsführer des Migrantenrates Rostocks.

Der Kampf gegen Rassismus bleibt eine existenzielle Aufgabe aller Demokraten. „Wählt nicht die Partei, in deren Reihen bekannte Neonazis sind oder die als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft ist“, sagte Valentina Engler, Co-Sprecherin von MIGRANET-MV und Projektleiterin der Antirassismusberatungsstelle in MV. „Wählt nicht die Partei, die durch ihre faschistischen Parolen und Ideen Rassismus und Hass in unsere Gesellschaft fördert.“

Millionen von MigrantInnen leben und arbeiten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und tragen mit ihrer Leistung zum Wohlstand der Gesellschaft bei. „Wählt die Parteien, die sich für eine schnelle Integration der Geflüchteten in den Arbeitsmarkt einsetzen und nicht diejenigen, die die Rechte der Geflüchteten beschränken oder das Asylrecht in Deutschland faktisch abschaffen wollen“, sagte Luise Breider, Mitglied des Sprecherrates von MIGRANET-MV und Vertreterin der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Neubrandenburg.

Viele MigrantInnen fühlen sich bedroht, unerwünscht und unsicher durch das Wachstum von Hass und Gewalt durch Rechtsextremisten. „Viele haben begonnen zu überlegen, wie sie auf diese Situation reagieren können oder ob sie das Land verlassen sollten. Gleichzeitig möchten wir jedoch zusammen mit anderen Demokraten weiterhin für Vielfalt, Offenheit, Frieden und Demokratie in diesem Land kämpfen.“ sagt Samer Haj Khamis, Sprecher von MIGRANET-MV aus Wismar.

Am 23. Februar findet eine entscheidende Richtungswahl in der Geschichte Deutschlands statt. Jede Stimme ist wichtig für den Schutz der Demokratie und eine gerechte Gesellschaft. Als Migranten und Migrantinnen können wir unseren Beitrag dazu leisten.

08/02/2025
20/10/2024
10/09/2024

🌟 Ein herzliches Dankeschön an Dr. Frenzel, den Bürgerbeauftragten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, für seinen Besuch und den wertvollen Austausch! 🤝 Es war eine großartige Gelegenheit, über wichtige Themen zu sprechen und gemeinsam Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

12/06/2024

MIGRANET-MV zu Wahlen in Ostdeutschland

Der erwartete Zuwachs des Einflusses der Rechtsextremen in Ostdeutschland hat sich mit den Ergebnissen der Wahl bestätigt. Überall in Ostdeutschland ist die AfD zur ersten politischen Kraft geworden, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Die Demokraten konnten den Rechtsruck bei den Euro- und Kommunalwahlen nicht aufhalten, was bedeutet, dass sie ihre Politik überdenken und verändern müssen, insbesondere im Hinblick auf die Lösung sozialer Probleme in Ostdeutschland.

Die AfD ist nun die stärkste politische Kraft in vielen Kommunen, Landkreisen und Städten in Ostdeutschland. Da die Kommunen Orte sind, an denen Integration und Inklusion stattfinden, bereitet uns die neue politische Konstellation große Sorgen. Migranten und Migrantinnen hatten keinen großen Einfluss auf die Wahlergebnisse, da Millionen von ihnen kein Wahlrecht besitzen. Dies war eine Entscheidung der Aufnahmegesellschaft.

Wir appellieren an die Demokraten, neue Mehrheiten zu finden, um den Einfluss der Rechtsradikalen zu stoppen. Alle demokratischen Parteien haben deutlich gemacht, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben wird, und wir erwarten, dass dies auch weiterhin gilt. Die Lösung der Probleme der Bevölkerung in Ostdeutschland ist entscheidend, um die Protestbasis der Rechtsradikalen zu stoppen und müssen auch auf bundespolitischer Ebene Beachtung finden. Eine Umverteilung des Reichtums von Oben nach Unten muss erfolgen.

Als Migranten und Migrantinnen sehen wir keine andere Alternative als den Kampf gegen Rechtsradikalismus, Diskriminierung und Hass fortzusetzen. Aufklärungsarbeit, insbesondere bei der jungen Generation, sind von entscheidender Bedeutung für ein friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft. Wir beobachten mit großer Sorge die Ergebnisse der Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg und werden alles tun, um die Demokratie in Ostdeutschland zu verteidigen

Adresse

Juri Gagarin Ring 31
Neubrandenburg
17036

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