23/10/2026
Staatsminister a.D. Dr. Marcel Huber zu Gast bei der KLB Bayern
Landesausschuss befasst sich in Nürnberg mit der Zukunft des Verbandes
„Wir können nicht mehr alle Zimmer des schönen, großen Hauses, das wir in guten Zeiten mal gebaut haben, bewohnen.“ Mit diesem Bild brachte Luise Braun, Diözesanvorsitzende der KLB München und Freising die Problematik auf den Punkt: Die finanziellen und personellen Ressourcen des Verbandes sind kleiner geworden. Dass dies aber nicht heißen muss, dass man die Segel streicht, darin bestärkte auch Staatsminister a.D. Dr. Marcel Huber die Delegierten des Landesausschusses der KLB Bayern, der am 16./17. Oktober in Nürnberg zu seinen Beratungen zusammengekommen war.
Huber, der sich bereit erklärt hat, als kooptiertes Vorstandsmitglied den beiden Vorständen von Verband und Bildungswerk auf Bayernebene mit seinem Rat zur Seite zu stehen, hatte am Freitagabend einen Studienteil zur zukünftigen Ausrichtung der Arbeit der Landesebene mit einem Impuls zur Arbeit von Verbänden im vorpolitischen Raum eröffnet. „Wenn sie sich bewusst machen, was die tragenden Säulen ihres Verbandes sind, dann kann die KLB Bayern auch heute noch in die Gesellschaft und die Politik in Bayern hineinwirken!“, so Huber.
Im Anschluss an seine Ausführungen entwickelte sich ein reger und anregender Austausch, aus dem die KLB-Verantwortlichen aus ganz Bayern viel für ihre Weiterarbeit am Samstagvormittag mitnehmen konnten, wo es nochmal konkreter um die Besetzung von Vorstand und Gremien des Verbandes sowie um die inhaltliche Schwerpunksetzung ging.
Der Landesvorstand ist nun aufgefordert, die Ergebnisse des Studienteils, der den Charakter eines Brainstormings hatte, zusammenzufassen und auszuwerten. Auf dieser Basis soll, auch in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband, auf Vorstands- und Gremienebene weiter an einer tragfähigen Zukunft des Verbandes gearbeitet werden.