Katholische Landvolkbewegung - KLB Bayern

Katholische Landvolkbewegung - KLB Bayern Die KLB Bayern hat in ihren sieben Diözesanverbänden in Bayern ca. 13.000 Mitglieder. Sie vertritt die Interessen der KLB auf Landesebene.

Die KLB Bayern ist ein Zusammenschluss der sieben KLB-Diözesanverbände in Bayern, mit insgesamt ca. 13.000 Mitgliedern. Sie ertritt die Interessen der KLB auf Landesebene gegenüber Politik und Kirche.

24/08/2026
22/07/2026
15/07/2026

Starke Standards Schützen❗

und sind nicht verhandelbar. Gemeinsam mit über 150 Unterstützer*innen setzen wir ein klares Zeichen gegen den Abbau wichtiger Schutzstandards. ✊

Denn weltweit werden noch immer Menschen in Lieferketten ausgebeutet und Umweltzerstörung in Kauf genommen. Starke Standards wie das sind wichtige Instrumente, um Verantwortung einzufordern und Missstände zu bekämpfen.

📣 Unsere Botschaft an die Politik in Berlin und Brüssel: Schutzrechte sind keine Belastung – sie sind unverzichtbar.

Als Verband, zu dessen DNA die internationale Solidarität und der faire Handel gehören, ist die KLB Bayern entsetzt über...
03/07/2026

Als Verband, zu dessen DNA die internationale Solidarität und der faire Handel gehören, ist die KLB Bayern entsetzt über die geplanten Lockerungen beim deutschen Lieferkettengesetz!

Die KLB Bayern hat sich von Anfang an für ein starkes Lieferkettengesetz auf deutscher und auf europäischer Ebene stark ...
03/07/2026

Die KLB Bayern hat sich von Anfang an für ein starkes Lieferkettengesetz auf deutscher und auf europäischer Ebene stark gemacht. Dass jetzt die bereits gefundenen KOMPROMISS-Regelungen allesamt wieder aufgeweicht werden sollen, erfüllt uns mit großer Sorge!

23/06/2026
Es gibt keine einfachen Antworten!KLB informiert sich über Vermarktung und Entsorgung in der Region StraubingZusammen gu...
23/06/2026

Es gibt keine einfachen Antworten!
KLB informiert sich über Vermarktung und Entsorgung in der Region Straubing

Zusammen gut zwei Tonnen geballter KLB-Agrarkompetenz machten sich Mitte Juni auf den Weg nach Straubing, um sich im Rahmen der Exkursion des Landsozialen Arbeitskreises (LSAK) der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Bayern über die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte durch Bayernhof und die Verwertung von Grünfällen im Kompostwerk Aiterhofen zu informieren. Das Gemeinsame Wiegen der rund 25 KLB-Vertreter*innen aus ganz Bayern auf einer LKW-Wage brachte das „Gewicht“ der Veranstaltung zutage.

Wir haben ein Luxusproblem

Die Bayernhof Erzeugergemeinschaften Vertriebs-GmbH mit Sitz in Hankofen besteht seit 1989. Hinter ihr stehen 14 Erzeugergemeinschaften mit ca. 2.000 landwirtschaftlichen Betrieben. Gehandelt werden hauptsächlich heimische Getreidearten und deren Nebenprodukte.
Geschäftsführer Stefan Heinrich begeisterte mit seiner offenen, europäisch-positiven sowie von Sachverstand und Weitblick geprägten Art. Er machte deutlich, dass es in der Agrarwirtschaft keine einfachen Lösungen gäbe, da alles mit allem zusammenhinge: naturräumliche Voraussetzungen, Klimawandel, Zusammenhalt oder Streit in Europa, Krieg oder Frieden in der Welt. Hauptgrund für die Gründung von Bayernhof sei es gewesen, mehr Konkurrenz über zusätzliche Absatzmärkte und damit bessere Preise zu schaffen, da es bei Getreide in Deutschland ein Überangebot gäbe. Das sei heute noch immer so, wenngleich die Margen immer enger und damit die Situation immer herausfordernder würde.

Ein zusätzliches Standbein hat sich Bayernhof durch die Übernahme einer modernen biotechnischen Produktionsanlage, in der ursprünglich aus Stroh Bioethanol gewonnen wurde, geschaffen. Bei „Bayernhof Bio Tec“ wird in der Anlage hochwertiges Bio-Sonnenblumenöl und Bio Rapsöl erzeugt und weiterveredelt. Ebenso findet in der Anlage Forschung im biotechnischen Bereich statt, u.a. zur Fermentation von Vitamin B12 aus Bio-Sonnenblumen Presskuchen, z.B. zur Anreicherung veganer Produkte.

Den spannenden Aufenthalt bei Bayernhof fasste der Bundesvorsitzende der KLB Deutschland und stellvertretende Sprecher des LSAK, Hans Gall, so zusammen: „Eigentlich haben wir ein Luxusproblem, weil wir weltweit mehr als genug Nahrungsmittel haben. Wir müssten nur besser damit umgehen!“. Damit verwies er u.a. auf die Feststellung von Geschäftsführer Heinrich, dass wir in Europa eigentlich viel mehr Importprodukte wie Raps und Soja und Gemüse anbauen sollten. Wichtig sei zudem die wirtschaftliche Betrachtung mancher Forschungsergebnisse: So sei z.B. die Bio-Ethanol-Gewinnung aus Stroh zwar technisch möglich, jedoch nicht wirtschaftlich, während Bio Ethanol aus Getreide bei den hohen aktuellen Energiepreisen wirtschaftlich gut funktioniere.

Zu viel Müll im Biomüll

Am Nachmittag besuchte die Exkursion noch das Kompostwerk Aiterhofen. Dort werden Grünabfälle, Abfälle aus der Biotonne und organische Anlieferungen aus dem Lebensmittelbereich verwertet. Grüngut wird direkt kompostiert, die anderen Abfälle werden der Vergärung zugeführt. Allerdings sei nicht sicher, ob dies nach dem Auslaufen der Anlage fortgesetzt werde, da die Effizienz gering und der technische Aufwand hoch sei, so Konrad Reitinger, Abteilungsleiter für den operativen Betrieb. Die Abfälle seien einfach zu unterschiedlich und leider v.a. aus den privaten Haushalten zum Teil stark mit Fremdstoffen belastet.

Ein Dank gilt der KLB Regensburg, die dieses spannende und vielseitige Exkursionsprogramm zusammengestellt und so hervorragend organisiert hat!



Auch die KLB Bayern ist entsetzt von dem, was da in Brüssel verabschiedet wurde. Wir werden an dem Thema dranbleiben und...
19/06/2026

Auch die KLB Bayern ist entsetzt von dem, was da in Brüssel verabschiedet wurde. Wir werden an dem Thema dranbleiben und uns weiter für Wahlfreiheit der Verbraucher*innen, Schutz des gentechnikfreien Anbaus und vor allem Schutz vor Patenten auf Lebensmittel stark machen!

🤬 Das ist verantwortungslos!

Das EU-Parlament hat heute mehrheitlich einem Gesetzesentwurf zu Neuen Gentechnik-Pflanzen zugestimmt, über 40 Änderungsanträge wurden abgelehnt.

👎 Konzerne können sich so ihre Profite sichern - ganz ohne Kennzeichnung und Wahlfreiheit und ohne rechtswirksame Paten-Verbote. Für absehbare Schäden müssen wir Bäuer:innen und die Gesellschaft aufkommen.

👉 Wir prüfen aktuell eine Klage gegen die Verordnung zu Neuen Gentechnik-Pflanzen. Über die nächsten Schritte halten wir euch natürlich auf dem Laufenden!

19/06/2026

Adresse

Kriemhildenstraße 14
Munich
80639

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