23/04/2026
„Der hängt nur noch am Handy.“
Solche Einschätzungen fallen schnell. Gleichzeitig zeigt die fachliche Perspektive: Nicht die Zeit allein entscheidet, sondern die Funktion und Kontrolle der Nutzung.
Viele Jugendliche nutzen Medien intensiv und das ist erstmal Teil ihrer Lebenswelt. Problematisch wird es erst, wenn
• andere Lebensbereiche in den Hintergrund rücken
• Kontrolle verloren geht
• negative Folgen entstehen und trotzdem weitergemacht wird
Gleichzeitig erfüllen Medien oft wichtige Bedürfnisse:
Anerkennung, Zugehörigkeit, Ablenkung oder Selbstwirksamkeit.
Für Fachkräfte bedeutet das:
👉 nicht vorschnell bewerten
👉 genauer hinschauen
👉 Bedürfnisse verstehen
👉 Beziehung vor Regulierung
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