Wachet und Betet

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Wachet und Betet Betend in der Welt stehen. Wachet und Betet ist eine Vereinigung katholischer Laien, die von Barbara Busowietz
gegründet wurde.

05/03/2025
23/11/2024

"Wachet und Betet" ist eine Gemeinschaft, die versucht, in Wachsamkeit und im Gebet das Leben zu bestehen. Z.Z. bin ich der Vorsitzende und freue mich über jeden follower. Hab erst spät angefangen mit dieser Disziplin. Aber besser spät als nie!

23/11/2024

Unvollendete Symphonien

Unvollendete Symphonien sind mir sympathisch. Sie entsprechen unserem Leben. Wie viele Ziele können wir nicht verwirklichen, wie viele Kontakte nicht pflegen, wie viele Träume nicht erfüllen! Und am Ende, wenn wir sterben, wird unser Leben einer unvollendeten Symphonie gleichen. Die großen Themen wurden angerissen, aber der letzte geplante Satz der Symphonie konnte vielleicht nicht mehr geschaffen werden.
Ich denke hier v.a. an den Komponisten Anton Bruckner, dessen 200. Geburtstag wir vor knapp drei Monaten gefeiert haben. Er wollte den letzten, vierten Satz seiner 9. Symphonie
noch fertigstellen, aber es gelang ihm nicht mehr, weil seine Gesundheit schwer angeschlagen war.
Er hatte schon lange vorher ein großartiges Te Deum komponiert, und manche Dirigenten setzten es als letzten Satz an das Ende der Smphonie. Bruckner war aus musikalischen Gründen nicht damit einverstanden, aber aus weltanschaulicher Sicht schon, hatte er seine letzte Symphonie doch „dem lieben Gott“ gewidmet.
So wurde also manchmal das Te Deum an Stelle des letzten Satzes gespielt.
Eine wunderbare Idee! Am Ende sollte des Lobpreis stehen. Und Dank für das, was gelang im Leben. Werner Bergengruen schreibt in seinem Gedicht „Frage und Antwort“:
„Was aus Schmerzen kam,
war Vorübergang.
Und mein Ohr vernahm
nichts als Lobgesang.“
Dass dieser Lobpreis am Ende meines Lebens stehe, ja sogar am Ende eines jeden Tages, das wäre mein Wunsch, auch wenn so vieles unvollendet bleibt.
Michael Hartl

11/10/2024

Hatte einen enormen Schwammerlfund vor ein paar Tagen. Aber anstatt voll zufrieden heim zu radeln, suchte ich mit meinen Blicken bis zuletzt, ob ich vielleicht noch einen fände. So, glaube ich, sind wir Menschen: unersättlich, nie 100prozentig zufrieden, es bleibt immer ein Rest unerfüllter Sehnsucht. Und diese Leerstelle wartet auf eine andere Erfüllung, auf den Frieden und die Freude, die von Gott kommt, vom Heiligen Geist. Aber um den muss man bitten, er kommt nicht einfach so geflogen. Somit das wichtige Gebet: Komm, Heiliger Geist! Es passt immer.

05/10/2024

Ich hatte gerade einen Disput mit meiner Schwester über die Frage, welcher Pilz auf einem geschickten Foto abgebildet sei. Sie sagte, DER ist es, und ich sagte, nein, DIESER ist es. Und ich spürte, wie schön es ist, wenn man recht hat. Aber es fördert nicht unbedingt die Beziehung, nur den eigenen Stolz, ein Experte, also ein bisschen überlegen zu sein.
Ist schon besser, wenn man sagt: "Wenn mich nicht alles täuscht, ist es DIESER." Oder noch besser, wenn man die Beantwortung objektivieren kann, z.B.: "Nach meinem besten Pilzbuch müsste es DIESER sein".
Und wenn man es ganz gut machen will, kann man sagen: "Ich freue mich, dass wir dieses Hobby teilen; und da gehört es dazu, dass man verschiedene Meinungen hat. Macht ja Spaß. Nun aber, in diesem Fall, muss ich Dir leider widersprechen, weil ich andere Informationen habe, z.B. aus.. ......... Aber wir bleiben weiterhin dran."
Kultur des Streitens. Wie wichtig! Keine echte Freundschaft ohne diese Tugend.

28/09/2024

Neulich im Hallenbad: Ein kräftiger Mann schwimmt Kraul auf der Nebenbahn und haut so heftig mit den Händen auf die Wasseroberfläche, dass er mich dauernd anspritzt, wenn ich vorbeischwimme. Ich frage ihn, ob er nicht die Hände anders eintauchen wolle wie die meisten anderen Kraulschwimmer. "Nein", antwortet er, "meine Technik ist die bessere, denn da kommt man schneller vorwärts", sagt er und krault weg. Warum, denke ich, muss er unbedingt so schnell schwimmen an diesem Donnerstagmittag 2024? - Auf der Heimfahrt fährt das Auto vor mir in der 30-er-Zone vielleicht 28 ; dabei könnte man doch etwas schneller fahren, es gibt doch diese 10%-Toleranz, ab der man erst geblitzt wird. Ich würde also ca. 35 fahren. Aber warum eigentlich will ich schneller fahren? Bert Brecht hat sich in einem Gedicht über einen Radwechsel gefragt: "Warum sehe ich den Radwechsel mit Ungeduld?". Ja, warum soll alles schnell gehen, im Supermarkt an der Kasse, an der Tankstelle, in der Kirche beim Kommunizieren? Verpassen wir etwas? Ja, das Leben!

24/09/2024

Habe gerade einen Beitrag auf facebook erstellt über die frage, wann ein Tag sinnvoll ist.

Ich versuche, glücklich zu sein und bemerke: solange ich das von jemand Anderem erwarte, dass er/ sie mich glücklich mac...
29/08/2024

Ich versuche, glücklich zu sein und bemerke: solange ich das von jemand Anderem erwarte, dass er/ sie mich glücklich macht, funktioniert das nicht. Das Glück muss aus mir selber kommen. Das größte Glück besteht darin, geliebt zu sein, grundsätzlich und andauernd. Und das kann nur Gott; und das in mich aufzunehmen, dass ich total geliebt bin, einfach so, vor jedem Verdienst, das macht mich glücklich und führt zu einer „Freude, die von innen kommt, Freude, die mir niemand nimmt“. Anfangstext eines Liedes der charismatischen Erneuerung, zu der auch „wachetundbetet.de!“ gehört.

Sie finden hier alle wichtigen Informationen zur Entstehung und zum Aufbau unseres Werkes. Die zahlreichen Vorträge unserer Gründerin Barbara Busowietz sind auch heute noch ein kostbarer Schatz für ein geistliches Leben und eine persönliche Gottesbeziehung.

28/08/2024

Ich denke nach über den Satz „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Er wird oft zitiert, aber er ist nur so schlüssig, wie sein Reim flüssig ist, also nur halbwegs. Denn das Gute tun ist meistens oder beginnt meistens mit gutem Zuhören. Darum antwortet Jesus auf die Frage, was das wichtigste Gebot sei, mit dem Rat: „Höre, Israel, der Herr dein Gott ist einzig“ (Mk 12, 28). Dann kommt erst die Aufforderung zur Liebe. Also, so schließe ich, ist die erste Stufe der Liebe das gute Zuhören: Was will der Andere, was braucht er, was würde ihn freuen? Dann erst geht es um das Tun. Der gefällige Reim vom Guten und seiner Umsetzung lenkt den Blick zu sehr auf die Tat statt auf das Hören. Da kommen dann so Sachen heraus, dass man Dinge geschenkt bekommt, die man gar nicht haben will, geschweige denn schön findet, also dass das Gute, das gewollt war, gar nicht zustande kommt, weil jemand was tun wollte, ohne richtig hinzuhören. Ich denke an Martha, die das Essen richtet, während Maria Jesus zuhört. Jesus gibt Maria recht. Vielleicht hatte er gar keinen Hunger. Aber so ähnlich ticken wir leider fast alle: Lieber etwas tun, als einfach nur zuhören. Das ist so anstrengend und kostet Zeit. Und davon haben wir wenig, oder?

17/08/2024

Es regnet! Von einem indischen Priester hörte ich einmal in einer Predigt, in Indien sage man, der Regen sei ein Segen. Wir denken oft an unsere verdorbenen Freizeitpläne. Aber echt, was wäre, wenn es weiter so trocken bliebe wie in den vergangenen Wochen? Nicht nur die Gärten würden leiden, die Zuckerrüben, der Mais und die Kartoffeln, auch die Schwammerlsucher, die in diesem Jahr fast leer ausgegangen sind. Also, versuche ich, das Glück zu finden, wo es zu finden ist - vielleicht im Wald? Wie schön ist es, wenn man sich als "Glückspilz" fühlen kann! Das wünschen ich Dir heute.

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