LSVD Sachsen-Anhalt

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Unter dem Motto "Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt" wirbt der LSVD in der Öffentlichkeit für die Akzeptanz schwuler und lesbischer Lebensweisen. Viel ist erreicht, aber es bleibt noch viel zu tun. Wir machen mobil gegen Anfeindungen und Diskriminierung. Seien es nun homofeindliche Politiker oder religiöse Hassprediger: Wer gegen Lesben und Schwule hetzt, dem geben wir kräftig Kontra! Der LSVD v

ersteht sich als Bürgerrechtsverband. Wir wollen erreichen, dass Schwule und Lesben ihre persönlichen Lebensentwürfe selbstbestimmt entwickeln können - frei von rechtlichen Benachteiligungen, frei von Anpassungsdruck an heterosexuelle Normen, frei von Anfeindungen und Diskriminierungen. Deshalb setzen wir uns für gesetzliche Gleichstellung auf allen Ebenen ein, ebenso für eine umfassende Antidiskriminierungsgesetzgebung. Wir wollen die lesbische und schwule Präsenz in Medien, Wissenschaft und Bildung stärken. Gruppen & Projekte im LSVD Sachsen-Anhalt:
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LSBTI*-Landeskoordinierungsstelle Sachsen-Anhalt Nord
LSBTIQ*-Diskriminierungs-Meldestelle Sachsen-Anhalt
https://dimsa.lgbt/

Jugendtreff ComeIN
- Jeden Montag ab 17 Uhr
- comein.lsvd.de | facebook.com/comein.magdeburg

Beratung & Überfalltelefon:
- Jeden Dienstag von 20 bis 22 Uhr
- Tel.: 0391 / 5432569
- Überfalltel.: 0391 / 19228

offener Treff:
- Jeden Mittwoch von 19 bis 22 Uhr

Rainbow Connection - The Meeting Point For Q***r Internationals And Friends - Q***r Refugees Support
- jeden Freitag von 19-22 Uhr

LSBTI-Bibliothek:
- Mo, 10:00 - 21:00
- Di, 17:00 - 22:00
- Mi, 19:00 - 22:00
- Fr, 19:00 - 22:00

CSDs, wie wir sie heute kennen, begannen mit Menschen, die sich gegen Diskriminierung und Polizeigewalt wehrten.In der N...
28/06/2026

CSDs, wie wir sie heute kennen, begannen mit Menschen, die sich gegen Diskriminierung und Polizeigewalt wehrten.

In der Nacht zum 28. Juni 1969 widersetzten sich die Gäste des Stonewall Inn in New York einer Polizeirazzia. Unter ihnen waren Drag Queens, trans* Frauen, queere Jugendliche und viele, deren Namen nie vollständig dokumentiert wurden.

Menschen wie Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera stehen bis heute sinnbildlich für diesen Moment des Widerstands – getragen von einer Community, die nicht länger bereit war, Unsichtbarkeit und Ausgrenzung hinzunehmen.

Statement: Wer entscheidet eigentlich, wer Teil der Community ist – und wer nicht?Am 25.04.2026 wurde versucht Andreas B...
09/05/2026

Statement: Wer entscheidet eigentlich, wer Teil der Community ist – und wer nicht?
Am 25.04.2026 wurde versucht Andreas Bösener als schwulen Mann und zugleich als Mitarbeiter des ZfsG sowie Vorstandsmitglied des LSVD+ Sachsen-Anhalt von der Demonstration des CSD in Schönebeck auszuschließen. Dieser Ausschlussversuch erfolgte über die Demoleitung, konkret durch Falko Jentsch, übermittelt durch eine dritte Person. Verhindert werden konnte dies nur durch das Eingreifen der Polizei.

Das ist bei weitem nicht alles, denn bereits Tage zuvor wurde uns als LSVD Sachsen-Anhalt die Standerlaubnis für den CSD in Schönebeck und in CSD Dessau-Roßlau verweigert, wiederum durch Falko Jentsch.
2023 fand dies zum ersten Mal statt, jedenfalls in Schönebeck. Dem LSVD Sachsen-Anhalt wurde vom CSD Magdeburg e.V., der damals der Veranstalter war, die Teilnahme am CSD-Straßenfest in Schönebeck verwehrt. Auch bei der Teilnahme an die CSD-Straßenfeste in Magdeburg 2021 und 2022 gab es enorme Probleme.

Was hier auf dem Spiel steht.
Es geht um eine grundsätzliche Frage: Wer entscheidet eigentlich darüber, wer Teil der Community sein darf – und wer nicht?
Sind es transparente Kriterien, nachvollziehbare Entscheidungen oder sind es einzelne Personen und gewachsene Machtstrukturen, die bestimmen, welche Menschen und Organisationen sichtbar sein dürfen und welche nicht?

Für uns taucht ein Name immer wieder auf: Falko Jentsch, derzeit Vorstandsmitglied in mehreren CSD-Vereinen in Sachsen-Anhalt.
Wir erleben seit Jahren, dass Kritik an seinem Handeln kaum Raum bekommt. Andere Perspektiven werden abgewehrt, diskreditiert, aus Veranstaltungen gedrängt. Auch kritische Kommentare auf den CSD-Socials werden gelöscht und unliebsame User werden gesperrt. Es entsteht der Eindruck, dass nur eine bestimmte Meinung akzeptiert wird und andere Stimmen möglichst leise bleiben sollen.
Doch genau das widerspricht dem ursprünglichen Gedanken eines CSDs. CSDs sind historisch Orte des Widerstands, der Gemeinschaft, der Vielfalt und der Solidarität. Sie leben davon, dass unterschiedliche Stimmen sichtbar sind, nicht davon, dass Sichtbarkeit kontrolliert oder gefiltert wird.

Was wir wollen.
Wir wollen keine einseitigen Dauerkonflikte. Wir wollen schlicht das, was selbstverständlich sein sollte: Sichtbar auf CSD-Straßenfeste sein.
Und deshalb sagen wir heute klar: Wir werden nicht länger akzeptieren, dass Machtspielchen auf dem Rücken der Community ausgetragen werden.

Dafür werden wir weiterhin laut bleiben. Für Menschen, die Unterstützung brauchen. Für Menschen, die sonst überhört werden. Und für eine echten Zusammenhalt der Community, in der keine einzelne Person oder keine einzelne Organisation das Recht haben sollte zu entscheiden, wer dazugehört und wer nicht.

Denn:

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Magdeburg

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 21:00
Dienstag 17:00 - 22:00
Mittwoch 19:00 - 22:00
Freitag 19:00 - 22:00

Telefon

03915432569

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