Romano Sumnal, Roma-Verein Sachsen

Romano Sumnal, Roma-Verein Sachsen Verband der Roma und Sinti in Sachsen- Kulturvermittlung, politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Romaaktivismus

Heute am Internationalen Tag der Roma wurde vorm Leipziger Neuen Rathaus zum fünften Mal die Roma Flagge gehisst. Vielen...
08/04/2026

Heute am Internationalen Tag der Roma wurde vorm Leipziger Neuen Rathaus zum fünften Mal die Roma Flagge gehisst. Vielen Dank an Frau Dr. Münch Bürgermeisterin für Soziales der Stadt Leipzig für die schöne Rede.

07/04/2026

🎬 PREMIERE. "Sabina und Elvis"
08.04.2026 - 19:30 im Südplatz ✨

Der Kurzfilm „Sabina Elvis“ erzählt eine eindringliche und berührende Liebesgeschichte zweier junger Roma aus Leipzig. Zwischen Freundschaften, ersten Gefühlen und familiären Erwartungen entsteht ein intensiver Moment, in dem die beiden den Mut finden müssen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Der Film ist aus der Jugendarbeit von Romano Sumnal entstanden. Die beteiligten Jugendlichen haben die Geschichte selbst entwickelt und gemeinsam mit Filmschaffenden umgesetzt – ein authentisches Projekt, das echte Perspektiven sichtbar macht.

Gedreht an Orten wie Leipzig-Grünau, eröffnet „Sabina und Elvis“ einen unmittelbaren und persönlichen Zugang zu jungen Roma-Lebensrealitäten in Leipzig – niedrigschwellig, nahbar und emotional. Perspektivisch soll der Film insbesondere in der Bildungsarbeit, etwa in Schulen und Workshops, eingesetzt werden.

Im Anschluss an die Premiere laden wir herzlich zu einem Gespräch mit den Darsteller*innen und dem Regisseur sowie zu einer gemeinsamen Premierenfeier ein.

Der Film wurde unterstützt von der Sächsischen Staatskanzlei sowie dem Stadtbezirksbeirat Süd der Stadt Leipzig.

Ort: IKS, Karl-Liebknecht-Straße 54, Leipzig

Zeit: 19:30 - 08.04.2026

Weitere Infos zum Film: https://sabinathajoelvis.de/

Wir freuen uns sehr, diesen wichtigen Tag gemeinsam mit euch zu begehen – zu erinnern, sichtbar zu machen und zu feiern.

für unsere Filmvorführung können Uhr euch unter [email protected] anmelden.

Am 01.04. war Michael Kretschmer - Ministerpräsident von Sachsen bei uns zu besuch und hat sich mit uns über die Situati...
02/04/2026

Am 01.04. war Michael Kretschmer - Ministerpräsident von Sachsen bei uns zu besuch und hat sich mit uns über die Situation der Roma und Sinti in Sachsen unterhalten. Unser gemeinsames Fazit: Roma und Sinti in Sachsen brauchen mehr Sichtbarkeit, denn sie sind ein Teil von Sachsen.
Unsere PM zum 01.04.26:
Ministerpräsident Michael Kretschmer besucht Vertretung der Roma und Sinti in Sachsen – Austausch über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Minderheit in Sachsen

Am 1. April 2026 besuchte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer erstmals Romano Sumnal, die Vertretung der Roma und Sinti in Sachsen. Im Mittelpunkt des einstündigen Treffens standen ein persönliches Kennenlernen sowie der Austausch über die Arbeit von Romano Sumnal und die Lebensrealitäten von Roma und Sinti im Freistaat.

Romano Sumnal stellte dem Ministerpräsidenten zentrale Arbeitsfelder vor. Dazu gehören die historische Forschung zu den Spuren von Sinti und Roma in Sachsen, vom Mittelalter über die Verfolgung im Nationalsozialismus bis zur DDR-Zeit, sowie aktuelle Projekte, insbesondere in der Jugendbildungsarbeit. Ziel ist es, Perspektiven von Sinti und Roma sichtbar zu machen und insbesondere jungen Menschen ein differenziertes Verständnis von Geschichte und Gegenwart zu vermitteln.

Roma und Sinti sind seit Jahrhunderten Teil Sachsens und prägen die kulturelle Vielfalt des Freistaats bis heute mit.

„Dieser Besuch ist für uns ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und des Dialogs. Wir freuen uns, dass wir Ministerpräsident Kretschmer unsere Arbeit, unsere Geschichte und unsere Kultur näherbringen konnten. Roma und Sinti gehören seit Jahrhunderten zu Sachsen, diese Realität möchten wir stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken“, sagt Gjulner Sejdi, Vorsitzender von Romano Sumnal.

Mit Blick auf den bevorstehenden Internationalen Tag der Roma am 8. April unterstreicht der Besuch die Bedeutung von Sichtbarkeit, Teilhabe und kontinuierlichem Austausch.
Die Arbeit von Romano Sumnal wurde in den vergangenen Jahren wiederholt durch den Freistaat Sachsen unterstützt. Diese Zusammenarbeit bildet eine wichtige Grundlage für die weitere gemeinsame Arbeit.

„Romano Sumnal ist eine wichtige Stimme der Sinti und Roma in Sachsen und lädt zugleich alle Menschen dazu ein, die Kultur, Lebensrealität und Geschichte der Sinti und Roma besser kennenzulernen. Der Verein zeigt, wie entscheidend Räume der Begegnung, Jugend- und Bildungsarbeit sowie die Vermittlung von Geschichte sind, um Vorurteile abzubauen und Antiziganismus entgegenzutreten. Damit leistet Romano Sumnal einen unverzichtbaren Beitrag für ein respektvolles und tolerantes Miteinander in Sachsen“, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer.
Gjulner Sejdi

Wir haben den Jahresbericht 2023/2024 an die Landesbeauftragte für Antidiskriminierung und für die Belange von LSBTIQ*-P...
19/03/2026

Wir haben den Jahresbericht 2023/2024 an die Landesbeauftragte für Antidiskriminierung und für die Belange von LSBTIQ*-Personen in Sachsen, Frau Dr. Blumtritt, übergeben. Wir freuen uns sehr über ihr Interesse und den Austausch vor Ort – vielen Dank für den Besuch und das wichtige Gespräch.
Gleichzeitig haben wir deutlich gemacht: Es braucht endlich konsequente politische Schritte gegen Antiziganismus.

2023 wurden 141 Vorfälle dokumentiert, 2024 waren es 148. Diese Zahlen zeigen jedoch nur einen Bruchteil der Realität – die Dunkelziffer ist deutlich höher.

Antiziganismus zeigt sich weiterhin besonders häufig in Schule, Verwaltung und im öffentlichen Raum.

„Die Zahlen machen deutlich, dass Antiziganismus in Sachsen kein Randproblem ist, sondern politisch und gesellschaftlich zu lange verharmlost wurde. Wenn Diskriminierung in Schulen, Behörden und im Alltag weiterhin so präsent ist, dann ist das auch ein Versagen von Politik und Institutionen. Es braucht endlich klare Verantwortung, verbindliche Maßnahmen und den politischen Willen, Antiziganismus konsequent zu bekämpfen.“
– Gjulner Sejdi, Vorsitzender von Romano Sumnal

Der Bericht ist online abrufbar unter www.romano-sumnal.de und www.mia-sachsen.de

Gedruckte Exemplare könnt ihr per Mail an [email protected] anfragen.

Gedenken am 27. Januar am Denkmal "Geschlagener" am Schwanenteich in Leipzig.Wir sind dankbar für diesen Abend.So viele ...
28/01/2026

Gedenken am 27. Januar am Denkmal "Geschlagener" am Schwanenteich in Leipzig.
Wir sind dankbar für diesen Abend.
So viele Menschen waren beim Gedenken am Schwanenteich wie noch nie zuvor. Es war eine sehr würdige, ruhige und angenehme Atmosphäre, mit gemeinsamem Erinnern, Respekt und Solidarität.
Die Bilder geben einen kleinen Eindruck davon, wie dieser Abend war.
Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Leipzig dieses Gedenken jedes Jahr gemeinsam mit uns gestaltet. Gerade in der heutigen Zeit ist dieses gemeinsame Zeichen wichtig.
Ein besonderer Dank gilt auch den Musiker*innen Alma, Rodrigo und Marko für die einfühlsame und würdevolle musikalische Begleitung.
Erinnern heißt handeln.
Danke an alle, die da waren.

https://www.leipziger-crowd.de/RomaLeipzig Am 1. Oktober 2025 findet in Leipzig eine historische Zeremonie statt: Zum er...
12/09/2025

https://www.leipziger-crowd.de/RomaLeipzig
Am 1. Oktober 2025 findet in Leipzig eine historische Zeremonie statt: Zum ersten Mal in Deutschland werden die sterblichen Überreste von drei Romani-Männern – im 19. Jahrhundert in die wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Leipzig aufgenommen und dort jahrzehntelang im Namen der „Forschung“ missbraucht – würdevoll beigesetzt. Es geht dabei nicht nur um Romani-Geschichte, sondern auch um koloniale Gewalt, wissenschaftlichen Rassismus und den Missbrauch von BiPoC-Körpern unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Unsere Kämpfe sind verbunden, unser Widerstand ist gemeinsam. Wir laden euch ein, solidarisch dabei zu sein: Mittwoch, 1. Oktober 2025, 11:00 Uhr, Kapelle am Südfriedhof Leipzig. Kommt, um die Toten zu ehren, das Erbe des Rassismus zu benennen und Verantwortung einzufordern. Bitte unterstützt, wenn möglich, auch unsere Crowdfunding-Kampagne für einen Gedenkort u f eine würdevolle Beisetzung.

Über 160 Jahre lang wurden die sterblichen Überreste von drei Roma aus Rumänien in einer Sammlung der Universität Leipzig entmenschlicht und als „Forschungsmaterial“ missbraucht. Damit wurden sie Teil einer Geschichte von Entwürdigung und rassistischen Forschungen, die Roma und Sinti bis he...

Danke allen, die heute mit uns den Opfern des Porajmos,  den Roma und Sinti, die im Nationalsozialismus ermordet wurdeng...
02/08/2025

Danke allen, die heute mit uns den Opfern des Porajmos, den Roma und Sinti, die im Nationalsozialismus ermordet wurdengedacht haben.

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Ludwigsburger Straße 14
Leipzig
04209

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13:00 - 15:00

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