"Anglikanische Kirche in Deutschland", ursprünglich ein Ableger der Reformierten Episkopalkirche der USA (REC), erlitt infolge einer extremen theologischen und politischen Radikalisierung 2020/21 einen strukturellen und personellen Kollaps. Nach der Auflösung praktisch aller Gemeinden, dem Zusammenbruch der Leitungsebene sowie des Weggangs fast aller Kleriker verlor die Gruppe 2022 den Status eine
r Diözese und kurz danach aufgrund des Verhaltens ihres Leiters, Herrn Gerhard Meyer, das Recht zu eigenständigen personellen und strukturellen Entscheidungen. Aber erst am 02.11.22 gestand Herr Meyer gegenüber den verbliebenen Mitgliedern schriftlich ein, dass es keine Synode mehr geben werde und die Tätigkeit des Bistumsrat beendet sei, und diese Entscheidung vom gesamten REC Bischofskollegium getragen werde. Mit dem Ende der synodalen Strukturen verlor die Gruppe jedwede Legitimität, sich als anglikanische Kirche zu bezeichnen. Außerdem gestand Herr Meyer jetzt ein, dass ihm am 12.05.22 jede Befugnis zu jedweden personellen und strukturellen Entscheidungen entzogen worden war. AKD am 6.11.21 stattfand und die letzte Sitzung des Bistumsrats am 25.01.22. Danach erfolgte Erklärungen und behauptete Entscheidungen von Herrn Meyer, was etwa angebliche Ordinationen, Ernennungen oder Suspendierungen betrifft, haben, weil ohne die erforderliche synodale Beauftragung oder Bestätigung erfolgt, weder rechtliche Grundlage noch Gültigkeit - noch nicht einmal nach den Kriterien, die Herr Meyer seinerzeit mitbeschlossen hatte. Im Januar 2023 umfasste die verbliebene, militant homophobe Gruppe noch ca. 8 Personen, die sich in ihren Veröffentlichungen unmissverständlich und teilweise feindselig vom Erzbischof von Canterbury absetzen und ihm die Autorität absprechen, die Anglikanische Gemeinschaft zu repräsentieren. Zu ihrer Finanzierung und zur Verbreitung ihres Gedankenguts betreibt die Gruppe seit Ende 2022 das sog. Sankt-Benedikt-Seminar, das sich durch seine ideologische Zielrichtung und personelle Besetzung u.a. mit ehemaligen NPD-Funktionären fundamental vom ehemaligen Sankt-Benedikt-Seminar unterscheidet, das Herr Meyer im Januar 2022 zu schließen versuchte. Daraufhin wurde seine Lehrtätigkeit beendet und von den übrigen Dozenten das bestehende Seminar neu etabliert, das seit Februar 2022 als Lancelot-Andrewes-Institut vom Verein für anglikanische und ökumenische Theologie e.V. Aufgrund seiner permanenten Versuche, die Dozierenden des Instituts öffentlich zu diskreditieren, wurde im Januar 2023 gegen Herrn Meyer und seiner Gruppe ein juristisches Verfahren eingeleitet. In Reaktion darauf schaltete er zwar einige von ihm betriebene Websiten ab, behält aber die Seite anglikanercom - zum letzten Mal bearbeitet Anfang 2023 - bei, obwohl er mehrfach auf die Unwahrheit der dort veröffentlichten Aussagen hingewiesen wurde.