28/08/2026
Eine Krebsdiagnose betrifft nicht nur den erkrankten Menschen. Sie verändert auch das Leben der Menschen, die ihm nahestehen – Partnerinnen und Partner, Kinder, Geschwister, Freunde oder andere wichtige Bezugspersonen.
Plötzlich ist vieles anders: Aufgaben müssen neu verteilt, Termine organisiert und Entscheidungen getroffen werden. Gleichzeitig entstehen Sorgen und Ängste. Wie kann ich helfen? Was wird gerade gebraucht? Und wie gehe ich selbst mit der Situation um?
Im Alltag ist es wichtig, den an Krebs erkrankten Menschen weiterhin einzubeziehen. Fragen Sie nach, statt automatisch alles abzunehmen. Manchmal braucht es Unterstützung, manchmal Ruhe oder einfach ein Stück Normalität.
Auch Müdigkeit, Angst, Wut oder Gereiztheit können auftreten. Gerade bei vertrauten Menschen werden Gefühle oft ungefiltert gezeigt. Ein offener, einfühlsamer Austausch kann helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
Und ebenso wichtig: Achten Sie auf sich selbst. Familie, Haushalt, Beruf und die Begleitung eines kranken Menschen können enorm belastend sein. Niemand muss jeden Tag zu 100 Prozent funktionieren. Hilfe anzunehmen und sich Entlastung zu holen, kann für Sie und den erkrankten Menschen wertvoll sein.
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Weitere Informationen: www.krebsgesellschaft-rlp.de