30/05/2024
So viel, um sich darüber aufzuregen, und so viele Fragen: Merkt Marie-Agnes Strack-Zimmermann , dass sie mit ihrem "Verständnis" von Autismus Autist:innen einen Schlag in die Magengrube verpasst? Und merken Lars Klingbeil, Kevin Kühnert, Katarina Barley und die anderen SPDler, dass sie das mit ihrer Reaktion noch verschlimmern?
Denn: Wenn "autistische Züge" als Beleidigung genutzt wird, dann weil bewusst auf negative Stereotype abgestellt wird. Leider wird dann auch als Antwort nicht zurückgefragt, ob es wirklich so schlimm wäre, wenn Olaf Scholz Autist wäre, sondern nur fleißig auf dieses stereotype, negative Bild reagiert. *Dafür* müsste sich Frau Strack-Zimmermann entschuldigen - und sie und auch die führenden SPDler sollten sich dringend mal mit Autismus beschäftigen, bevor sie nochmal was dazu sagen.
Man merkt wieder mal: Wir haben einen langen, steinigen Weg vor uns, über Autismus und allgemein Neurodiversität aufzuklären.
Auf geht's.
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Im Europawahlkampf bescheinigte die FDP-Spitzenkandidatin dem Kanzler "autistische Züge". SPD-Chef Lars Klingbeil spricht von einer verbalen Entgleisung.