Naturpark Sächsische Schweiz

Naturpark Sächsische Schweiz Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz zum Erhalt der Kulturlandschaft.

Das Gebiet der Sächsischen Schweiz ist als jahrhundertealte Kulturlandschaft geprägt durch die Beziehung des Menschen zu seiner umgebenden Natur. Die Konzeption des Nationalparks verläuft konträr zu den historischen, kulturellen und naturgegebenen Tatsachen im Landschaftsraum. Das Modell Nationalpark ist für die Kulturlandschaft Sächsische Schweiz gescheitert, da es die gestaltende Wirkung von Men

schen außer Acht lässt. Unser Ziel ist die Schaffung eines Naturparks Sächsische Schweiz, wo eine Balance zwischen Schutz der Natur, touristischer Nutzung und kultureller Adaption besteht und ein sicheres Leben möglich ist.

Wanderung zu Kulturwegen im ElbsandsteingebirgeDer Einladung der Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz zu einer ...
01/11/2025

Wanderung zu Kulturwegen im Elbsandsteingebirge

Der Einladung der Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz zu einer geführten Wanderung von Schmilka auf das Winterbergmassiv folgten am Reformationstag etwa 50 interessierte Teilnehmer.
Das Thema der erfolgreichen Veranstaltung waren die Wanderwege des Elbsandsteingebirges in ihrer Bedeutung als Kulturgut. Eine besondere Rolle spielten dabei die grenzüberschreitenden Wegverbindungen, die während der Wanderung tangiert wurden.
An der Flanke des Winterbergs konnten überdies Beispiele historischer Weglinien aufgezeigt werden, die sich bis heute im Profil der Landschaft erhalten haben.
Es gab konstruktive Gespräche und regen Austausch über die möglichen Folgen und Chancen im Falle einer Öffnung historischer, grenzüberschreitender Wegverbindungen. Aspekte des Tourismus, Naturschutzes und des Kulturerhalts kamen dabei zur Sprache.
Die Wanderung wurde geführt von Dietmar Schubert, der sich seit Jahrzehnten mit den historischen Wegen im Elbsandsteingebirge beschäftigt und als Urheber der Internetseite webergrotte.de seine Erkenntnisse veröffentlicht. Begleitet wurden seine Ausführungen durch die Kenntnisse von Rolf Böhm, Kartograf, Urheber der bekannten und Kenner der historischen Wegetopografie in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz.
Auf insgesamt knapp zehn Kilometern verlief die Tour von Schmilka zunächst über den Grenzweg und die Winterbergkehren bis zur Kipphorn-Aussicht und zurück über den Müllerwiesen- und Fremdenweg vorbei am Katzenstein über den Roßsteig bis zum Abstieg auf dem Wurzelweg.
Die Vertreter der Bürgerinitiative bedanken sich bei allen Teilnehmern für Ihr Interesse und die rege Beteiligung an der gelungenen Wanderung bei bestem Herbstwetter. Weitere Veranstaltungen dieser Art sind geplant.

Geführte Wanderung: Kulturwege – ein Grenzgang rund um den Großen Winterberg Am Reformationstag lädt die Bürgerinitiativ...
27/10/2025

Geführte Wanderung: Kulturwege – ein Grenzgang rund um den Großen Winterberg

Am Reformationstag lädt die Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz zu einer geführten Wanderung von Schmilka auf das Winterbergmassiv ein.

Das Thema der Veranstaltung sind die Wanderwege des Elbsandsteingebirges in ihrer Bedeutung als Kulturgut. Eine besondere Rolle spielen dabei die grenzüberschreitenden Wegverbindungen. Die Wanderung tangiert zahlreiche dieser Grenzwege, zu deren Historie und zu deren Verlauf es Erklärungen geben wird.

Auch der neu eröffnete Wanderweg vom Schmilkaer Grenzweg nach Hřensko wird ein Thema sein. Anhand dieses Beispiels sollen die historischen Grenzübergänge für Wanderer aufgezeigt werden, die zwar bis heute in die Landschaft eingeschrieben sind, aber nicht im offiziellen Wegenetz aufgeführt und somit nicht mehr begangen werden dürfen.

Die Wanderung möchte sich kritisch mit den Argumenten auseinandersetzen, die gegen die Öffnung historischer, grenzüberschreitender Wegverbindungen angeführt werden. Welche Ruhezonen würden durch eine Revitalisierung konkret zerstört werden? Führt die Gestattung zur Begehung der alten, noch existierenden Wegverläufe tatsächlich zu einer massenhaften Frequentierung?

Beginn der Wanderung am Freitag, dem 31. Oktober ist 9.15 Uhr auf dem Schmilkaer Parkplatz. Auf der Wanderung müssen 440 Höhenmeter auf einer Länge von 9,4 Kilometern bewältigt werden.

Wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk sind entsprechend angeraten sowie Verpflegung aus dem Rucksack.

Die Vertreter der Bürgerinitiative freuen sich auf eine anregende Wanderung mit interessanten Gesprächen und spannenden Informationen bei hoffentlich bestem Herbstwetter.

ACHTUNG!Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, sollte die Fahrplanänderung beachten.Aufgrund kurzfristiger Bauarb...
25/10/2025

ACHTUNG!

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, sollte die Fahrplanänderung beachten.
Aufgrund kurzfristiger Bauarbeiten der Deutschen Bahn gibt es zu diesem Zeitpunkt keine Zugverbindung vom Bahnhof Bad Schandau nach Tschechien oder umgekehrt.

04/10/2025
Vernetzungstreffen der Bürgerinitiativen aus dem Spessart, Spreewald, Steigerwald und Sächsische Schweiz für einen gelin...
13/04/2025

Vernetzungstreffen der Bürgerinitiativen aus dem Spessart, Spreewald, Steigerwald und Sächsische Schweiz für einen gelingenden Naturschutz

In Hohnstein trafen sich am Samstag, dem 5. April 2025 mehrere Bürgerinitiativen zu einem Erfahrungsaustausch und zum Ausbau eines nationalen Netzwerkes.

An der Veranstaltung nahmen Bürgerinitiativen aus dem Spessart, Spreewald , dem Steigerwald .steigerwald sowie Vertreter der Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz teil.

Die Bürgerinitiative aus dem Spessart ist bestrebt, den Naturpark weiterzuentwickeln und die wertvollen Eichenwälder zu erhalten sowie die Waldbewirtschaftung und die verbrieften, historisch gewachsenen Holznutzungsrechte der lokalen Bevölkerung zu bewahren.

Die Initiative aus dem Spreewald ringt um den Erhalt des über 300 Jahre alten Kulturwaldes mit seiner sensiblen Hochwaldstruktur aus Erlen und dem ausgeklügelten Fließgewässernetz, was durch die Ausweisung als Wildnisgebiet und das starke Zurückgehen der kleinteiligen Landschaftspflege bedroht ist.

Die Steigerwald-Initiative wendet sich gegen die Ausweisung eines Nationalparks und unterstützt eine nachhaltige waldwirtschaftliche Nutzung, die den Erhalt und den Ausbau des Natur- und Artenschutzes sowie eine nachhaltige Holznutzung und den Erholungswert im Wald in sich vereint.

Die Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz berichtete als Gastgeber von ihrem Vorgehen zur Änderung der Schutzgebietskategorie eines Nationalparks in einen Naturpark, um den Erhalt der jahrhundertelang gewachsenen Kulturlandschaft und einen aktiven Waldumbau zu ermöglichen.

Das Treffen verdeutlichte, dass alle Initiativen durch die gemeinsamen Ziele verbunden sind, Kulturlandschaften zu erhalten, Strategien für einen gelingenden Naturschutz zu entwickeln und eine Balance zwischen Mensch und Natur zu erreichen.

Für den Ausbau einer nationalen Vernetzungsstruktur sind weitere Treffen und Veranstaltungen geplant.

09/02/2025

Drei Monate ist die Bad Schandauer Elbbrücke nun schon wegen Einsturzgefahr gesperrt. Zwar verkündete Sachsens neue Infrastrukturministerin Regina Kraushaar am Freitag einen konkreteren Zeitplan für die Behelfsbrücke (nicht vor Frühjahr 2026) und ein mögliches Öffnungsszenario im Mai diesen J...

ERFOLGREICHE DEMONSTRATION ZUR GESPERRTEN BAD SCHANDAUER  ELBBRÜCKE Dem Aufruf der Bad Schandauer Stadtratsfraktion der ...
09/02/2025

ERFOLGREICHE DEMONSTRATION ZUR GESPERRTEN BAD SCHANDAUER ELBBRÜCKE

Dem Aufruf der Bad Schandauer Stadtratsfraktion der Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz (BIN) zur Demonstration am 9. Februar 2025 für eine schnelle Lösung der gesperrten Elbbrücke folgten etwa 600 Menschen aus der Region.

Mit der Veranstaltung sollte ein Zeichen der Betroffenheit und gleichzeitig der Entschlossenheit gesendet werden. Ziel war es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Probleme betroffener Bürger, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Unternehmer und Touristiker zu lenken.

Am Ende der Demonstration formierten sich die Teilnehmer zu einer Menschenkette mit Buchstabenschildern, die den Slogan: „Brücke bauen – Lebensader erhalten!“ ergaben. Damit sendeten die betroffenen Menschen ein Bild der Gemeinsamkeit und Entschlossenheit aktiv für Ihre Zukunft, ihre Lebensqualität und ihre Existenzgrundlage in der Region einzustehen.

Hoffen wir, dass den Entscheidungsträgern die Notwendigkeit einer schnellen Interimslösung einer Elbquerung bewusst ist, egal ob über die Eisenbahnbrücke, unsere Bestandsbrücke oder eine Behelfsbrücke.

Die Organisatoren danken allen Teilnehmern und Unterstützern der Veranstaltung!


Aufruf zur Mitteilung von Bürgererfahrungen zur gesperrten Bad Schandauer Elbbrücke!Am Sonntag, den 9. Februar ruft die ...
04/02/2025

Aufruf zur Mitteilung von Bürgererfahrungen zur gesperrten Bad Schandauer Elbbrücke!

Am Sonntag, den 9. Februar ruft die Bad Schandauer Stadtratsfraktion der Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz zur Demonstration für eine schnelle Lösung der gesperrten Elbbrücke ab 10 Uhr an der rechtselbischen Brückenauffahrt in Bad Schandau auf.

Betroffenen Bürgern ist es möglich, vorab ihre Problemsituationen, die sich aus der Brückensperrung ergeben, der Bürgerinitiative per Mail mitzuteilen. Diese werden - auf Wunsch anonymisiert - im Rahmen der Veranstaltung auszugsweise öffentlich vorgetragen.

Mit der Sperrung der Elbbrücke in Bad Schandau am 6. November 2024 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern des oberen Elbtals und des Elbsandsteingebirges auf unabsehbare Zeit unterbrochen. Die damit verbundenen erheblichen Beeinträchtigungen der privaten, gewerblichen wie touristischen Mobilität erzeugen Mehrkosten, belasten kommunale Haushalte, verursachen Umsatzverluste bei Unternehmern und führen zu unkalkulierbaren Ausfällen im Tourismussektor. Das gesteigerte Verkehrsaufkommen auf der ausgewiesenen rechtselbischen Umleitungsstrecke (S 163 und S 154) schädigt nicht nur diese Straßeninfrastrukturen, sondern bedeutet auch eine erhöhte Gefährdungssituation für alle Verkehrsteilnehmer. Die Belastungen der privaten Haushalte durch den angestiegenen Zeitaufwand für Arbeits- und Versorgungswege sind erheblich. Negative Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt und das Wirtschafts- wie Investitionsverhalten sind erwartbar.

Die Stadtratsfraktion der Bürgerinitiative möchte mit der Demonstration auf die vielfältigen Verwerfungen innerhalb des privat- und kommunalwirtschaftlichen Bereichs öffentlich aufmerksam machen und fordert von den betreffenden Ministerien auf Landes- und Bundesebene den Baubeginn einer Behelfsbrücke bis Pfingsten sowie eine klare Terminierung des Ersatzneubaus.

Betroffene Bürger und Unternehmer können Ihre Erfahrungen und Forderungen bezüglich der gesperrten Bad Schandauer Elbbrücke in schriftlicher Form an die Bürgerinitiative bis Samstag, den 8. Februar an folgende Mailadresse senden:
[email protected]

DEMONSTRATION BAD SCHANDAUER ELBBRÜCKE Die Bad Schandauer Stadtratsfraktion der Bürgerinitiative ruft am 9. Februar zu e...
27/01/2025

DEMONSTRATION BAD SCHANDAUER ELBBRÜCKE

Die Bad Schandauer Stadtratsfraktion der Bürgerinitiative ruft am 9. Februar zu einer Demonstration ab 10 Uhr an der rechtselbischen Brückenauffahrt in Bad Schandau auf. Gefordert wird eine schnelle Lösung für die gesperrte Bad Schandauer Elbbrücke.

Seit dem 6. November 2024 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern des oberen Elbtals und des Elbsandsteingebirges auf unabsehbare Zeit gesperrt. Diese Sperrung führt zu erheblichen Beeinträchtigungen der privaten, gewerblichen wie touristischen Mobilität, erzeugt enorme Mehrkosten bei Kommunen, Unternehmern, Zulieferern, Servicedienstleistern und belastet die kommunalen Haushalte durch dringend notwendige Entlastungsmaßnahmen wie kostenfreie Parkplätze und Fährfahrten.

Obwohl die Planungen für eine Behelfsbrücke und einen mittel- bis langfristig notwendigen Ersatzneubau laufen, ist mit einer tatsächlich entlastenden Lösung auf absehbare Zeit nicht zu rechnen. Dieser unklare Zeithorizont führt zu erheblichen Verwerfungen innerhalb des privat- und kommunalwirtschaftlichen Bereichs und ist inakzeptabel.

Einwohner, Unternehmer, Gäste erwarten klare Ansagen der betreffenden Ministerien auf Landes- wie Bundesebene zum Baubeginn einer Behelfsbrücke sowie des Ersatzneubaus.

Allen Akteuren, die in dieser schwierigen Situation schnelle Lösungen zur Regelung des öffentlichen Nahverkehrs, der Sicherung von Rettungseinsätzen sowie der Aufrechterhaltung von Versorgungsstrukturen haben, wird an dieser Stelle ein großer Dank ausgesprochen.



BÜRGERINITIATIVE BEGRÜßT WIEDERAUFFORSTUNGSPROJEKT IM STADTWALD HOHNSTEINAm 4. November startete im Stadtwald Hohnstein ...
05/11/2024

BÜRGERINITIATIVE BEGRÜßT WIEDERAUFFORSTUNGSPROJEKT IM STADTWALD HOHNSTEIN

Am 4. November startete im Stadtwald Hohnstein an den Serpentinen das Wiederaufforstungsprojekt “Caspar-David-Friedrich-Wald”. Die ersten 500 Weißtannen-Setzlinge wurden unter Teilnahme von Henrik Lindner
(Geschäftsführer der Stiftung Wald für Sachsen), Barbara Klepsch (Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus), Petra Kuhlmann-Hodick und Holger Birkholz (Kuratoren der Jubiläumsausstellungen zu Caspar David Friedrich der Staatlichen Kunstsammlung), Daniel Brade (Bürgermeister von Hohnstein) und Vertretern des Staatsbetriebs Sachsenforst gepflanzt. Die Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz beteiligte sich an der Pflanzaktion mit mehreren Vertretern.

Anlässlich des 250. Geburtstages des frühromantischen Malers Caspar David Friedrich (1774-1840) hatte die Stiftung Wald für Sachsen zusammen mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu einem Wiederaufforstungsprojekt aufgerufen. Es wurden Spenden für die Entstehung eines insgesamt rund drei Hektar großen Caspar-David-Friedrich-Walds gesammelt, der sich zukünftig entlang des Schindergrabens im Stadtwald Hohnstein erstrecken soll.

Die erste Pflanzfläche befand sich in unmittelbarer Nähe zum Schindergraben mit seinem Bärengarten, dessen architektonische Reste Caspar David Friedrich am 8. Juli 1800 in einer Skizze festhielt. Der Künstler durchwanderte seit 1799 immer wieder das Elbsandsteingebirge und skizzierte die Landschaft mit ihren Felsen, Steinen und Bäumen. In seinem Dresdner Atelier komponierte Friedrich daraus Gemälde, die bereits für einige seiner Zeitgenossen als Seelenlandschaften wahrgenommen wurden.
Die Landschaft der Sächsischen Schweiz, wie sie Caspar David Friedrich vorfand, hat sich seither an vielen Stellen stark verändert, an anderen scheint sie bis heute nahezu unverändert geblieben zu sein. Der Wald ist dabei nur eine Komponente, die wir jedoch positiv beeinflussen können.

Bäume pflanzen! - Nicht nur ein gelungener Beitrag zum 250. Jubiläum Caspar David Friedrichs, sondern auch für zukünftige Generationen.

PROTESTWANDERUNG AM REFORMATIONSTAG MIT REGEM BÜRGERINTERESSEDem Aufruf der Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schwei...
04/11/2024

PROTESTWANDERUNG AM REFORMATIONSTAG MIT REGEM BÜRGERINTERESSE

Dem Aufruf der Bürgerinitiative Naturpark Sächsische Schweiz zur Protestwanderung folgten am Reformationstag etwa 150 Teilnehmer und setzten damit ein deutliches Zeichen für die Öffnung grenzüberschreitender Wanderwege. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

Die Protestwanderung begann mit einer Kundgebung auf dem Parkplatz Neumannmühle und verlief im Anschluss entlang der Zeughausstraße und weiter im Großen Zschand bis zum Abzweig Hickelschlüchte, wo die Demonstration endete. Auf der Strecke erfolgte am Zeughaus eine Zwischenkundgebung und am Ende der Anschlag eines 95-Thesen-Papiers am Sperrbaum vor dem Weg zum Grenzübergang.

Ein Mitschnitt der Redebeiträge sowie die 95 Thesen sind auf der Webseite der Bürgerinitiative veröffentlicht.

https://www.naturpark-saechsische-schweiz.de

Die Redner erinnerten an die historische wie aktuelle Bedeutung grenzüberschreitender Wanderwege und die Tragweite ihres Verlustes. Als Kulturgut liegt ihr Wert nicht nur in ihrer historischen Gewachsenheit und Landschaftsprägung, sie sind ein Symbol der Kulturlandschaft. Die Öffnung von Wegverbindungen zwischen der Sächsischen und der Böhmischen Schweiz wären ein Beitrag für einen zukunftsfähigen, binational ausgerichteten Tourismus. Diese Wege sind Bestandteil eines aktiven Naturerlebens, was die Voraussetzung für einen gelingenden Naturschutz darstellt. Das heutige Fehlen grenzüberschreitender Wanderwege zwischen den Übergängen Schmilka/Hřensko und Hinterhermsdorf ist eine sonderbare Konstellation angesichts der Idee eines geeinten Europas.

GENEHMIGTE PROTESTWANDERUNG AM REFORMATIONSTAG WIRD DUCHGEFÜHRT!Eine Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung vom 29....
30/10/2024

GENEHMIGTE PROTESTWANDERUNG AM REFORMATIONSTAG WIRD DUCHGEFÜHRT!

Eine Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung vom 29.10.2024 zur Protestwanderung der Bürgerinitiative suggeriert ein Abraten zur Teilnahme an dieser Veranstaltung. Damit verletzt die Behörde das Neutralitätsgebot.

Laut der Mitteilung sei auch bei der verkürzten, fünf Kilomter langen Protestroute auf dem Hauptwanderweg von der Neumannmühle bis zum Abzweig Hickelschlüchte von einer Gefährdung für Wanderer durch Totholz auszugehen.

Es stellt sich die Frage, warum dann der Weg nicht offiziell gesperrt ist. Dieser weist aktuell aufgrund der Herbstferienzeit eine starke Frequentierung auf und ab dem 4. November sollen dort die Bauarbeiten für den Breitbandausbau und die Feuerwehrtrockenleitung beginnen.

Die Aussage, dass wir als Veranstalter der Protestwanderung für Unfälle durch Baumstürze haften ist falsch. Jeder Versammlungsteilnehmer ist hinsichtlich der waldtypischen Gefahren für sich selbst verantwortlich. Dies ist auch im Genehmigungsbescheid des Landratsamtes Pirna für die Protestwanderung niedergeschrieben.

Wir führen die genehmigte Protestwanderung morgen durch. Start ist um 10 Uhr am Parkplatz Neumannmühle. Wir freuen uns auf zahlreiche Mitstreiter!

Adresse

Rathausstraße 10
Hohnstein
01848

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