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Gegenwind-Freigericht e.V. Die Windkraft darf nicht auf Kosten von Natur- und Artenschutz gehen.

Wirtschaftsstandort gefährdet, Bürger zur Kasse gebeten: Ist das der richtige Weg für unsere Zukunft?​Die Diskussionen u...
07/10/2026

Wirtschaftsstandort gefährdet, Bürger zur Kasse gebeten: Ist das der richtige Weg für unsere Zukunft?

​Die Diskussionen um die deutsche Energie- und Wirtschaftspolitik werden immer schärfer – und die Sorgen der Menschen auf allen Ebenen berechtigter. Während die Bundesregierung und Verbände an extrem ehrgeizigen Klimazielen festhalten, schrumpft die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes in vielen Kernbereichen drastisch.

​Die unvorstellbare Summe: 470 Milliarden Euro

​Um die gesteckten Klimaziele bis 2030 zu erreichen, schätzen Experten und Studien den Investitionsbedarf für die Transformation des Energiesystems in Deutschland auf sagenhafte 470 Milliarden Euro. Das betrifft den Ausbau der Stromnetze, Speicher, Wasserstoffinfrastruktur und den Umbau der Wirtschaft.

​Die entscheidende Frage lautet: Wer finanziert das am Ende?

​Staatliche Investitionen und Förderpakete kommen nicht aus dem Nichts. Und wenn diese gigantische Umgestaltung scheitert, zu teuer wird oder den Standort schwächt, haften dafür weder die politischen Entscheidungsträger noch theoretische Rechenmodelle.

​Die gigantische Zeche zahlen ganz konkret:
👉 Die Bürgerinnen und Steuerzahler: Über neue Staatsschulden, steigende Abgaben, höhere Netzentgelte und die schrumpfende eigene Kaufkraft.

👉 Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Wenn energieintensive Betriebe, der Mittelstand und das lokale Handwerk unter den Kosten zusammenbrechen oder ins Ausland abwandern.

👉 Die nachfolgenden Generationen: Die nicht nur einen gewaltigen Schuldenberg erben, sondern auch eine geschwächte Infrastruktur und einen entwerteten Wirtschaftsstandort.

​Vor Ort im Sülzert/Freigericht sehen wir die Folgen im Kleinen:

​Derselbe politische und wirtschaftliche Druck schlägt sich unmittelbar vor unserer Haustür nieder. Für den Ausbau der Windkraft sollen wertvolle, intakte Waldflächen – wie bei uns im Sülzert – gerodet werden. Schwere Baumaschinen, Betonsockel und Schneisen im Wald verändern unser Mikroklima, gefährden den Wasserhaushalt und zerstören artenreichen Lebensraum.

​Und das alles, obwohl der globale Effekt dieser lokalen Zerstörung physikalisch betrachtet absolut vernachlässigbar ist. Wir opfern reale, heimische Natur vor unserer Haustür für eine Symbolpolitik, deren wirtschaftliche und ökologische Gesamtrechnung hinten und vorne nicht aufgeht.

​Wir von Gegenwind Freigericht e.V. fordern eine ehrliche, vernünftige und ideologiefreie Politik. Der Schutz unserer Heimat, der Erhalt unserer Wälder und die wirtschaftliche Vernunft dürfen nicht leichtsinnig aufs Spiel gesetzt werden!

​🌳 Gemeinsam für unsere Heimat:
Informiert euch auf unserer Seite über die aktuellen Entwicklungen, die vorliegenden Gutachten zum Brandschutz und Artenschutz sowie Möglichkeiten, wie ihr euch beteiligen könnt. Jede Stimme zählt! 🤝

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Genau so sieht die harte Realität hinter den oft so rosig dargestellten Windkraft-Versprechungen aus! ⚠️  ​Wie der Fall ...
07/10/2026

Genau so sieht die harte Realität hinter den oft so rosig dargestellten Windkraft-Versprechungen aus! ⚠️

​Wie der Fall aus Neuengörs/Weede zeigt, ist das unternehmerische Risiko enorm:

Wenn Lieferketten klemmen, Anlagen kleiner ausfallen als geplant oder Gerichtsverfahren scheitern, bleiben am Ende die Betreiber und die Beteiligten auf massiven Kosten sitzen. Von den Millionenverlusten und Anwaltskosten ganz zu schweigen.

​Genau diese falschen Kalkulationen und Risiken drohen auch bei uns im Sülzert in Freigericht! Wenn hier wertvoller Wald für Windkraftanlagen geopfert werden soll, helfen am Ende keine grünen Werbeversprechen und keine verharmlosenden Begriffe wie „Bürgerbeteiligung“.

​Der Schutz unserer Heimat und unseres Sülzerts steht an erster Stelle. Lasst uns wachsam bleiben! 🌳🤝

​Mehr Infos dazu findet ihr auf unserer Webseite:

https://gegenwind-freigericht.com/

Unsere Heimat, unsere Natur: Schützen wir den Sülzert! 🌳🦌​Diese Aufnahmen stehen sinnbildlich für die Ruhe und Faszinati...
05/10/2026

Unsere Heimat, unsere Natur: Schützen wir den Sülzert! 🌳🦌

​Diese Aufnahmen stehen sinnbildlich für die Ruhe und Faszination, die eine unberührte Natur ausstrahlt. Auch wenn das hier abgebildete Damwild stellvertretend gewählt ist: Der Sülzert auf der Freigerichter Seite ist der reale Lebensraum zahlreicher heimischer Wildtiere – von Reh- und Rotwild bis hin zu Fledermäusen und seltenen Vogelarten.

​Doch diese wertvolle Natur ist massiv bedroht! Ein geplanter Windpark würde den Sülzert nachhaltig verändern und zerstören:
​Vertreibung von Wildtieren: Durch Rodungen, Baulärm und den späteren Betrieb der Anlagen werden die Tiere aus ihren angestammten Revieren und Rückzugsorten vertrieben.

​Flächenfraß im Wald: Für Fundamente und breite Zufahrtswege müssten wertvolle Baumbestände auf der Sülzseite fallen.
​Industrie statt Erholungsraum: Wo bisher Stille herrschte, entstehen Industrieanlagen mit Lärm und optischer Beeinträchtigung.
​Möchten wir diese unersetzliche Heimat wirklich einer Industrielandschaft opfern?
​Wir von Gegenwind Freigericht sagen klar: NEIN!

Unser Sülzert muss Wald bleiben. Informiert euch, macht mit und setzt euch gemeinsam mit uns für den Schutz unserer Tierwelt und Heimat ein! 🤝

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Kostenexplosion beim Hochwasserschutz in Freigericht: Wenn für Pflichtaufgaben das Geld fehlt, während bei Windkraft-Rüc...
30/09/2026

Kostenexplosion beim Hochwasserschutz in Freigericht: Wenn für Pflichtaufgaben das Geld fehlt, während bei Windkraft-Rückbaukosten gemauert wird

​Der geplante Bau des Hochwasserrückhaltebeckens zwischen Somborn und Neuses droht zu einem finanziellen und bürokratischen Trauerspiel zu werden. Wie der Bericht aus der Gemeindevertretersitzung belegt, steigen die Kosten für das dringend benötigte Projekt immens:

Allein für den Abbruch der Altbauten und die fachgerechte Versiegelung des unkontrolliert austretenden Tiefbrunnens auf dem Gelände des ehemaligen Wasserwerks schlagen laut Bedarfsplanung rund 670.000 Euro zu Buche. Die Gesamtkosten für die Dammanlage inklusive Drossel- und Entlastungsbauwerk werden mittlerweile auf rund 2,6 Millionen Euro geschätzt, womit sich die Gesamtsumme für Freigericht auf mindestens 4 Millionen Euro belaufen wird.

​Während Bürgermeister Waldemar Gogel (CDU) fassungslos auf einen Planungs- und Bauzeitraum von bis zu sieben Jahren (Fertigstellung frühestens 2031) blickt und feststellt, dass man sich angesichts behördlicher Auflagen „selbst im Weg steht“, zeigt ein Vergleich mit den geplanten Windkraftprojekten im Sülzert eine schwere Schieflage auf.

​Der Vergleich, der sprachlos macht: Kleines Wasserwerk vs. Windkraft-Giganten

​Am Beispiel des kleinen Wasserwerks-Rückbaus zeigt sich eindrucksvoll, was Abriss, Fundamentrückbau und Geländesicherung unter heutigen Umwelt- und Bauauflagen tatsächlich kosten.

​Im direkten Kontrast dazu stehen die offiziellen Sicherheitsleistungen und Rückbaurückstellungen für die im Sülzert geplanten Windkraftanlagen. Diese basieren auf völlig veralteten und viel zu gering angesetzten Berechnungsgrundlagen. Fachbehörden und Gutachter bestätigen seit Langem, dass die pauschalen Sicherheitsleistungen der bisherigen Erlasslage meilenweit an den realen Rückbau- und Entsorgungskosten (insbesondere für tonnenschwere Spezialfundamente im Waldboden und schwer recycelbare Rotorblätter) vorbeigehen.

​Dass der Abriss eines kleinen Wasserwerks mit Brunnen bereits mit fast 700.000 Euro kalkuliert werden muss, offenbart, dass die hinterlegten Kautionen für gigantische Windkraftanlagen im Sülzert ein massives finanzielles Risiko darstellen, das im Falle von Betreiber-Insolvenzen letztlich an der Gemeinde und den Steuerzahlern hängen bleiben könnte.

​Aussitzen in Wiesbaden: Petitionen verlaufen im Sande, Ministerium vertröstet

​Besonders brisant ist das Verhalten der Landespolitik. Wir als Verein Gegenwind Freigericht e.V. haben dazu mehrfach die politische Prominenz sowie das hessische Wirtschaftsministerium direkt angeschrieben und konkrete Anpassungen der Rückbauberechnungen gefordert. Die Antwort ist stets dieselbe: Hinhaltetaktik nach dem Schema „Wir prüfen, wir prüfen“.

​Selbst das Einschalten des Petitionsausschusses des Hessischen Landtags brachte bisher keinen Durchbruch. Aus dem Verfahren geht hervor: Die Berechnungen und wissenschaftlichen Grundlagen liegen längst auf dem Tisch. Das Problem ist rein politischer Natur – die Politik verweigert im Moment schlichtweg die notwendige Entscheidung, die Abdeckungen und Kautionen an die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen.

​Fazit: Zweierlei Maß zum Schaden der Bürger

​Während die Bürgerinnen und Bürger in Somborn im Schwalbengrund, der Alten Hauptstraße und der Karlstraße bei jedem Starkregen um ihr Eigentum bangen müssen und die Gemeinde beim Hochwasserschutz durch behördliche Mühlen ausgebremst wird, schweigt Wiesbaden bei den Altlasten- und Rückbaurisiken der Windenergie.
​Die Landespolitik drückt sich vor unbequemen Entscheidungen zur Anpassung der Rückbaukosten, während essenzielle Infrastruktur- und Schutzmaßnahmen vor Ort am Geldmangel zu scheitern drohen.

Es ist Zeit, dass die Verantwortlichen in Wiesbaden endlich Transparenz schaffen und die realen Kostenentwicklungen in allen Bereichen ehrlich anerkennen.

Großspeicher vs. Recycling-Kosten: Wo steuert die Energiewende in Alzenau hin?​Freigericht / Alzenau – In der regionalen...
24/09/2026

Großspeicher vs. Recycling-Kosten: Wo steuert die Energiewende in Alzenau hin?

​Freigericht / Alzenau – In der regionalen Debatte um die Ausgestaltung der Energiewende im Spessart und Kahlgrund zeichnen sich neue Entwicklungen ab. Während nahe dem Umspannwerk im Alzenauer Stadtteil Hörstein konkrete Pläne für einen Großbatterie-Speicher reifen, offenbaren aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen gleichzeitig erhebliche ökonomische Risiken und finanzielle Fehlbedarfe bei herkömmlichen E-Auto- und Traktionsbatterie-Speichern.

​Speicherprojekte in Alzenau: Hohes Investitionsrisiko?

​Die Notwendigkeit, Strom aus fluktuierenden Quellen wie Wind- und Sonnenenergie abzusichern, führt regional zu immer neuen Projekten und Speicherinitiativen. In Hörstein soll künftig eine Großbatterie installiert werden, um Erzeugungsspitzen abzufangen und bei Flaute oder Dunkelheit für Stabilität im Netz zu sorgen.

​Dass solche Vorhaben jedoch keineswegs Selbstläufer sind, zeigt eine vergleichende Betrachtung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Denn die Kehrseite der Medaille bei vielen derzeitigen Batteriekonzepten sind massiv unterschätzte Folgekosten und finanzielle Risiken.

​Studie belegt: Herkömmliches Batterierecycling ist ein Verlustgeschäft

​Wie eine aktuelle Modellrechnung der HHL Leipzig Graduate School of Management im Rahmen des EU-Forschungsprojekts Safeloop aufzeigt, ist das Recycling ausgedienter Lithium-Ionen-Traktionsbatterien ökonomisch derzeit eine große Herausforderung.

​Hohe Logistik-, Transport- und Demontagekosten führen laut der Studie zu einem rechnerischen Verlust von rund 1,90 Euro pro Kilogramm Batteriepack. Selbst eine Verlängerung der Lebensdauer durch eine zwischengeschaltete Nutzung als stationärer Speicher („Second Life“) löst das grundlegende Problem nicht vollständig, da Kosten und Erlöse bei völlig unterschiedlichen Marktakteuren anfallen.

​Gegenwind Freigericht e.V. mahnt zur Vorsicht

​Für den Verein Gegenwind Freigericht e.V. unterstreichen diese aktuellen Zahlen und Berichte einmal mehr, wie vorsichtig Kommunen bei Großinvestitionen und Genehmigungen im Bereich der Energiewende agieren müssen:

​„Wir sehen hier mit Sorge, dass auf regionaler Ebene in Alzenau und Umgebung womöglich Projekte vorangetrieben werden, bei denen wirtschaftliche Risiken und hohe Folgekosten noch gar nicht transparent aufgeschlüsselt sind.

Wenn Recycling und Verwertung am Ende Millionengräber werden oder teure Fehlinvestitionen drohen, tragen dieses Risiko am Ende die Kommunen und die Bürger vor Ort.“

​Wir fordern daher bei allen Projekten in der Region – sei es bei geplanten Windkraftanlagen im Sülzert oder bei großflächigen Speicher- und Infrastrukturanlagen – eine lückenlose, unabhängige Wirtschaftlichkeitsprüfung sowie absolute Transparenz bezüglich der Netzverträglichkeit, Rückbaukosten und Verwertungszyklen.

Mittlerweile muss man befürchten:

Überall wo man viel Geld verlieren kann, investiert die Stadt Alzenau….

Öffentliche Antwort an Herrn Rinkenberger, (Mitglied Bündnis 90/Die Grünen und Greenpeace). Hallo Herr Rinkenberger,​wen...
20/09/2026

Öffentliche Antwort an Herrn Rinkenberger, (Mitglied Bündnis 90/Die Grünen und Greenpeace).

Hallo Herr Rinkenberger,

​wenn die Debatte zur Wiederholungsschleife wird, dann vor allem deshalb, weil Sie seit Wochen die Errichtung von Industriewindkraftanlagen in unserem Wald fordern, während Sie sich gleichzeitig jeder Verantwortung für die tatsächliche Machbarkeit entziehen.

​Wer mit Nachdruck den Bau von Windrädern im Freigerichter Wald verlangt, gleichzeitig aber offen einräumt, sich weder für die wirtschaftliche Realisierbarkeit, noch für die Netzanbindung, noch für die notwendige Infrastruktur oder konkrete PPA-Konzepte zu interessieren, argumentiert an der Wirklichkeit vorbei.

Ein Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung lässt sich nicht mit Wunschdenken und allgemeinen Phrasen durchsetzen. Sie erwähnen selbst, dass Sie Mitglied bei den Grünen und bei Greenpeace sind, aber unabhängig davon Stellung nehmen. Ihr ideologisch geprägtes Denken überwiegend aber bei den Argumenten, die Sie in die Diskussion einbringen.

​Ihre Argumentation lässt sich im Grunde wie folgt zusammenfassen:

​Forderungen ohne Fundament: Sie verlangen die Umsetzung des Projekts, erklären sich aber für alle entscheidenden Faktoren – von der Physik bis zur Ökonomie – schlicht unzuständig. Das ist keine sachbezogene Position, sondern das Ausblenden von Grundvoraussetzungen.

​Prozentrechnung statt Folgenabschätzung: Die ständige Wiederholung der 0,3 % ändert nichts daran, dass Naturräume nicht in Prozentrechnungen funktionieren. Eine Zerschneidung des Waldgebiets durch Schwerlasttrassen, Kabeltrassen und verdichtete Kranstellflächen wirkt sich massiv auf den gesamten Sülzert aus, nicht nur auf den Quadratmeter unter dem Fundament.

​Phrasen statt Belegen: Wenn Sie uns vorwerfen, Argumente zu wiederholen, während Sie selbst konkrete Einwände mit allgemeinen Floskeln abtun, kehren Sie die Tatsachen um. Wer Vorhaben fordert, ohne die Realisierbarkeit nachzuweisen, liefert keine Fakten, sondern Phrasen.

​Es bleibt dabei: Wenn Sie die Errichtung dieser Anlagen fordern, müssen Sie sich auch an der Realität messen lassen – und die besteht aus Netzphysik, Wirtschaftlichkeit, Brandschutz und Ökologie. Solange hierzu keine belastbaren Belege vorliegen, bleibt Ihre Forderung ein reines Postulat ohne Grundlage.

​Mit freundlichen Grüßen
Gegenwind Freigericht e.V.

Stellungnahme von Gegenwind Freigericht e.V.​Fakten statt Nebelkerzen: Was unserem Wald im Sölzert wirklich bevorsteht​H...
19/09/2026

Stellungnahme von Gegenwind Freigericht e.V.

​Fakten statt Nebelkerzen: Was unserem Wald im Sölzert wirklich bevorsteht

​Herr Rinkenberger (Bündnis 90/Die Grünen) fordert Gebetsmühlenartig immer wieder „Fakten“, bleibt jedoch selbst jedes Mal die konkrete Definition schuldig, welche Daten ihm eigentlich fehlen. Wir haben in den vergangenen Monaten unzählige fundierte Daten, Gutachten und Berechnungen auf allen Kanälen und unserer Facebook-Seite veröffentlicht.

​Daher wiederholen wir die harte Realität für unseren Wald im Sölzert gerne noch einmal:

​Massive Waldrodungen: Für die riesigen Anlagen, Kranstellflächen, Fundamente und die notwendigen Schwerlast-Zufahrtswege werden großflächige, intakte Waldareale unwiederbringlich gerodet und versiegelt.

​Zerstörung des Ökosystems: Der Sölzert erfüllt als zusammenhängender Wald eine entscheidende Funktion für den lokalen Wasserhaushalt, den Bodenschutz und das Mikroklima. Die Rodungen unterbrechen Ökosysteme und schwächen die Widerstandsfähigkeit der Region gegenüber Dürreperioden.

​Brandschutz- und Dürrerisiko: Die Ansiedlung von Industrieanlagen in einem Waldgebiet erhöht das Brand- und Unfallrisiko signifikant, während gleichzeitig wertvolle Wasserspeicher verloren gehen.

​Der Ball liegt bei Ihnen, Herr Rinkenberger: Wo bleiben IHRE Fakten?

​Wer stets Fakten von anderen einfordert, muss sich auch an den eigenen Aussagen messen lassen. Der Projektierer selbst hat eingeräumt, dass der Windpark am Standort Sölzert bei den aktuellen EEG-Vergütungssätzen und den gegebenen Windverhältnissen allein nicht wirtschaftlich zu betreiben ist.
​Stattdessen spekuliert er nun auf die Direktvermarktung an Rechenzentren über Power Purchase Agreements (PPAs).

​Hierzu fordern wir Herrn Rinkenberger auf, konkrete und tragfähige Fakten zu liefern, wie diese PPA-Strategie in der Realität funktionieren soll:

​Die PPA-Kostenfalle: Ein Rechenzentrum zahlt nicht einfach den reinen Erzeugungspreis des Windparks. Beim Durchleiten des Stroms durch das öffentliche Netz kommen Netzentgelte, Stromsteuer, Konzessionsabgaben und gesetzliche Umlagen hinzu. Aus einem PPA-Preis von 6–8 ct/kWh werden für das Rechenzentrum am Ende schnell 15 bis 20 ct/kWh. Liegt der Preis des Windparks zu hoch, steigt jedes Rechenzentrum aus, weil es Strom an der Strombörse deutlich günstiger einkaufen kann.

​Fehlende Netzinfrastruktur: Der Strom aus dem Windpark kann nicht einfach „luftleer“ zum Abnehmer fließen. Wenn der Betreiber kein eigenes Umspannwerk baut, ist die lokale Mittelspannungs-Infrastruktur mit der Einspeisung schlichtweg überfordert. Ohne gesicherte Netzkapazitäten und Umspannwerke ist die PPA-Strategie rein hypothetisch.

​Das Fluktuations-Dilemma: Rechenzentren benötigen rund um die Uhr (24/7) gesicherte Grundlast. Fluktuierender Windstrom ohne teure Speicherlösungen erfüllt dieses Anforderungsprofil nicht.

​Unser Fazit:
Die Behauptung, der Windpark ließe sich ohne EEG-Rückhalt allein durch nebulöse PPA-Verträge mit Rechenzentren wirtschaftlich retten – und das ohne massiven Infrastrukturausbau –, ist ein ökonomisches Kartenhaus.

​Wir fordern Herrn Rinkenberger und den Projektierer auf: Schluss mit vagen Versprechungen! Legen Sie belegbare Fakten zur Wirtschaftlichkeit, den Netzkapazitäten und den PPA-Konditionen auf den Tisch, bevor unser Wald für ein spekulatives Projekt geopfert wird!

Scharfe Kritik an schöner Rechnerei: Herr Rinkenberger, unser Heimatwald ist keine Prozentzahl! 🌲❌​Wieder einmal versuch...
19/09/2026

Scharfe Kritik an schöner Rechnerei: Herr Rinkenberger, unser Heimatwald ist keine Prozentzahl! 🌲❌

​Wieder einmal versucht Herr Horst Rinkenberger (Bündnis 90/Die Grünen), die geplanten massiven Eingriffe in unseren Sülzert mit bundesweiten Statistiken und ideologischen Argumenten schönzureden. Wer den Bau von Industrieanlagen in einem intakten Ökosystem auf eine abstrakte Formel von „0,01 % der deutschen Waldfläche“ reduziert, blendet die harte Realität vor Ort komplett aus.

​Herr Rinkenberger, Naturschutz findet vor Ort statt – nicht in Ihrer Excel-Tabelle!
​Zur ehrlichen Bilanz für Freigericht gehören Fakten, die in Ihren Stellungnahmen gerne vergessen werden:

​1️⃣ Waldzerstückelung lässt sich nicht wegdiskutieren: Für Schwertransporte, Kranstellflächen und Fundamente werden Schneisen in den Wald geschlagen. Der Boden wird tiefgreifend verdichtet, das Mikroklima gestört und ein zusammenhängendes Ökosystem zerschnitten.

​2️⃣ Mär von der schnellen Wiederaufforstung: Zu behaupten, „temporär“ benötigte Flächen seien nach dem Bau schnell wieder Wald, ignoriert die Realität der Forstwirtschaft. Auf schwer verdichtetem Boden wächst über Jahrzehnte kein intakter Mischwald mehr nach – erst recht nicht unter den heutigen klimatischen Bedingungen.

​3️⃣ CO₂-Rechnung hebelt Artenschutz nicht aus: Ein Wald ist weit mehr als ein reiner CO₂-Speicher auf dem Papier. Er ist unser Wasserspeicher, Hitzepuffer, Arten- und Naherholungsraum. Das eine gegen das andere auszuspielen, verdreht den Naturschutzgedanken ins Gegenteil.

​📸 Fotos zeigen die Realität, Herr Rinkenberger, keine Hysterie: Die Bilder breiter Rodungstrassen zeigen schlichtweg das, was unserem Sülzert droht. Das ist keine Unruhestiftung, sondern berechtigte Warnung vor unumkehrbaren Schäden an unserer Heimat.

​Wenn Sie nach den konkreten Planungsdaten fragen, lautet unsere klare Antwort: Kein Quadratmeter Rodung im Sülzert ist gerechtfertigt, solange es um den Erhalt unseres geschützten Natur- und Trinkwasserraumes geht.

​Wir lassen uns den Wert unseres Waldes nicht von grüner Ideologie auf Nachkommastellen herunterrechnen!

​Gegenwind Freigericht e.V.
(Gemeinsam für den Schutz unserer Heimat)

⚠️ Ein Blick in die Zukunft unserer Wanderwege? ⚠️​Dies ist kein einfacher Waldweg mehr. Dies ist eine "Zufahrtsstraße" ...
18/09/2026

⚠️ Ein Blick in die Zukunft unserer Wanderwege? ⚠️

​Dies ist kein einfacher Waldweg mehr. Dies ist eine "Zufahrtsstraße" für einen Windpark – hier in unserer Region. Und genau so sieht die Realität aus, wenn Energiewende-Projekte rücksichtslos in unsere wertvollsten Naturräume durchgedrückt werden.

​🌳 Schluss mit Romantik – das ist die Realität. 🌳

​Wenn wir nicht aufpassen, werden unsere geliebten Wanderwege im Freigericht schon bald SO aussehen. Wo früher ein schmaler, weicher Pfad durch den dichten Wald führte, haben wir jetzt eine Autobahn-ähnliche Piste, geschlagen durch den Waldkörper. Die Auswirkungen sind verheerend:

​❌ Totale Waldzerstörung: Ganze Schneisen werden gerodet, tief in den Boden gegraben und mit Schotter verdichtet. Der ursprüngliche Waldboden und seine Vegetation sind unwiederbringlich verloren.

​❌ Visuelle Verunstaltung: Der natürliche Charme unserer Wanderwege weicht einer künstlichen, industriellen Landschaft. Das Wandererlebnis wird zerstört.

​❌ Bodenverdichtung & Erosion: Diese massiven Wege verhindern, dass Wasser natürlich versickert, und erhöhen das Risiko von Erosion und Überschwemmungen.

​❌ Ökologische Sackgasse: Was einmal ein vernetztes Ökosystem war, wird durch diese Barrieren zerschnitten.

​⚠️ Wir sind für eine nachhaltige Zukunft, aber nicht auf Kosten unserer verbleibenden Natur. Dies ist kein nachhaltiger Forstbau, das ist industrielle Erschließung im Namen des Klimaschutzes.

​📢 Wir fordern ein Umdenken! 📢

​Wir müssen verhindern, dass noch mehr solcher Wunden in unsere Landschaft geschlagen werden. Schützt Freigericht vor dieser rücksichtslosen Zerstörung.
​Wie steht ihr dazu? Ist das der Preis, den wir für Windkraft im Wald zahlen wollen? Schreibt es uns in die Kommentare und teilt diesen Beitrag!

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Freigericht , Hessen
Hessen

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