Egerländer Gmoi Herborn

Egerländer Gmoi Herborn Als wichtigstes Gut zählt der Zusammenhalt.

Brauchtumspflege (Sitten und Bräuche im Jahresablauf), Volkstänze, Mundart, Lieder und Musik, Trachten der Egerländer erhalten, pflegen und an die nächste Generation weriter geben.

Festzug Hessentag 2026 in FuldaKrönender Abschluss des Hessentags ist immer der große Festzug. In Fulda waren 120 Gruppe...
24/06/2026

Festzug Hessentag 2026 in Fulda

Krönender Abschluss des Hessentags ist immer der große Festzug. In Fulda waren 120 Gruppen mit rund 3.500 Aktiven beim Thema „Foll Hessisch“ dabei.

Zugleich wurde Hessen in diesem Jahr 80 Jahre alt. Der Landesverband der Egerländer in Hessen ist bei den Hessentagsumzügen von Anfang an dabei. Dies seit dem ersten Hessentagsfestzug 1961 in Alsfeld, in ununterbrochener Folge.

So auch dieses Mal zeigten Fahnenträger, Wappenträger und weitere Mitglieder des Verbandes die traditionellen Trachten und machten auf das Egerländer Brauchtum aufmerksam.
Begleitet wurden wir diesmal vom Musikverein Mittelrode 1925 e.V., die die Besucher und uns gekonnt mit ihrer tollen Musikdarbietung erfreuten.

Schattenplätze waren bei der großen Hitze sehr gefragt. Auf der rund 1,7 km langen Strecke zeigten viele Besucher ihr Interesse. Unser Höhepunkt war eine Polka vor der Ehrentribüne mit vielen Prominenten. Landesvüarstäihare (Landesvorsitzende) Gerlinde Kegel überreichte Ministerpräsident Boris Rhein die Broschüre "Der Egerlandbrunnen in Marktredwitz" mit Infos über unseren Landesverband. Der Egerlandbrunnen stellt mit seinen Figuren eine Egerländer Bauernhochzeit dar und enthält somit wesentliche Teile des kulturellen Erbes und Brauchtums der Egerländer. Im kurzen Gespräch ging es über Brauchtum, 80 Jahre Vertreibung und 80 Jahre Hessen. Völlig geschafft, aber zufrieden ging es nach der Anstrengung in die verschiedenen Wohnorte in Süd- und Mittelhessen zurück. Unser Dank gilt allen Aktiven für ihren Einsatz unter diesen Wetterbedingungen. Besonders danken wir dem Hessischen Rundfunk und den Moderatoren Manon Baehr und Tim Frühling für die gute Darstellung des Verbandes.

Bericht: Hans-Jürgen Ramisch
Fotos: Matthias Meinl, Edith Zaschka-Domes u.a.

Unser Fernsehtipp: Der Festzug zum Hessentag 2026 in Fulda.Der Landesverband der Egerländer hat die Nummer 57 im Program...
20/06/2026

Unser Fernsehtipp: Der Festzug zum Hessentag 2026 in Fulda.
Der Landesverband der Egerländer hat die Nummer 57 im Programmplan. Es begleitet uns der Musikverein Mittelrode.

Hessentag 2026: „Unsere Heimat Hessen“ Der Hessentag in Fulda 2026 setzte die Tradition des „Tags der Vertriebenen“ mit ...
18/06/2026

Hessentag 2026: „Unsere Heimat Hessen“

Der Hessentag in Fulda 2026 setzte die Tradition des „Tags der Vertriebenen“ mit der Kulturveranstaltung des Bundes der Vertriebenen (BdV) „Unsere Heimat Hessen“ fort. Im Untertitel „Musik, Tracht & Kulinarik der Deutschen aus dem östlichen Europa“ klingt bereits an, dass die Bandbreite größer als bei der Gründung des Hessentags 1956 ist. In Fulda waren im Wesentlichen die Siebenbürger Sachsen, die Egerländer, Oberschlesier, Russlanddeutsche und infolge des Krieges geflüchtete Ukrainer vertreten.

Der Landesverband Hessen im Bund der Eghalanda Gmoin e.V. ist seit Bestehen des Hessentags auf jedem Hessentag präsent gewesen. Das gilt auch für die diesjährige BdV-Veranstaltung im Polizeizelt im Museumshof Fulda, zu welcher wir auf Einladung des BdV Hessen gerne beigetragen haben.

Wir Egerländer nahmen mit über 20 Trachtenträgern an dieser Veranstaltung teil. Die Gmoin Braunfels, Herborn und Offenbach/Main stellten die Aktiven. Tanzauftritte und Brauchtum repräsentieren waren die wesentlichen Aufgaben während der Veranstaltung. Selbstverständlich gab es auch diesmal einen Infostand mit vielen Büchern über das Egerland und dessen Geschichte, natürlich auch aktuelle Broschüren. Gerne nutzten Besucher – besonders diese mit Wurzeln ins Sudetenland - die Möglichkeit, mit uns ins Gespräch zu kommen. Kulinarisch boten wir Böhmische Buchteln aus einer Rodgauer Bäckerei an. Dieses Angebot hatte sich bereits im Vorjahr in Bad Vilbel großer Beliebtheit erfreut. Auch das bekannteste Egerländer Gebäck, Karlsbader Oblaten, konnte erworben werden.
Der Politik kam der Redeanteil zugute. So sprachen Hessens Ministerpräsident Boris Rhein, Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck, Ober-Bürgermeister der Stadt Fulda Dr. Heiko Wingenfeld und der Vertriebenenbeauftragte der Landesregierung Andreas Hofmeister. Rose-Lore Scholz (Stellv. Vorsitzende und Kulturbeauftragte des BdV-Landesverbandes Hessen) führte locker und gekonnt durch das Programm. Als weitere Ehrengäste waren u.a. Siegbert Ortmann (Vorsitzender des BdV Hessen), die BdV Hessen Landesfrauenbeauftragte Gabriela Zessin und Frau Margarete Ziegler-Raschdorf (die Vorgängerin von Herrn Hofmeister) anwesend.

Mit dem 1999 in Hessen geschaffenen Amt der/des Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler hat das Land Hessen seit mehr als 25 Jahren eine besondere Vertrauensperson für die Anliegen der Heimatvertriebenen und deren Nachkommen.

Volkstanz boten der Egerländer Volkstanzkreis aus Hessen und die Siebenbürgische Tanzgruppe aus Pfungstadt und Neu-Isenburg. Zunächst tanzten beide Gruppen gemeinsam auf der Bühne in zwei Kreisen die Sternpolka. Anschließend folgte der Sprötzer Achterrüm der Siebenbürger und danach der „Howansook“ von uns. Im zweiten Tanzabschnitt folgte von den Siebenbürgern der „Schwedisch Schottische“ und von uns der „Schäi(n Lustigh“.
Eine kleine Trachtenschau schloss sich an. Die Zeit war begrenzt, aber unsere Landesvüarstäihare Gerlinde Kegel konnte wesentliche Merkmale der Egerländer Trachten vorstellen.
Mit weiteren Programmbeiträgen traten der Russlanddeutsche Chor Melodia und der Ukrainische Frauenchor Kalyna hervor. Gekonnt begleiteten die Siebenbürger Musikanten aus Rüsselsheim die Veranstaltung. Traditionell wurde zum Ende der Veranstaltung die deutsche Nationalhymne gemeinsam gesungen.
Wir freuten uns besonders, sowohl den Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, den Hessischen Vertriebenenbeauftragten Andreas Hofmeister und das Hessentagspaar Vera und Max Dudyka an unserem Stand begrüßen zu können (Foto).

Bericht: Edith Zaschka-Domes und Hans-Jürgen Ramisch
Fotos: Matthias Meinl, Andreas Strabel, BdV-Hessen

Wir freuen uns auf den 63. Hessentag in Fulda und auf euren Besuch am Samstag 13. Juni auf dem Platz der Polizei im Muse...
07/06/2026

Wir freuen uns auf den 63. Hessentag in Fulda und auf euren Besuch am Samstag 13. Juni auf dem Platz der Polizei im Museumshof in der Zeit von 12 bis 16 Uhr. Wir bieten Buchteln und Karlsbader Oblaten an, Informationen rund um das Thema "Egerland, Egerländer" und beteiligen uns mit Volkstänzen am Kulturfest des BdV-Hessen.

2 Karten für das besondere Konzert HEUTE Abend in Gießen mit den EGERLÄNDER6 und Klostermanns Musikanten zu verkaufen. G...
30/05/2026

2 Karten für das besondere Konzert HEUTE Abend in Gießen mit den EGERLÄNDER6 und Klostermanns Musikanten zu verkaufen. Gerne auch direkt kurz vor 18.00 Uhr am Eingang zur Kongresshalle 🙂 Gerlinde Kegel 0175 2726978

29/05/2026
Mitgliederversammlung der Egerländer Gmoi zu Hungen  Am Sonntag, den 19. April, fand die Mitgliederversammlung der Egerl...
12/05/2026

Mitgliederversammlung der Egerländer Gmoi zu Hungen

Am Sonntag, den 19. April, fand die Mitgliederversammlung der Egerländer Gmoi zu Hungen im Gemeindehaus der katholischen Kirche statt. Wenige, aber sehr interessierte Gmoi Mitglieder waren erschienen, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken und wichtige Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Die beiden Vorsitzenden (Vüarstäihare), Burkhard Macht und Jürgen Mückstein, eröffneten die Versammlung und berichteten ausführlich über die Aktivitäten und Entwicklungen der vergangenen Monate. Im Anschluss stellte Maria Seibert den Kassenbericht vor, der einen transparenten Überblick über die finanzielle Lage des Vereins gab.

Nach der Aussprache wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Es folgten die turnusmäßigen Neuwahlen. Dabei wurden Burkhard Macht und Jürgen Mückstein in ihrem Amt als Vorsitzende (Vüarstäihare) bestätigt. Weiterhin gehören dem Vorstand an Maria Seibert - Kassenwartin Umgöldnerin), Dagmar Kühnel - Schriftführerin (Schreiwa) sowie Anneliese Schmidt als Beisitzerin.

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung ging man zum gemütlichen Beisammensein über. An einem reichlich gedeckten Kaffeetisch mit einer großen Auswahl an Kuchen wurde in geselliger Runde über Erlebnisse und Ereignisse der vergangenen Monate gesprochen. In angenehmer Atmosphäre klang der Nachmittag schließlich aus, und die Anwesenden verabschiedeten sich zufrieden voneinander.

Bericht: Jürgen Mückstein
Foto: Vorstand in 2024 (Rebecca Seibert) - Da es nur einen Ämtertausch zwischen Beisitzerin und Schriftführerin gab, wurde auf ein aktuelles Foto verzichtet.

80 Jahre Ankommen im Lager Burg – Teil 2: Gedenkfeier in der Burger KircheDer zweite Teil der Gedenkfeiern über das Anko...
08/05/2026

80 Jahre Ankommen im Lager Burg – Teil 2: Gedenkfeier in der Burger Kirche

Der zweite Teil der Gedenkfeiern über das Ankommen der Heimatvertriebenen vor 80 Jahren im Burger Lager auf dem Gelände der Burger Eisenwerke fand in der evangelischen Kirche in Burg statt. Hier warteten bereits weitere Gäste, die aus persönlichen Gründen nicht zum Gedenkstein gekommen waren.

Gmoi-Vorsitzende Gerlinde Kegel und Pfarrer Konrad Schullerus übernahmen die Begrüßung. Er stimmte mit einem Gebet auf die Veranstaltung ein. Mit dem Psalm 137 „Die Gefangenen zu Babel“, Gefangene in der Fremde, übernahm Pater Paulose. In seiner Ansprache stellte der in Indien geborene Pater fest, dass er im Rahmen seiner seelsorgerischen Tätigkeit besonders mit älteren Personen viel über das Schicksal der Vertreibung und seine Folgen erfahren hat.

Hilda Hain übernahm es, obwohl keine echte Zeitzeugin, Vertreibung und das Ankommen aus der damaligen Sicht zu betrachten. Sie wurde in Royau, einem kleinen Dorf bei Marienbad geboren. Sie schilderte das Drama der sogenannten "Aussiedlung", beginnend mit Beschlagnahme des Eigentums, zurücklassen von Haus und Hof, dem Treffen am Sammelplatz, Ausreise mit maximal 50 Kilo Gepäck und dem Verlassen der Heimat in insgesamt vier Transporten aus Royau. Der Glaube erwies sich als Halt, sowohl bei der Ausreise und bei der Ankunft. Sie zitiert aus dem Lebensbericht von Gerlinde Kirchner „Sie pferchten uns mit jeweils 30 Personen in Vieh-Waggons. In der Nacht setzte sich der Zug mit 40 Waggons mit jeweils 30 Personen also insgesamt 1200 Menschen in Bewegung.“ Nach Entlausung und Registrierung in der ersten Ankunftsstelle in Bayern ging die Fahrt weiter nach Hessen und dort in der Dillkreis. Hier erreichte Kirchners Transport am 6. Juni 1946 das Lager in Burg. Insgesamt 13.200 Menschen wurden bei einer Verweildauer von ca. 2-3 Wochen durch das Lager in Burg „geschleust“. Dann erfolgte die Verteilung auf neue Orte und Wohnraumzuweisungen in sowieso schon zu kleine Wohnungen, gemeinsam mit den dort Lebenden. Evangelische Kirchengemeinden stellten ihre Kirche auch für den katholischen Gottesdienst zur Verfügung, quasi ein Anfang des ökumenischen Miteinanders. Rückwirkend betrachtet kann man festhalten: „aus Fremden wurden oft Freunde, die Fremde wurde zur neuen Heimat.“

Auch in den sechs Fürbitten klang der Wunsch nach Versöhnung und Frieden an. Nach den Segen durch Pfarrer Schullerus erklang das aus der Marienverehrung bekannte „Segne du Maria“. Das Egerländer Mundart-Duo Christa & Jürgen umrahmte die Gedenkfeier mit Liedern wie „Gröiß di Gott, du ma Eghalånd“ und „Du großer Gott“. Erweitert wurde das Programm durch die Erzählung von Hilda Hain über ein grenzüberschreitendes Apfelbäumchen, das die Heimatvertriebenen Royauer und den Heimatort wundersam verbindet.

Bericht und Fotos: Hans-Jürgen Ramisch

80 Jahre Ankommen im Lager Burg – Teil 1: Gedenken am GedenksteinMit einer Gedenkveranstaltung unter dem Thema „80 Jahre...
05/05/2026

80 Jahre Ankommen im Lager Burg – Teil 1: Gedenken am Gedenkstein

Mit einer Gedenkveranstaltung unter dem Thema „80 Jahre Ankunft der Heimatvertriebenen im Burger Lager“ erinnerten die Egerländer Gmoin Herborn und Dillenburg an die Vertreibung. Die zweigeteilte Veranstaltung begann am Gedenkstein in der Burger Hauptstraße und fand ihre Fortsetzung in der evangelischen Kirche in Burg.

Rund 125 Teilnehmer, darunter Fahnenträger der Egerländer im ehemaligen Dillkreis und der Sudetendeutschen Landsmannschaft, waren der Einladung zum Gedenkstein in der Burger Hauptstraße gefolgt. Gerlinde Kegel, Vorsitzende der Egerländer Gmoi Herborn und Initiator dieser Veranstaltung, begrüßte die Gäste, darunter auch den Stadtverordnetenvorsteher von Herborn, J. Michael Müller MdL, und die Redner des Nachmittags Bürgermeister Lukas Winkler, den Beauftragten des Hess. Innenministeriums für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister MdL, sowie Pfarrer Konrad Schullerus und Pater Paulose für die beiden Kirchen.

Lukas Winkler begann seinen Rückblick mit dem historischen Standort im Burger Lager, in dem 1946 die Vertriebenen ankamen. Ankommen mit fast Nichts, vor sich eine ungewisse Zukunft. Krieg und Leid über Europa, Menschenverachtung und die Folgen des Nationalsozialismus dürfen dabei nicht verdrängt werden. Die katholische Kirche war ein erster Anlaufpunkt und wuchs in Herborn durch die Vertriebenen von 100 Mitgliedern auf rund 2.000 Katholiken. In der Situation der Ankömmlinge war Mut erforderlich, Mut für den Neuanfang. Und das haben Vertriebene gezeigt, wie die Erfolgsgeschichte der Integration belegt. Er nannte beispielhaft bekannte Namen wie Ernst Bog, Josef Fritsch, Walther Reiser (alle Herborn) sowie Hermine Bender (Dillenburg).
Ergänzt wurden seine Ausführungen durch die persönliche Geschichte seiner Familie, mit Ursprung in Müglitz. Er ist somit auch ein Beispiel, dass viele Familien in Hessen einen Integrationshintergrund haben.

Andreas Hofmeister verwies auf die Bedeutung des Amtes des Vertriebenenbeauftragten für die Hessische Landesregierung. Seit 1999, also seit 27 Jahren, gibt es diese Position. Er verwies auf ein Drittel der Hessen mit Vertriebenen in der Familie bzw. bei den Vorfahren. Mütterlicherseits gibt es auch bei ihm das Sudetenland als Teil der Familiengeschichte. Sein Fazit: Wir müssen der Verluste gedenken. Aber heute überwiegt die Dankbarkeit, an das was danach kam bzw. wie es sich entwickelt hat.
Roman Pacholek umrahmte die Veranstaltung mit seiner Trompete. Mit „The Rose“ zu Beginn und „Von guten Mächten“ zum Ende der Veranstaltung traf er die richtige Wahl.

Die Gedenkfeier in der Burger Kirche folgt in einem zweiten Teil.
Bericht und weitere Fotos: Hans-Jürgen Ramisch
Fotos am Gedenkstein: Matthias Meinl

Erinnerung an die Gedenkveranstaltungen am Sonntag, dem 3. Mai 2026 in Herborn-Burg. Wir gedenken 80 Jahre Vertreibung, ...
02/05/2026

Erinnerung an die Gedenkveranstaltungen am Sonntag, dem 3. Mai 2026 in Herborn-Burg. Wir gedenken 80 Jahre Vertreibung, 80 Jahre Ankunft im Lager Burg.

Beginn ist um 14 Uhr am Gedenkstein, der ökumänische Gottesdienst folgt um 15 Uhr in der Kirche in Burg.

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Herborn
35745

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